<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zaunerstollen</id>
	<title>Zaunerstollen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zaunerstollen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zaunerstollen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T03:03:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zaunerstollen&amp;diff=901694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PP Wien: /* Bedeutung */ Stil: Formulierung vereinfacht (‚vorgezogen‘ &gt; ‚bevorzugt‘)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zaunerstollen&amp;diff=901694&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-02T12:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung: &lt;/span&gt; Stil: Formulierung vereinfacht (‚vorgezogen‘ &amp;gt; ‚bevorzugt‘)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zaunerstollen II Zartbitterschokolade.jpg|mini|Original Zaunerstollen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zaunerstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Süßware]], die Josef Nickerl (1882–1962), [[Pâtissier]] in der [[Konditorei Zauner]] in [[Bad Ischl]], 1905 auf der Grundlage von [[Ischler Oblaten]] entwickelt hat. Der Stollen wurde zu einem Symbol für die österreichische Konditorkunst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schö&amp;quot;&amp;gt;[[Gaby von Schönthan]], Joseph M. Grumbach-Palme: &amp;#039;&amp;#039;Konditorei Zauner: Bad Ischl und das Salzkammergut, eine kleine Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 1982, S. 83f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besteht aus zerkleinerten Oblaten, die mit einer [[nougat]]artigen Haselnuss-Schokolade vermischt werden. Die in Form gebrachte und getrocknete Masse wird mit [[Schokolade]] überzogen und danach in Scheiben geschnitten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/meinung/blogs/ess-tour/ess-tour-zaunerstollen-und-oster-ei/119.477.468 |titel=Zaunerstollen und Osterei |werk=kurier.at |datum=2015-03-15 |abruf=2022-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Stollens beruht auf einer Form der Resteverwertung: Zunächst wurden unförmige oder zerbrochene Oblaten, die in der Produktion anfielen, zu sogenanntem &amp;#039;&amp;#039;Nickerl-Batz&amp;#039;&amp;#039;, einer [[makrone]]nförmigen Süßspeise für Kinder, weiterverarbeitet. Da diese sehr beliebt waren, kreierte Josef Nickerl auf Betreiben von Viktor Zauner schließlich die endgültige Form des mit Glasur überzogenen Stollens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schö&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Kommerziell wird er in drei verschiedenen Größen hergestellt, die als kleineres Dessert Verwendung finden oder in größeren Schnitten zum Kaffee gereicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JZ&amp;quot;&amp;gt;Eva Mayer-Bahl, Karl Schuhmacher (Verf.), Josef Zauner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der österreichischen Mehlspeisen. Süße Traditionen von der Kaiserzeit bis heute.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 1997, S. 311&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung erfolgt nach wie vor bei der [[Konditorei Zauner]] in [[Bad Ischl]]; das genaue Rezept ist unveröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000111404689/konditor-zauner-gehe-nie-in-einen-supermarkt-das-macht-mich |titel=Konditor Zauner: &amp;quot;Gehe nie in einen Supermarkt, das macht mich unrund&amp;quot; |werk=derstandard.at |datum=2019-11-24 |abruf=2022-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krone.at/2364904 |titel=Einige der Zauner-Rezepte sind unantastbar |werk=krone.at |datum=2021-03-14 |abruf=2022-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kochbüchern finden sich vereinfachte Rezepturen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JZ&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zaunerstollen geschnitten.jpg|mini|Zaunerstollen – scheibenweise serviert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Kaiser [[Franz Joseph I.]], der die Süßspeise nachweislich kostete, soll jedoch [[Gugelhupf]] bevorzugt haben. Der Zaunerstollen gilt, ebenso wie das [[Ischler Törtchen]], als typische Süßspeise des „kaiserlichen“ Kurortes Bad Ischl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kalina Mikuła |Titel=„Das österreichische Deutsch in der Gastronomie. Speisenamen als Identitätsvermittler unter Österreichern“ |Ort=Wien |Datum=2009 |Seiten=49 |Kommentar=Diplomarbeit im Fach Deutsche Philologie, Universität Wien |Online=https://core.ac.uk/download/pdf/11588683.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird als solche national und international vermarktet. [[Otto Pächt]] schickte [[Robert Musil]] 1937 ein Päckchen mit einem Zaunerstollen, der auf Begeisterung stieß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Gschwandtner |Titel=»war es dort in Abwesenheit der Kurgäste sehr schön«. Robert Musil in Bad Ischl |Hrsg=[[Norbert Christian Wolf]], Rosmarie Zeller |Sammelwerk=Musil-Forum: Studien zur Literatur der klassischen Moderne |Band=35 2017/2018 |Auflage= |Verlag=Walter de Gruyter |Ort= |Datum=2018 |ISBN= |Seiten=278–284}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1930er Jahren ist der [[Schüttelreim]] „Isst du einen Zaunerstollen, musst du einen Stauner zollen“ überliefert,&amp;lt;ref&amp;gt;Gaby von Schönthan, Joseph M. Grumbach-Palme: &amp;#039;&amp;#039;Konditorei Zauner: Bad Ischl und das Salzkammergut, eine kleine Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 1982, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt; der angeblich aus dem Umkreis von [[Oscar Straus (Komponist)|Oscar Straus]], [[Franz Lehár]] und [[Emmerich Kálmán]] stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef H. Handlechner, [[Hannes Heide]]: &amp;#039;&amp;#039;Bad Ischl: Die Stadt und ihre Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Linz, Landesverlag, Linz 1993, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zauner.at/geschichte-zaunerstollen/ Geschichte des Zaunerstollens auf der Homepage der Konditorei Zauner], Zauner.at, abgerufen am 28. November 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Ischl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süßware als Thema (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kakao- und Schokoladenware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PP Wien</name></author>
	</entry>
</feed>