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	<title>Zeche Haus Aden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Haus_Aden&amp;diff=379913&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramsch: /* Zusammenlegungen mit benachbarten Schachtanlagen und Stilllegung */</title>
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		<updated>2026-01-26T08:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zusammenlegungen mit benachbarten Schachtanlagen und Stilllegung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Haus Aden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Steinkohlenbergwerk in [[Bergkamen]]-[[Oberaden]]. Es wurde 2001 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge und der Name des Bergwerks ===&lt;br /&gt;
Erste Aktivitäten, in diesem Gebiet eine Schachtanlage zu errichten, gehen bis in das Jahr 1875 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus, 3. Aufl. 1990, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Grubenfeld]]er Haus Aden wurden damals von den [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] Emil Ebbinghaus (Asseln) und Heinrich Grimberg (Bochum) erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf die Ortschaften Ober- und [[Niederaden]] hin. In mittelalterlichen Quellen sind die Familie derer von Aden und ihr Rittersitz [[Haus Aden]] am linken Ufer der [[Seseke]] überliefert, die die Grenze zwischen Ober- und Niederaden bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;In Urkunden wird ein Liudolphus de Adene schon 1150 nachgewiesen, um 1410 hat ein Hermann to Adene das Gut Overvelt (Oberfelde in Niederaden) als Volmarsteinisches Lehen erworben, 1554 wurde Caspar von Schwansbell – bei Lünen – mit Aden belehnt; sein Sohn Balster führte den Namen von Schwansbell zu Oberfelde und Aden. (Siehe Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus, 3. Aufl. 1990, S. 137)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur die Adener Mühle blieb von der einstigen Gutsherrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abteufen, Beginn der Förderung, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fördergerüst zeche haus aden.jpg|mini|Das zwischen März und April 2021 abgerissene Fördergerüst über Schacht 2]]&lt;br /&gt;
1938 begann man mit den [[Abteufen|Abteufarbeiten]] für eine [[Doppelschachtanlage]], zunächst mit Schacht 2. Das Teufen von Schacht 1 begann im Jahr darauf. Schacht 2 stieß 1939 bei 456 m [[Teufe]] auf das Steinkohlengebirge. 1941 erreichte Schacht 2 bei 924 m seine Endteufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schacht 2 nahm die [[Schachtförderung|Förderung]] 1943 auf. In diesem Jahr lag die Förderung etwas über 60.000 Tonnen Kohle (bei 1.080 Beschäftigten). Unter den Arbeitern waren viele russische und polnische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] und [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]]. Bei Kriegsende musste im Frühjahr 1945 die Förderung vorübergehend eingestellt werden. Mitte 1945 wurde sie in bescheidenem Rahmen wieder aufgenommen. 1950 belief sich die Förderung bereits auf rund 596.000 Tonnen (bei 2.335 Beschäftigten). 1955 wurde der Ausbau der Anlage nach Plänen von [[Fritz Schupp]], der damals zu den bedeutendsten Architekten von Industriebauten zählte, fortgesetzt. Im gleichen Jahr begann das Teufen des Schachtes 5 (zur [[Bewetterung]]). 1956 wurde erstmals eine [[Jahresförderung]] von mehr als einer Million Tonnen Steinkohle erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von den 1960er Jahren bis in die 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
1964 mussten aufgrund der Kohlekrise 1000 Mitarbeiter entlassen werden, ein Viertel der gesamten Belegschaft. 1965 lag die Jahresförderung bei 1,33 Mio. Tonnen. 1970 wurde die Schachtanlage [[Zeche Monopol Schacht Grimberg 3/4|Grimberg 3/4]] mit dem Bergwerk Haus Aden [[Durchschlag (Bergbau)|durchschlägig]]; 1974 ging Grimberg 3/4 in Haus Aden auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus, 3. Aufl. 1990, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 wurden die von der [[Zeche Gneisenau]] eingebrachten Grubenfelder der Zechen [[Zeche Victoria (Lünen)|Victoria]] und [[Zeche Kurl|Kurl]] angeschlossen, sodass fortan ein insgesamt 38 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; großes Grubenfeld von Haus Aden aus abgebaut werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot; /&amp;gt; Die höchste Jahresförderung wurde 1986 erreicht (3,9 Mio. Tonnen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot; /&amp;gt; Bis Ende April 1988 wurden aus den Grubenfeldern Haus Aden, Grimberg 3/4, Victoria und Kurl etwa 120 Millionen Tonnen Kohle gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorräte der ab 1940 erschlossenen Lagerstätte gingen allmählich zur Neige. Um die Arbeitsplätze zu sichern und die modernen Förder-, Aufbereitungs- und Verladeeinrichtungen in Bergkamen-Oberaden weiter nutzen zu können, begannen Anfang der 1970er Jahre die Planungen für ein Anschlussbergwerk nördlich von Haus Aden. Einschließlich dieses Nordfelds umfasste das Grubenfeld 80&amp;amp;nbsp;km². Umfangreiche [[Markscheidewesen|markscheiderische]] Untersuchungen ermittelten eine [[Lagerstätte]] von 150 Millionen Tonnen Kohle mit einer [[Störung (Geologie)|störungs]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;armen, flachen [[Lagerung (Bergbau)|Lagerung]] der [[Flöz]]e bis in eine Tiefe von 1300&amp;amp;nbsp;m. Der Beschluss, das Anschlussbergwerk „Haus Aden Nordfeld“ (so die Planungsbezeichnung) zu bauen, erfolgte Ende 1977.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot; /&amp;gt; Daraufhin wurden drei neue Schächte abgeteuft: zwei [[Wetterschacht|Wetterschächte]] (Schächte 5 und&amp;amp;nbsp;6) und der [[Seilfahrt]]schacht Romberg in [[Werne-Land#Geografie|Werne-Langern]] (Schacht&amp;amp;nbsp;7). Schacht&amp;amp;nbsp;6 war mit einer Teufe von 1388&amp;amp;nbsp;m der seinerzeit tiefste Schacht des [[Ruhrbergbau|Ruhrreviers]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot; /&amp;gt; Schacht&amp;amp;nbsp;7 hatte eine Teufe von 1045&amp;amp;nbsp;m und einen Durchmesser von 7,5&amp;amp;nbsp;m. Die Förderung der im neuen Grubenfeld (Nordfeld) abgebauten Kohle und der Materialtransport erfolgten über die 5&amp;amp;nbsp;km entfernten Schächte 1 und&amp;amp;nbsp;2 (Hauptförderschachtanlage 1/2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 war die neue Schachtanlage Romberg mit den Tagesanlagen (Kauen- und Betriebsgebäude, Schachthalle, Schalthaus, Gasabsaugung und Heizzentrale) fertiggestellt. Eine am Schacht 7 erstmals verwirklichte technische Neuheit war der Elektromotor in der [[Treibscheibe]] der [[Fördermaschine]], die ein geringeres Bauvolumen und die [[Lager (Maschinenelement)|Lagerung]] der Fördermaschine durch die Verwendung von [[Wälzlager]]n ermöglichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm und Gertrude Hermann 138&amp;quot; /&amp;gt; Im Nordfeld begann die Förderung im Juli 1988 im Flöz Albert/Robert. Ein weiterer zeitweise geplanter Schacht (Schacht&amp;amp;nbsp;8) wurde nicht mehr gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenlegungen mit benachbarten Schachtanlagen und Stilllegung ===&lt;br /&gt;
1993 erfolgte der Zusammenschluss der Bergwerke Haus Aden und [[Zeche Monopol Schacht Grimberg 1/2|Monopol]]. Es war das damals größte [[Verbundbergwerk]] Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1998 wurde das Baufeld Romberg abgeworfen, am 27. Februar 1998 endete der Abbau im Baufeld Kurl. Im Baufeld Kurl wurden von 1970 bis zur Stilllegung in 1998 22,5 Millionen Tonnen Steinkohle  gefördert, mit der Stilllegung der beiden Abbaufelder endete der Bergbau im Bereich der Stadt Lünen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=bau |Titel=Kohlestück als letztes Andenken an Zeche |Sammelwerk=Ibbenbürener Volkszeitung |Nummer=50 |Datum=1998-02-28 |Seiten=la3 |Online=https://archiv.ivz-aktuell.de/ausgabe/27186 |Abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 folgte eine weitere Zusammenlegung, und zwar mit der [[Zeche Heinrich-Robert]] in [[Hamm]] zum [[Bergwerk Ost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 – nur 3 Jahre nach dem zweiten Zusammenschluss – wurden die Schachtanlagen der einstigen Zeche Haus Aden stillgelegt. Der letzte Fördergefäß auf Schacht &amp;#039;&amp;#039;Aden 1&amp;#039;&amp;#039; wurde am 7. Juni 2001 um 11:38 Uhr gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gemischte Gefühle |Sammelwerk=[[Ibbenbürener Volkszeitung]] |Datum=2001-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bergwerk Ost blieb noch bis 2010 in Betrieb. Die letzte Seilfahrt des Bergwerks Ost erfolgte 2011 über den [[Schacht Lerche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.industriedenkmal.de/zechen/bergwerke-im-ruhrgebiet/bergwerk-haus-aden/ &amp;#039;&amp;#039;Das frühe Ende eines jungen Bergwerks&amp;#039;&amp;#039;], industriedenkmal.de, abgerufen am 11. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Heute sind nur noch wenige der Zechenbauten vorhanden.&lt;br /&gt;
* Von der Hauptförderschachtanlage 1/2 standen nur der Schacht 2, der noch für die [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] gebraucht wird,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rag.de/fileadmin/user_upload/rag/Dokumente/Download/Publikationen/Flyer_Haus_Aden_148x210.pdf &amp;#039;&amp;#039;Haus Aden – Ein Standort der Grubenwasserhaltung der RAG im Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 7. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Betriebsgebäude.  Die Wasserhaltung sollte dort in absehbarer Zeit eingestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Gehre: [https://www.wa.de/lokales/bergkamen/haus-aden-verfuellung-schaechte-wird-bergkamen-vorbereitet-9571248.html &amp;#039;&amp;#039;Haus Aden: Verfüllung der Schächte wird vorbereitet&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälischer Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Bergkamen, 30. Januar 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Februar 2021 beschloss der Stadtrat Bergkamen, mit Stimmen der Fraktionen aus FDP, Die Grünen und SPD, dass Schacht 2 abgerissen werden soll, was kurze Zeit später im März und April 2021 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Keiter |url=https://www.ruhr24.de/ruhrgebiet/bergkamen-abriss-zeche-turm-wahrzeichen-haus-aden-entscheidung-stadtrat-aerger-bergleute-90212416.html |titel=Ruhrgebiet verliert nächstes Wahrzeichen: Enttäuschung über Abriss von historischem Zechenturm |werk=ruhr24.de |datum=2021-02-22 |abruf=2021-03-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schacht 1 und der daneben stehende Funkturm wurden 2005 gesprengt.&lt;br /&gt;
* Beim Schacht 5 steht nur noch ein Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
* Bei Schacht 6 ist nur noch eine [[Flammendurchschlagsicherung|Protegohaube]] zu sehen.&lt;br /&gt;
* An dem ehemaligen Standort des Schachtes 7 (Romberg) steht nur noch ein Schachtrohr. Der 136 Tonnen schwere Förderturm war am 28. März 2001 über eine Distanz von 35 Kilometern nach Hamm transportiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/10-sole-dampf-und-kohle/schacht-lerche.html &amp;#039;&amp;#039;Schacht Lerche&amp;#039;&amp;#039;], route-industriekultur.ruhr, abgerufen am 11. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diente bis 2011 als Schacht Lerche und ist heute Teil der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe [[Die Blauen Bücher]]). Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus, 3. völlig neu bearbeitete und erweiterte Aufl. 1990, ISBN 3-7845-6992-7, S. 136–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RIK|7|10727}}&lt;br /&gt;
* [https://standort.ruhr/zeche-haus-aden-schacht-2/ Fotografien vom beleuchteten Fördergerüst Zeche Haus Aden Schacht 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 7: Industriekultur an der Lippe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Kreis Unna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bergkamen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramsch</name></author>
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