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	<title>Zeche Hazard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:56:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Hazard&amp;diff=2207653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2023-06-19T20:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Hazard&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=bis ca. 9&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1726&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1865&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=Kreftenscheer&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
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 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=max. 3045&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.420502&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.307626&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=[[Vormholz (Witten)|Vormholz]]&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Witten]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Hazard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Witten]]er Ortsteil [[Vormholz (Witten)|Vormholz]] ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]]. Das Bergwerk war bereits seit dem Jahr 1726 in Betrieb und wurde während seiner Betriebszeit mehrmals stillgelegt und wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk befand sich an der unteren [[Markscheide (Bergbau)|Markscheide]] der [[Zeche Stralsund]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bergwerk war 1726 in Betrieb, in den Jahren 1754 und 1755 wurde es in [[Fristen (Bergbau)|Fristen]] erhalten. Nachdem das [[Flöz]] durch einen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] der Zeche Stralsund gelöst worden war, wurde am 3. März des Jahres 1757 [[Mutung]] beim [[Bergamt]] eingelegt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Mutung wurde auf eine bereits durch den tiefen Stralsunder Stollen entblößte Kohlenbank&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Hartmann.&amp;quot; /&amp;gt; eingelegt. Als [[Muter]] traten auf Johann Dietrich Oberste Frielinghaus und Peter Jürgen Wegemann. Am 10. August desselben Jahres wurde die Mutung um sechs [[Maaß (Bergbau)|Maaßen]] in westlicher Richtung erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Am 6. September desselben Jahres wurde ein [[Längenfeld (Bergbau)|Längenfeld]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Verliehen wurde das Bergwerkseigentum unter dem Namen Hazard an Johann Dietrich Oberste Frielinghaus und Peter Jürgen Wegemann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Als einziges Flöz wird nur das Flöz Kreftenscheer genannt. In den Jahren 1758 und 1759 war das Bergwerk nördlich der heutigen Straße Altenhöfen in Betrieb. Im Jahr 1771 war das Bergwerk noch in Betrieb.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Am 28. Februar desselben Jahres wurden Peter Jürgen Wegemann und die Witwe Oberste Frielinghaus, vertreten durch Johann Henrich Oberste Frielinghaus, als [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] in den [[Bergbuch|Unterlagen]] des Bergamtes eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt war das Bergwerk bereits vermessen, auch hatten die Gewerken die fälligen [[Rezeßgeld]]er bezahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar des Jahres 1825 wurde ein alter Stollen im Hardensteiner Tal [[Aufwältigung|aufgewältigt]] und wieder in Betrieb genommen. Am 15. September des Jahres 1827 wurde das Bergwerk stillgelegt. Im Jahr 1828 vereinigte sich die Zeche Hazard mit der Zeche Stralsund zur &amp;#039;&amp;#039;Zeche Hazard &amp;amp; Stralsund&amp;#039;&amp;#039;. Grund für diese Vereinigung war der gemeinsame [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] der [[Lagerstätte]]. Im Jahr 1830 wurde das [[Grubenfeld]] über einen [[Querschlag]] [[Lösen (Bergbau)|gelöst]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Querschlag war von der [[Zeche Stralsund]] aus aufgefahren worden und hatte eine Länge von 26 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Anschluss an die Auffahrung erfolgte die Betriebsaufnahme.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die weiteren Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach der Inbetriebnahme des Bergwerks fanden im Feld Hazard intensive bergbauliche Tätigkeiten statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1831 erfolgte der Abbau vom Schacht Heinrich, der [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] war mit einem [[Göpel]] ausgerüstet und gehörte zur Zeche Stralsund. Bereits vor dem Jahr 1832 wurde die Gemeinschaft mit der Zeche Stralsund wieder aufgelöst. Im Jahr 1836 wurde der Betrieb westlich vom Muttenbach aufgenommen, es wurde weiterhin der Göpelschacht Heinrich genutzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Feld waren eine größere [[Störung (Geologie)|geologische Störung]] und mehrere [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfungen]] vorhanden. Trotz dieser Störungen wurden in dem Feld Kohlen abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Ab Januar des Jahres 1843 wurde die Zeche Hazard in Fristen gesetzt und ab dem 1. März desselben Jahres stillgelegt. Vom 29. Mai des Jahres 1854 bis zum 18. Oktober des Jahres 1856 [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidierte]] die Zeche Hazard unterhalb der St. Johannes Erbstollensohle zur [[Zeche Herberholz]]. Vor dem Jahr 1865 war das Bergwerk noch einmal kurzzeitig in Betrieb. Vermutlich war das Bergwerk im Jahr 1935 noch einmal kurzzeitig in Betrieb, danach gibt es keine Angaben über das Bergwerk.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Förderung und Belegschaft ===&lt;br /&gt;
Die ersten bekannten Förderzahlen stammen aus dem Jahr 1833, damals wurde eine Förderung von 46.124 [[Scheffel (Bergbau)|Scheffel]] [[Steinkohle]] erbracht. Im Jahr 1835 sank die Förderung auf 26.014 Scheffel. Die einzigen bekannten Belegschaftszahlen stammen aus dem Jahr 1838, mit neun [[Bergmann|Bergleuten]] wurde eine Förderung von 7962½ [[preußische Tonne|preußischen Tonnen]] Steinkohle erbracht. Im Jahr 1840 wurden 6556¼ preußische Tonnen Steinkohle gefördert. Die letzten bekannten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1842, in diesem Jahr wurden 9495 preußische Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hazard &amp;amp; Stralsund ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Hazard &amp;amp; Stralsund&amp;#039;&amp;#039; in Witten Vormholz wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Zeche Vereinigte Hazard &amp;amp; Stralsund&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zeche Stralsund &amp;amp; Hazard&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Zeche war 1828 durch eine Vereinigung der beiden Zechen Hazard und Stralsund für einen gemeinsamen Abbau entstanden. Diese Gemeinschaft dauerte nur knapp vier Jahre. Bereits im Jahr 1829 wurde der Betrieb eingestellt und noch vor dem Jahr 1832 wurde die Betriebsgemeinschaft wieder aufgelöst und beide Bergwerke waren wieder getrennt in Betrieb.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleinzeche Hazard ==&lt;br /&gt;
Für mehrere Monate wurde in Vormholz eine [[Kleinzeche]] mit dem Namen Hazard betrieben, Besitzer des Stollens war Willi Paschen. Ob diese im [[Stollenbau]] betriebene Kleinzeche auf dem Grubenfeld der Zeche Hazard betrieben wurde, ist nicht eindeutig ersichtlich. Die Betriebsaufnahme der Kleinzeche Hazard erfolgte am 1. Dezember des Jahres 1951, mit fünf Bergleuten wurden 194 Tonnen Steinkohle gefördert. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde am 15. November der Betrieb wieder eingestellt. Am 15. Februar des Jahres 1954 erfolgte die knappschaftliche Abmeldung der Kleinzeche.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Koetter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau im Muttental.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Druckstatt Wöhrle, Witten 2001, ISBN 3-00-008659-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Thomas Schilp (Hrsg.), Wilfried Reininghaus, Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Das Muth-, Verleih-, und Bestätigungsbuch 1770–1773.&amp;#039;&amp;#039; Eine Quelle zur Frühgeschichte des Ruhrbergbaus, Wittnaack Verlag, Dortmund 1993, ISBN 3-9802117-9-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.foerdergerueste.de/uebersichtskarte.htm Fördergerüste im Ruhrgebiet.de: Übersichtskarte der Grubenfelder] (zuletzt abgerufen am 27. Juni 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Hartmann.&amp;quot;&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kohlenbank&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für den kohleführenden Teil eines [[Flöz|Kohlenflözes]]. (Quelle: Carl Friedrich Alexander Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vademecum für den praktischen Bergmann.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis|Hazard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Witten|Hazard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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