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	<title>Zeche Carl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:40:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Carl&amp;diff=119177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-07-13T07:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Zeche Carl in Essen-Altenessen. Zum Eisenstein- und Galmeibergwerk im Wuppertaler Stadtteil Langerfeld siehe [[Zeche Karl]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= Zeche Carl.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= [[Malakowturm]] der Zeche Carl nach Instandsetzung&lt;br /&gt;
|NAME= Zeche Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= &lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= &lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1861&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1929&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= Kulturzentrum&lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3= &lt;br /&gt;
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|GESAMTLÄNGE4= &lt;br /&gt;
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|LAGERMÄCHTIGKEIT5= &lt;br /&gt;
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|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
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|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= ca. 300.000&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/29/43/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/0/43/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT= Altenessen&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Essen&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Essen&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Carl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] im [[Essen]]er Stadtteil [[Altenessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 gründete sich eine &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Hercules&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Altenessen&amp;#039;&amp;#039;, die mit dem [[Abteufen|Teufen]] eines [[Schacht (Bergbau)|Schachtes]] begann (nicht zu verwechseln mit der [[Zeche Hercules]] im Essener Zentrum). Der Schacht wurde mit einem großdimensionierten [[Malakowturm]] mit zwei Maschinenhausflügeln ausgestattet und ging 1861 in Betrieb. Die Gewerkschaft Hercules wurde im selben Jahr vom [[Kölner Bergwerks-Verein]] unter [[Friedrich Grillo]] übernommen und in &amp;#039;&amp;#039;Zeche Carl&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche entwickelte sich gut, da die geförderte Gaskohle als sehr hochwertig und für die [[Koks]]erzeugung als gut einsetzbar anzusehen war. Ab 1883 wurde neben Schacht Carl eine [[Kokerei]] betrieben. Ein zusätzlicher [[Bewetterung|Wetterschacht]] wurde 1885 bis 1887 neben Schacht Carl [[Abteufen|niedergebracht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde auf den Malakowturm ein großes [[Förderturm|Seilscheibengerüst]] mit Doppelförderung aufgesetzt. Die Förderung konnte auf 300.000&amp;amp;nbsp;t jährlich gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg ging der Besitz des Kölner Bergwerks-Vereins an die [[Hoesch AG]] über. Diese beschloss die Zusammenfassung der Förderanlagen im Altenessener Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohleförderung der Zeche Carl wurde bereits 1929 eingestellt. 1931 wurde auch die Kokerei außer Betrieb genommen. Das [[Fördergerüst]] Schacht Carl wurde demontiert. Der Schacht wurde als Wetterschacht der [[Zeche Emil-Emscher]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wetterschacht wurde 1955 aufgegeben und 1970 wurden die gesamte Schachtanlage außer Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Schließlich kaufte die Stadt Essen das ca. elf Hektar große Zechengelände. Durch eine Initiative von Bürgern, Jugendlichen und der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde wurde 1977 die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Zentrum Zeche Carl e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet und die Zeche Carl zum [[Kulturzentrum]] umgebaut. Die gesamte Gebäudegruppe von Zeche Carl steht heute unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_46.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen]; abgerufen am 5. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem westlichen Eingang wurde ein in Wiesen gebetteter Parkplatz angelegt, das größere östliche Gelände zu einem offenen Landschaftspark gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zeche Carl 1.jpg|[[Malakowturm]]&lt;br /&gt;
 Zeche Carl 2.jpg|Zeche Carl&lt;br /&gt;
 Kessel Zeche Carl.jpg|[[Dampfkessel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umgebaute Gebäude der Zeche Carl bietet seit knapp 40 Jahren ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und ist damit ein überregionales Highlight der Essener Kulturszene. Zahlreiche Kabarettveranstaltungen und Konzerte, Partys, Kurse und Workshops, Lesungen und Ausstellungen und vieles mehr finden in der Zeche Carl statt. Daneben sind in der Zeche Carl auch politische Institutionen und Selbsthilfegruppen angesiedelt. Ebenso befand sich auf dem Gelände der Zeche Carl der [[Offener Kanal Essen|Offene Kanal Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2009, nach der Insolvenz des Vereins, wurde die „Auf Carl gemeinnützige GmbH“ gegründet. Geschäftsführerin wurde [[Kornelia Vossebein]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.derwesten.de/staedte/essen/zeche-carl-konzentriert-sich-aufs-kerngeschaeft-id80098.html |text=&amp;quot;Zeche Carl&amp;quot; konzentriert sich aufs Kerngeschäft |wayback=20130320041835}}, [[Der Westen]] 12. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; auf sie folgte 2020 Marcus Kalbitzer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dietmar Schwenger |url=https://beta.musikwoche.de/details/455262 |titel=Wechsel in der Geschäftsführung bei Zeche Carl |werk=musikwoche.de |hrsg=mediabiz.de |datum=2020-11-03 |sprache=deutsch |abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Rund um die angeschlossene Parkanlage des Zechengeländes stehen zahlreiche, ungefähr 50 cm große Betonfiguren, die ausgewachsene [[Landschildkröten]] darstellen.&lt;br /&gt;
Als das Gelände der Zeche Carl Anfang der 1990er Jahre aufbereitet worden ist, entstanden zahlreiche Trümmerhaufen aus zusammengetragenem Schutt. Ein älteres Essener Ehepaar verglich die Steinhaufen mit Schildkröten-Eiern. Deswegen ließen sie in einem Betonwerk die Schildkröten-Figuren herstellen und schenkten sie der Zeche Carl.&lt;br /&gt;
Bis heute werden die Figuren vom zugehörigen Parkmanagement gepflegt und in Altenessen als Maskottchen der Zeche angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radioessen.de/artikel/was-bedeuten-die-beton-schildkroeten-auf-der-zeche-carl-in-essen-427716.html |titel=Was bedeuten die Beton-Schildkröten auf der Zeche Carl in Essen?|abruf=2022-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Verlierer (Film)|Verlierer]]&amp;#039;&amp;#039; von Regisseur [[Bernd Schadewald]] von 1986, der von der oftmals gewaltsam ausgetragenen Rivalität zwischen zwei Straßengangs im Ruhrgebiet handelt und in dem [[Ralf Richter]] und [[Campino]] mitwirken, ist das Kulturzentrum Zeche Carl während eines [[Thrash Metal|Thrash-Metal]]-Konzerts ein Schauplatz der Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von stillgelegten Bergwerken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann |Titel=Die alten Zechen an der Ruhr. |Sammelwerk=[[Die Blauen Bücher]] |Auflage=6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearb. u. erweiterten |Verlag=[[Verlag Langewiesche]] |Ort=Königstein im Taunus |Datum=2008 |ISBN=978-3-7845-6994-9}}&lt;br /&gt;
* Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zechecarl.de/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/17-rheinische-bergbauroute/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 17: Rheinische Bergbauroute&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Essen|Carl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturzentrum (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altenessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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