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	<title>Zakrze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zakrze&amp;diff=1390096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-05-26T21:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Zakrze &amp;lt;br/&amp;gt;Sackisch&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Stadt              = Kudowa-Zdrój&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 25&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 43.518&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 14&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 42.3348&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 380&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Kłodzko]]–[[Náchod]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kłodzko–Kudowa Zdrój|Kłodzko–Kudowa Zdrój]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zakrze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Sackisch&amp;#039;&amp;#039;), {{csS| Žakš}}&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 378&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ortsteil der [[Gmina#Gmina miejska|Stadtgemeinde]] [[Kudowa-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Kudowa&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zakrze liegt westlich des [[Glatzer Kessel]]s, zwei Kilometer von der Grenze zu [[Tschechien]] entfernt. Durch den Ort führt die [[Europastraße 67]], deren Verlauf hier der alten Heer- und Königsstraße von Prag über [[Hradec Králové|Königgrätz]] und [[Kłodzko|Glatz]] nach [[Breslau]] entspricht. Nachbarorte sind Kudowa-Zdrój im Norden, [[Jerzykowice Wielkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Großgeorgsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Jeleniów]] (&amp;#039;&amp;#039;Gellenau&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Brzozowie]] (&amp;#039;&amp;#039;Birkhagen&amp;#039;&amp;#039;) im Süden und [[Słone (Kudowa-Zdrój)|Słone]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlaney&amp;#039;&amp;#039;) im Westen. Durch den Ort fließt die [[Bystra (Metuje)|Bystra]] (&amp;#039;&amp;#039;Schnelle&amp;#039;&amp;#039;), die jenseits der Grenze in die [[Metuje]] (&amp;#039;&amp;#039;Mettau&amp;#039;&amp;#039;) mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zakrze.JPG|mini|„Sakisch bei Bad Kudowa“, zwischen 1920 und 1945]]&lt;br /&gt;
„Zakeß“, das ursprünglich zur [[Herrschaft Nachod]] im altböhmischen [[Königgrätzer Kreis]] gehörte, wurde 1477 erstmals urkundlich erwähnt. Damals gliederte Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]], dem seit 1472 die Herrschaften Nachod und [[Herrschaft Hummel|Hummel]] sowie die [[Grafschaft Glatz]] gehörten, das gesamte [[Kirchspiel]] der Lewiner [[St. Michael (Lewin Kłodzki)|Pfarrkirche St. Michael]], zu dem Sackisch gehörte, in die Herrschaft Hummel und diese im selben Jahr in seine Grafschaft Glatz ein. Nachdem die Herrschaft Hummel 1561 vom böhmischen [[Landesherr]]n erworben wurde, blieben die zugehörigen Dörfer auch nach der Auflösung der Herrschaft 1595 weiterhin im Besitz der [[Böhmische Kammer|Böhmischen Kammer]]. Sie verkaufte 1684 Sackisch und die benachbarten Dörfer Gellenau, Großgeorgsdorf, [[Dańczów|Tanz]], [[Taszów|Tassau]], [[Jarków|Järker]] und [[Jerzykowice Małe|Kleingeorgsdorf]] zur Finanzierung der [[Türkenkriege]] dem Kaspar Josef von Alten, dem schon das [[Freirichter]]gut in Gellenau gehörte&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo von Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Die Freirichter der Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; 1878/79, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dadurch wurde Sackisch, das über eine eigene Freirichterei verfügte, zum Gutsbezirk Gellenau untertänig. Für das Jahr 1560 ist die Schreibweise „Sackisch“ belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig nach dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 kam Sackisch zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Zum 1874 gebildeten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Sackisch, der 1927 in Amtsbezirk Schlaney umbenannt wurde, gehörten die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Brzesowie, Sackisch und Schlaney sowie der Gutsbezirk Schlaney.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/glatz/sackisch.htm Amtsbezirk]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Bahnstrecke Kłodzko–Kudowa Zdrój|Eisenbahnanschluss]], der Kudowa-Sakisch von [[Duszniki Zdrój|Bad Reinerz]] aus 1905 erreichte, entwickelten sich Industrie- und Handwerksbetriebe sowie, durch das benachbarte Bad Kudowa, der Fremdenverkehr. 1922 wurde die Sackischer Kirche, die bis dahin eine [[Filialkirche|Filiale]] von [[Lewin Kłodzki|Lewin]] war, zu einer [[Kuratie]] mit einem eigenen Seelsorgsbezirk erhoben. 1939 wurden 1793 Einwohner gezählt. Im August 1944 errichteten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Sackisch ein Arbeitslager für Frauen, das ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß Rosen]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tenhumbergreinhard.de/1933-1945-lager-1/1933-1945-lager-s/sackisch-zakrze.html Außenlager]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katalin Vidor]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltag in der Hölle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Kriegsende 1945 befanden sich im Lager Sackisch etwa 3000 Gefangene verschiedener Nationalitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ondřej Felcman, Ryszard Gładkiewicz u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Kladsko – Dějiny regionu&amp;#039;&amp;#039;, Nakladatelství Bor, Liberec 2012, ISBN 978-80-87607-00-8, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Sackisch 1945 mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an Polen. Nachfolgend wurde es in &amp;#039;&amp;#039;Zakrze&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. 1946 erfolgte die Eingemeindung von Zakrze nach Kudowa-Zdrój. Die St.-Katharina-Kirche wurde selbständige [[Pfarrei]], zu der bis 1972 auch Kudowa-Zdrój gehörte. 1952 wurde die von 1947 bis 1952 in der ul. Buczka in Kudowa-Zdrój bestehende Volksschule mit tschechischer Unterrichtssprache nach Zakrze verlegt und als deutschsprachige Schule weitergeführt. Nachdem zahlreiche Deutsche Ende der 1950er Jahre im Wege der Familienzusammenführung nach Westdeutschland ausreisen durften, wurde die Schule wegen zu geringer Schülerzahl 1961 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Krysztof Koźbiał: &amp;#039;&amp;#039;Szkoła z czeskim językiem nauczania v Kudowie-Zdroju&amp;#039;&amp;#039;. In: Kladský Sborník 5-2003, S. 177–185.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1975–1998 gehörte Zakrze zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die der hl. Katharina geweihte Pfarrkirche wurde um 1680 erbaut. Die barocke Inneneinrichtung stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der Glockenturm wurde 1713 errichtet. Im Jahre 2003 erfolge eine umfassende Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Minna Lang]] (1891–1959), Physikerin und Wissenschaftsjournalistin&lt;br /&gt;
* [[Erich Berger]] (1910–2003), Politiker (CDU), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]] (* 1941), deutscher Allgemein- und Sportmediziner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Albert: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Herrschaft Hummel und ihrer Nachbargebiete&amp;#039;&amp;#039;. Erster Teil: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Hummel bis zum Jahre 1477&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlag des Verfassers, 1932&lt;br /&gt;
* Peter Güttler u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Aktion West-Ost]] e. V., ISBN 3-928508-03-2, S. 96–97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/565101,Kudowa_Zdroj,Zakrze.html Historische und aktuelle Ansichten sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ndschles/glatz/gem1908g.htm Gemeindeverzeichnis 1908]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien|Zakrze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kudowa-Zdrój]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmischer Winkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft Hummel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1477]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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