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	<title>Zeche Friederika - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-19T09:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Geologischer Garten Bochum01.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Ehemalige Ziegelei und heutiger [[Geologischer Garten Bochum]]&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Friederika&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=Kohleneisenstein&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE= bis zu 935&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1868&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1907&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG= max. 215.097&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/28/05/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/13/36/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Wiemelhausen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Bochum&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Bochum&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Friederika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Bochum]]-[[Wiemelhausen]]. Das Bergwerk ist aus einer [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidation]] entstanden und war auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zeche Friederica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zeche Friederice&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zeche Friederica Tiefbau&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Ab dem Jahr 1889 wurde das Bergwerk auch &amp;#039;&amp;#039;Zeche Dannenbaum III und IV&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Berechtsame]] hat ihren Ursprung in vielen kleinen [[Grubenfeld|Feldern]], deren ältestes die [[Zeche Prinzessin]] war, die bereits 1749 [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1868 konsolidierte die [[Zeche Friederica Erbstolln]] mit den [[Geviertfeld]]ern Prinzessin, Pauline, Friederica Nr. 14, Elise, Friederica Nr. 12, Friederica Nr. 13, Pretiosa, und Nemesis zur Zeche Friederica. Diese Steinkohlenfelder hatten zusammen eine Größe von 6,6 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Hinzu kamen die Eisensteinfelder Clemens, Gerechtigkeit, Giesbert, Schrötter, Johann, Toni und Erfindung. Da die Vorräte oberhalb der [[Sohle (Bergbau)#Sohle als Niveau|Erbstollensohle]] erschöpft waren, hatte bereits die zur Berechtsame gehörende Zeche Friederica Erbstolln begonnen, zum [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] überzugehen. Der an der Wiemelhauser Straße liegende Schacht 1 von Friederica Erbstolln wurde nun genutzt, um das Bergwerk im Tiefbau weiter [[Ausrichtung (Bergbau)|auszurichten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht erhielt zu einem späteren Zeitpunkt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alter Förderschacht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde im Schacht 1 bei einer [[Teufe]] von 36 Lachtern die 1. Sohle und bei 66 Lachtern die 2. Sohle angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde in diesem Jahr die [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Friederica in eine Gewerkschaft neuen Rechts mit tausend Teilen umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1869 wurde im Schacht 1 mit der [[Schachtförderung|Förderung]] begonnen, diese Förderung diente zur Deckung des Eigenbedarfs. Im darauffolgenden Jahr erhielt das Bergwerk einen Eisenbahnanschluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Anschluss erfolgte über die 438 [[Rute (Einheit)|Ruten]] lange [[Gleisanschluss|Anschlussbahn]] zum [[Bochum Hauptbahnhof#Bergisch-Märkischer Bahnhof|Bahnhof Bochum]] der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk gehörte zu dieser Zeit zum [[Bergrevier]] Dahlhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Betriebsjahre ===&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1870 wurde mit der regelmäßigen Förderung im Tiefbau begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Bewetterung]] des [[Grubengebäude]]s erfolgte mittels natürlichem [[Wetterzug]]. Hierfür wurden mehrere Wetterüberhauen&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Cramm.&amp;quot; /&amp;gt; erstellt. In dem Jahr wurde auch noch im [[Stollen (Bergbau)#Erbstollen|Erbstollen]] [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; und es wurde über [[Tag (Bergbau)|Tage]] eine doppelt und direkt wirkende [[Gestängewasserhaltung|Wasserhaltungsmaschine]] installiert. Diese [[Dampfmaschine|dampfgetriebene]] Maschine hatte einen Hubraum von 66 [[Zoll (Einheit)|Zoll]]. Zusätzlich wurde ein 28-zölliger Drucksatz inklusive gusseisernem Schachtgestänge eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde eine [[Kokerei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; und zur Aufbereitung der geförderten Kohlen eine Separationsanlage in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1873 wurde mit den [[Abteufen|Teufarbeiten]] für den Schacht 2 begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde einen Kilometer südlich von Schacht 1 südlich der Wasserstraße zwischen Königsallee und westlich der Wiemelhauser Straße [[Schachtansatzpunkt|angesetzt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; (Koordinaten {{Coordinate|text=DM|NS=51.460879|EW=7.224927|type=landmark|region=DE-NW|name=Zeche Friederika II}}) Der Schacht sollte als Wetterschacht genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 wurde das [[Grubenfeld|Teilfeld]] Amatus von der [[Zeche Dannenbaum]] erworben und in dem folgenden Jahr wurde im Wetterschacht 2 bei einer Teufe von 37 Metern (+&amp;amp;nbsp;77&amp;amp;nbsp;m [[Normalnull|NN]]) die Stollensohle angesetzt. Bei einer Teufe von 82 Metern (+&amp;amp;nbsp;32&amp;amp;nbsp;m NN) auf der 1. Sohle und bei einer Teufe von 141 Metern (-&amp;amp;nbsp;26&amp;amp;nbsp;m NN) auf der 2. Sohle wurde man[[Durchschlag (Bergbau)|durchschlägig]]. Im Jahr darauf wurde der Schacht 2 als Wetterschacht in Betrieb genommen, allerdings fand aufgrund der Weltwirtschaftskrise über den Schacht noch keine Förderung statt. Im Jahr 1877 wurden der Schacht 1 weiter abgeteuft. Im Jahr 1878 wurde bei einer Teufe von 209 Metern (-&amp;amp;nbsp;99&amp;amp;nbsp;m NN) die 3. Sohle angesetzt. Im Jahr 1878 wurden die [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] dazu verurteilt, auch [[Kux|Freikuxe]] an die Schulgemeinden, die sich innerhalb der Berechtsame befanden, und an die katholische und an die evangelische Kirche abzugeben. Im Jahr 1880 wurde der geringfügige Abbau auf der Erbstollensohle eingestellt. Auf der 2. Sohle von Schacht 2 begannen die [[Vorrichtung (Bergbau)|Vorrichtungsarbeiten]] für den Abbau im Flöz Dickebank. Im Jahr 1882 wurde das Grubenfeld der [[Zeche Iduna]] erworben, die noch für einige Zeit getrennt in Förderung blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1883 wurde an Schacht 2 auch [[Kohleneisenstein]] aus dem Flöz Dickebank gefördert, während alle Steinkohlen zentral auf der Schachtanlage I gehoben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Gefördert wurde von der 2. Sohle aus. Am 1. November 1883 wurde die Anschlussbahn von Schacht 2 an die Strecke Bochum-Nord – Weitmar der [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]] (RhE)in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1884 begann man von Friederika aus, das Feld Iduna aufzuschließen. Im darauffolgenden Jahr wurde der Betrieb am Schacht 2 zeitweise eingestellt. Im Jahr 1886 erfolgte der Durchschlag zur [[Zeche Dannenbaum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1889 übernahmen die [[Dresdner Bank]] und das Bankhaus Rothschild alle [[Kux]]e der Gewerkschaft Friederika. Für das gesamte Bergwerk wurde ein Preis von fünf Millionen Mark bezahlt. Zusätzlich bezahlten die Banken noch eine Abfindung von 270.000 Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Am 23. September desselben Jahres ging das [[Bergwerkseigentum]] an die Aktiengesellschaft der Zeche Dannenbaum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der weitere Betrieb nach der Übernahme ===&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme durch die Gewerkschaft Dannenbaum wurde der Betriebsbereich Schacht 1 umbenannt in Dannenbaum III und Schacht 2 wurde umbenannt in Dannenbaum IV. Beide Betriebsbereiche blieben weiterhin eigenständig in Betrieb. Da der alte [[Maschinenschacht]] des Friederica Erbstolln mittlerweile [[Schachtverbruch|verbrochen]] war, begann man im Jahr 1890 mit den Teufarbeiten für einen neuen Schacht. Der Schacht wurde an der Wittener Straße angesetzt und zunächst 18 Meter [[seiger]] bis ins [[Karbon]] geteuft, anschließend wurde der Schacht [[tonnlägig]] im Flöz Luise bis zur 1. Sohle weitergeteuft. Im Jahr 1891 wurde die Förderung an Schacht 2 eingestellt und der Schacht wurde nur noch als Wetterschacht für den Betriebsteil Dannenbaum II genutzt. Nachdem der Schacht 2 mit dem Feld Dannenbaum durchschlägig war, wurde auch die Förderung von Kohleneisenstein eingestellt. Im Jahr 1892 wurde an Schacht 2 für einen kurzen Zeitraum die Kohlenförderung ab der 3. Sohle noch einmal aufgenommen. Im selben Jahr wurde eine [[Brikettfabrik]] in Betrieb genommen. Im Jahr 1894 wurden die Teufarbeiten an Schacht 1 wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft. Im Jahr darauf wurde im Schacht bei Teufe von 315 Metern (+&amp;amp;nbsp;205&amp;amp;nbsp;m NN) die 4. Sohle angesetzt. Im Jahr 1896 wurde Schacht 2 stillgelegt, am 15. Juni desselben Jahres wurde auch die Brikettfabrik stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 wurde auf dem Bergwerk eine Kleinkoks-Separationsanlage installiert und in Betrieb genommen. Unter Tage wurden die noch vorgerichteten Eisensteinpfeiler weiter in [[Verhieb]] genommen. Der bereits geröstete und auf der Rösthalde abgelagerte Eisenstein konnte verkauft werden. Um einen neuen Schacht abteufen zu können, wurde südlich von Schacht 1 ein Grundstück käuflich erworben. Außerdem wurde an Schacht 2 ein neuer [[Grubenlüfter]] installiert und in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1898 wurde mit den Teufarbeiten für einen neuen Förderschacht begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde in Wiemelhausen 280 Meter südlich von Schacht 1 angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk gehörte mittlerweile zum Bergrevier Süd Bochum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Am 15. Juni desselben Jahres kam es zu einem [[Bruch (Bergbau)|Bruch]] im Schacht 1. Aus diesem Grund musste der Schacht bis unterhalb der 2. Sohle [[Schachtverwahrung|verfüllt]] werden. Dadurch fiel die Förderung bis Ende Juli aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit waren auf dem Bergwerk insgesamt sieben Flöze in Verhieb. Die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] der Flöze lag zwischen 0,6 und 3,0 Metern. Vier der Flöze waren ohne [[Zwischenmittel|Bergepacken]], die restlichen drei Flöze hatten einen zwischen 0,05 und 0,6 Meter mächtigen Bergepacken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1899 wurde im Schacht mit der Förderung ab der 4. Sohle begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde die Zeche von der Aktiengesellschaft für Eisen- und Kohlenindustrie Differdingen-Dannenbaum, der späteren [[Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten-AG|Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG]], übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde der Alte Förderschacht endgültig verfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht 3 wurde nun umbenannt in Schacht 1 neu. Im selben Jahr wurde mit den Teufarbeiten für einen neuen Wetterschacht begonnen. Der Schacht wurde neben dem Schacht 1 neu angesetzt. Noch in 1902 wurde im Schacht bei einer Teufe von 404 Metern (+&amp;amp;nbsp;290&amp;amp;nbsp;m NN) die Mittelsohle angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1903 waren die Teufarbeiten weitgehend abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht war mit der 3. Sohle durchschlägig, noch im selben Jahr wurde mit der Förderung begonnen. Im Jahr 1904 wurde der Wetterschacht an der Wittener Straße verfüllt. Im Jahr 1905 wurde die westliche Feldeshälfte an die [[Zeche Prinz Regent]] abgegeben, die östliche Feldeshälfte blieb bei der Zeche Dannenbaum. Zu diesem Zeitpunkt war das Bergwerk noch in Förderung. Am 1. April desselben Jahres wurde die Brikettfabrik wieder in Betrieb genommen und die [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] von Kohleneisenstein wieder aufgenommen. Im Jahr 1906 wurden die Teufarbeiten an Schacht 1 neu wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1907 entschlossen sich die Aktionäre, die Zeche Friederika stillzulegen. Grund war das zu kleine Grubenfeld, außerdem erbrachte das Bergwerk keine gewinnbringende Förderung mehr. Die restlichen noch anstehenden Kohlen konnten auch leicht von den beiden Nachbarzechen Dannenbaum und Prinz Regent abgebaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde im Schacht 1 neu bei einer Teufe von 489 Metern (+&amp;amp;nbsp;375&amp;amp;nbsp;m NN) die 5. Sohle angesetzt. Auf dem Schacht 1 neu wurde nun nur noch für den Eigenbedarf gefördert. Die weitere Förderung wurde unter Tage zum Teil zur Zeche Dannenbaum und zum Teil zur Zeche Prinz Regent gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde die Zeche Friederika stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Kokerei und die Brikettfabrik wurden stillgelegt. Im Laufe des Jahres wurden die meisten [[Tagesanlagen]] abgerissen. Im Jahr darauf wurde der erst in 1903 neu geteufte Wetterschacht neben Schacht 1 neu verfüllt. Im Jahr 1909 wurde der Schacht 2 von der Zeche Prinz Regent übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde als Wetterschacht für die beiden Bergwerke Prinz Regent Dannenbaum verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
Die ersten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen stammen aus dem Jahr 1868, damals waren zwölf [[Bergmann|Bergleute]] auf dem Bergwerk beschäftigt, die eine Förderung von 2966 Tonnen [[Steinkohle]] und 25.620 Tonnen Eisenstein erbrachten. Im Jahr 1870 wurden mit 369 Beschäftigten 57.179 Tonnen Steinkohle und 23.690 Tonnen Eisenstein gefördert. Im Jahr 1875 stieg die Kohleförderung an auf 101.913 Tonnen Steinkohle und 32.744 Tonnen Eisenstein, diese Förderung wurde mit 424 Beschäftigten erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die zu der Zeit geförderten Kohlen waren leichte, aber [[Stückkohle|stückreiche]], Fettkohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1880 wurden mit 352 Beschäftigten 93.835 Tonnen Eisenstein gefördert. Im Jahr 1885 wurde die höchste Erzförderung des Bergwerks erbracht. Mit 568 Beschäftigten wurden 197.672 Tonnen Eisenstein und 118.680 Tonnen Steinkohle gefördert. Im Jahr 1890 wurden mit 718 Beschäftigten 167.235 Tonnen Steinkohle und 58.987 Tonnen Eisenstein abgebaut. Im Jahr 1893 wurde die höchste Steinkohlenförderung des Bergwerks erbracht, Eisenstein wurde in diesem Jahr nicht gefördert. Mit 688 Beschäftigten wurden 215.097 Tonnen Steinkohle gefördert. Im Jahr 1895 wurden mit 691 Beschäftigten 191.461 Tonnen Steinkohle und 26.350 Tonnen Eisenstein gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Mittlerweile wurden auf dem Bergwerk auch zunehmend [[Esskohle]]n abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1900 wurden mit 758 Beschäftigten 177.416 Tonnen Steinkohle gefördert. Der Abbau von Eisenstein wurde bis zum Jahr 1905 eingestellt. Im Jahr 1905 betrug mit 919 Beschäftigten die Förderung 5135 Tonnen Eisenstein und 193.060 Tonnen Steinkohle,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; die vorwiegend aus Esskohlen bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1907 wurden mit 935 Beschäftigte 103.406 Tonnen Steinkohle und 5171 Tonnen Eisenstein gefördert. Dies sind die letzten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen der Zeche Friederika als eigenständig förderndes Bergwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
An die Zeche erinnert in Bochum noch die „Friederikastraße“ und der [[Geologischer Garten Bochum|Geologische Garten Bochum]] auf dem Gelände der ehemaligen [[Ziegelei]] der Schachtanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.&amp;#039;&amp;#039; 144). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf, Essen 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Achtzehnter Band, Verlag von Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1870.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Neunzehnter Band, Verlag von Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1871.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Kurt Pfläging: &amp;#039;&amp;#039;Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-529-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Sechsundvierzigster Band, Verlag von Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsbuchhandlung von Julius Springer, Berlin 1902, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlen des Ruhrgebietes&amp;#039;&amp;#039;. Zusammenstellung der bedeutendsten Zechen des Ruhrkohlen-Reviers, unter Angabe der Qualität der geförderten Kohlen, der Bahn-Anschlüsse, so wie Zechen- und Frachtraten. zweite durchaus neu bearbeitete und vervollständigte Ausgabe. Verlagsbuchhandlung der M. DuMont-Schauberg’schen Buchhandlung, Köln 1874.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerhard Knospe | Titel=Werkeisenbahnen im deutschen Steinkohlenbergbau und seine Dampflokomotiven, Teil 1 - Daten, Fakten, Quellen | Auflage=1 | Verlag=Selbstverlag | Ort=Heiligenhaus | Jahr=2018 | ISBN=978-3-9819784-0-7 | Seiten=485}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-ehrenfeld.de/bildergalerie-misc.htm Foto von der Sprengung eines Schornsteins am Schacht Friederika im Bochumer Ehrenfeld im Mai 1953] (zuletzt abgerufen am 13. Februar 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-ehrenfeld.de/bildergalerie-bergbau.htm Historische Fotos der Anlagen Friederika I und II] (zuletzt abgerufen am 13. Februar 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1079.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (zuletzt abgerufen am 4. Dezember 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Cramm.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Wetterüberhauen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man einen, im Flöz von unten nach oben erstellten, Grubenbau der zur [[Bewetterung]] dient. (Quelle: Tilo Cramm, Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Bergmanssprache im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum|Friederica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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