<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Eiberg</id>
	<title>Zeche Eiberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Eiberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Eiberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T17:45:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Eiberg&amp;diff=423995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 22. August 2024 um 21:22 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Eiberg&amp;diff=423995&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-22T21:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Zeche Eiberg, Essen.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Zeche Eiberg, vor 1910&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Eiberg&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE= bis zu 1.180&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1882&amp;lt;br&amp;gt;(Schacht Eiberg 1951)&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1914&amp;lt;br&amp;gt;(Schacht Eiberg 1968)&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Übernahme durch [[Zeche Theodor]]&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=563 m&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT3=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME4=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT4=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE4=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE4=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME5=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT5=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE5=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=bis zu 310.561&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/26/33/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/06/58/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Eiberg&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Essen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Essen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Eiberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in der ehemals selbstständigen Landgemeinde [[Eiberg (Bochum-Essen)|Eiberg]] bei [[Essen-Steele|Steele]]; heute zu [[Essen]]-[[Freisenbruch]] gehörig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
==== Vorgängerzeche Jacob ====&lt;br /&gt;
Die Zeche Eiberg entstand 1882 als neue Betriebsgesellschaft für die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Jacob&amp;#039;&amp;#039;. Ihr [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] wurde 1858 bis auf 238&amp;amp;nbsp;Meter [[abteufen|abgeteuft]], nachdem 1852 ein etwa 74&amp;amp;nbsp;cm dickes [[Flöz|Kohleflöz]] in den Wiesen des Bauern Siepmann im Tal des Baches Schirnbecke entdeckt wurde. Ein Jahr danach fand die [[Verleihung (Bergbau)|Verleihung]] des [[Grubenfeld]]es Jacob und Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Jacob&amp;#039;&amp;#039; statt. Bedingt durch wasserführendes Deckgebirge war dieser Schacht immer wieder in betriebliche Schwierigkeiten gekommen. Dies führte 1879 zur Insolvenz der Betreiber des Schachtes und ein Jahr später zur Stilllegung der Zeche Jacob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeche Eiberg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Eiberg 1882.jpg|links|mini|Kuxschein der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Eiberg vom 5. Januar 1882]]&lt;br /&gt;
[[Schachthaus|Schachtgebäude]] und [[Bergwerkseigentum|Grubenfeldbesitz]] wurden 1882 durch die nun namentlich geänderte &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Eiberg&amp;#039;&amp;#039; ersteigert. Der Schacht Jacob wurde wieder instand gesetzt, und die [[Schachtförderung|Förderung]] aufgenommen. Nach dem Erstellen eines Wetterschachtes neben Schacht&amp;amp;nbsp;1 und einem weiteren Wetteraufhauen im [[Grubenfeld]] wurde mit dem ausgehenden 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Grubenfeldbesitz erheblich vergrößert. 1888 wurde eine [[Brikettfabrik|Brikettanlage]] fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1899 wurde die in [[Horst (Essen)|Horst]] gelegene [[Zeche Fridolin]], ein [[Stollen (Bergbau)|Stollenbergwerk]], mit der Zeche Eiberg zusammengelegt. Weitere [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidationen]] gingen in dieser Zeit mit &amp;#039;&amp;#039;Mecklingsbank ins Westen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Victoria&amp;#039;&amp;#039; einher, so dass die Zeche Eiberg eine Gesamtgröße von 3,84&amp;amp;nbsp;km² umfasste. Von 1899 bis 1901 wurde in [[Essen-Überruhr|Überruhr-Hinsel]] ein zweiter Förderschacht namens Hermann (auch Schacht&amp;amp;nbsp;2) abgeteuft. Neben diesem Schacht wurde nachfolgend noch ein Wetterschacht abgeteuft. Im Jahr 1903 erreichte die Förderung 310.561&amp;amp;nbsp;Tonnen bei einer Schachtteufe von 337&amp;amp;nbsp;Metern und 1.180 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde die Zeche Eiberg mit fünf Schächten an die [[Zeche Ewald|Gewerkschaft Ewald]] in [[Herten]] verkauft, da die Betreibergesellschaft vor der Zahlungsunfähigkeit stand. Schacht Hermann (Schacht&amp;amp;nbsp;2) musste im September 1904 die Förderung wegen minderwertiger Kohle einstellen. Auf dessen Fläche entstand später ein Park, der heutige [[Ludwig-Kessing-Park]]. Die Weiterhin ergab sich für die gesamte Zeche durch die nachfolgenden Stilllegungen der Nachbarzechen [[Zeche Steingatt|Steingatt]] und [[Zeche Vereinigte Charlotte|Vereinigte Charlotte]] zunehmend [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]]sproblematiken. Ein Versuch im Jahre 1905, im [[Unterwerksbau]] die Förderung qualitativ zu steigern und damit die Wirtschaftlichkeit wiederherzustellen, schlug fehl. 1905 wurden zwei Wetterschächte aufgegeben. 1908 folgte die Aufgabe des Unterwerksbaues wegen hoher Wasserzuflüsse  von über 9&amp;amp;nbsp;Kubikmetern pro Minute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stilllegung der Zeche Eiberg ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1914 beschloss die Gewerkschaft Ewald die Stilllegung der Zeche Eiberg, da auf lange Frist kein wirtschaftliches Ergebnis mehr zu erzielen war. Die Schächte wurden [[Schachtverwahrung|verfüllt]] und die [[Tagesanlagen]] an die Firma Haas in Magdeburg verkauft und abgebrochen. Das Grubenfeld wurde 1916 zunächst an die [[Zeche Vereinigte Charlotte|Charlotte Bergbaugesellschaft]] verpachtet. Ab 1925 wurde das Grubenfeld von der [[Zeche Heinrich (Essen-Überruhr)|Heinrich Bergbau AG]] übernommen, die es in den 1930er Jahren der neu entstehenden [[Zeche Theodor]] zum Aufschluss zuwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangsarbeiterlager ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde auf dem Brachland der Zeche Eiberg von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ein Zwangsarbeiterlager errichtet, das aus vier Wohn- und einer Küchenbaracke bestand. Hier befanden sich etwa 80 Zwangsarbeiter vorwiegend aus Osteuropa und den Niederlanden, die der Landwirtschaft und Restebeseitigung der Zechenanlagen zu dienen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schacht Eiberg und erneute Stilllegung ===&lt;br /&gt;
1951 bis 1955 wurde auf dem alten Zechengelände Eiberg der neue Außenschacht Eiberg der Zeche Theodor bis auf 490&amp;amp;nbsp;Meter abgeteuft und als Seilfahrt und Materialschacht in Betrieb genommen. Bei den Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Schachtes Eiberg ([[Aufwältigung]]) ereignete sich am 25.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;1953 ein Unglück. Durch Nachrutschen der Verfüllberge im Schacht kamen in 265&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe acht Bergleute ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eiberg-heimatgeschichtskreis.de/blog/190/die+schliessung+des+schachtes+eiberg+vor+50+jahren+-+das+ende+des+bergbaus+in+eiberg &amp;#039;&amp;#039;Die Schließung des Schachtes Eiberg vor 50 Jahren - Das Ende des Bergbaus in Eiberg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1968 wurde mit der Betriebseinstellung der Heinrich Bergbau AG samt seinen Außenanlagen auch der Schacht Eiberg geschlossen, der zuletzt eine Tiefe von 563&amp;amp;nbsp;Metern erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Eiberg Gedenkstätte.JPG|mini|Gedenkstätte an die Zeche Eiberg]]&lt;br /&gt;
Nach der endgültigen Stilllegung wurden die verbliebenen Tagesanlagen abgebrochen und der gesamte Zechenbereich eingeebnet, er lag dann Jahrzehnte als Brachland und überwucherte mit Büschen und Bäumen. Ab 1985 wurde das Gelände nach vorherigen umfangreichen Probebohrungen und Bodenuntersuchungen im Bereich der Straßen &amp;#039;&amp;#039;Hobestatt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Falterweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zeche Eiberg&amp;#039;&amp;#039; mit Reihenhausbebauung belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verfüllte Schacht wurde nicht überbaut, er befindet sich auf dem bewachsenen Freigelände zwischen den Häusern &amp;#039;&amp;#039;Hobestatt&amp;amp;nbsp;78&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zeche&amp;amp;nbsp;Eiberg&amp;amp;nbsp;84&amp;#039;&amp;#039;. Auf einem aus Sicherheitsgründen umzäunten Bereich gegenüber dem Hause &amp;#039;&amp;#039;Zeche&amp;amp;nbsp;Eiberg&amp;amp;nbsp;67&amp;#039;&amp;#039; befand sich ein früherer Wetterschacht. An die alte Zeche erinnert heute der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Zeche Eiberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 wurde vom Heimatgeschichtskreis Eiberg in der Nähe des ehemaligen Schachtes Eiberg an der Straße Hobestatt ein Zechendenkmal mit einem Gedenkstein errichtet, der den dort im Jahre 1953 verunglückten Bergleuten gewidmet ist (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Hermann, Wilhelm und Gertrude: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten Auflage 2003, Königstein i. Ts. ([[Verlag Langewiesche]]) 2008 ([[Die Blauen Bücher]]), ISBN 978-3-7845-6994-9&lt;br /&gt;
*Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Essen|Eiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freisenbruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1882]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>