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	<title>Zbigniew Bujak - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:02:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mogelzahn am 23. Dezember 2025 um 20:56 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-23T20:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2008.06.15. Zbigniew Bujak by Kubik.JPG|miniatur|hochkant|Zbigniew Bujak (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zbigniew Bujak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1954]] in [[Łopuszno]]) ist ein [[Polen|polnischer]] [[Politik]]er ([[Ruch Demokratyczno-Społeczny|RDS]], [[Unia Pracy|UP]], [[Unia Wolności|UW]], [[Partia Demokratyczna – demokraci.pl|PD]], [[Wiosna]]). Er war aktiv in der demokratischen Opposition während der [[Volksrepublik Polen]] (PRL) und [[Abgeordneter]] des [[Sejm]] in der I. und II. Wahlperiode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
1977 beendete Bujak die Technische Schule in [[Żyrardów]]. 1972/73 war er Mitarbeiter bei Polfa in [[Grodzisk Mazowiecki]] und anschließend bis 1981 bei den [[Ursus S.A.|Ursus-Werken]] in Warschau. 1998 schloss er das Studium der [[Politologie]] an der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] für Journalistik und Politikwissenschaften an der [[Universität Warschau]] ab. Von 1999 bis 2001 war er Präsident des Zentralen Zollamts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ab 1978 engagierte Bujak sich in der demokratischen Opposition für das Komitet Samoobrony Społecznej „KOR“ und war 1980 Mitbegründer der Gewerkschaft [[Solidarność]] in den Traktorenwerken [[Ursus S.A.|Ursus]] in Warschau. In den Jahren von 1980 bis 1981 saß er in der Landeskommission der [[Gewerkschaft]], war danach Mitglied des Präsidiums der Landeskommission. Nach der [[Kriegsrecht in Polen 1981–1983|Verhängung des Kriegsrechts]] blieb er im Untergrund. Er war Vorsitzender der Ausführenden Regionalkommission der Solidarność für die Region Masowien und Mitglied der Einstweiligen Koordinierungskommission. Von allen Mitgliedern dieses Gremiums blieb er am längsten im Untergrund. Er wurde im Mai 1986 verhaftet und im September desselben Jahres aufgrund einer Amnestie wieder freigelassen. Von 1986 bis 1987 trat er in den Einstweiligen Gewerkschaftsrat ein und von 1987 bis 1989 in die Ausführende Landeskommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 nahm er an den Plenarsitzungen des [[Runder Tisch (Polen)|Runden Tisches]] teil, kandidierte jedoch nicht bei den [[Parlamentswahlen in Polen 1989|Wahlen zum Vertragssejm]]. Gemeinsam mit [[Władysław Frasyniuk]], [[Bronisław Geremek]], [[Jacek Kuroń]], [[Andrzej Wielowieyski]] und [[Henryk Wujec]] spielte er jedoch eine Schlüsselrolle bei der Nominierung der Kandidaten des &amp;#039;&amp;#039;Komitet Obywatelski {{&amp;quot;|lang=pl|Solidarność}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Antoni Dudek, &amp;#039;&amp;#039;Historia polityczna Polski 1989-2012&amp;#039;&amp;#039;, Wydawnictwo Znak, Krakau 2013, Seite 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch einer der drei „Gründungsväter“ der [[Agora S.A.]], der Herausgeberin der [[Gazeta Wyborcza]] (neben [[Andrzej Wajda]] und [[Aleksander Paszyński]]). Im Jahr 1990 unterstützte er die Kandidatur von [[Tadeusz Mazowiecki]] bei der Wahl zum Präsidenten. Er war Mitgründer der [[Ruch Obywatelski Akcja Demokratyczna]] (ROAD) und nach dem Beitritt dieser Gruppierung zur [[Unia Demokratyczna]] (UD) stand er an der Spitze der kleinen [[Ruch Demokratyczno-Społeczny]] (RDS). 1991 veröffentlichte er (zusammen mit [[Janusz Rolicki]]) die Interview-Reihe &amp;#039;&amp;#039;Ich entschuldige mich für Solidarność&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Parlamentswahl in Polen 1991|Parlamentswahlen 1991]] wurde er als landesweit einziger Vertreter der RDS zum [[Sejm]]-Abgeordneten für Warschau gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WMP19910410288/O/M19910288.pdf Ergebnis] in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sejm der I. Wahlperiode trat er der parlamentarischen Gruppe [[Solidarność Pracy]] (SP) bei. 1992 wurde er nach dem Zusammenschluss der RDS, der SP und der [[Polska Unia Socjaldemokratyczna]] einer der drei Vorsitzenden der [[Unia Pracy]] (UP) (neben [[Ryszard Bugaj]] und [[Wiesława Ziółkowska]]). [[Parlamentswahl in Polen 1993|1993]] errang er erneut ein Abgeordnetenmandat auf der Liste der UP.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WMP19930500470/O/M19930470.pdf Ergebnis] in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 617.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die UP bei der [[Parlamentswahl in Polen 1997|Parlamentswahl 1997]] mit 4,7 % der Stimmen knapp an der [[Sperrklausel|5-%-Hürde]] scheiterte, schied er aus dem Sejm aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WMP19970640620/O/M19970620.pdf Ergebnis] in Monitor Polski 1997, Nr. 64, S. 1238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vergeblicher Opposition gegen die Zusammenarbeit der Unia Pracy mit dem [[Sojusz Lewicy Demokratycznej]] im Jahr 1998 trat er aus der UP aus und trat der [[Unia Wolności]] (UW) bei. 1999 bis 2001 war er Leiter der Hauptzollbehörde in der Regierung von [[Jerzy Buzek]]. Bei den [[Selbstverwaltungswahlen in Polen 2002|Selbstverwaltungswahlen 2002]] war er Kandidat der Unia Samorządowa (Selbstverwaltungsunion) für das Amt des [[Stadtpräsident]]en von Warschau. Er erzielte etwa 2,7 % der abgegebenen Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2002.pkw.gov.pl/wojt/t1/gw1/w14/m1465.html Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre später kandidierte er erfolglos auf der Liste der UW für die [[Europawahl in Polen 2004|Wahlen zum Europäischen Parlament]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pe2004.pkw.gov.pl/komit/K6Ok5.htm Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 wurde er Mitglied der [[Partia Demokratyczna – demokraci.pl]] (PD), die aus einer Umbenennung der UW entstanden war. Bei der [[Europawahl in Polen 2019|Europawahl 2019]] kandidierte er für die [[Wiosna]], die jedoch im Wahlkreis Lublin kein Mandat erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pe2019.pkw.gov.pl/pe2019/pl/wyniki/komitet/20214/okr/8 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehört der „Vereinigung des Freien Wortes“ an. 2014 war er Mitbegründer des &amp;#039;&amp;#039;Komitet Obywatelski Solidarności z Ukrainą&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1986 [[Robert F. Kennedy Human Rights Award]]&lt;br /&gt;
* 1990 Ritterkreuz des [[Orden Polonia Restituta|Ordens Polonia Restituta]] (durch die Exilregierung)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140106174246/http://eprints.hist.pl/401/1/1990-12-20_nr4.pdf Verleihnachricht] in [[Dziennik Ustaw]] 1990, Nr. 4, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011 Großkreuz des Ordens Polonia Restituta (durch den Präsidenten der Dritten Republik)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WMP20110980994/O/M20110994.pdf Verleihnachricht] in Monitor Polski 2011, Nr. 98, S. 6975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde er Ehrenbürger seines langjährigen Wohnorts [[Podkowa Leśna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://podkowalesna.pl/miasto-ogrod/zbigniew-bujak/  |wayback=20201205223921 |text=„Zbigniew Bujak“}} auf podkowalesna.pl, abgerufen am 21. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://orka.sejm.gov.pl/ArchAll2.nsf/2RP/039 Seite des Sejm für Abgeordnete der II. Wahlperiode]&lt;br /&gt;
* [http://www.encyklopedia-solidarnosci.pl/wiki/index.php?title=Zbigniew_Bujak Biografischer Eintrag in der &amp;#039;&amp;#039;Encyklopedia Solidarności&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119124130|LCCN=n/84/67589|VIAF=32799739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bujak, Zbigniew}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UW-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Robert F. Kennedy Human Rights Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bujak, Zbigniew&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łopuszno]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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