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	<title>Zeche Graf Wittekind - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Graf_Wittekind&amp;diff=2178590&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-02T08:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Dortmund Zeche Graf Wittekind Stollen 4 IMGP3129 wp.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mundloch von Stollen 4 der Zeche Graf Wittekind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Graf Wittekind&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=max. 10&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1868 &lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1900&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG= [[Besucherbergwerk Graf Wittekind]]&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=max. 609&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.421048&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.480059&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Syburg&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Dortmund&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Dortmund&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Graf Wittekind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Syburg]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk baute in den höher gelegenen Teilen des [[Syberg (Ardeygebirge)|Sybergs]], die durch die [[Zeche Schleifmühle]] nicht erreicht worden waren, das [[Kohlenflöze im Ruhrbergbau|Flöz Sengsbank]] ab.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk wurde nach der aktiven Nutzung zu einem [[Schaubergwerk|Besucherbergwerk]] umgebaut.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergwerksgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergrechtliche Formalitäten ===&lt;br /&gt;
Am 13. Januar des Jahres 1858 stellte der Berginvalide Wilhelm Rüttler beim [[Bergamt]] einen Schürfantrag. Er legte einen 2½ [[Lachter]] tiefen [[Schacht (Bergbau)|Schürfschacht]] an. Der [[Schachtansatzpunkt|Ansatzpunkt]] des Schürfschachts befand sich 144½ Lachter von der südwestlichen Ecke der Burgruine entfernt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Am 6. April desselben Jahres wurde von demselben Mann die [[Mutung]] beim Bergamt eingelegt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Mutung wurde unter dem Namen Graf Wittekind auf ein [[Bergfreiheit#Das Bergfreie|bergfreies]] [[Flöz|Steinkohlenflöz]] und auf ein 20 [[Zoll (Einheit)|Zoll]] [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtiges]] [[Kohleneisenstein]]flöz eingelegt. Am 26. Mai desselben Jahres wurde der Fundpunkt durch den [[Markscheider]] C. Crone [[Vermessung|vermessen]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Am 5. Oktober des Jahres 1860 wurde ein [[Geviertfeld]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Verleihung erfolgte für den Abbau von Steinkohle, die Verleihung des Eisensteinfeldes mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hohen Sieberg Beilehn&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Cramm.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; wurde durch das Bergamt abgelehnt. Grund hierfür war, dass das Eisensteinfeld &amp;#039;&amp;#039;Hohen Sieberg Beilehn&amp;#039;&amp;#039; mit Eisensteinfeld &amp;#039;&amp;#039;Schloß Syburg&amp;#039;&amp;#039; kollidierte. Dieses Eisensteinfeld war bereits vorher am 28. April des Jahres 1853 an Johann Caspar Harkort verliehenen worden. Aber auch der Abbau der Steinkohle konnte zunächst nicht stattfinden. Grund hierfür war, dass es zu keiner Einigung mit Johann Caspar Harkort kam. Dies führte letztendlich dazu, dass der Besitzer der [[Berechtsame]] Wilhelm Rüttler am 28. März des Jahres 1868 von seinen [[Kux]]en 122 Kuxe an den Ziegeleibesitzer Carl Blankenagel zu Höing bei Hagen verkaufte. Sechs der Kuxe behielt Wilhelm Rüttler in seinem Besitz. Am 8. April desselben Jahres wurden die Verhandlungen mit den [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] aufgenommen. Im Anschluss an diese Verhandlungen konnte das Bergwerk noch im selben Jahr in Betrieb genommen werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1868 wurde damit begonnen, in einem ehemaligen [[Grubenfeld]] der [[Zeche Schleifmühle|Zeche Schleiffmühle]] [[Stollenbau]] zu betreiben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Betriebsaufnahme der Zeche Graf Wittekind wurde dem Bergamt am 9. April desselben Jahres gemeldet. Für die [[Streckenförderung|Förderung]] wurde ein alter Stollen ausgeräumt. Außerdem wurde eine [[Abbaustrecke]], die sich nordöstlich an den Förderstollen anschloss, ausgeräumt und teilweise neu [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Am Ende dieser Abbaustrecke befand sich ein [[Bremsberg (Bergbau)|Bremsberg]], der früher von der Zeche Schleiffmühle zur [[Bremsbergförderung|Förderung]] genutzt worden war.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Damit der Bremsberg erneut für die Förderung genutzt werden konnte, wurden auch die Feinkohlen auf dem [[Liegendes|Liegenden]] entfernt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde dieser [[Grubenbau]] auch ausgeräumt und 0,5 Meter höher gebrochen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die anfallenden Bergebrocken wurden im Bremsberg als Trockenmauer verbaut, dadurch erhielt der Bremsberg eine bessere Standfestigkeit. Der gesamte Bremsberg wurde mit einem [[Streckenausbau#Grundlagen|Rechteckausbau]] versehen. Aufgrund der Breite des Bremsberges wurde jede [[Kappe (Bergbau)#Holzkappen|Kappe]] mit drei [[Grubenstempel#Holzstempel|Stempeln]] unterstützt. Durch die Abmessungen war es möglich, den Bremsberg mit einer doppeltrummigen Förderung auszurüsten. Die [[Streckenförderung|Förderung]] erfolgte im Förderstollen mittels auf Schienen bewegten [[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; In den Jahren 1869 und 1870 wurde das [[Bergwerk]] in [[Fristen (Bergbau)|Fristen]] gesetzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von  Problemen mit dem Grundstückseigentümer konnte der eigentliche Abbau bis Mitte des Jahres 1871 nicht stattfinden. Dies führte dazu, dass der Eigentümer des Bergwerks Carl Blankenagel 114 seiner Kuxe verkaufte. Je 57 Kuxe erwarben Friedrich Dittmar zu Annen und der Brauereibesitzer Carl Dellmann Königs-Steele. Aufgrund dieses Verkaufs waren ab diesem Zeitpunkt vier Gewerken im Besitz der Berechtsame. Nachdem die Grundstücksverhandlung am 30. Juni des Jahres 1871 ergebnislos verlaufen waren, beantragten die vier Gewerken eine weitere Verhandlung beim zuständigen [[Bergmeister]]. In dieser Verhandlung kam es dann zu einer Einigung und der Abbau konnte beginnen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Sommer des Jahres 1871 wurde das Bergwerk wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Bruchbau|Pfeilerbruchbau]] wurde in Richtung der Stollenmundlöcher Graf Wittekind Nr. 1, 2 und 3 [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]]. Im selben Jahr wurde ein [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] [[Abteufen|abgeteuft]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 waren insgesamt fünf [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] vorhanden. Im Jahr 1878 wurde das Bergwerk erneut in Fristen gesetzt. Bereits vor dem Jahr 1900 wurde die Zeche Graf Wittekind wegen Unwirtschaftlichkeit stillgelegt. Während der französischen Besetzung im Jahr 1924 wurde im Stollen 4 ungenehmigter [[Bergbau]] betrieben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Beim Bau der Hengsteystraße in der Zeit von 1928 bis 1929 wurde ein Teil des Kohlenflözes freigelegt. Die freigelegten Kohlen wurde zum Heizen der [[Dampfbagger]] verwendet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; In den Jahren 1940 bis 1945 wurde der Stollen 4 als [[Luftschutzstollen]] genutzt. Von 1945 bis 1948 wurde im Stollen 4 vermutlich ungenehmigter Bergbau betrieben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Jahr 1977 waren die Stollenanlagen noch für jedermann frei zugänglich.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1977 wurden die [[Mundloch|Stollenmundlöcher]] des [[Stollen (Bergbau)#Förderstollen|Förderstollens]] und des Stollens Nr. 4 aus Haftungsgründen von der Stadt Dortmund zugeschüttet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stollenanlage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Zeche Graf Wittekind Schild IMGP3142 wp.jpg|miniatur|Lageplan der Zeche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stollenanlage bestand aus mehreren Stollen. Der Stollen 2 wurde zwischen 1858 und 1873 aufgefahren.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Der Stollen 3 wurde 1858 aufgefahren, er wurde bis 1878 zur [[Streckenförderung|Förderung]] der oberhalb liegenden Kohle genutzt. Direkt neben dem Stollenmundloch befand sich eine Haspelbahn, auf dieser Bahn wurde die Kohle bis zum oberhalb gelegenen Zechenhaus gezogen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Der Stollen 4 wurde im Jahr 1858 angelegt, er diente bis 1878 zur Förderung der oberhalb liegenden Kohlevorräte.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot; /&amp;gt; Der Stollen wurde querschlägig&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Förderv.&amp;quot; /&amp;gt; aufgefahren und war bis zum Stollenmundloch mit einer [[Rösche|Wasserseige]] versehen, die mit halbschalenförmigem Holz ausgekleidet war. Die Wasserseige war, vom Stollenmundloch ausgehend, leicht ansteigend ausgeführt, um den Ablauf der [[Grubenwasser|Grubenwässer]] zu ermöglichen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Stollen 4 wurde auch die Kohle, die im Stollen 3 [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]] wurde, abgefördert. Hierzu wurde die Kohle zunächst über einen untertägigen [[Förderberg]] vom Stollen 3 zum Stollen 4 transportiert und dann nach über Tage gefördert. Das [[Mundloch|Stollenmundloch]] befindet sich auf dem Syberg in der Nähe des heutigen Kaiser-Wilhelm-Denkmals.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot; /&amp;gt; Der unterste Stollen der Zeche Graf Wittekind ist der Förderstollen, er wurde bis 1878 zur Förderung der Kohle aus den oberhalb liegenden Vorräten genutzt. Vermutlich wurde der Stollen bereits durch die [[Zeche Schleifmühle|Zeche Schleiffmühle]] aufgefahren und genutzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Förderung und Belegschaft ===&lt;br /&gt;
Die ersten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1868, in diesem Jahr wurden 55 Tonnen [[Steinkohle]] gefördert. Die ersten Belegschaftszahlen sind für das Jahr 1871 benannt, in diesem Jahr wurden mit zehn [[Bergmann|Bergleuten]] 1287 [[preußische Tonne]]n Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im darauffolgenden Jahr wurden mit fünf Bergleuten 540 Tonnen Steinkohle gefördert. Die maximale Förderung der Zeche wurde im Jahr 1873 mit vier Bergleuten erbracht, es wurden 609 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1875 sank die Förderung auf 310 Tonnen, diese Förderung wurde von zwei Bergleuten erbracht. Die letzten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1876, in diesem Jahr wurden mit zwei Bergleuten 72 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung für die Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
Um die Stollenanlagen wieder für die Besichtigung freizugeben, mussten eine Vielzahl von Arbeiten getätigt werden. Am 17. November des Jahres 1986 wurde der Stollen Nr. 4 probeweise geöffnet. Hierfür wurde manuell am festen Hang ein kleiner Schacht gegraben. Aufgrund der nachfolgenden Erkundung der Stollenanlagen ergab sich die Denkmalwürdigkeit der Stollenanlage.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem Jahr 1987 wurden drei Stollen und weitere [[Grubenbau]]e freigelegt und wieder [[Aufwältigung|aufgewältigt]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 19. August des Jahres 1989 wurde auch der Förderstollen ausgegraben. Das Mundloch des Förderstollens wurde mit einem gemauerten Eingang und einem Gittertor versehen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Um die Stollenanlagen weiter nutzbar zu machen, mussten mehrere Tonnen [[Bergematerial]] manuell verladen, mit [[Schubkarre]]n aus dem [[Grubengebäude]] transportiert und auf der [[Bergehalde|Stollenhalde]] abgeladen werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Auch mussten einige Grubenbaue erweitert und das [[Hangendes|Hangende]] [[Bereißen|berissen]] werden. Bei fast allen Grubenbauen musste der [[Grubenholz|hölzerne]] [[Grubenausbau|Ausbau]], der sich aufgrund von Fäulnis und Pilzbefall in einem sehr schlechten Zustand befand, erneuert werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Damit der [[Bruch (Bergbau)|bruchgefährdete]] Übergang vom hohen zum niedrigen Teil des [[Förderberg]]es stabilisiert werden konnte, wurde in diesem Bereich ein [[Bergekasten]] gestellt. Nachdem diese Arbeiten bis zum Jahr 1997 fertiggestellt worden waren, konnte die Stollenanlage für Besucher zugelassen werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde das [[Besucherbergwerk Graf Wittekind]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem ist von der Zeche Graf Wittekind noch eine [[Pinge]] vorhanden. Die Pinge befindet sich auf dem Syberg in Syburg an der Hohensyburgstraße, in der Nähe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals. Die Pinge ist die Station 19 auf dem Bergbaurundweg.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=5&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Dortmund Zeche Graf Wittekind Pinge IMGP3138 wp.jpg|Pinge&lt;br /&gt;
File:PS699Graf Wittekind Stollen1.jpg|Mundloch Stollen 1&lt;br /&gt;
File:Dortmund Zeche Graf Wittekind Stollen 2 IMGP3140 wp.jpg|Mundloch Stollen 2&lt;br /&gt;
File:Dortmund Zeche Graf Wittekind Stollen 4 IMGP3130 wp.jpg|Mundloch Stollen 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9133.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Mundloch Stollen Nr. 4 Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Bd. 144). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9, S. 411.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Tilo Cramm: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte zur Geschichte der Zeche Graf Wittekind bei Syburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Schwerte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AS Das Magazin der Stadt Schwerte&amp;#039;&amp;#039;. 18. Jahrgang, Nr. 71, Schwerte Juni 2005, S. 11–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Tilo Cramm: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufwältigung des Förderstollens der Zeche Graf Wittekind bei Syburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Schwerte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AS Das Magazin der Stadt Schwerte&amp;#039;&amp;#039;. 18. Jahrgang, Nr. 73, Schwerte Dezember 2005, S. 32–34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Tilo Cramm: &amp;#039;&amp;#039;Aufwältigung des Stollens Nr. 4 der Zeche Graf Wittekind bei Syburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Schwerte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AS Das Magazin der Stadt Schwerte&amp;#039;&amp;#039;. 18. Jahrgang, Nr. 72, Schwerte September 2005, S. 8–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Tilo Cramm: &amp;#039;&amp;#039;Das Besucherbergwerk Graf Wittekind in DO-Syburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Schwerte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AS Das Magazin der Stadt Schwerte&amp;#039;&amp;#039;. 19. Jahrgang, Nr. 76, Schwerte September 2006, S. 4–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9131.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Mundloch Stollen Nr. 2 Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9132.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Mundloch Stollen Nr. 3 Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9134.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Mundloch Förderstollen Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ksta.de/auf-allen-vieren-durch-den-stollen-13201176 Kölner Stadtanzeiger: Auf allen Vieren durch den Stollen] (zuletzt abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;November 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 11&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9135.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Pinge des Alten Schachts der Zeche Graf Wittekind] (abgerufen am 18. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.besucherbergwerk-dortmund.de Offizielle Homepage Besucherbergwerk Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 12. Dezember 2019)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob1336.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Zeche Graf Wittekind] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1336.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1336.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ku9131.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Umgebungskarte] (zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Förderv.&amp;quot;&amp;gt;Als querschlägig wird die Richtung bezeichnet, die horizontal quer zur Längsachse der [[Lagerstätte]] verläuft. (Quelle: Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erzabbau im Rammelsberg.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Cramm.&amp;quot;&amp;gt;Als &amp;#039;&amp;#039;Beilehn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Beilehen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man ein zusätzlich verliehenes Grubenfeld, das mit einem anderen Grubenfeld besitzmäßig verbunden ist. (Quelle: Tilo Cramm, Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Bergmannssprache im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Dortmund|Graf Wittekind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Dortmund|Graf Wittekind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohensyburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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