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	<title>Zeche Concordia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Concordia&amp;diff=387044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod</title>
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		<updated>2025-12-20T00:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Bergwerk in Oberhausen. Siehe auch [[Grube Concordia]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= Bundesarchiv B 145 Bild-F015012-0001, Oberhausen, Kohlebergbau.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= &amp;lt;br /&amp;gt;Zeche Concordia&amp;amp;nbsp;IV/V im Jahre 1959&lt;br /&gt;
|NAME= Zeche Concordia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= &lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= &lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1854&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1968&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
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|GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
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|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
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|LAGERMÄCHTIGKEIT6= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= 1,6 Mio.&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/28/25.5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 6/50/20.4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT= Oberhausen&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Oberhausen&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Oberhausen&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Concordia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Oberhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Concordia Bergbau-AG 1000 Mk 1890.jpg|links|mini|Aktie über 1000 Mark der Concordia Bergbau-AG vom Mai 1890]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1848 wurden mehrere [[Grubenfeld]]er im Bereich der [[Lipper Heide]] von verschiedenen Schürfergesellschaften [[Mutung|gemutet]]. Diese schlossen sich zusammen und gründeten 1850 die &amp;#039;&amp;#039;Bergwerksgesellschaft Concordia&amp;#039;&amp;#039; (lat. ‚Einheit‘) als [[Aktiengesellschaft]]. Dies war insoweit außerordentlich, da sonst Bergwerksgesellschaften vor allem als [[bergrechtliche Gewerkschaft]] firmierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1850 wurde in der Nähe des [[Oberhausen Hauptbahnhof|Bahnhofs]] im Stadtteil [[Lirich]] mit dem [[Abteufen]] des Schachtes 1 begonnen. Dieser [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] ging 1854 in [[Schachtförderung|Förderung]] und wurde mit einer [[Fahrkunst]] ausgestattet. In unmittelbarer Nähe von Schacht 1 wurde eine [[Kokerei]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich in den 1850er Jahren sehr günstig entwickelnde Konjunktur für Kokskohle führte zu dem Entschluss, einen Kilometer westlich des Schachtes 1 den Schacht 2 [[Schachtansatzpunkt|anzusetzen]]. Dieser ging 1861 in Förderung und wurde ebenfalls mit einer [[Kokerei]] ausgestattet. Um die hohe Qualität der zu verkokenden Kohle zu gewährleisten, wurde am Schacht 2 erstmals im Ruhrbergbau eine [[Kohlenwäsche]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durch die Zeche verursachte [[Bergsenkung]] führte südöstlich des Oberhausener Bahnhofs dazu, dass ab 1868 [[Bergschaden|Bergschäden]] auftraten und sich um 1870 aus Grundwasser der [[Concordiasee (Oberhausen)|Concordiasee]] bildete. Dies vereitelte die von dem Oberhausener Bürgermeister [[Friedrich August Schwartz]] dort geplante Entwicklung eines Stadtzentrums. Die Zeche beteiligte sich an der Beseitigung der Bergschäden. Der See wurde durch eine Pumpstation und einen Entwässerungskanal trockengelegt. 1897 ließ ein Zechendirektor der Concordia AG dort die [[Villa Concordia (Oberhausen)|Villa Concordia]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die günstige wirtschaftliche Entwicklung der Zeche führte zu einer stetigen technischen Weiterentwicklung beider Schachtanlagen. So wurden die [[Fahrkunst|Fahrkünste]] in beiden Schächten 1876 und 1883 durch [[Seilfahrt]]en ersetzt. Zugleich erhielten die Schächte [[Malakowturm|Malakowtürme]] mit [[Förderturm|Seilscheibengerüsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 bis 1895 wurde neben Schacht 2 der Schacht 3 niedergebracht. Weiterhin verfolgte die Gesellschaft seit längerem das Vorhaben, das Nordfeld durch eine eigenständige Förderanlage aufzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde zwischen 1899 und 1903 in [[Buschhausen (Oberhausen)|Buschhausen]] der Schacht 4 niedergebracht, neben dem zwischen 1904 und 1908 der Schacht 5 abgeteuft wurde. Die Schachtanlage 4/5 erhielt eine eigenständige Kokerei. Gleichzeitig erhielt Schacht 1 ein neues Fördergerüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserhaltung-Concordia-6.jpg|mini|links|Schacht Concordia 6]]Zwischen 1912 und 1916 folgte noch 1,5 km westlich der Schachtanlage 2/3 der Wetterschacht 6, der zwar als eigene Förderanlage konzipiert und ausgerüstet war, aber betriebstechnisch zu 2/3 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Weltwirtschaftskrise]] wurde Anfang der 1930er Jahre geplant, Concordia 2/3 nach [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] der [[Fettkohle]]npartien stillzulegen. Nach und nach setzte sich aber der Entschluss durch, die Kohlengewinnung auf 2/3 auf die [[Esskohle|Ess-]] und [[Magerkohle]]nvorräte des Grubenfeldes auszudehnen. Dazu wurde Schacht 2 komplett [[Schachtverwahrung|verfüllt]] und größer dimensioniert neu abgeteuft. 1938 ging er mit einem neuen Fördergerüst in Förderung. Zugleich wurde Schacht 1 nach einem Schachtbruch verfüllt und [[Abwerfen|abgeworfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand die Zeche ohne nennenswerte Zerstörungen, so dass ohne große Förderunterbrechungen weitergefördert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde geplant, die Magerkohlenvorräte in der benachbarten stillgelegten [[Zeche Roland]] wieder aufzuschließen. Der abgedeckte Schacht Roland 2 sollte wieder instand gesetzt werden. Ein Fördergerüst war bereits errichtet worden. Die Arbeiten wurden nach einsetzender [[Kohlekrise]] allerdings eingestellt und nicht wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung betrug 1,6 Millionen Tonnen Fett-, Ess- und Magerkohle jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unglücke ===&lt;br /&gt;
Auf der Zeche Concordia ereigneten sich mehrere tödliche Grubenunglücke. Zwischen 1888 und 1908 ereigneten sich 5 [[Schlagwetterexplosion|Schlagwetter-]] oder [[Kohlenstaubexplosion]]en mit Todesopfern. Das schwerste Unglück ereignete sich am 12. Februar 1918 auf der Schachtanlage 4/5. Infolge einer Schlagwetterexplosion starben 20 Bergleute. Weitere Unglücke erforderten 1930 einen Toten, 1932 wieder einen und 1934 bei einer Schlagwetterexplosion drei Tote. Ein [[Gebirgsschlag]] am 23. April 1938 auf der Schachtanlage 2/3 forderte 8 Todesopfer. Ein Denkmal für die Todesopfer des Unglücks von 1938 befindet sich auf dem Westfriedhof in Oberhausen-Lirich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberhausen.de/de/index/stadtentwicklung-umwelt/stadtentwicklung/stadtteilprojekt-lirich/geschichte/arbeitskreisgeschichte/materia_geschichte/westfriedhof_lirich_07042011_klein.pdf |titel=Die Parklandschaft Westfriedhof Lirich |kommentar=Seite 12 |hrsg=Stadt Oberhausen |datum=2007-10 |format=PDF |abruf=2025-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Die Concordia Bergbau AG befand sich seit längerer Zeit im Mehrheitsbesitz der [[Schering AG]]. Diese beabsichtigte am Ende der [[Kohlekrise|Kohlenkrise]] der 1960er Jahre, sich vollständig aus dem [[Steinkohlenbergbau]] zurückzuziehen. Daher sollte die Zeche Concordia stillgelegt werden. Massive Bürgerproteste führten dazu, dass die Zeche vom Land Nordrhein-Westfalen und anderen Investoren übernommen werden sollte. Da diese Verhandlungen nicht zum Abschluss geführt werden konnten, musste die Zeche 1968 trotz noch vorhandener Vorräte und hoher Produktivität stillgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Der Schacht 2 und 6 ist als [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltungsschachtanlage]] der [[Deutsche Steinkohle AG]] (DSK) in Betrieb. Das Fördergerüst blieb bis in die 1990er Jahre in der ursprünglichen Konstruktion erhalten, danach wurde es wegen statischer Mängel zurückgebaut. Zeitweise wurde er für Fallversuche benutzt. Die Gebäude des Schachtes 6 auf der Niebuhrstraße werden heute als Theater genutzt. Der Schacht 2 war bis zum Jahr 2022 für die Wasserhaltung aktiv und wurde im selben Jahr verfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominik Loth |url=https://www.waz.de/staedte/oberhausen/mehr-als-2200-lkw-ladungen-dieser-schacht-wird-verfuellt-id235436715.html |titel=Mehr als 2200 LKW-Ladungen dieser Schacht wird verfüllt |werk=waz.de |hrsg=WAZ |datum=2022-05-25 |sprache=de |abruf=2022-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Zeche Concordia 2/3 befindet sich ansonsten das [[Bero-Zentrum Oberhausen|Bero-Zentrum]] sowie Neubesiedlung. Das Gelände der Zeche Concordia 4/5 ist komplett im Gewerbegebiet Am Eisenhammer aufgegangen. Einige Gebäude blieben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im November 2008 bekannt wurde, ist der Bereich der ehemaligen Zeche Concordia um mehr als dreieinhalb Meter [[Bergsenkung|abgesackt]] (im Bereich der Straßen Am Förderturm und Bebelstraße). Eine entsprechende Mitteilung habe die zuständige bergaufsichtliche Behörde beim Regierungspräsidenten Arnsberg gemacht. Die mutmaßlichen Kosten von 100.000 Euro müssen von der Stadt [[Oberhausen]] getragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nrz.de/staedte/oberhausen/wie-die-zeche-uns-einholt-id1162180.html Bericht auf Der Westen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Dittmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Concordia-Spuren&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichtswerkstatt Oberhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schichtwechsel – Das Journal für die Geschichte Oberhausens&amp;#039;&amp;#039;. Heft 2/07, Oberhausen 2007.&lt;br /&gt;
* Andre Wilger, Marion Leschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Industriegeschichte ist freigelegt&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichtswerkstatt Oberhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schichtwechsel – Das Journal für die Geschichte Oberhausens&amp;#039;&amp;#039;. Heft 1/06, Oberhausen 2006.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RIK|4|10424}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/005145|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 4: Oberhausen: Industrie macht Stadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Oberhausen|Concordia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Oberhausen|Concordia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Oberhausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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