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	<title>Zbůch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:56:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
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		<updated>2021-01-30T18:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Coat of arms of Zbůch.svg|111px|Wappen von Zbůch]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Plzeňský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Plzeň-sever&lt;br /&gt;
| Fläche             = 857&lt;br /&gt;
| Höhe               = 338&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 559661&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 330 22&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald|Plzeň–Furth im Wald]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Hájek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2007&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Náměstí 5&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 330 22 Zbůch&lt;br /&gt;
| Website            = www.zbuch.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/40/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/13/14/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zbůch, municipal office.jpg|miniatur|Das Gemeindeamt in Zbůch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zbůch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zwug&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie befindet sich 14&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Pilsen]] in {{Höhe|338|CZ|link=true}} am Bach &amp;#039;&amp;#039;Zálužský potok&amp;#039;&amp;#039;, hat eine Fläche von 857&amp;amp;nbsp;ha und liegt im [[Okres Plzeň-sever]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt drei&amp;amp;nbsp;km südlich der Autobahn [[Dálnice 5|D5]] und deren Abfahrt 93 – [[Nýřany]] sowie an der Bahnstrecke von Pilsen nach [[Domažlice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zbůch wurde 1253 erstmals urkundlich als Besitz des [[Prämonstratenser]]innenklosters [[Kloster Chotěšov|Chotěšov]] erwähnt. Bereits seit dem Mittelalter bestand in Zbuch ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das sich im Laufe der Zeiten im Besitz verschiedener Landadeliger befand. Im Dreißigjährigen Krieg verödete das Dorf und die [[Berní rula]] weist für 1655 nur noch 5 Bauernstellen im Ort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Klosters gehörte Zwug ab 1782 dem [[Religionsfonds]] und nach dessen Auflösung ab 1822 bis zur Ablösung der [[Patrimonial]]herrschaften den Fürsten von [[Thurn und Taxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1861 eröffnete [[Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald|Eisenbahnverbindung von Pilsen nach Furth im Wald]] führte durch den Ort, doch erst 1906 erhielt Zwug eine Bahnstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich zum Ende des 19. Jahrhunderts der Abbau der [[Steinkohle]] des [[Pilsener Becken]]s verstärkte, begann der Westböhmische Bergbau-Aktienverein Pilsen ab 1889 auch mit dem Kohlenabbau bei Zwug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1889 auf den südwestlichen Zwuger Fluren eröffnete Zeche Teinitzl lag nahe dem gleichnamigen Dorf. 1918 erhielt sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Tomáš Garrigue Masaryk|Masaryk]]-Zeche&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche &amp;#039;&amp;#039;Austria&amp;#039;&amp;#039; entstand 1906 östlich des Ortes nahe Rothaujezd (Červený Újezd), wo zwei [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] abgeteuft wurden, um die in 720 m und 800 m [[Teufe]] gelagerten Steinkohlenflöze abzubauen. Dabei zeigte sich, dass die Kohle eine besonders hohe Qualität aufwies. In dieser Zeit entwickelte sich Zwug zu einem Bergarbeiterort. Die meisten der Bergleute waren Tschechen und um die Gruben entstanden Arbeiterwohnsiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Ersten Republik erhielt die Zeche &amp;#039;&amp;#039;Austria&amp;#039;&amp;#039; den neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Masaryk-Jubiläums-Zeche&amp;#039;&amp;#039;. 1938 wurde Zwug infolge des [[Münchner Abkommen]]s Teil des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] und gehörte zum [[Reichsgau Sudetenland|sudetendeutschen]] [[Landkreis Mies]]. Im selben Jahr kam es zur Umbenennung der &amp;#039;&amp;#039;Masaryk-Jubiläums-Zeche&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Adolf-Hitler-Schacht&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Masaryk-Zeche&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Göring-Schacht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden in den Zechen etwa 800 französische und sowjetische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] zur Arbeit eingesetzt. Die Gesamtbelegschaft des Adolf-Hitler-Schachtes betrug 1939 1387 Personen, davon arbeiteten 947 unter Tage und 364 waren als Tagearbeiter beschäftigt. Die Fördermenge betrug 391.100&amp;amp;nbsp;t Kohle. Die Belegschaftsstärke auf dem Hermann-Göring-Schacht bei Teinitzl betrug zur gleichen Zeit 797 Personen, von denen 538 als Arbeiter unter sowie 217 über Tage beschäftigt waren und eine Jahresförderleistung von 281.100&amp;amp;nbsp;t erbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1945 besetzten Soldaten der [[Third United States Army|3. US-Armee]] den Ort. Die deutsche Bevölkerung wurde nach Kriegsende vertrieben und Tschechen aus Pilsen und Umgebung angesiedelt. Das Bergwerk &amp;#039;&amp;#039;Masarykův jubilejní důl&amp;#039;&amp;#039; (Masaryk-Jubiläums-Zeche) erfuhr 1948 eine erneute Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Důl obránců míru&amp;#039;&amp;#039; (Zeche Friedenskämpfer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde das Bergwerk &amp;#039;&amp;#039;Masarykův důl&amp;#039;&amp;#039; (Masaryk-Zeche) bei Týnec stillgelegt und 1977 erfolgte mit der Schließung der Grube &amp;#039;&amp;#039;Důl obránců míru&amp;#039;&amp;#039; die vollständige Einstellung des Steinkohlenbergbaus in Zbůch. In den 1970er und 1980er Jahren wurden die meisten der Bergbauanlagen abgetragen. Auch die 100 m hohe Abraumhalde wurde teilweise abgefahren, sie blieb jedoch mit deutlich verringerter Höhe als Sachzeuge des Bergbaus erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem früheren Grubengelände wurden nach 1990 Gewerbebetriebe, darunter eine Gewürzmühle, angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Červený Újezd liegt der frühere Militärflugplatz, heute der nichtöffentliche internationale [[Flughafen Pilsen|Flugplatz Pilsen/Líně]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* In Zbůch befinden sich eine Statue des ersten tschechoslowakischen Präsidenten [[Tomáš Garrigue Masaryk]] und eine Kapelle.&lt;br /&gt;
* In Červený Újezd steht ein Blockhaus aus dem Jahre 1773&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Zbůch gehört der Ortsteil Červený Újezd (&amp;#039;&amp;#039;Rothaujezd b. Auherzen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zbuch.cz/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Plzeň-sever}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1253]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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