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	<title>Zeche Amalia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Amalia&amp;diff=721337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-12T08:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Zeche in Bochum. Zur Zeche in Essen siehe [[Zeche Amalie]]; zu anderen Gruben siehe [[Grube Amalie]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= BO 55-26 + Luftbild Alt-Bochum Zeche Amalia, Werne, ca 1926-1938.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= Zeche Amalia, ca. 1926–1938&lt;br /&gt;
|NAME= Zeche Amalia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= Zeche Amalie&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= bis zu 1300&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= &lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1885&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1928&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= Flöz Helene&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= Flöz Präsident&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3= Flöz Ernestine&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME4= Flöz Röttgersbank&lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME5= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME6= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= max. 298.407&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/30/2.334663271258819/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/18/20.342559814453125/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT= [[Werne (Bochum)|Werne]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= [[Bochum]]&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Bochum&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Amalia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] im [[Bochum]]er Stadtteil [[Werne (Bochum)|Werne]]. Es ist nicht identisch mit der [[Zeche Amalie]] in Essen-Altendorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk gehörte zum [[Bergrevier]] Süd-Bochum,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; sein [[Grubenfeld]] befand sich nördlich der [[Mergelgrenze]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Zeche Amalia==&lt;br /&gt;
(Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 11&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
=== Abteufarbeiten ===&lt;br /&gt;
Am 17. Januar des Jahres 1854 wurde die [[Mutung]] auf das Feld Amalia eingelegt. Am 20. Februar des Jahres 1855 wurde das [[Geviertfeld]] Amalia [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Am 31. Oktober des darauffolgenden Jahres wurde das Feld von der [[Harpen (Unternehmen)|Harpener Bergbau AG]] übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abteufen|Teufarbeiten]] für den ersten [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] Amalia wurden 1873 begonnen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; dieser wurde 1400 Meter nördlich von Schacht Jacob im Feld der [[Zeche Heinrich Gustav]] [[Schachtansatzpunkt|angesetzt]]. Im Jahr 1875 kam es zu starken Wasserzuflüssen. Noch im selben Jahr erreichte der Schacht bei einer [[Teufe]] von 80 Metern das [[Karbon]]. Im Jahr darauf wurden die Teufarbeiten bei einer Teufe von 81 Metern aufgrund schlechter Wirtschaftslage [[Stundung (Bergbau)|gestundet]]. Der Schacht soff kurz danach ab, da die Pumpen abgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 wurden die Teufarbeiten wieder aufgenommen, indem zunächst wieder [[Sümpfen|gesümpft]] wurde. Noch im selben Jahr wurde der Schacht bei einer Teufe von 111 Metern (+1&amp;amp;nbsp;m [[Normalnull|NN]]) mit der 1. Sohle von Heinrich Gustav [[Durchschlag (Bergbau)|durchschlägig]]. Schacht Amalia wurde anschließend als Wetterschacht für Schacht Jacob in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 wurden die Teufarbeiten wieder aufgenommen und Amalia tiefer geteuft. Im Jahr 1885 wurde bei einer Teufe von 191 Metern (−80&amp;amp;nbsp;m NN) die 2. Sohle angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Inbetriebnahme der Anschlussbahn zum Bahnhof Langendreer der [[Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (RhE)]] im Jahre 1883 erfolgte der Zugang zum öffentlichen Eisenbahnnetz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Knospe |Titel=Werkeisenbahnen im deutschen Steinkohlenbergbau und seine Dampflokomotiven, Teil 1 - Daten, Fakten, Quellen |Auflage=1. |Verlag=Selbstverlag |Ort=Heiligenhaus |Datum=2018 |ISBN=978-3-9819784-0-7 |Seiten=404}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Betrieb des Bergwerks ===&lt;br /&gt;
Noch im Jahr 1885 wurde der Schacht Amalia als Förderschacht in Betrieb genommen und die [[Schachtförderung|Förderung]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Bochum |url=https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51140120036/ |titel=1638 - Zeichnung Zeche Amalia um 1895, Werne - (Bild 08710-08) |datum=2018-09-10 |abruf=2024-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurden für die eigenständige Zeche Amalia die Schächte Arnold und Jacob und die [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] der Zeche Heinrich Gustav genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weiterverarbeitung der geförderten Kohle wurde 1885 auf dem Betriebsgelände mit dem Bau einer [[Kokerei]] begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. Januar des Jahres 1886 wurde die Kokerei in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde eine [[Brikett]]fabrik errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde das Feld Schildwacht übernommen, dieses hatte eine Größe von einem Quadratkilometer und war zuvor von der Harpener Bergbau-AG erworben worden.&lt;br /&gt;
Am 2. Januar des Jahres 1891 kam es auf Amalia zu einer [[Schlagwetterexplosion]], hierbei wurden sieben [[Bergmann|Bergleute]] getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 wurde mit den Teufarbeiten für einen eigenen Wetterschacht begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde über einen [[Blindschacht]] bei einer Teufe von 256 Metern (−145&amp;amp;nbsp;m NN) die 3. Sohle in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Das Baufeld umfasste zu diesem Zeitpunkt das Feld Schildwacht und Teile der Felder Amalia, Hofesaat, Selinde und Wehrhahn. Im Jahr 1893 wurde der Wetterschacht mit der 1. Sohle durchschlägig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; 1893 kam es auch zu einer Schlagwetterexplosion, bei diesem [[Grubenunglück]] verloren sieben Bergleute ihr Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1894 wurden die Teufarbeiten am Schacht Amalia wieder aufgenommen und dieser bis zur 3. Sohle geteuft. Außerdem wurden die Teufarbeiten am Wetterschacht wieder aufgenommen, im Jahr darauf wurde er bis zur 3. Sohle geteuft, im Jahr 1896 wurde er weitergeteuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde von der Zeche Heinrich Gustav das Feld Jacob ohne den Schacht Jacob übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1897 wurden mit dem nördlichen [[Querschlag|Hauptquerschlag]] die Flöze Helene und Präsident durchörtert. Mit dem Hauptquerschlag im Feld Jacob wurden auf dem III. Sattelsüdflügel die Flöze Ernestine und Röttgersbank durchfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 wurde mit den Teufarbeiten für einen zweiten Wetterschacht begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Wetterschacht 1 wurde bis zu einer Teufe von 77 Metern unterhalb der 3. Sohle abgeteuft,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr erreichte er bei einer Teufe von 366 Metern (−255&amp;amp;nbsp;m NN) die 4. Sohle, die zuvor von der Zeche Heinrich Gustav [[Streckenauffahrung|aufgefahren]] worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1899 wurde der Wetterschacht 2 bis zur 2. Sohle in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 waren auf der Zeche Amalia insgesamt elf Flöze in [[Verhieb]], davon sieben mit [[Zwischenmittel|Bergemittel]], die anderen vier aus reiner Kohle. Die [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] der Flöze lag zwischen 0,8 und 2,75 Metern, bei den Flözen mit Bergemittel lag die Mächtigkeit der Bergemittel zwischen 0,1 und 0,6 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 erfolgte unter Tage der [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] mit der [[Zeche Neu-Iserlohn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stilllegung der Zechenanlagen ===&lt;br /&gt;
Im November des Jahres 1924 wurde die Steinkohlen-Kokerei stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 waren ein Wetterschacht und der Schacht Amalia bis zur 4. Sohle in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Jahresende des Jahres 1927 blieb das Bergwerk als eigenständige Schachtanlage erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1928 ging Amalia in [[Zeche Heinrich Gustav|Heinrich Gustav]] auf, die [[Tagesanlagen]] wurden stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; 1929 wurde mit den Grubenfeldern der Zeche Amalia und anderen Zechen die [[Zeche Robert Müser|Großschachtanlage Robert Müser]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schacht der Zeche Amalia blieb noch als Material- und Wetterschacht bis 1969 erhalten, dann wurde er endgültig stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohleförderung und Zechenbelegschaft ===&lt;br /&gt;
Die ersten Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1876, in diesem Jahr waren 46 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1886, in diesem Jahr wurden mit 434 Beschäftigten etwa 149.000 Tonnen [[Steinkohle]] gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 wurden bereits fast 180.000 Tonnen gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1895 stieg die Förderung auf 225.850 Tonnen, die Belegschaftsstärke lag bei 968.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1900 wurde eine Förderung von rund 298.000 Tonnen erbracht, die Belegschaftsstärke lag in diesem Jahr bei 1300.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 sank die Förderung auf 195.266 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 1091. Im Jahr 1895 stieg die Förderung auf 245.561 Tonnen, die Belegschaftsstärke lag bei 1017.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die maximale Förderung wurde im Jahr 1913 erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurden mit 1123 Beschäftigten 298.407 Tonnen gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde eine Förderung von 238.706 Tonnen erbracht, die Belegschaftsstärke lag in diesem Jahr bei 1271. Im Jahr 1925 wurden mit 948 Beschäftigten eine Förderung von 207.727 Tonnen erbracht. Im Jahr 1927 waren noch 1035 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt, es wurden 288.810 Tonnen gefördert. Dies sind die letzten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Betriebe Amalia ==&lt;br /&gt;
Die chemischen Betriebe Amalia gingen aus der [[Kokerei]] der Zeche Amalia und deren&lt;br /&gt;
[[Kohlenwertstoffanlage|Nebengewinnungsanlagen]] hervor. Nach der Aufnahme des Betriebs der Kokerei 1886 hatte es mehrere Erweiterungen gegeben: 1890 [[Benzol]]fabrik, 1908 [[Kokereigas#Verfahren zur Aufbereitung des Rohgases|Waschöl-Gewinnungsanlage]] und [[Steinkohlenteerdestillation|Teerdestillation]], 1918 Benzolreinigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung der Steinkohle-Verkokung wurde ein Teil dieser Anlagen  wie die Pechkokerei und die Anlage zur Benzolreinigung als Teil der chemischen Betriebe Amalia weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden diese Anlagen zum Destillieren von [[Entwicklung der Ottokraftstoffe#Flugbenzin|Flugbenzin]] genutzt. Das [[Erdöl|Rohöl]] hierzu kam aus den besetzten Gebieten in Osteuropa. Wegen der zahlreichen [[Luftangriff]]e wurden diese Anlagen vollständig unter die Erde verlagert ([[U-Verlagerung]] Rost IV, fertiggestellt am 1. Februar 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chemische Betriebe Amalia Bochum Altölaufbereitungsanlage um 1983 (c).jpg|mini|Luftbild Chemische Betriebe Amalia / Altöl-Aufbereitungsanlage 1980er Jahre]]&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 eine Anlage zur Herstellung von [[Phthalsäureanhydrid]] in Betrieb genommen, welches ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie ist und unter anderem zur Herstellung von [[Farbstoffe|Farben]] und [[Kunststoff]]en benutzt wird. Diese Anlage wurde bis 1971 betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1971 wurde der Standort zur Aufbereitung von [[Altöl]]en benutzt. 1983 gab es Pläne (Dr. Dr. Maier AG), die Altöl-Aufbereitung stark auszubauen und zu einer der größten Anlagen Europas zu machen. Diese Pläne wurden aber nicht umgesetzt. In den 1990er Jahren wurde die Altöl-Aufbereitung stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Der Zecheneingang befindet sich an der Nörenbergstr. Die beiden [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] wurden mit [[Protegohaube]]n verschlossen (Stand 2012).&lt;br /&gt;
Am 14. September 2013 wurde auch die alte nicht mehr benötigte Brücke der Zechenbahn Amalia über der Autobahn A40 abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schließen der Produktion der chemischen Betriebe Amalia bzw. deren Nachfolgenutzungen in den 1990er Jahren wurden großflächige [[Bodenkontamination|Bodenbelastungen]] festgestellt.&lt;br /&gt;
Um zu verhindern, dass es zu großflächigen [[Grundwasser]]belastungen kommt, wurde das Gelände 2002–2005 saniert: Bis auf das Eingangsgebäude wurden alle Anlagen und Gebäude entfernt und eine Dichtungsbahn eingezogen, die vermeiden soll, dass das Regenwasser weitere [[Schadstoff]]e auswäscht. Alle Nutzungen, die diese Abdichtung gefährden könnten, wurden untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2020er Jahren wurde begonnen, auf dem Standort der Zeche Amalia und einigen umliegenden Feldern, einen [[Golfplatz]] zu errichten. Hierzu wird viel Erde aufgekippt und eine neue Golflandschaft oben auf der Dichtungsfolie modelliert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hallobo.de/golfanlage-ehemalige-zeche-amalia-waechst-langsam/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahr im Verzug | Golfanlage auf der ehemaligen Zeche Amalia wächst langsam&amp;#039;&amp;#039;], auf hallobo.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144) 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerhard Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf GmbH, Essen 1957&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Sechsundvierzigster Band, Verlag von Wilhelm Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 1898&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein für bergbauliche Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Niederrheinisch-Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsbuchhandlung von Julius Springer, Berlin 1902&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diverse Quellen, z.&amp;amp;nbsp;B. Stadtspiegel Bochum, 14. September 2013, Titelseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Karl Heinz Bader, Karl Röttger, Manfred Prante: &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre märkischer Steinkohlenbergbau.&amp;#039;&amp;#039; Ein Beitrag zur Geschichte des Bergbaues, der Bergverwaltung und der Stadt Bochum. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum 1987, ISBN 3-88339-590-0, S. 149.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-1000040000242 Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv, F 86 - Chemische Betriebe Amalia]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 11&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.bergbaumuseum.de/fileadmin/forschung/zeitschriften/der-anschnitt/2006/2006-4-5/anschnitt-4-5-2006-roepke-bergwerk_amalie.pdf Gerhard Röbke: Zur Geschichte des Bergwerks Amalia in Bochum Werne - Zeitschrift Der Anschnitt 2006 4-5, Archiv des Deutschen Bergbau-Museums (PDF)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob1392.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Zeche Amalia] (abgerufen am 8. August 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1392.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (abgerufen am 8. August 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1392.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000] (abgerufen am 8. August 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.knappenverein-glueck-auf.de/zechen_in_werne.htm Knappenverein Glück Auf] (zuletzt abgerufen am 8. August 2014)&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/albums/72157714104482743 Bilder von der Zeche Amalia], in „Zechen in Bochum“, Flickr-Album der Stadt Bochum (aufgerufen am 23. März 2022)&lt;br /&gt;
** [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51146719364 Bombentreffer an den chemischen Betrieben Amalia]&lt;br /&gt;
** [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/51146719349 Feuerwehreinsatz an den chemischen Betrieben Amalia]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/typ_uvl.htm U-Verlagerung Zeche Amalia], unter Deckname Anlage Rost IV (aufgerufen am 18. September 2023)&lt;br /&gt;
* [https://cschirp.de/index.php/geschichte/altlasten-bochum.html Altlasten in Bochum]&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhrzechenaus.de/bochum/bo-robert-mueser.html Geschichte der Zeche Robert Müser incl. der Zeche Amalia (Ruhrzechenaus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amalia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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