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	<title>Zeche Emscher-Lippe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Emscher-Lippe&amp;diff=420914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramsch: /* Vorfälle */</title>
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		<updated>2026-02-02T18:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorfälle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Datteln Zeche Emscher-Lippe Seilscheibe.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;lt;br /&amp;gt;Seilscheibe der Zeche Emscher-Lippe&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Emscher-Lippe&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
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 |BETRIEBSJAHRE_VON=1906&lt;br /&gt;
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 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.63621&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.33571&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Datteln&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Datteln&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Recklinghausen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Emscher-Lippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Datteln]] im nördlichen [[Ruhrgebiet]] im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in den 1870er und 1880er Jahren führten mehrere Bohrgesellschaften in der Gegend um die [[Haard]] herum erfolgreiche [[Exploration (Geologie)|Mutungsbohrungen]] durch. Die [[Friedrich Krupp AG]] gründete 1902 zusammen mit dem [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] in Bremen die [[bergrechtliche Gewerkschaft]] der Zeche Emscher-Lippe in Datteln. Der Name wurde dem [[Grubenfeld]] nach seiner geographischen Lage als gekipptes Viereck zwischen Emscher und Lippe gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde südlich der Gemeinde Datteln am neu eröffneten [[Dortmund-Ems-Kanal]] mit dem [[Abteufen]] der ersten [[Doppelschachtanlage]] begonnen. 1904 erreichten die [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] die vorgesehene [[Teufe|Endteufe]], sie wurden beide mit neuartigen [[Förderturm|Fördergerüsten]] der Bauart [[Aug. Klönne|Klönne]] ausgerüstet. Die Förderung wurde 1906 aufgenommen, 1908 die erste [[Kokerei]] in Betrieb genommen. Gleichzeitig begann die Gewerkschaft weiter nördlich am Dortmund-Ems-Kanal mit der Niederbringung des eigenständigen Förderschachtes 3. Dieser ging nach einigen technischen Problemen 1912 in [[Schachtförderung|Förderung]]. Neben ihm wurde zusätzlich von 1912 bis 1915 der eigenständige Wetterschacht 4 niedergebracht, der ohne Fördereinrichtung blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohe Kohlen- und [[Koks]]bedarf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] führte zu einem schnellen Anstieg der Förderung. Schon 1918 wurden eine Million Tonnen Kohle gefördert. Die Schachtanlagen wurden auch während des Krieges umfangreich ausgebaut. 1922 wurde auf Schacht 3/4 eine weitere Kokerei in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb]] übernahm 1925 die Mehrheit der [[Kux]]e. Die Zeche wurde aber dann nicht in die [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]] eingegliedert, sondern von der Friedrich Krupp AG aufgekauft. Von 1926 bis 1929 erfolgte das Abteufen des Schachtes 5 im Nordwestteil des Feldes. In den 1930er Jahren wurde die Zeche weiträumig ausgebaut. Sie hatte trotz ihrer Zugehörigkeit zum Krupp-Konzern eine eigenständige Verwaltung. 1940 wurden 1,5 Millionen Tonnen Fett-, Gas- und Gasflammkohle gefördert. Die Kokserzeugung betrug 900.000 Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erlitt die Zeche schwere Zerstörungen durch Bomben und Artilleriebeschuss. Die Förderung musste für einige Monate unterbrochen werden. Beide Kokereien fielen aus und konnten erst 1947 und 1949 wieder in Betrieb gehen. Die Gewerkschaft Emscher-Lippe wurde aus dem Krupp’schen Besitz ausgegliedert und als eigenständige Bergbau-AG weitergeführt, befand sich aber in Mehrheitsbesitz der [[Phoenix Rheinrohr AG]] und der [[Hibernia AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leistungsfähige Schachtanlage wurde allerdings auch in der einsetzenden [[Kohlekrise]] weiter ausgebaut. Von 1961 bis 1964 wurde im Nordfeld der ausziehende [[Bewetterung|Wetterschacht]] „Emscher-Lippe 6“ niedergebracht. 1970 ging die Zeche nebst Kokereien mit dem [[Bergwerkseigentum|Bergbaubesitz]] der Hibernia AG als eine der letzten freien Schachtanlagen in die neu gegründete [[Ruhrkohle AG]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Gesamtanpassungsplans des [[Ruhrbergbau]]s war eine Neuordnung des [[Abbau (Bergbau)|Abbaus]] der Anschlussgrubenfelder im Gebiet der Haard festgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Förderanlagen von Emscher-Lippe aufwändig hätten erneuert werden müssen, wurde beschlossen, den weitergehenden Aufschluss durch die Zechen [[Zeche Ewald Fortsetzung|Ewald Fortsetzung]] und [[Zeche General Blumenthal|General Blumenthal]] vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förderstandort Emscher-Lippe wurde unter Abtretung der Grubenfelder aufgegeben. Am 25. Februar 1972 erfolgte die Stilllegung der Schachtanlagen Emscher-Lippe 1/2, 3/4 und 5. Schacht 6 wurde offen gehalten und der Zeche Ewald Fortsetzung zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kokerei bei Schacht 3/4 wurde noch bis 1974, die bei Schacht 1/2 bis 1983 betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfälle ==&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1973 ereignete sich auf der Kokerei an Schacht 1/2 ein Unfall mit vier Toten. Bei der Inbetriebnahme eines Gasreinigungsturms der [[Aminwäsche|Hochdruck-Gasentschwefelungsanlage]] wurde ein mit Klauen fixierter Apparatedeckel herausgerissen und weggeschleudert, das austretende Gas entzündete sich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=ZLANIN765%7C12%7C12 |titel=Fünf Grubenunfälle forderten zwölf Tote und fünfzehn Verletzte |werk=landtag.nrw.de  |hrsg=Landtag Nordrhein-Westfalen |format=pdf |datum=1976-02-13 |abruf=2026-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coal power plant Datteln 6.jpg|miniatur|Standort des Schachtes II vor dem Kraftwerkneubau im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tagesanlagen]] wurden ab 1974 größtenteils abgebrochen und die Schächte [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. Einige Gebäude wurden noch für ein Berufsgrundschuljahr genutzt, unter anderem die ehemalige Bergberufsschule, die Sporthalle und die Gärtnerei. Die überwiegend von außerhalb kommenden Teilnehmer des Berufsgrundschuljahres waren untergebracht in dem ehemaligen Lehrlingswohnheim der Zeche auf der Helenenstraße – heute Zechenstraße –  befand. Die Gebäude sind zum Teil noch erhalten. Das ehemalige Haus 3 und der Speisesaal mit angeschlossener Küche sind Anfang der 1980er Jahre abgerissen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände von Emscher-Lippe 1/2 befindet sich ein Gewerbepark. Einige Gebäude im Torbereich sind noch erhalten. Auf dem alten Gelände von Emscher-Lippe 3/4 soll eine Wasserstadt mit Integration von Freizeitbootanliegern in Wohngebiete errichtet werden. Als Architektonisch bemerkenswert gilt die von 1908 bis 1912 entstandene [[Werkskolonie Beisenkamp]] aus der Gründungszeit der Zeche, geplant und entworfen von der Krupp-Bauabteilung unter dem Architekten [[Robert Schmohl]], sowie die 1914 gegründete [[Dümmer (Datteln)|Dümmersiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.datteln.de/01_Stadtinformation/Geschichte.asp |wayback=20220210113903 |text=Geschichte der Stadt Datteln |archiv-bot=2024-06-20 07:21:09 InternetArchiveBot }} auf Datteln.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2008, ISBN 3-7845-6994-3.&lt;br /&gt;
* Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Datteln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Kreis Recklinghausen|Emscher-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche im Kreis Recklinghausen|Emscher-Lippe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramsch</name></author>
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