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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zaun-Wicke</id>
	<title>Zaun-Wicke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:03:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zaun-Wicke&amp;diff=465174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Blütenstand und Blüte */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-21T15:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Blütenstand und Blüte: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zaun-Wicke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Vicia sepium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wicken&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Wicken (Vicia)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Vicia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fabeae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Vicia sepium - aed-hiirehernes.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zaun-Wicke  (&amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zaun-Wicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Wicken (Vicia)|Wicken]] (&amp;#039;&amp;#039;Vicia&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae). Die Zaun-Wicke wird als eiweißreiche [[Futterpflanze]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium 16 ies.jpg|mini|links|Extraflorale Nektarien unter den Nebenblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium sl17.jpg|mini|links|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium sl19.jpg|mini|Vorne schief angeschnittene Staubfädenrinne und Griffel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium 15-p.bot-vici.sepi-18.jpg|mini|Hülsenfrüchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Die Zaun-Wicke ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]]. Sie besitzt eine ästige, lange, dünne, meistens rötliche Bodenausläufer treibende Grundachse. Der [[Stängel]] ist meistens aufrecht und mehr oder weniger kletternd und bei einer Länge von 30 bis 50 Zentimetern einfach oder nur am Grund etwas verzweigt, kantig, weich, frisch-grün, meistens kahl, seltener wie auch die Laubblätter kurz und weich behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 5 bis 10 Zentimeter lang, alle mit Ausnahme der untersten besitzen meistens schwach verzweigte Ranken und vier bis acht Paar fast sitzende Fieder[[blättchen]]. Die Fiederblättchen sind mehr oder weniger breit-elliptisch bis eiförmig oder fast kreisrund, 7 bis 26&amp;amp;nbsp;mm lang und 6 bis 12&amp;amp;nbsp;mm breit, an beiden Enden abgerundet oder vorn leicht ausgerandet und kurz bespitzt. Meistens sind sie nur am Rand und unterseits kurz und weich behaart. Sie besitzen 8 bis 13&amp;amp;nbsp;Paar deutliche, gerade, in einem Winkel von etwa 45&amp;amp;nbsp;Grad abgehende Seitennerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind viel kleiner als die Fiederblättchen, eiförmig bis halbpfeilförmig, mehr oder weniger gezähnt und unterseits mit je einem konkaven, purpur-braunen Fleck ([[Nektarium]]) versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit liegt in den Monaten Mai und Juni, teilweise auch bis in den August hinein. Die Blüten sitzen in sehr kurzen, meistens zwei- bis vierblütigen blattachselständigen, etwas eingerollten, [[Traube|traubigen]] Blütenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[zygomorph]]en [[Blüte]]n sind 12 bis 15&amp;amp;nbsp;mm lang. Der Kelch ist kurzröhrig und mehr oder weniger behaart. Die unteren Zähne sind pfriemlich und länger als die kurz-dreieckigen oberen, aber meistens kürzer als die Röhre. Die kahlen [[Kronblätter]] sind meistens rotviolett bis trüb-blau, selten gelblich- oder rein-weiß. Die Fahne ist verkehrt-eiförmig bis schwach ausgerandet, rotviolett gestreift und länger als die Flügel. Die Flügel sind viel länger als das vorn dunkelviolette [[Schiffchen (Botanik)|Schiffchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Die abstehenden oder nickenden [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] sind bei einer Länge von 2 bis 3,5 Zentimetern sowie einer Breite von 5 bis 8 Millimetern breit-länglich bis breit-linealisch, wenig abgeflacht, jung kurz behaart, reif kahl und von glänzendschwarzer Färbung. Sie enthalten meistens drei bis sechs Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind bei einem Durchmesser von 3 bis 4 Millimetern kugelig, gelblich, rötlich, grau oder grünlich-braun und mehr oder weniger dunkel gefleckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium 16052025.jpg|mini|Ameisen lecken den Nektar an den Nektarien auf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicia sepium f albiflora Herbar.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;albiflora&amp;#039;&amp;#039; ([[Herbarbeleg]] bitte keine Pflanzenteile aus Naturbeständen entnehmen): Eine [[anthozyan]]arme Form der Zaun-Wicke mit reinweißen Blüten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Zaun-Wicke ist ein [[Hemikryptophyt]] mit Bodenausläufer treibender Grundachse. Diese Rankpflanze hat schwärzliche [[Nektarium|extraflorale Nektarien]] an der Unterseite der Nebenblätter. [[Nektar (Botanik)|Nektarproduktion]] findet nur bei feuchtwarmem Wetter statt. [[Ameisen]] besuchen regelmäßig die Nektarien, lecken den Nektar auf und schützen als Gegenleistung ihre Wirtspflanze vor Fressfeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kronblätter sind so fest und dick, dass nur kräftige [[Hummeln]] die Blüten öffnen können (Kraftblume). [[Erdhummel]]n betätigen sich als Nektarräuber, sie gewinnen den Nektar durch Aufbeißen von Kelch und Krone. Anschließend können an diesen Löchern auch [[Westliche Honigbiene|Honigbienen]] Nektar entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Zaun-Wicke ist ein euro-sibirisches [[Florenelement]] und wurde in gemäßigten Gebieten eingeführt. Sie hat ursprüngliche Vorkommen von Marokko und Island bis China. In Europa kommt sie in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Albanien und im europäischen Teil der Türkei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ILDIS&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist in Mitteleuropa häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[England]] wird sie den Saatmischungen für [[Dauerwiese]]n und Weiden beigefügt.&lt;br /&gt;
Die Zaun-Wicke wächst in nährstoffreichen [[Fettwiese]]n, in frischen, krautreichen Laubmischwäldern, vor allem in Gebüsch- und Waldsäumen, an Waldwegen und Waldverlichtungen. Sie gedeiht am besten auf basen- und möglichst stickstoffreichen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt die Zaun-Wicke in Vorarlberg am Gipfel der [[Höferspitze]] bis zu einer Höhenlage von 2100 Meter auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; im [[Kanton Wallis]] wurde sie auch einer Höhenlage von 2130 Metern beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zaun-Wicke gedeiht in Mitteleuropa hauptsächlich in [[Pflanzengesellschaft]]en der Ordnung Arrhenatheretalia, kommt aber auch in Pflanzengesellschaften der Verbände Aegopodion, Alliarion, Trifolion medii oder der Ordnung Fagetalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus II, Seite 737.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3489700201}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3489680340}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133148}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134616}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3796508324}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1049860|WissName=Vicia sepium L.|Abruf=2022-06-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]], [[Helmut Gams]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Leguminosae.&amp;#039;&amp;#039; In: Gustav Hegi: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierte Flora von Mitteleuropa]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band IV, Teil 3, S. 1538–1540. Verlag Carl Hanser, München 1964.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001, ISBN 3-8001-3131-5. S. 612.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 155.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ILDIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.legumes-online.net/ildis/aweb/taxonomy/genera/Vicia.htm Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;International Legume Database Information Service&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;ILDIS&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;LegumeWeb&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;World Database of Legumes&amp;#039;&amp;#039;, Version 10.38, 2010.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vicia sepium|Zaun-Wicke (&amp;#039;&amp;#039;Vicia sepium&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6335|Vicia sepium L. (Zaun-Wicke) }}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6355}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Schmetterlingsbluetler/kurz_gestielt_wick.htm#Zaun-%20Wicke%C2%A0 Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wicken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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