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	<title>Zahnwale - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahnwale&amp;diff=19189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: /* Taxonomie */</title>
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		<updated>2026-04-28T16:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Taxonomie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zahnwale&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Odontoceti&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Henry Flower|Flower]], 1867&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cetartiodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Mammalia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Lagenorhynchus obscurus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Schwarzdelfin]] (&amp;#039;&amp;#039;Lagenorhynchus obscurus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Killerwhales jumping.jpg|mini|Springende [[Schwertwal]]e]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahnwale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Odontoceti) sind eine der beiden Unterordnungen der [[Wale]] (Cetacea). Sie zeichnen sich vor allem durch das namensgebende Vorhandensein von Zähnen aus, deren Form und Anzahl jedoch innerhalb der Gruppe stark variiert. Außerdem besitzen sie im Gegensatz zu den [[Bartenwale]]n (Mysticeti) nur ein, nicht zwei Blaslöcher. Zahnwale sind [[Fleischfresser|carnivor]] und ernähren sich hauptsächlich von [[Fische]]n, [[Tintenfische]]n und in manchen Fällen von anderen Meeressäugern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannteste und gleichzeitig artenreichste [[Familie (Biologie)|Familie]] der Zahnwale sind die [[Delfine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Fast alle Zahnwale sind sehr viel kleiner als die Bartenwale. Nur der [[Pottwal]] wird zu den [[Großwale]]n gezählt. Die übrigen Arten sind klein bis mittelgroß. Weiterhin unterscheiden sich Zahnwale von Bartenwalen dadurch, dass sie nur ein einziges Blasloch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zahn|Zähne]] sind bei den verschiedenen Arten ganz unterschiedlich ausgeprägt. Viele Zahnwale besitzen sehr viele Zähne, bis zu 100 bei einigen [[Delfine]]n. Der [[Narwal]] hat dagegen einen langen Stoßzahn und bei den fast zahnlosen [[Schnabelwale]]n haben die Männchen bizarr geformte Zähne. Bei den Zahnwalen ist es relativ einfach, das Alter zu bestimmen. Jedes Jahr bildet sich auf ihren Zähnen eine neue Schicht, was in etwa den Jahresringen eines Baumes entspricht. Der älteste Zahnwal, den man bisher fand, war ein Pottwal mit 70 Ringen. Bei den großen Tümmlern geht man von einem Spitzenalter von 40 Jahren aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
=== Fortbewegung ===&lt;br /&gt;
Die meisten Zahnwale sind schnelle Schwimmer. Die kleinen Arten reiten gelegentlich auf Wellen, etwa den Bugwellen von Schiffen. Besonders häufig sind dabei [[Delfine]] wie der [[Ostpazifischer Delfin|Spinner]] anzutreffen, die auch bekannt für ihre akrobatischen Sprünge sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töne ===&lt;br /&gt;
Lautgebungen spielen bei Zahnwalen eine große Rolle. Neben zahlreichen Pfeiflauten zur Kommunikation beherrschen sie den Einsatz von Ultraschalltönen für die [[Echoortung (Tiere)|Echoortung]]. Dieser Sinn ist insbesondere bei der Jagd von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten ===&lt;br /&gt;
Meist leben Zahnwale in Gruppen von einigen bis etwa einem Dutzend Tieren. Diese so genannten Schulen können sich vorübergehend zu größeren Ansammlungen bis zu tausenden Walen zusammenschließen. Zahnwale sind zu komplexen Leistungen in der Lage, etwa zur [[Kooperation]] bei der Jagd auf Fischschwärme. In Gefangenschaft beweisen einige Arten eine hohe Lernfähigkeit, weswegen sie von Zoologen zu den intelligentesten Tieren gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Phylogenetische Systematik der Zahnwale nach McGowen et al. (2020)&amp;lt;ref name=&amp;quot;McGowen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:90%  &lt;br /&gt;
   |label1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahnwale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |label2=Physeteroidea&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=[[Zwergpottwale]] (Kogiidae) &lt;br /&gt;
         |2=[[Pottwal]]e (Physeteridae) &lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |2=[[Gangesdelfine]] (Platanistidae)&lt;br /&gt;
         |1={{Klade&lt;br /&gt;
            |2=[[Schnabelwale]] (Ziphiidae)&lt;br /&gt;
            |1={{Klade&lt;br /&gt;
               |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |2=[[Chinesischer&amp;amp;nbsp;Flussdelfin]]&amp;amp;nbsp;(Lipotidae)&lt;br /&gt;
                  |label1=Inioidea&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                     |2=[[Amazonas-Flussdelfine]] (Iniidae)&lt;br /&gt;
                     |1=[[La-Plata-Delfin]] (Pontoporiidae)&lt;br /&gt;
                  }} }}&lt;br /&gt;
               |label1=[[Delphinoidea]]&lt;br /&gt;
               |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |label2=Monodontoidae &lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                     |1=[[Gründelwale]] (Monodontidae)&lt;br /&gt;
                     |2=[[Schweinswale]] (Phocoenidae)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  |1=[[Delfine]] (Delphinidae)      &lt;br /&gt;
   }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt die [[Rezent#Biologie|rezenten]] Zahnwale heute in zehn Familien:&amp;lt;ref&amp;gt;Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World – Volume 4, Sea Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Juli 2014, ISBN 978-84-96553-93-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pottwale]] (Physeteridae)&lt;br /&gt;
* [[Zwergpottwale]] (Kogiidae)&lt;br /&gt;
* [[Schnabelwale]] (Ziphiidae)&lt;br /&gt;
* [[Platanista|Gangesdelfine]] (Platanistidae)&lt;br /&gt;
* [[Amazonas-Flussdelfine]] (Iniidae)&lt;br /&gt;
* † [[Chinesischer Flussdelfin]] (Lipotidae)&lt;br /&gt;
* [[La-Plata-Delfin]] (Pontoporiidae)&lt;br /&gt;
* [[Gründelwale]] (Monodontidae)&lt;br /&gt;
* [[Schweinswale]] (Phocoenidae)&lt;br /&gt;
* [[Delfine]] (Delphinidae)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Ansätze, diese Familien zu Überfamilien zusammenzufassen. Als gesichert gilt allein, dass die Familien der Delfine, Schweinswale und Gründelwale miteinander verwandt sind. Sie werden manchmal als [[Delfinartige]] (Delphinoidea) zusammengefasst. Dagegen war die Systematik der Flussdelfine umstritten. Manchmal wurden sie in einer Familie zusammengefasst, manchmal als lediglich [[Konvergenz (Biologie)|konvergent]] entwickelte Tiere in vier Familien unterteilt. Nach [[Molekulargenetik|molekulargenetischen]] Untersuchungen ist die Sonderstellung der Gangesdelfine und die Verwandtschaft der übrigen drei Gattungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Amazonas-Flussdelfine|Inia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[La-Plata-Delfin|Pontoporia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Chinesischer Flussdelfin|Lipotes]]&amp;#039;&amp;#039;) wahrscheinlich. Pottwale und Zwergpottwale sind ursprüngliche Familien der Zahnwale und stehen den übrigen Familien als [[Schwestergruppe]] gegenüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;McGowen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschlicher Einfluss ==&lt;br /&gt;
Der [[Pottwal]] wurde lange Zeit für die Industrie intensiv [[Walfang|gejagt]], vor allem wegen des früher für die Parfümherstellung eingesetzten [[Ambra]]. Während auf einige [[Kleinwale]] wie den [[Grindwal]] noch heute Jagd gemacht wird, sind die meisten Arten hauptsächlich durch den [[Beifang (Fischerei)|Beifang]] bedroht. Insbesondere beim Thunfischfang ertrinken Tausende von [[Delfine]]n in den Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltung von Kleinwalen, zumeist [[Großer Tümmler|Großen Tümmlern]], [[Schwertwal]]en und [[Weißwal|Belugas]], ist eine große Attraktion für Ozeanarien und Zoos. Sie ist jedoch wegen des großen Platzbedarfs der Meeressäuger umstritten. Das Gleiche gilt für den Einsatz in der [[Delfintherapie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.n-tv.de/wissen/Delfinarien-in-Europa-abschaffen-article3629576.html |titel=Tierschützer: Keine artgerechte Haltung –  Delfinarien in Europa abschaffen |hrsg=ntv Nachrichtenfernsehen |datum=2011-06-21 |abruf=2022-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://n-tv.de/wissen/Tierschuetzer-wollen-Social-Calming-stoppen-article19932479.html |titel=Tierschützer wollen Social Calming stoppen |hrsg=ntv Nachrichtenfernsehen |datum=2017-07-12 |abruf=2022-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. E. Wilson und D. M. Reeder: &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Odontoceti|Zahnwale}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;McGowen&amp;quot;&amp;gt;Michael R McGowen, Georgia Tsagkogeorga, Sandra Álvarez-Carretero, Mario dos Reis, Monika Struebig, Robert Deaville, Paul D Jepson, Simon Jarman, Andrea Polanowski, Phillip A Morin u. Stephen J Rossiter: &amp;#039;&amp;#039; Phylogenomic Resolution of the Cetacean Tree of Life Using Target Sequence Capture.&amp;#039;&amp;#039; Systematic Biology, Volume 69, Issue 3, Mai 2020, S. 479–501, [[doi: 10.1093/sysbio/syz068]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4190527-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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