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	<title>Zebrzydowa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zebrzydowa&amp;diff=2848919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-01-04T00:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Zebrzydowa&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Beschriftung       = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Bolesławiec&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Bolesławiecki&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = &lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Nowogrodziec&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Nowogrodziec&lt;br /&gt;
| Stadt              = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 13&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 53&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 23&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 35&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1526&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 6. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 59-731&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DBL&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Straße3            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Miłkowice–Jasień|Miłkowice–Jasień]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = [[Bahnstrecke Jelenia Góra–Żagań|Jelenia Góra–Żagań]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwohner  = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.nowogrodziec.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zebrzydowa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der der [[Gmina Nowogrodziec|Stadt- und Landgemeinde Nowogrodziec]] (&amp;#039;&amp;#039;Naumburg am Queis&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Bolesławiecki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt fünf Kilometer nördlich von Nowogrodziec am linken Ufer des [[Queis (Fluss)|Queis]]. Bis 1815 gehörte es zur [[Oberlausitz]], anschließend wurde es der preußischen [[Provinz Schlesien]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Siegersdorf wurde erstmals 1346 als &amp;#039;&amp;#039;Segehardsdorf&amp;#039;&amp;#039; mit einer Kirche erwähnt, die zum [[Dekanat#Römisch-katholische Kirche|Dekanat Lauban]] (&amp;#039;&amp;#039;Sedes Lawben&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Meißen]] und damit zur damals [[Krone Böhmen|böhmischen]] [[Oberlausitz]] gehörte. Um 1500 war Siegersdorf im Besitz des Adelsgeschlechts [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|Nostitz]], dem 1507 die Familie von [[Redern]] folgte. Während deren Herrschaft wurde das älteste [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] von Siegersdorf erbaut. 1538 empfingen sie hier den böhmischen Landesherrn [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]], der sich auf der Reise von [[Görlitz]] nach [[Schlesien]] befand. 1542 gelangte Siegersdorf an die Stadt [[Lubań|Lauban]], die es 1547 durch den [[Oberlausitzer Pönfall]] verlor. Anschließend besaß es bis 1558 der König von Böhmen, danach der kaiserliche Rat Georg Mehl von Stroehlitz (&amp;#039;&amp;#039;Jiří Mehl ze Střelic&amp;#039;&amp;#039;) und 1564 die Familie [[Schoenaich-Carolath|von Schoenaich]]. 1632 gehörte es wiederum den Nostitz, von denen es 1650 an das oberlausitzsche Uradelsgeschlecht [[Gersdorff (Adelsfamilie)|Gersdorff]] fiel. Sie erhielten das [[Privileg]] zur Abhaltung zweier [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]] und eines Viehmarkts. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] diente die Siegersdorfer Kirche von 1654 bis 1741 als [[Zufluchtskirche]] für evangelische Schlesier. Weitere Besitzer waren 1740 die Familie [[Wobeser (Adelsgeschlecht)|von Wobeser]], 1744 die [[Braun (schlesisches Adelsgeschlecht)|Freiherrn von Braun]], 1746 die Familie [[Lindenau (Adelsgeschlecht)|von Lindenau]], 1805 die [[Solms (Adelsgeschlecht)|Grafen von Solms-Tecklenburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 fiel Siegersdorf, das bis dahin zum [[Weichbild]] von Lauban gehörte, zusammen mit der Ostoberlausitz an [[Preußen]], von dem es an die preußische [[Provinz Schlesien]] angeschlossen wurde. 1816 wurde es dem neu errichteten [[Landkreis Bunzlau]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1836 gelangte es an das Adelsgeschlecht [[Dallwitz (Adelsgeschlecht)|von Dallwitz]], 1852 an die [[Bistram (Adelsgeschlecht)|Freiherrn von Bistram]] und 1861 an die [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Stolberg-Stolberg]]. Diese verkauften es 1868 an den preußischen König bzw. an den [[Staatsdomäne|Domänenfiskus]], bei dem es bis zur [[Enteignung]] 1945 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1874 errichtete [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Siegersdorf bestand aus den [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Siegersdorf und Tschirne sowie den gleichnamigen [[Gutsbezirk]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/bunzlau/siegersd.htm Amtsbezirk Siegersdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurden 2654 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Siegersdorf 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Zebrzydowa&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, weitgehend [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil selbst Vertriebene aus [[Ostpolen]]. 1975–1998 gehörte Zebrzydowa zur [[Woiwodschaft Jelenia Góra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kam es ab der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die gute Verkehrslage. Bereits 1846 erhielt Siegersdorf Anschluss an die [[Bahnstrecke Miłkowice–Jasień|Bahnstrecke Kohlfurt–Liegnitz]] und 1906 an die Bahnstrecke [[Jelenia Góra|Hirschberg]]–[[Żagań|Sagan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegersdorfer Werke ===&lt;br /&gt;
Wegen der reichen [[Ton (Bodenart)|Tonlager]] entwickelte sich in Siegersdorf die [[Keramik|keramische]] Industrie. 1876 erwarb [[Friedrich Eduard Hoffmann|Friedrich Hoffmann]], der Entwickler des [[Hoffmannscher Ringofen|Hoffmann’schen Ringofens]], eine nach seiner Konzeption errichtete, wegen [[Insolvenz|Konkurs]] der ursprünglichen Betreibergesellschaft (wohl im Zuge der [[Gründerkrise]]) unvollendet gebliebene Produktionsanlage und gründete zur Fertigstellung und zum Betrieb die &amp;#039;&amp;#039;Siegersdorfer Werke&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle: [http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen7/firmadet77185.shtml Unternehmensgeschichte Siegersdorfer Werke Aktiengesellschaft], abgerufen am 11. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle: [http://dachziegelarchiv.de/kataloge.php?her_id=102&amp;amp;kat_order=suchname_asc&amp;amp;kat_page=1&amp;amp;kat_typ=30 Festschrift aus dem Jahr 1926 zum 50-jährigen Bestehen der Siegersdorfer Werke A.G.], abgerufen am 11. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Siegersdorfer Baukeramik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Siegersdorfer [[Verblender|Riemchen]]&amp;#039;&amp;#039; wurden in den 1920er Jahren bei vielen bekannten Bauten verwendet, so z.&amp;amp;nbsp;B. im Lichthof des [[Petershof (Leipzig)|Leipziger Messhauses Petershof]] und bei vielen [[U-Bahn Berlin#Bahnhöfe|Berliner Untergrundbahnhöfen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle: [http://dachziegelarchiv.de/kataloge.php?her_id=102&amp;amp;kat_order=suchname_asc&amp;amp;kat_page=1&amp;amp;kat_typ=10&amp;amp;show_kat_id=1241#kat_id_1241 Historische Baukeramik-Kataloge der Siegersdorfer Werke mit Erzeugnissen und Referenzen], abgerufen am 11. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 werden neun große Ringöfen betrieben und etwa 1200 Arbeiter beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich Gottlob von Kreckwitz]] (1716–1767), preußischer Justizrat, Marschkommissar und Landrat, in Siegersdorf geboren&lt;br /&gt;
* [[Hans Skirecki]] (1935–2016), deutscher Schriftsteller und Übersetzer, in Siegersdorf geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]], Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 316.) Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 303 ff.&lt;br /&gt;
* Eduard Dewitz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Bunzlau.&amp;#039;&amp;#039; Bunzlau 1885, S. 273–282, Ziffer 67. ([https://books.google.de/books?id=f_gLAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA273 eingeschränkte Vorschau] auf &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichniß sämmtlicher Rittergüter und selbständigen Guts- und Forstbezirke, sowie solcher größeren Güter, welche innerhalb des Gemeindeverbandes mit einem Reinertrag von etwa 1500 Mark und mehr zur Grundsteuer veranlagt sind.&amp;#039;&amp;#039; 5. Ausgabe, Wilhelm Gottlob Korn, Breslau 1894, S. 208, Ziffer 1876. ([https://books.google.de/books?id=G0wRAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA208 eingeschränkte Vorschau] bei &amp;#039;&amp;#039;Google Bücher&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/796097,foto.html Historische Aufnahmen] auf &amp;#039;&amp;#039;dolny-slask.org.pl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/554622,Zebrzydowa,Zaklad_produkcyjny_Zebrzydowa_Xella_VDB_Sp_z_o_o.html Historische Aufnahmen] auf &amp;#039;&amp;#039;dolny-slask.org.pl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/044337|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1155566076|VIAF=5019152331608403260006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Nowogrodziec|Zebrzydów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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