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	<title>Zeche Christian Levin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:58:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni: /* Stilllegung */</title>
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		<updated>2023-10-14T12:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stilllegung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Zeche christian levin 1908.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= historische Postkartenansicht von 1908&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Christian Levin&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=Bleierz&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
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 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1856&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1958&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=bis 1966 Wetterführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
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 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.49599&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=6.94321&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Dellwig&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Essen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Essen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Christian Levin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts begann der 1847 gegründete [[Kölner Bergwerks-Verein]] mit dem Erschließen mehrerer [[Grubenfeld]]er im Bereich des heutigen nördlichen Stadtgebietes von [[Essen]]. 1856 wurden mehrere Grubenfelder im Gebiet um [[Essen-Dellwig|Dellwig]] und [[Bottrop|Ebel]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Christian Levin&amp;#039;&amp;#039; [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidiert]]. Namensgeber war der damalige Generaldirektor des Kölner Bergwerksvereins, Direktor Christian Lemmé Lévin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 bis 1861 wurde ein erster [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] bei Dellwig an der Rollstraße [[Abteufen|niedergebracht]]. Er wurde mit einer [[Schachtförderung]] und einer [[Fahrkunst]] ausgestattet. Es wurde eine [[Strecke (Bergbau)|Verbundstrecke]] mit der [[Zeche Neu-Cöln]] [[Streckenauffahrung|aufgefahren]], die sich ebenfalls im Eigentum des Kölner Bergwerks-Vereins befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Grubenbau]]e bis 1865 ausgebaut worden waren, ereignete sich 1867 ein Wassereinbruch durch die nahe [[Emscher]], der den Betrieb auf beiden Schachtanlagen zum Erliegen brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 gründete die Kölner Bergwerks-Verein AG im [[Konsortium]] mit einigen Essener Investoren um [[Friedrich Grillo]] die &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft König Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem damaligen [[Preußen|preußischen]] König und späteren [[Kaiser]] [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] In dieser [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] wurden die Zeche Christian Levin mit der benachbarten [[Zeche Neu-Cöln]] als gemeinsame Werksdirektion mit getrennten Grubenbetrieben aufgenommen. Mit der Zeit bürgerte sich für die gemeinsam geführte Anlage die Benennung [[Zeche König Wilhelm]] ein. Zunächst wurde die Zeche Neu-Cöln [[Sümpfen|gesümpft]] und konnte 1871 wieder in Betrieb gehen. Das [[Grubengebäude]] von Christian Levin wurde vorläufig gegen das von Neu-Cöln [[Damm (Bergbau)|abgedämmt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wurde die Gewerkschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, da die Sümpfung der [[Grubenbau]]e von Christian Levin einen hohen Kapitalaufwand erforderte. 1873 ging Schacht Christian Levin wieder in Betrieb. Auf dem Zechengelände wurde im selben Jahr eine [[Kokerei]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 führte ein erneuter Wassereinbruch zum erneuten [[Absaufen]] der Grubenbaue Christian Levin. Der Schacht wurde teilverfüllt und im Anschluss neu [[Abteufen|abgeteuft]] und standsicher [[Schachtausbau|ausgemauert]]. Als [[Fördermaschine|Förderanlage]] wurde 1888 ein [[Malakowturm]] errichtet, der letzte, der im [[Ruhrgebiet]] gebaut wurde. Ab 1889 stand die Zeche in unbeschränkter Förderung und konnte weiter ausgebaut werden. 1895 wurde südlich der Hauptanlage ein kleiner [[Bewetterung|Wetterschacht]] ohne Fördereinrichtung geteuft, welcher der Zeche Christian Levin zugerechnet wurde, aber auch die Wetterführung für die Zeche Neu-Cöln optimierte. 1897 erhielt der Schacht Christian Levin ein eingezogenes [[Förderturm|Fördergerüst]] auf den Malakowturm aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging die [[Zeche König Wilhelm|König Wilhelm AG]] einen Interessenvertrag mit der [[Gebrüder Stumm]] ein, um die Förderanlagen im Essener Nordwesten optimal auszubauen und zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war vorgesehen, die Zeche Neu-Cöln als zentrale Förderanlage auszubauen. Nach Neubewertung der [[Lagerstätte]]naufschlüsse wurde aber die Zeche Christian Levin weiter ausgebaut. Ein [[Blindschacht]] in unmittelbarer Nähe von Schacht Christian Levin 1 wurde 1925 bis 1927 bis nach über Tage hochgebrochen. Er ging 1928 als neuer Förderschacht Christian Levin 2 in Betrieb. Weiterhin wurde eine [[Brikettfabrik]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss erfolgte 1931 die endgültige Angliederung der Schachtanlage Neu-Cöln 1/2 unter Aufgabe der dortigen Förderung. Ferner wurde die Kokerei endgültig stillgelegt. Ab 1938 wurde aus einer Störungszone in einem Grubenfeldbereich zusätzlich [[Bleierz]] gefördert. 1943 ging die Zeche König Wilhelm mit den Schachtanlagen [[Zeche Wolfsbank|Wolfsbank]] und Christian Levin in den Besitz der [[Friedrich Krupp AG]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche König Wilhelm wurde aufgelöst und die Schachtanlagen als selbständige Bergwerke weiterbetrieben. Die Brikettfabrik wurde 1945 stillgelegt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Zeche Christian Levin der Bergwerke Essen-[[Rossenray]] AG als Nachfolgegesellschaft der Friedrich Krupp AG zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung betrug seinerzeit 260&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;t Kohle und 40&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;t Bleierz jährlich bei 1800 Belegschaftsmitgliedern. Ab 1954 wurde ein Förderverbund mit der [[Zeche Sälzer-Amalie]] aufgefahren, die über einen leistungsstarken Hauptförderschacht verfügte. [[Seilfahrt]] und [[Schachtförderung|Materialführung]] verblieben auf den Schächten Christian Levin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Bereits bei einsetzender [[Kohlekrise|Kohlenkrise]] wurde erkennbar, dass das Grubenfeld Christian Levin über keine weitreichenden Ressourcen mehr verfügte. Die Bleierzförderung wurde 1958 eingestellt. 1960 wurde das Baufeld Christian Levin komplett aufgegeben. Die Schächte Neu-Cöln 1 und 2 wurden [[Schachtverwahrung|verfüllt]], und die Anlagen abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Stilllegung der [[Zeche Sälzer-Amalie]] 1966 blieben die Schächte Christian Levin 1 und 2 für Wetterführung und [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] als Stillstandsbereich offen. Im Anschluss erfolgte die Verfüllung und der restlose Abbruch der [[Tagesanlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Von den ursprünglichen Gebäuden der Zeche ist nichts mehr erhalten geblieben. Es befindet sich auf dem Gelände jetzt das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Levin&amp;#039;&amp;#039; sowie ein Tanklager. Neben dem ehemaligen Zechengelände liegt heute noch die &amp;#039;&amp;#039;Levinstrasse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralfunde ==&lt;br /&gt;
Neben Steinkohle und Bleierzen – vor allem [[Galenit]] (&amp;#039;&amp;#039;Bleiglanz&amp;#039;&amp;#039;), aber auch [[Anglesit]] (&amp;#039;&amp;#039;Bleivitriol&amp;#039;&amp;#039;), [[Cerussit]], [[Cotunnit]] (&amp;#039;&amp;#039;Chlorblei&amp;#039;&amp;#039;), [[Cumengeit]], [[Hydrocerussit]], [[Lanarkit]], [[Laurionit]], [[Leadhillit]], [[Minium]] (&amp;#039;&amp;#039;Mennige&amp;#039;&amp;#039;) und [[Phosgenit]] (&amp;#039;&amp;#039;Bleihornerz, Hornblei&amp;#039;&amp;#039;) – wurden in der Zeche auch viele andere [[Mineral]]e bzw. deren [[Varietät (Mineralogie)|Varietäten]] gefunden, wie die Elementminerale [[Kupfer]] und [[Schwefel]], die Sulfide [[Bornit]] (&amp;#039;&amp;#039;Buntkupferkies&amp;#039;&amp;#039;), [[Chalkosin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kupferglanz&amp;#039;&amp;#039;), [[Chalkopyrit]] (&amp;#039;&amp;#039;Buntkupferkies&amp;#039;&amp;#039;), [[Covellin]] (&amp;#039;&amp;#039;Kupferindig&amp;#039;&amp;#039;), [[Markasit]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwefelkies&amp;#039;&amp;#039;), [[Millerit]] (&amp;#039;&amp;#039;Nickelkies&amp;#039;&amp;#039;), [[Pyrit]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwefelkies, Katzengold&amp;#039;&amp;#039;), [[Sphalerit]] (&amp;#039;&amp;#039;Zinkblende&amp;#039;&amp;#039;), die Halogenide [[Atacamit]] (&amp;#039;&amp;#039;Kupferhornerz&amp;#039;&amp;#039;), [[Diaboleit]], [[Fiedlerit]], [[Halit]] (&amp;#039;&amp;#039;Steinsalz&amp;#039;&amp;#039;), [[Matlockit]], [[Paratacamit]], die Oxide bzw. Hydroxide [[Cuprit]] (&amp;#039;&amp;#039;Rotkupfererz&amp;#039;&amp;#039;), [[Goethit]] (&amp;#039;&amp;#039;Nadeleisenerz, Brauner Glaskopf&amp;#039;&amp;#039;), [[Quarz]], [[Tenorit]] (&amp;#039;&amp;#039;Kupferschwärze&amp;#039;&amp;#039;), die Carbonate bzw. Nitrate [[Ankerit]], [[Aragonit]], [[Calcit]], [[Malachit]], [[Siderit]] sowie die Sulfate [[Antlerit]], [[Baryt]], [[Brochantit]], [[Caledonit]], [[Chalkanthit]], [[Copiapit]], [[Marienglas]] (&amp;#039;&amp;#039;Selenit&amp;#039;&amp;#039;, [[Gips]]varietät), [[Goslarit]], [[Halotrichit]], [[Linarit]], [[Melanterit]], [[Metavoltin]], [[Natrojarosit]], [[Plumbojarosit]] und [[Römerit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mindat.org/loc-17708.html Mindat – Mineralfunde in der Zeche Christian-Levin, Essen, Ruhr-Kohlerevier, Nordrhein-Westfalen, Deutschland] (englisch: &amp;#039;&amp;#039;Christian-Levin Mine, Essen, Ruhr Coal Mining area, North Rhine-Westphalia, Germany&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943.&lt;br /&gt;
* Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Essen|Christian Levin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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