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	<title>Zain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:01:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zain&amp;diff=177472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: /* Zainhaken */ kk</title>
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		<updated>2026-04-01T05:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zainhaken: &lt;/span&gt; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zedler Online|60|671|1315|1315|Zahn oder Zain}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Althochdeutsche Sprache|ahd.]] und [[Mittelhochdeutsche Sprache|mhd.]] &amp;#039;&amp;#039;zein&amp;#039;&amp;#039; „Stab“, siehe auch [[Zinn#Etymologie]]) ist ein [[Barren (Metall)|barren]]- oder stangenförmiger [[Metalle|Metall]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;rohling aus einer [[Legierung]] aus [[Kupfergruppe|Münzmetall]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Zain &amp;#039;&amp;#039;Zain (Bedeutung 2).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Duden online]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 28. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=zain, zein |Band=31 |Sp=212 |lemid=Z00849 |Bedeutung=II 3 |Teilbegriff=Bedeutung und Gebrauch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Zain werden die [[Münzrohling|Ronden]] (Münzplättchen, Schrötlinge) zur [[Einprägen|Prägung]] von [[Münze]]n hergestellt (siehe [[Münzprägung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zaine waren früher auch das Ausgangsmaterial bei der Erzeugung anderer Produkte aus Metall, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sense (Werkzeug)|Sensen]] oder [[Nagel|Nägel]]. Zaine wurden meistens mit einem [[Zainhammer]] ausgeschmiedet (siehe [[Zaineisen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:50 Cent Zainblech.jpg|mini|Ausgestanztes Zainblech]]&lt;br /&gt;
Früher brachte man den Zain meist noch im heißen, aber auch im kalten Zustand mit dem [[Hammer]] und Streckwerkzeugen bzw. mittels kleineren bis mittleren hand-, [[göpel]]- oder wassergetriebenen [[Walzwerk]]en auf die gewünschte Münzdicke (siehe [[Münzstätte Weimar#Ortslage und technische Ausrüstung nach 1674|Münzstätte Weimar, Abschnitt „Ortslage und technische Ausrüstung nach 1674“]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute streckt man den Zain in mehreren vollautomatischen Durchläufen in Walzwerken, wo er zuletzt als langes, schmales Zainblechband aufgerollt wird. Bei modernen Mehrschichtenmünzen („Sandwich“) werden zuletzt mehrere unterschiedliche Zainblechbänder gleicher Breite unter hohem [[Druck (Physik)|Druck]] zu &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; neuen, dickeren Zainblechband zusammengewalzt und anschließend wiederum aufgerollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders für größere [[Medaille]]n und Münzen werden –&amp;amp;nbsp;bei meist geringeren [[Auflage (Publikation)|Auflagen]]&amp;amp;nbsp;– an Stelle von schmalen Blechbändern auch gern Blechplatten genommen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
Nach dem anschließenden [[Weichglühen]] und [[Beizen]] (das auch im Walzprozess integriert sein kann) werden die Münzplättchen in einem Stanzwerk [[Stanzen (Verfahren)|ausgestanzt]]. Meist werden sie noch vor der Prägung –&amp;amp;nbsp;besonders bei [[Edelmetalle|Edelmetall]]münzen&amp;amp;nbsp;– auf Sollgewicht [[Justierung|justiert]], ggf. [[Polieren|poliert]] und mit einer [[Randschrift]] oder [[Riffelrand|Riffelung]] versehen, was früher in einem meist handbetriebenen [[Rändelwerk]] erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] wurden besonders [[Klippe (Münze)|klippen]]förmige Ronden auch mit der &amp;#039;&amp;#039;Benehmschere&amp;#039;&amp;#039; (einer großen, starken [[Blechschere]]) aus den gestreckten bzw. gewalzten Zainen ausgeschnitten, also nicht ausgestanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzbaum statt Zain ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] sowie bei den [[Käsch]]-Münzen aus ([[Indochina|Indo-]])[[China]], [[Korea]] und [[Japan]] wurden gleichzeitig eine größere Anzahl von Ronden im Münzbaum [[Gießen (Urformen)|gegossen]], so dass der Zain als Rohstabbarren im Prozess der Münzherstellung übersprungen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Cent Zainende 02 F - 1.jpg|mini|Zainende, eine Fehlprägung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zainende ==&lt;br /&gt;
Ein Zainende ist eine [[Fehlprägung (Numismatik)|Fehlprägung]]. Sie kann entstehen, wenn ein Münzplättchen nach dem Stanzen nicht rechtzeitig ausgeworfen wurde, also verklemmt war, und daher noch einmal am Rand gestanzt wurde (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren kann es auch die letzte Münze eines Zainbandes sein, deren Ronde daher vor der Prägung nicht vollständig rund war, was jedoch auch eine nachträgliche [[Beschneidung (Numismatik)|Münzbeschneidung]] sein könnte. Trotz [[Qualitätskontrolle]]n gelang(t)en solche Stücke manchmal in [[Bargeld#Bargeldumlauf|Umlauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zainhaken ==&lt;br /&gt;
Der Zainhaken war eine Stange mit [[Widerhaken]], die zur Bewegung der noch [[glühen]]den Zaine vor der Walzung benutzt wurde. Zainhaken waren bis ins frühe 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein beliebtes [[Münzmeisterzeichen]] auf Münzen, zum Beispiel&lt;br /&gt;
* [[Münzstätte Dresden#Münzmeister der Münzstätte Dresden|Münzmeister der Münzstätte Dresden]],&lt;br /&gt;
* [[Münzstätte Bautzen#Münzmeister der Münzstätte Bautzen|Münzmeister der Münzstätte Bautzen]],&lt;br /&gt;
* den [[Weidenbaumtaler]] von&amp;amp;nbsp;1627 mit den gekreuzten Zainhaken, die Prägung des Münzmeisters Georg Kuckenberg (1637–1640) der Münzstätte [[Kassel]]&lt;br /&gt;
* auch Münzmeister Hans Schmidt von [[Bielefeld]], der von&amp;amp;nbsp;1612 bis&amp;amp;nbsp;1620 an der [[Münzstätte Södel]] arbeitete, benutzte dieses Zeichen.&lt;br /&gt;
* Münzmeister Gottfried Otto Hoyer verwendete in der Münzstätte [[Herborn]] als Münzmeisterzeichen die gekreuzten Zainhaken für die Fünf-Prinzen-Taler, die sogenannten [[Haus Nassau|nassauischen]] [[Badehosentaler]].&lt;br /&gt;
* Einige Münzmeister der [[Lippische_Münzgeschichte#Münzmeister|„Lippischen Münze“]], unter anderem Peter Busch, [[Caspar Huxer]], Christoph Dyß und [[Jakob Pfahler]], führten Zainhaken in ihren Münzmeisterzeichen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;190&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mint master marks - Busch - Huxer.png|&lt;br /&gt;
Mint master marks - Dyß - Pfahler.png|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Tyll Kroha&lt;br /&gt;
   |Titel=Grosses Lexikon der Numismatik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bertelsmann Lexikon Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Gütersloh&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-577-10554-2&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz Fengler&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon Numismatik&lt;br /&gt;
   |Verlag=transpress Verlag für Verkehrswesen&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-344-00220-1&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzprägung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
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