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	<title>Zaręba - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zar%C4%99ba&amp;diff=2850125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. u. erg. bzw. korr., format u. a.</title>
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		<updated>2026-01-18T08:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. u. erg. bzw. korr., format u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum polnischen Geistlichen und römisch-katholischen Bischof von Włocławek siehe [[Jan Zaręba]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Zaręba&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Beschriftung       = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Lubań&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Lubański&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = &lt;br /&gt;
| Gemeinde           = &lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Siekierczyn&lt;br /&gt;
| Stadt              = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.1056&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15.2297&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1821&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 6. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 59-800&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DLB&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Straße3            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Wrocław Świebodzki–Zgorzelec|Breslau–Görlitz]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwohner  = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.siekierczyn.pl/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palace in Zaręba, Poland.jpg|mini|Schloss Nieder Lichtenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zaręba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Lichtenau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der [[Gmina Siekierczyn|Landgemeinde Siekierczyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Geibsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Lubański]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt an der [[Droga wojewódzka|Woiwodschaftsstraße]] 357, vier Kilometer südöstlich von Siekierczyn. Bis 1815 gehörte es zur [[Oberlausitz]], anschließend wurde es der preußischen [[Provinz Schlesien]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lichtenau wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Es gehörte zur Oberlausitz, mit der es 1329 an die [[Krone Böhmen]] und 1635 an das [[Kurfürstentum Sachsen]] gelangte. Zunächst war es im Besitz des thüringischen Rittergeschlechts [[Salza (Adelsgeschlecht)|Salza]]. Ende des 16. Jahrhunderts wurde es in &amp;#039;&amp;#039;Nieder Lichtenau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ober Lichtenau&amp;#039;&amp;#039; geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nieder Lichtenau&amp;#039;&amp;#039; verblieb auch nach der Teilung weiterhin im Besitz des Adelsgeschlechts Salza, von dem es 1783 an die Grafen von [[Redern]] gelangte. Anfang des 19. Jahrhunderts war es im Besitz der [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|Hochberg]], die es 1817 dem Franz von [[Giersberg]] verkauften. Um diese Zeit brannte das Schloss Nieder Lichtenau aus. Es wurde nach 1840 unter Hugo von Seifert wiederaufgebaut und um einen Park erweitert. Nachfolgend kam es zu häufigen Besitzerwechseln.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Ober-Lichtenau Sammlung Duncker.jpg|mini|Rittergut Ober-Lichtenau, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ober Lichtenau&amp;#039;&amp;#039;, zu dem die [[Kolonie]] &amp;#039;&amp;#039;Schreiberbach&amp;#039;&amp;#039; gehörte, war zunächst im Besitz derer von Eberhard. Nach dem Tod des Michael von Eberhard 1632 gelangte es 1651 durch Heirat an den Landesältesten Heinrich Sigmund von [[Debschitz (Adelsgeschlecht)|Debschitz]], der Ober Lichtenau in ein Erb-[[Allod]]gut verwandelte. 1684/85 veranlasste er einen grundlegenden Umbau der Ober Lichtenauer Kirche. 1696 verkaufte er Ober Lichtenau an Ferdinand Adolph [[Loeben (Adelsgeschlecht)|von Loeben]] auf [[Burg Świecie|Schwerta]]. Christoph Albert von Loeben errichtete auf Ober Lichtenauer Grund für schlesische [[Exulanten]] die Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;Augustenthal&amp;#039;&amp;#039; (seit 1945 &amp;#039;&amp;#039;Ponikowa&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Löbenlust&amp;#039;&amp;#039; (seit 1945 &amp;#039;&amp;#039;Wesołówki&amp;#039;&amp;#039;). 1785 wurde Ober Lichtenau von Albrecht Ludwig Erdmann von [[Redern]] erworben. Nach weiteren Besitzerwechseln gehörte es 1859 dem Julius von Bierbaum, der das ruinierte Schloss Ober Lichtenau wiederaufbaute. Er vererbte Ober Lichtenau seiner Tochter Louise, die mit dem Freiherrn Bruno von [[Steinaecker (Adelsgeschlecht)|Steinäcker]] vermählt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 war Lichtenau, das bis dahin zum [[Weichbild]] Lauban gehört hatte, zusammen mit der Ostoberlausitz an [[Preußen]] gefallen, von dem es an die preußische [[Provinz Schlesien]] angeschlossen wurde. 1816 wurde es dem neu errichteten [[Landkreis Lauban]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 wurde Lichtenau an eine [[Bahnstrecke Wrocław Świebodzki–Zgorzelec|Teilstrecke]] der [[Schlesische Gebirgsbahn|Schlesischen Gebirgsbahn]] angeschlossen. Der Bahnhof befand sich in der Nähe des Schlosses, die Fahrzeit bis Lauban betrug im Jahr 1939 sechs Minuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1874 errichtete [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Lichtenau bestand aus den Landgemeinden Nieder Lichtenau und Ober Lichtenau sowie den gleichnamigen [[Gutsbezirk]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.territorial.de/ndschles/lauban/lichtena.htm Amtsbezirk Lichtenau.] territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kam es ab der Mitte des 19. Jahrhunderts durch den bergmännischen Abbau der ergiebigen [[Braunkohle]]nlager. 1871 wurde die AG für Braunkohlenverwertung «Glückauf» gegründet, die 1873 das Bergwerk «Vereins-Glück» und 1899 die «Kaiser-Wilhelm-Grube» aufkaufte. Zwischen 1892 und 1904 nahm die AG für Braunkohlenverwertung zwei Brikettfabriken in Betrieb. Wegen der Erschöpfung der [[Flöz]]e und nach Wassereinbrüchen ging die Kohlenförderung nach 1925 zurück. 1939 hatte Ober Lichtenau 1592, Nieder Lichtenau 346 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 1944 war Lichtenau Schauplatz eines Eisenbahnunfalls. Beim Zugunglück von Lichtenau stieß der D 192 Breslau – Berlin im Bahnhof Lichtenau frontal mit einem elektrischen Vorortzug zusammen. Die elektrische Lokomotive des D 192, E 18 15 (Bw Hirschberg), erlitt bei dem Unfall Totalschaden und wurde vor Ort verschrottet. Über Ursache, Hergang und weitere Folgen des Unfalls ist nichts bekannt. Die anderen sieben Hirschberger Lokomotiven der Baureihe E 18 wurden am 25. Februar 1945 in einer dramatischen Fahrt via Prag nach Nürnberg „rückgeführt“ und vor den sowjetischen Truppen in Sicherheit gebracht. In Süddeutschland waren diese sieben Hirschberger E 18 bis 1984 im Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Lichtenau 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen und wurde in «Zaręba» umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Die Kohlenförderung wurde 1957 eingestellt, die Brikettproduktion ein Jahr später. 1975–1998 gehörte Zaręba zur [[Woiwodschaft Jelenia Góra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:POL Niederschlesien Zareba Lichtenau 240217 004.jpg|mini|Kirche in Zaręba]]&lt;br /&gt;
* Das Schloss Ober Lichtenau entstand ab 1849 im Stil der Neugotik unter Verwendung älterer Teile eines Vorgängerbaus aus dem 16./17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Das Schloss Nieder Lichtenau entstand um 1550 im Stil der Renaissance unter den Herren von Salza. Nach einem Brand 1673 wurde es 1849 von Hugo von Seifert im Stil der Neorenaissance wiederaufgebaut und um einen Schlosspark erweitert.&lt;br /&gt;
* Kirche Mariä Himmelfahrt von 1684&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Tschirch]] (1818–1892), Komponist und Hofkapellmeister in Gera&lt;br /&gt;
* [[Ernst Tschirch]] (1819–1854), Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Tschirch]] (1825–1872), Chordirektor an der Krolloper in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 281 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 316).&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Ober-Lichtenau |Blatt=670 |zlb=47}}&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Nieder-Lichtenau |Blatt=428 |zlb=39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://dolny-slask.org.pl/511666,Zareba_Gorna,Palac.html Historische und aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [https://dolny-slask.org.pl/513832,Zareba_Gorna,Kosciol_Wniebowziecia_NMP.html Mariä-Himmelfahrt-Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zareba}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Siekierczyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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