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	<title>Zeche Holland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Holland&amp;diff=582362&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heinrich Kämpchen: Quelle erg</title>
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		<updated>2026-03-16T17:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Bergwerk in Herbede siehe [[Zeche Herbede]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen zum Bergwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NAME                     = Zeche Holland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME           = &lt;br /&gt;
|BILD                     = BO 2-26 + Luftbild Alt-Bochum Zeche Holland III IV, Wattenscheid, ca 1926-1938.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1        = Zeche Holland, Schacht III /  IV, ca. 1926–1938&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK             = &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG                = bis ca. 1,7 Mio.&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT          = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT = &lt;br /&gt;
|ABRAUM                   = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE                   = &lt;br /&gt;
|MINERALIEN               = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Unternehmensinformation --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN              = &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE             = ca. 3000&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON        = 1860&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS        = 1974&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG         = Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lage des Bergwerks --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD              = 51/29/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD               = 7/7/35/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO               = DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT                 = Ückendorf / Wattenscheid&lt;br /&gt;
|GEMEINDE                 = Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
|GEMEINDE2                = Bochum&lt;br /&gt;
|GEMEINDE3                = &lt;br /&gt;
|GEMEINDE4                = &lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG        = Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
|NUTS3_1                  = Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
|NUTS3_2                  = Bochum&lt;br /&gt;
|NUTS3_3                  = &lt;br /&gt;
|NUTS3_4                  = &lt;br /&gt;
|REVIER                   = [[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoffe die gefördert wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1                = Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2                = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3                = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4                = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5                = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6                = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM1               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME1               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE            = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1             = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM2               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2           = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2             = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM3               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3           = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3             = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 4 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM4               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME4               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4           = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4             = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 5 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM5               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME5               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5           = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5             = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM6               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME6               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6        = &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6          = &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6           = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Holland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohlenbergwerk]] mit [[Schacht (Bergbau)|Schächten]] in [[Ückendorf]], seit 1903 ein Stadtteil von [[Gelsenkirchen]], und in [[Wattenscheid]], seit 1975 ein Stadtbezirk von [[Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erschließung ===&lt;br /&gt;
Holländische Kapitalgeber gründeten 1855 die &amp;#039;&amp;#039;Bergbau-Aktiengesellschaft Holland&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann |Titel=Die alten Zechen an der Ruhr. |Sammelwerk=[[Verlag Langewiesche#Geschichte|Die Blauen Bücher]] |Auflage=6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten |Verlag=Verlag Langewiesche |Ort=Königstein im Taunus |Datum=2008 |ISBN=978-3-7845-6994-9 |Seiten=155–157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um die [[Grubenfeld]]er Carl Reinhard, Adelbert, Hain, Anton Ernst und Wupperthal in den Gemeinden Ueckendorf und Wattenscheid zu [[Exploration (Geologie)|erschließen]]. Die [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidation]] der Grubenfelder unter dem Namen Holland erfolgte 1861. Der Schacht I in Ückendorf wurde Ende 1856 auf eine [[Teufe]] von 68&amp;amp;nbsp;m ins [[Karbon]] [[Abteufen|abgeteuft]] und war bis 1963 in Betrieb, Schacht II folgte ebenfalls mit 68&amp;amp;nbsp;m im selben Jahr und wurde 1958 aufgelassen. Der Förderbeginn war 1860 auf Schacht I.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huske&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Joachim Huske]] |Titel=Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005, 3., überarb. und erw. Aufl. |Verlag=Selbstverlag Deutsches Bergbau-Museum |Ort=Bochum |Datum=2006 |ISBN=3-937203-24-9 |Seiten=508–511}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gemeinsam mit den Zechen [[Zeche Carolinenglück|Vereinigte Carolinenglück]], [[Zeche Hannover|Hannover]] und [[Zeche Rheinelbe|Rheinelbe]] errichtete Anschlussbahn zum Bahnhof Gelsenkirchen der [[Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft]] (CME) wurde am 12. März 1859 in Betrieb genommen. Gleisanschlüsse zur [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]] (RhE) zu den Bahnhöfen Ückendorf (Inbetriebnahme 1867) und Wattenscheid (Inbetriebnahme 28. November 1876) folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerhard Knospe | Titel=Werkeisenbahnen im deutschen Steinkohlenbergbau und seine Dampflokomotiven, Teil 1 - Daten, Fakten, Quellen | Auflage=1 | Verlag=Selbstverlag | Ort=Heiligenhaus | Jahr=2018 | ISBN=978-3-9819784-0-7 | Seiten=548}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Die Wattenscheider Schächte III, IV, V und VI wurden 1873, 1898, 1907 und 1921 abgeteuft. Sie stammen aus der zweiten großen Gründungsphase des Bergbaus nach dem Deutsch-Französischen Krieg. Hier wurde auch 1882 eine Kokerei mit der ersten Nebenproduktengewinnungsanlage zur Separation von Ammoniak und Teer in Deutschland errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Eine architektonische Besonderheit sind die 1921 errichteten Kauen- und Verwaltungsgebäude. Sie sind das noch älteste erhaltene Werk der bedeutenden Industriearchitekten [[Fritz Schupp]] und [[Martin Kremmer]], die auch die Schachtanlage [[Zeche Zollverein|Zollverein 12]] in Essen entwarfen. Sie gruppierten die Backsteinbauten als dreiflügelige Anlage um einen Hof und gestalteten die Gebäude in der Tradition des Neoklassizismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dietmar Bleidick |url=https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR_29_Bochum_RIK.pdf |titel=Bochum: Industriekultur im Herzen des Reviers |werk=route.industriekultur.ruhr |hrsg=Regionalverband Ruhrgebiet |datum=2021 |sprache=de |format=PDF |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Schlagwetter / Kohlenstaubexplosion im September 1915 waren auf der Anlage III/IV 14 Todesopfer zu beklagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am 31. Oktober 1925 ereignete sich auf der Zeche eine Schlagwetterexplosion, die 18 Tote und 5 Verletzte forderte. Dies war das größte Grubenunglück auf dem Wattenscheider Stadtgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K+F&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyn Kroker, Michael Farrenkopf |Titel=Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum - Katalog der Bergwerke, Opfer, Ursachen und Quellen |Auflage=2., überarbeitete und erweiterte Auflage |Verlag=Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums Bochum |Ort=Bochum |Datum=1999 |ISBN=3-921533-68-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesen Explosionen kamen über 20 weiter erfasste Unglücke hinzu mit über 80 Toten und 80 Verletzten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyn Kroker, Michael Farrenkopf |Titel=Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum - Katalog der Bergwerke, Opfer, Ursachen und Quellen |Hrsg= |Auflage=2., überarbeitete und erweiterte Auflage |Verlag=Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums Bochum |Ort=Bochum |Datum=1999 |ISBN=3-921533-68-6 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Im [[Ruhrbergbau]] gab es im Zweiten Weltkrieg starken Einsatz von Zwangsarbeitern, so auch auf der Zeche Holland. Mitarbeiter des [[Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete]] besuchten Ende des Jahres 1942 das [[Ruhrgebiet]], um sich über den Einsatz sowjetischer Zivilarbeiter ein Bild zu machen. Über die Verhältnisse auf der Wattenscheider Zeche existiert in dem Bericht eine Passage:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Zeche Holland in Wattenscheid: Betriebsführer und Lagerführung keinerlei Verständnis, ja sogar Widerstand. Revierstube und Krankenverhältnisse unerfreulich. Baracken und Essraum kalt, unordentlich, schmutzig. Küche an Italiener verpachtet. Das warme Essen wird stehen gelassen. Die gesamten Lagerverhältnisse sind unter aller Kritik. […]“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift von Abschrift im [[Montanhistorisches Dokumentationszentrum|Bergbau-Archiv Bochum]] 8/383.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
Die [[Zeche Bonifacius]] in Essen wurde 1966 mit Holland vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die höchste Kohleförderung der Zeche Holland erfolgte im Jahr 1969 (als die meisten Schächte schon aufgegeben waren) mit 1,7 Millionen Tonnen bei einer Belegschaft von knapp 3000 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huske&amp;quot; /&amp;gt; 1973 erfolgte eine unterirdische Verbindung (Durchschlag) mit der [[Zeche Zollverein]]. Mit dieser wurde die Zeche Holland zu einem [[Verbundbergwerk]] zusammengelegt. Am 15. Januar 1974 erfolgte die Stilllegung des Betriebes in Wattenscheid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huske&amp;quot; /&amp;gt;  Die noch offenen Schächte dienten als Seilfahrts- und Wetterschachtanlage, wobei der [[Landabsatz]], auch nach Beendigung des Betriebes, weiter bedient wurde. Ab Ende 1975 wurden die meisten Tagesanlagen auf Holland III/IV/VI abgebrochen. Am 29. Dezember 1983 wurde dann auf Schacht IV der letzte symbolische Kohlewagen zu Tage gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bochumer Zechen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Bähr|Titel=Bochumer Zechen. Datensammlung über die Bochumer Zechen seit Beginn 1620 bis zum Ende 1974 |Hrsg=Knappenverein Schlägel u. Eisen, Bochum-Stiepel/Dorf 1884|Verlag=Selbstverlag |Ort=Bochum |Datum=2012 |ISBN=978-3-9814680-6-9 |Seiten=534}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 wurde die Wasserhaltung stillgelegt und die Schächte IV und VI verfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huske&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch viele andere Industriebauten im Ruhrgebiet wurden die Anlagen der Zeche Holland von den Fotografen [[Bernd und Hilla Becher]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Die Fördertürme der Zeche Holland I/II in Gelsenkirchen sind [[Malakow-Turm|Malakowtürme]] (erbaut 1856–1860) und bis heute erhalten. Bereits 1986 wurden sie in die Denkmalliste eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich um die einzige in Europa erhaltene Doppelmalakowturmanlage. Heute sind in den Türmen Wohnungen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 22 [[Hektar]] große Betriebsgelände der Schächte III/IV/VI an der Lyrenstraße/Lohrheidestraße westlich der Wattenscheider Innenstadt wurde von 1991 bis 1993 aufwändig saniert und wird seitdem als kombinierte Wohn-, Gewerbe- und Grünfläche genutzt. Der denkmalgeschützte Komplex der Lohnhalle wurde im Rahmen der [[Internationale Bauausstellung Emscher Park|IBA-Emscher-Park]] renoviert und ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Seite der EGR Bochum zum TGZ  {{Webarchiv |url=http://www.egr-bochum.de/entwicklung/zentren/tzeco.htm |text=Technologie- und Gründerzentrum Wattenscheid |wayback=20131104204613}} (Abgerufen am 2. Juni 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lohnhalle selbst wird seit 1998 als Veranstaltungszentrum genutzt, auf der angrenzenden Bürofläche wurde ein Technologiezentrum eingerichtet. Das vom Unternehmer [[Klaus Steilmann]] initiierte Zentrum wurde zunächst als „Technologiezentrum Eco Textil“&amp;lt;ref&amp;gt;o.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Steilmann eröffnete Zentrum EcoTextil&amp;#039;&amp;#039;. In: TextilWirtschaft Nr. 40 vom 1. Oktober 1998, Seite 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermarktet. Unter anderem hatte hier die Firma [[Phenomedia]] ihren Sitz. Nun firmiert es als TGW (Technologie- und Gründerzentrum Wattenscheid). Es war 2012 mit 32 Unternehmen (162 Beschäftigte) bei einer vermieteten Fläche von 3.835&amp;amp;nbsp;m² zu 97 % ausgelastet und erwirtschaftete erstmals einen Überschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Technologie- und Gründerzentrenbetriebsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH, Bochum: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte 2002 wurden die auch die Gelsenkirchener Anlagen der Zeche Holland Schacht I/II von privat restauriert und umgebaut. Dort entstanden Wohn- und Bürogebäude sowie ein Restaurant und ein Weinhandel, der Mitte Juni 2006 in Betrieb genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doppelmalakowturm.jpg|Doppel-Malakow-Turmanlage Holland I/II&lt;br /&gt;
Zeche-Holland-I-II.JPG|Schachtanlage I/II (Ueckendorf) um 1910&lt;br /&gt;
Zechen-Holland-III-IV.JPG|Schachtanlage III/IV (Wattenscheid) um 1910&lt;br /&gt;
Fördergerüst Zeche Holland.jpg|Fördergerüst Zeche Holland Schacht IV im März 2022&lt;br /&gt;
Bochum - Lyrenstraße - Zeche Holland - TGW 04 ies.jpg|Verwaltungsgebäude von [[Fritz Schupp|Schupp]] und [[Martin Kremmer|Kremmer]]&lt;br /&gt;
Ehm zeche holland bochum m goetze.jpg|Blick vom Fördergerüst auf das Zechengelände (2007)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördergerüst Schacht IV ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fördergerüst Schacht 4 der Zeche Holland .jpg|mini|Zeche Holland Mai 2021]]Das Fördergerüst über Schacht IV (ein Deutsches Strebgerüst)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ist erhalten. Es ist eins von zehn erhaltenen Fördergerüsten in Bochum.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilder der Fördergerüste im flickr Auftritt der Stadt Bochum{{Internetquelle |url=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/52258202804/ |titel=Album Zechen + Bergbau in Bochum |werk=flickr.com |hrsg=Stadt Bochum |sprache=de |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich wurde es ebenfalls von Schupp und Kremmer 1927 über Schacht IV der Zeche Zollverein errichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und ist dann 1932&amp;lt;ref name=&amp;quot;:122&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhrzechenaus.de/themen/foerderanlagen.html#translozierung |titel=Förderanlagen - Translozierung |werk=Ruhrzechenaus |abruf=2025-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu der Zeche Holland versetzt worden. Der Namenszug „Holland“ stammt von dem 1976 abgebrochenen Gerüst über Schacht VI.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 erwarb die Entwicklungsgesellschaft Ruhr (heute: WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH) das Fördergerüst vom Land Nordrhein-Westfalen. Das Gerüst sollte saniert und als Höhepunkt des auf dem ehemaligen Zechenareal entstehenden Gewerbekomplexes mit einer Aussichtsplattform versehen werden. Aufgrund von Bedenken zur Standsicherheit erfolgten Untersuchungen des Gerüsts, die einen höheren Sanierungsaufwand als ursprünglich angenommen ergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lokalkompass.de/wattenscheid/c-politik/foerderturm-in-gefahr-experten-von-weltruf-sollen-ihn-begutachten_a286780 |titel=Förderturm in Gefahr? - Experten von Weltruf sollen ihn begutachten - Wattenscheid |werk=lokalkompass.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für die Sanierung notwendigen Kosten in Höhe von 2,8 Mio. Euro konnten mit Mitteln der Städtebauförderung sowie Eigenanteilen der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum sowie der Stadt Bochum gedeckt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits im Januar 2015 die Schachthalle von Schacht IV rückgebaut wurde, erfolgte die Sanierung des Förderturms. Diese ist seit Mitte 2019 abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/article226214425/Der-Hollandturm-in-Wattenscheid-erstrahlt-in-neuem-Glanz.html |titel=Der Hollandturm in Wattenscheid erstrahlt in neuem Glanz |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde das Außengelände rund um den Förderturm als Aufenthaltsort und Treffpunkt neugestaltet. Die Arbeiten hierzu waren im Juni 2021 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/article232670371/Der-letzte-Schliff-auf-dem-Wattenscheider-Holland-Gelaende.html |titel=Der letzte Schliff auf dem Wattenscheider Holland-Gelände |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2021 eröffnete der Gastronomiebetrieb „Kumpeltreff“ auf der Fläche an der Zeche Holland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/wattenscheid-neuer-biergarten-auf-zeche-holland-eroeffnet-id233591375.html |titel=Wattenscheid: Neuer Biergarten auf Zeche Holland eröffnet |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen zur Zeche Holland wurden von einem regen bürgerschaftlichen Engagement begleitet. Aus einer Facebook-Initiative&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/groups/HollandTurm/about/ |titel=Turm der Zeche Holland - Wir entwickeln ein bürgernahes Zukunftskonzept |sprache=de |abruf=2022-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte sich die Bürgerinitiative „Wir in Wattenscheid - Schacht IV“, welche sich gegenüber dem Eigentümer, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum (WEG), sowie der Stadtverwaltung Bochum für den Erhalt und einer Nachnutzung des Fördergerüsts einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/article8629155/facebook-initiative-will-abriss-von-wattenscheider-wahrzeichen-verhindern.html |titel=Facebook-Initiative will Abriss von Wattenscheider Wahrzeichen verhindern |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-11-03 |abruf=2023-11-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Eröffnung wird der Platz am Hollandturm zunehmend als Veranstaltungsort genutzt, u.&amp;amp;nbsp;a. für die Wattenscheider Kulturnacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/bochum-wattenscheider-kulturnacht-kommt-zur-zeche-holland-id235610881.html |titel=Bochum: Wattenscheider Kulturnacht kommt zur Zeche Holland |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem Street-Art-Projekt Urbanatix&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/article235730327/Bochum-Urbanatix-feiert-am-Hollandturm-Wattenscheid.html |titel=Bochum: Urbanatix feiert am Hollandturm Wattenscheid |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zudem kam es bereits während sowie nach der Sanierung zu künstlerischen Lichtinstallationen am Fördergerüst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/bochum-wattenscheider-kulturnacht-kommt-zur-zeche-holland-id235610881.html |titel=Bochum: Wattenscheider Kulturnacht kommt zur Zeche Holland |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bochum Marketing bietet geführte Touren an, in deren Rahmen das sanierte Fördergerüst bestiegen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/wattenscheid/article238749753/Zeche-Holland-Foerdergeruest-besteigen-und-Umfeld-erkunden.html |titel=Zeche Holland: Fördergerüst besteigen und Umfeld erkunden |werk=waz.de |sprache=de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von stillgelegten Bergwerken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Gebhardt&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen, unter Mitwirkung der Gesellschaften des Ruhrbergbaus&lt;br /&gt;
   |Verlag=Glückauf&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=1957}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann&lt;br /&gt;
   |Titel=Die alten Zechen an der Ruhr.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Verlag Langewiesche#Geschichte|Die Blauen Bücher]]&lt;br /&gt;
   |Auflage=6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Langewiesche&lt;br /&gt;
   |Ort=Königstein im Taunus&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7845-6994-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--dies sind zwei unterschiedliche! Links zu den verschiedenen Schächten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dietmar Bleidick |url=https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR_29_Bochum_RIK.pdf |titel=Bochum: Industriekultur im Herzen des Reviers |werk=route.industriekultur.ruhr |hrsg=Regionalverband Ruhrgebiet |datum=2021 |sprache=de |abruf=2024-01-16 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fh-bochum.de/fb1/af-iba/036-zeche-holland.htm IBA-Projekt Gewerbepark Zeche Holland]&lt;br /&gt;
* [https://www.bochumschau.de/zeche-holland-wattenscheid-2013.htm Filmreportage über die Zeche Holland]&lt;br /&gt;
* [https://die-stadtgestalter.de/2018/04/28/nutzungskonzept-zeche-holland-turm/ Bericht die Stadtgestalter zur Zeche Holland aus dem Jahr 2018]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/albums/72157714104482743 Bilder von der Zeche Holland], in „Zechen in Bochum“, Flickr-Album der Stadt Bochum&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253889|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich 299 Zeche Holland 3/4/6 in Wattenscheid (Bochum)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 16: Westfälische Bergbauroute&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 29: Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 30: Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum|Holland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Gelsenkirchen|Holland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Gelsenkirchen|Holland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Wattenscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Gelsenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1861]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heinrich Kämpchen</name></author>
	</entry>
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