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	<title>Zauckerode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zauckerode&amp;diff=734829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: + Persönlichkeiten</title>
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		<updated>2024-11-25T17:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Persönlichkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Zauckerode&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Freital&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/01/05/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/38/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 186 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 1.52&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 4785&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Insek-S.92&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1922-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01705&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Zauckerode in Freital.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zauckerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;Zaukeroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/index.php?title=Zauckerode Siegel von 1900 mit Aufdruck „Zaukeroda“]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Stadtteil]] der [[Sachsen|sächsischen]] Großen Kreisstadt [[Freital]] im  [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Wurgwitz]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Pesterwitz]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= Pesterwitz&lt;br /&gt;
 | WEST= Wurgwitz&lt;br /&gt;
 | OST= [[Potschappel]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Saalhausen (Freital)|Saalhausen]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Döhlen (Freital)|Döhlen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= Döhlen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Foerderturm Zauckerode.jpg|mini|Alter Förderturm aus [[Gittersee]] als technisches Denkmal in Zauckerode]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neubaugebiet Zauckerode 2.JPG|miniatur|Neubaugebiet Zauckerode in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurgwitz Blick Zauckerode.JPG|mini|Blick von [[Wurgwitz]] auf die Plattenbausiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Dresden sept2016 - 14.jpg|mini|Luftbild von Zauckerode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Zauckerode, [[Burg Thorun|1228 als Herrensitz erstmals erwähnt]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freital.de/Unsere-Stadt/Stadtportr%C3%A4t-Stadtgeschichte/Stadtteile/index.php?La=1&amp;amp;NavID=2476.152&amp;amp;object=tx,2476.161.1 |werk=freital.de |titel=Zauckerode (eingemeindet 1922) |zugriff=2018-11-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181109234703/https://www.freital.de/Unsere-Stadt/Stadtportr%C3%A4t-Stadtgeschichte/Stadtteile/index.php?La=1&amp;amp;NavID=2476.152&amp;amp;object=tx,2476.161.1 |archiv-datum=2018-11-09 |offline=ja |archiv-bot=2024-06-20 05:27:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; lag abseits der Hauptwege des [[Plauenscher Grund|Plauenschen Grundes]]. Das in einer bischöflich-meißnischen Urkunde einmalig genannte Geschlecht (Arnoldus de Zukerade) könnte auf die Herren von [[Döhlen (Freital)|Döhlen]] zurückgehen (Arnoldus de Dolen 1206). Zum [[Rittergut]] wurde es im 17. Jahrhundert erhoben. Neben einer Mahlmühle an der [[Wiederitz]] gab es auch eine Rittergutsbrauerei, deren [[Weißbier]]e sogar am Hofe [[August II. (Polen)|Augusts des Starken]] sehr beliebt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurde unter der Familie [[Polenz (Adelsgeschlecht)|von Polenz]] erstmals in größerem Umfang [[Steinkohlenbergbau]] betrieben. Es gelang jedoch weder der Familie von Polenz noch den Nachfolgern [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|von Schönberg]], gewinnbringenden Bergbau zu treiben. Um die Wende zum 19. Jahrhundert kam der Steinkohlenbergbau links der [[Weißeritz]] fast zum Erliegen. Im Auftrag des Freiberger Oberbergamtes wurde seit 1789 im nahe gelegenen [[Niederhermsdorf]] staatlich subventioniert Steinkohle für die Hüttenwerke rund um [[Freiberg]] abgebaut. Als nach Besitzerwechsel und genauer Lagerstättenerkundung 1799 diese Grubenanlage käuflich an den sächsischen Fiskus kam, wurde damit unter [[Carl Wilhelm von Oppel]] und Faktor [[Ernst Friedrich Wilhelm Lindig]] der Grundstein des späteren [[Königliches Steinkohlenwerk Zauckerode|Königlichen Steinkohlenwerkes Zauckerode]] gelegt. Im Jahr 1806 gingen daraufhin durch Verkauf die Rittergüter Zauckerode und Döhlen nebst allen Grubenfeldern an den sächsischen Staat über. Damit war erstmals im [[Döhlener Becken]] ein zusammenhängendes Grubenfeld entstanden, welches rentablen Bergbau ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Steinkohlenbergbau erinnert heute an markanter Stelle nahe dem [[Oppelschacht]] ein vom ehemaligen Schachtpunkt [[Gittersee|Dresden-Gittersee]] umgesetztes Fördergerüst. Die ehemalige Kohlenschreiberei des Oppelschachtes in Zauckerode dient heute der [[Stadtbibliothek Freital]] und zwei Vereinen als Domizil. Nachdem 1959 auf Freitaler Stadtflur und 1989 auf der gesamten Lagerstätte der Steinkohlenbergbau sein Ende fand, sanierte die [[Wismut (Unternehmen)|Wismut GmbH]] zwischen 1993 und 2001 den [[Tiefer Elbstolln|Tiefen Elbstolln]]. Der 1837 fertiggestellte Stolln entwässert noch heute die links der Weißeritz gelegenen Altbergbaugebiete des Döhlener Beckens. Der Elbstolln spielt somit rund 180 Jahre nach seiner [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] noch immer eine wichtige Rolle im hydrologischen System der Stadt Freital, zu der Zauckerode seit dem 1. Oktober 1922 gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung, angefangen mit der Erfindung der [[Kohlenwäsche]] ([[Ernst Friedrich Wilhelm Lindig]]) 1810, der ersten [[Dampfmaschine]] im sächsischen Bergbau 1820, bis hin zur zweiten elektrischen Lokomotive der Welt nach der auf der [[Berliner Gewerbeausstellung 1879]] präsentierten [[Elektrische Siemens-Lok von 1879|Siemens-Lokomotive]]  ([[Grubenlok]] &amp;#039;&amp;#039;Dorothea&amp;#039;&amp;#039; von Siemens, Oppelschacht, 1882), machte den kleinen Ort Zauckerode und sein Steinkohlenwerk weit über sächsische Grenzen hinaus bekannt. Von 1876 bis 1878 entwickelte und erprobte [[Otto Lilienthal]] im Königlichen Steinkohlenwerk seine [[Schrämmaschine]] und lernte hier auch seine spätere Frau Agnes Fischer, die Tochter des Zauckeroder Obersteigers Hermann Fischer kennen. Originalfotos vom Oppelschacht und dem Kohleabbau im späten 19. Jahrhundert aus dem Fotobuch &amp;#039;&amp;#039;Der Kohlenbergmann in seinem Berufe&amp;#039;&amp;#039; (Heinrich Börner, 1894) sind online verfügbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/2147150 &amp;#039;&amp;#039;Der Kohlenbergmann in seinem Berufe (1894)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1904 in [[Potschappel]] gegründeten [[Bombastus-Werke]] haben seit 1906 Firmensitz, Produktionsstätten und Anbauflächen in Zauckerode. Während der vergangenen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit war das Werk alleiniger Verarbeiter von selbst kultiviertem [[Salbei]], und noch heute stellt man Tee, Kosmetika und Gesundheitspflegemittel her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu städtebaulicher Bedeutung gelangte Zauckerode in den Jahren nach 1970. Auf einer Fläche von 38 [[Hektar|ha]] entstanden in den Jahren 1974 bis 1984 fast 2500 Wohnungen im [[Plattenbau]]-Standard, die seit 1992 saniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Straßen in Zauckerode}}&lt;br /&gt;
Von 1886 bis 1972 hatte Zauckerode einen Bahnhof an der [[Schmalspurbahn Freital-Potschappel–Nossen]]. Zudem bestand seit 1856 die [[Niederhermsdorfer Kohlezweigbahn]] zum Oppelschacht, welche als Zweigbahn der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau|Albertsbahn]] Dresden–Tharandt von [[Guido Brescius]] geplant wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zauckerode liegt direkt an der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 36|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;36]], über die man die [[Bundesautobahn 17]] über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Dresden-Gorbitz&amp;#039;&amp;#039; erreichen kann. Der nächste Flughafen ist der [[Flughafen Dresden]]. Zauckerode liegt in der Tarifzone Freital des [[Verkehrsverbund Oberelbe|Verkehrsverbundes Oberelbe]] und ist somit an den [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentlichen Personennahverkehr]] angebunden. Der [[Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] bedient acht Bushaltestellen im Ortsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Max Däbritz]] (1874–1947), Unternehmer, Spiritist und Firmengründer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|24|136|142|Zauckerode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freital.de/Unsere-Stadt/Informationen-zur-Stadt/Stadtteile/Zauckerode/ Geschichte von Zauckerode] www.freital.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Insek-S.92&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://session.freital.de/sessionnet/buergerinfo/getfile.php?id=55313&amp;amp;type=do | titel = Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) | titelerg = Stadtentwicklung Freital 2030plus | hrsg = Stadtverwaltung Freital, die STEG Stadtentwicklung GmbH | datum = 2020-01 | abruf = 2020-07-13 | format = PDF; 120 MB | seiten = 92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Freital&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemarkungen von Freital&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5195418-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zauckerode| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Freital]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1206]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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