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	<title>Zeche Franz Haniel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:19:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Franz_Haniel&amp;diff=391010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2024-02-24T16:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Prosper_haniel.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;lt;br /&amp;gt;Schachtanlage Franz-Haniel&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Franz Haniel&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=[[RAG AG|Ruhrkohle AG]]&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1952&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1972 (2018)&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
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 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/32/40/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=6/52/49/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Bottrop&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Bottrop&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Bottrop&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Franz Haniel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Bottrop]] und [[Oberhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb die [[Gutehoffnungshütte]] die umfangreichen Felderbesitze &amp;#039;&amp;#039;„Oberhausen“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Neu-Oberhausen“&amp;#039;&amp;#039;. Dieser [[Bergwerkseigentum|Felderbesitz]] erstreckte sich unter [[Oberhausen]], [[Sterkrade]], [[Königshardt]], [[Klosterhardt]] und Bottrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Felderbereich &amp;#039;&amp;#039;„Oberhausen“&amp;#039;&amp;#039; wurde durch die [[Zeche Oberhausen]] und ihre großen Anschlussanlagen ([[Zeche Osterfeld]] u.&amp;amp;nbsp;a.) erschlossen. Im Feldesbereich &amp;#039;&amp;#039;„Neu-Oberhausen“&amp;#039;&amp;#039; war 1914 bereits die [[Zeche Jacobi]] in Betrieb gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde von der Gutehoffnungshütte wegen des nun aufkommenden Kohlenbedarfes ein weiterer Neuaufschluss im Feld &amp;#039;&amp;#039;„Neu-Oberhausen“&amp;#039;&amp;#039; in Angriff genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 begannen im Waldgebiet an der Fernewaldstraße in Oberhausen-[[Königshardt]] die [[Abteufen|Abteufarbeiten]] für Schacht&amp;amp;nbsp;1 und 2. Die neue [[Zeche]] wurde zu Ehren des einzigen Sohnes von [[Hugo Haniel]], [[Franz Haniel junior]] benannt. Franz Haniel junior hatte sich als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gutehoffnungshütte besonders für den Ausbau der unternehmenseigenen Zechen eingesetzt. Noch heute ist auf dem Zechenplatz der Schachtanlage eine große Büste von [[Georg Kolbe|Prof. Kolbe]] aus Berlin, die 1941 gefertigt wurde und im Besitz der [[Haniel (Unternehmerfamilie)|Familie Haniel]] ist, zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichem [[Abteufen]] im [[Gefrierschachtverfahren|Gefrierverfahren]] wurden die beiden [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] bis 1924 bis zum [[Karbon|Steinkohlengebirge]] niedergebracht. 1925 erfolgte ein schwerer Wasser- und Schwimmsandeinbruch in Schacht&amp;amp;nbsp;2, der den Schacht bis zur Tagesoberfläche füllte und unter Wasser setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teufarbeiten für die gesamte Anlage wurden bis auf weiteres unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurden die Arbeiten wegen der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder aufgenommen. Bis 1943 hatten beide Schächte die [[Teufe|Endteufe]] erreicht und waren mit [[Tübbing]]s ([[Küvelage]]) standfest ausgebaut. Die Kriegsgeschehnisse führten zu einer erneuten Einstellung der Ausbauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde das Bergbaueigentum der Gutehoffnungshütte einer Nachfolgegesellschaft übergeben. Diese führte die Aufbauarbeiten der Zeche Franz Haniel zu einem vorläufigen Abschluss. Es war geplant, beide Schächte als gleichberechtigte Förderschächte für eine Tagesförderung von 9.000 Tonnen in Betrieb zu nutzen. Beide Schächte sollten mit einem [[Förderturm|Doppelbockfördergerüst]] versehen werden. Weiterhin waren [[Kokerei]] und [[Kraftwerk]] für die Anlage vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 ging die Anlage in einer kleineren Form in Betrieb. Das Doppelstrebengerüst über Schacht&amp;amp;nbsp;2 wurde ausgeführt, während über Schacht&amp;amp;nbsp;1 ein kleines Fördergerüst für die Notbefahrung errichtet wurde. Ferner wurde als weiterverarbeitender Betrieb ein Kraftwerk errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche entwickelte sich vielversprechend und wurde wegen ihres ästhetischen Grundkonzepts zu einer ansprechenden Landmarke. Die Werkssiedlungen wurden nach modernen Maßstäben im umliegenden Waldgebiet angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Franz Haniel wurde 1957 von der [[Hüttenwerke Oberhausen AG]] (HOAG) als Nachfolgegesellschaft der Gutehoffnungshütte übernommen. Die [[Jahresförderung]] betrug zu dieser Zeit 1,5 Millionen Tonnen Kohle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 beschloss die HOAG, ihre beiden Bergwerke [[Zeche Jacobi|Jacobi]] und Franz Haniel fördertechnisch zusammenzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nun entstandene [[Verbundbergwerk]] „Jacobi“/„Franz Haniel“ wurde 1968 in die [[RAG AG|Ruhrkohle AG]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 ging dieses Verbundbergwerk auf das [[Bergwerk Prosper-Haniel|Verbundbergwerk „Prosper-Haniel“]] über. Die Schächte Franz Haniel 1/2 blieben als [[Seilfahrt]]-, Berge- und [[Bewetterung|Wetterschächte]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schachtanlage „Franz Haniel“ stellte als Teil des Bergwerks Prosper-Haniel am 21. Dezember 2018 die Förderung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rag.de/steinkohlenbergbau/prosper-haniel/&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Rückbauarbeiten fahren nach wie vor Bergleute im Förderkorb unter Tage (Stand 2019). Beide Schächte wurden bis Ende 2021 verfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://interaktiv.rp-online.de/zechenabbau-auf-die-zeche-folgt-die-freiheit &amp;#039;&amp;#039;Auf die Zeche folgt die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;.] [[Rheinische Post]] online, 11. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Böse, Michael Farrenkopf, Andrea Weindl: &amp;#039;&amp;#039;Kohle – Koks – Öl. Die Geschichte des Bergwerks Prosper-Haniel&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2018, ISBN 3-402-13392-X.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
* Wilhelm und Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Blauen Bücher]]. 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten Auflage. [[Verlag Langewiesche]], Königstein im Taunus 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haniel (Unternehmerfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Haniel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Oberhausen|Franz Haniel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Bottrop|Franz Haniel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Bottrop]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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