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	<title>Zapfhahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:45:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zapfhahn&amp;diff=155210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-01-12T14:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GravityTap.jpg|mini|Zapfhahn an einem Bierfass]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zapfhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schankhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Absperrhahn]] zum Steuern des Flüssigkeitsstroms aus einer [[Zapfanlage]] für [[Getränk]]e, einer [[Rohrleitung]], einem Getränke[[fass]] oder anderem Behältnis. Weitere Bezeichnungen – mit teilweise speziellen Konstruktionsformen – sind: Fasshahn, [[Wasserhahn]] (auch Wasserkran), Bierhahn, Ölhahn, Reibe ([[bairisch]]), Wechsel (Bier-Zapfhahn für das Holzfass)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel2&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zapfhähne waren traditionell als [[Kükenhahn]] ausgeführt, heute überwiegend als [[Kolbenhahn]] (Kolbenzapfhahn). Auch beim [[Zapfsäule|Abfüllventil für Benzin]] an Tankstellen spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;Zapfhahn&amp;#039;&amp;#039;. Dessen Funktionsweise ist jedoch eine andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Zapfen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Spund&amp;#039;&amp;#039; ist ein konischer [[Stöpsel|Stopfen]], der zum Verschluss von Fässern in das Spundloch geschlagen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Zapfen (Technik)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Spundloch diente zum Befüllen von Fässern. Der Zapfhahn kann in das &amp;#039;&amp;#039;Spundloch&amp;#039;&amp;#039; oder in ein separates &amp;#039;&amp;#039;Zapfloch&amp;#039;&amp;#039; geschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einem Entleerungs[[ventil]] wird ein „Hahn“ innerhalb von höchstens einer 1/4-Umdrehung durch eine Kipp- oder Drehbewegung geöffnet und verschlossen. Bei einem Ventil sind dazu für gewöhnlich mehrere Umdrehungen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt der Zapfhahn möglicherweise von der früher üblichen Gestaltung des Griff des &amp;#039;&amp;#039;Kükens&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;Küken&amp;#039;&amp;#039; ist der bewegliche Teil des Schließventils, der passgenau in den konischen Spund des Ventilrahmens ein, der in den Flüssigkeitsbehälter eingeschlagen wird oder fest an dem Rohrsystem montiert ist. Es lassen sich zwei grundverschiedene Konstruktionstypen unterscheiden:&lt;br /&gt;
# der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winkelhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei dem der Flüssigkeitsstrom durch den unten offenen Konus austritt (In seltenen Fällen steigt er in demselben auf, um aus dem Griffende auszutreten).&lt;br /&gt;
# der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchgangshahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der einen separaten Auslauf am Ventilrahmen gegenüber dem Spund besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zapfhahn wird bei modernen Fässern oft ins Fass geschraubt. Traditionell wurde es mit Hilfe eines Hammers eingeschlagen. Dieser sogenannte [[Fassanstich]] wird oft zur Eröffnung von [[Volksfest]]en zeremoniell durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Reichenstein - Burgmuseum Konushahn.jpg|mini|Durchgangshahn aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (aus dem [[Burg Reichenstein (Österreich)#Burgenmuseum Reichenstein|Burgenmuseum Reichenstein]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Emanuel Opiz, Der Säufer 1804.jpg|mini|Geöffneter Hahn eines Fasses auf dem Bild &amp;#039;&amp;#039;Der Säufer&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Emanuel Opiz]] (1804), darunter Trichter und zerbrochene Flasche]]&lt;br /&gt;
Zapfhähne in der Form des klassischen Konushahns, ein einfaches Ventil mit [[konus]]förmigem Schließmechanismus, waren bereits seit der Römerzeit bekannt und während des Mittelalters bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Formen im Einsatz. Sie dienten zum Absperren von Flüssigkeitsleitungen an Fässern, [[Aquamanile|Aquamanilien]] (Gießgefäße) und Wasserleitungssystemen. In der [[Archäologie|archäologischen]] Forschung werden die Zapfhähne aufgrund formaler Kriterien des Rahmens (in der Form eines Delphins, Pferdes oder Hundes) und der &amp;#039;&amp;#039;Küken&amp;#039;&amp;#039; genannten Griffe (als Hahn, Vogel, Krone oder drei Ringe) unterschieden und so eine chronologische und regionale Gliederung ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philon von Byzanz]] beschrieb um 230 v. Chr. Mehrweghähne zum Zapfen verschiedener Weinsorten. Aus [[Xanten]] stammt der Absperrhahn einer Bleiwasserleitung aus dem [[2. Jahrhundert]] n. Chr. Aus dem römischen [[Köln]] liegt ein weiterer Konushahn aus einer Kupferlegierung mit Resten eines Bleirohranschlusses vor. Die frühesten mittelalterlichen Belege stammen aus dem [[13. Jahrhundert]]. Bisher sind aus dieser Zeit jedoch nur bildliche Darstellungen und schriftliche Erwähnungen bekannt. Metallene Zapfhähne waren spätestens in der Zeit um [[1400]] im Gebrauch und liegen aus dem 15./16. Jahrhundert und jüngerer Zeit in großer Zahl und verschiedener Ausformung als [[Mittelalterarchäologie|archäologische Funde]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1837]] wurde in [[England]] der erste [[Absperrschieber]] mit Schraubspindel [[patent]]iert, der in vielen Anwendungsfällen den klassischen Konushahn verdrängt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Gebrauch und Formen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beer taps (2013)-01.jpg|mini|Zapfhähne für [[Bier]] (im Tresenbereich einer Gaststätte)]]&lt;br /&gt;
Auch bei modernen Schankanlagen, wie sie in der heutigen [[Gastronomie]] zu finden sind, findet der Zapfhahn weiterhin Verwendung. Er wird jedoch nicht mehr direkt in das Fass geschlagen, sondern ist meist auf der [[Theke]] an einer Schanksäule (häufig in Form einer attraktiv gestalteten Schmucksäule) montiert und über eine [[Schlauch]]leitung mit dem Fass verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zapfhahn ist generell so aufgebaut, dass er zur Reinigung komplett zerlegt werden kann. Dies ist unbedingt notwendig, da er mit dem Genuss- bzw. Lebensmittel Bier oder anderen Getränken direkt in Berührung kommt. Eventuelle Ablagerungen würden auf Dauer zu gesundheitlichen und geschmacklichen Beeinträchtigungen führen. Die Wahl des [[Werkstoff]]s ist hier mit entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem simplen Zapfhahn, der lediglich den Getränkefluss in das Glas unterbricht, gibt es heute den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kompensatorhahn&amp;#039;&amp;#039;. Dieser unterscheidet sich vom normalen Zapfhahn durch ein [[Düse]]nsystem in seinem Inneren, das es ermöglicht, ein Getränk, insbesondere Bier, schaumfrei zu zapfen. Schankanlagen, die mit diesen Hähnen ausgestattet sind, werden mit einem höheren Druck (&amp;gt; 1[[Bar (Einheit)|Bar]]) als herkömmliche Anlagen (&amp;lt; 0,7 Bar) betrieben. Von außen unterscheidet er sich durch einen kleinen Verstellhebel an der Seite, mit dem die Durchflussquerschnitte im Inneren verändert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schnelle Zapfen von säure- und zuckerhaltigen Getränken wie Cola und Limonaden wäre ohne diese Hähne nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Zapfen von Stout-Bieren (z.&amp;amp;nbsp;B. der Biersorte &amp;#039;&amp;#039;[[Guinness (Bier)|Guinness]]&amp;#039;&amp;#039;) wird ebenfalls ein spezieller Zapfhahn eingesetzt, der neben [[Stickstoff]] als Druckgas für den speziellen cremigen Schaum verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Gastronomie durften nach der (inzwischen außer Kraft getretenen) Schankanlagenverordnung nur zugelassene Zapfhähne eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Übergeschäumte oder der abgestrichene [[Bierschaum]] beim [[Bier|Zapfbier]] wird als [[Leckbier]] bezeichnet, das bei [[Zapfanlage]]n in einer meist mit einer Loch-, Gitter- oder Schlitzplatte abgedeckten Wanne unter dem Zapfhahn aufgefangen wird. Entsprechende Auffangvorrichtungen für übergeschäumtes oder herabtropfendes Bier, teils nur in Form eines unterhalb des Zapfhahns aufgestellten Auffangbehälters, sind häufig auch beim Zapfen von Bier aus Fässern anzutreffen. Früher wurde das Leckbier oft zu einem geringeren Preis an finanziell minderbemittelte Kunden [[Schänke|ausgeschenkt]]. Heute wird der Begriff auch für schales, dünnes, abgestandenes oder [[Panschen|gepanschtes]] Bier sowie für eine minderwertige [[Biersorte]] benutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt-107680319&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nick Eggers |url=http://www.abendblatt.de/hamburg/article107680319/Sprechen-Sie-Hamburgisch-395.html |titel=Sprechen Sie Hamburgisch? (395) |werk=[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]] |datum=2010-04-17 |zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Wort [[Zapfenstreich]] (militärisch:Ausschankschluss/befohlene Bettruhe) leitet sich vom Zapfhahn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zum Konushahn in der Römerzeit, im Mittelalter und der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Max Kromer: &amp;#039;&amp;#039;Wasser in jedwedes Bürgers Haus. Die Trinkwasserversorgung, historisch verfolgt und dargestellt am Beispiel der ehemals Freien Reichsstadt Ulm&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/M. 1962&lt;br /&gt;
* [[Walter Drack]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Wasserhahns. Die römischen Wasser-Armaturen und mittelalterlichen Hahnen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich 64, Zürich 1997, ISBN 3-85865-513-9.&lt;br /&gt;
* Stefan Krabath: &amp;#039;&amp;#039;Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen. Eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung.&amp;#039;&amp;#039; Internationale Archäologie 63, Rahden/Westf. 2001, Bd. 1, 40–52 (Kapitel 6.1.1.2. Konushähne), ISBN 3-89646-335-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Taps|Zapfhähne}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Johannes Waechter&lt;br /&gt;
 |url=http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kult-zapfhahn-auf-der-wiesn-der-wechsel-laeuft-und-laeuft-und-laeuft-1.1770426&lt;br /&gt;
 |titel=Der Wechsel läuft und läuft und läuft&lt;br /&gt;
 |hrsg=sueddeutsche.de&lt;br /&gt;
 |datum=2013-09-15&lt;br /&gt;
 |zugriff=2014-09-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url          = http://www.ammer-wiesn.de/downloads/bierlesezeichen.pdf&lt;br /&gt;
 |titel        = AMMER´S WIESNBIER(LESE UND MERK)ZEICHEN&lt;br /&gt;
 |hrsg         = [http://www.ammer-wiesn.de/ Joseph AMMER e.K.]&lt;br /&gt;
 |datum        = 2013&lt;br /&gt;
 |zugriff      = 2014-09-20&lt;br /&gt;
 |format       = PDF; 145&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url   = https://web.archive.org/web/20140922080649/http://www.ammer-wiesn.de/downloads/bierlesezeichen.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum = 2014-09-22&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie als Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluidelement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bierkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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