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	<title>Zahnpflegekaugummi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:20:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahnpflegekaugummi&amp;diff=204753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julius Senegal: /* Xylit */ mit S3-LL erneuert</title>
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		<updated>2025-04-06T20:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Xylit: &lt;/span&gt; mit S3-LL erneuert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Xylitol chewing gum in a blue bowl.jpg|mini|Xylitol Kaugummis]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahnpflegekaugummis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sollen durch die Kaubewegung den [[Speichel]]fluss anregen, um die für [[Zähne]] schädlichen Säuren zu neutralisieren. Einige Produkte enthalten auch Zusatzstoffe, die die [[Remineralisierung]] fördern, oder Verfärbungen entgegenwirken sollen. Üblicherweise sind Zahnpflegekaugummis zuckerfrei und werden von einigen Anwendern verwendet, wenn keine Möglichkeit zum [[Zahnpflege|Zähneputzen]] besteht, können jedoch – wie Untersuchungen bestätigen – das Zähneputzen nicht ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaumasse ==&lt;br /&gt;
Nach Angabe von Roland Frankenberger, ehemaliger Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung|Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dgz-online.de/ &amp;#039;&amp;#039;Startseite: Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung&amp;#039;&amp;#039;] Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung, abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;, besteht die Grundsubstanz sogenannter Zahnpflegekaugummis in der Regel aus einer nicht näher spezifizierten Kaumasse auf [[Kunststoff]]-Basis, also einer synthetisch erzeugten [[Polymer]]-Verbindung auf Basis von Kunststoff.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bio-kaugummi-wie-gut-sind-die-produkte-a-1025376.html &amp;#039;&amp;#039;Ohne Kunststoff Wie gut sind Bio-Kaugummis?&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/wissen/haetten-sies-gewusst/woraus-besteht-kaugummi-35635 &amp;#039;&amp;#039;Woraus besteht Kaugummi?&amp;#039;&amp;#039;] Verbraucherzentrale Bayern, abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Kaugummi]] sind insbesondere Eigenschaften, wie [[Elastizität (Physik)|Elastizität]], Formbarkeit, Konsistenz und chemische Beständigkeit entscheidend, sowie technische Eigenschaften, die eine industrielle Verarbeitung und Verpackung ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Bei der Nahrungsaufnahme beginnt der Speichel durch darin befindliche Verdauungsenzyme bereits im Mund mit der Aufspaltung der Nährstoffe. Niedermolekulare [[Kohlenhydrate]], wie sie zum Beispiel in Brot enthalten sind, werden in einfache Zucker zerlegt. Sobald diese Einfachzucker den im Mund befindlichen [[Zahnbelag|Plaque]]-Bakterien zur Verfügung stehen, verstärken diese ihre Stoffwechselaktivität und produzieren [[Milchsäure]]. Diese Säure löst Mineralien aus dem Zahnschmelz und ist auch Hauptursache für [[Mundgeruch]]. Der Zucker selbst nimmt an der [[Karies]]bildung nicht teil. Zahnpflegekaugummis sollen diesem Prozess entgegenwirken, indem nach der Mahlzeit durch das Kauen weiterhin Speichel produziert wird. Da Speichel leicht [[Base (Chemie)|alkalisch]] ist, trägt er zur Neutralisierung von Milchsäure bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich bereits [[Zahnbelag|Plaque]] an den Zähnen befindet, entsteht in den ersten fünf bis zehn Minuten nach dem Essen ein saurer pH-Wert im Mundraum. In dieser Phase kann der Speichelfluss mit einem Kaugummi angeregt werden. Dadurch wird die Säure neutralisiert und die Zähne werden weniger stark angegriffen. Zur Karies-Prophylaxe ist ein Kaugummi also sinnvoll, Säureschäden dagegen kann er nicht beheben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zahnpflege-kaugummi-was-sie-koennen-und-was-nicht-a-1025370.html &amp;#039;&amp;#039;Kaugummis zur Zahnpflege Kein Ersatz fürs Putzen&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Test in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Öko-Test]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt, dass nicht einmal 20 Prozent des Zahnbelags nach dreiminütigem Kauen entfernt wurden. Dagegen entfernt das Zähneputzen mit einer Zahnbürste ca. 70 bis 90 Prozent des Belags.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖKO-TEST: {{Webarchiv|url=http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&amp;amp;doc=3377&amp;amp;pos=0&amp;amp;splits=0:1727:3340:4901 |wayback=20070927182233 |text=Zahnpflege-Kaugummis}}, Oktober 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zahnpflegekaugummis können Zähneputzen demnach nicht ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Kaugummis werben, ähnlich wie Spezialzahnpasta oftmals mit speziellen Inhaltsstoffen. Doch wie unabhängige Fachleute deren Wirksamkeit einschätzen, ist dem Endverbraucher in der Regel nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikrogranulate ===&lt;br /&gt;
Thomas Attin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zm-online.de/autoren/attin/ &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Thomas Attin: Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich&amp;#039;&amp;#039;] Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich, abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Experte für Zahngesundheit, äußerte sich in einem Interview des [[Der Spiegel|Spiegel]] zu diversen Inhaltsstoffen von Zahnpflegekaugummis. Nach seiner Einschätzung sind Mikrogranulate nicht dazu geeignet die Zähne zu säubern. Weicher Belag könne möglicherweise ein wenig abgetragen werden, aber bestimmt kein fest haftender Teebelag zum Beispiel. Darüber hinaus ist eine Wirkung außerhalb der Kaufläche nicht vorstellbar. Attin gibt an, entsprechende Studien hätten keinen nennenswerten Einfluss des Kaugummikauens auf die Entfernung von Plaque oder Speiseresten nachweisen können. Zahnpflegekaugummi könne daher auf keinen Fall das Zähneputzen ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zahnpflege-kaugummi-was-sie-koennen-und-was-nicht-a-1025370.html &amp;#039;&amp;#039;Kaugummis zur Zahnpflege Kein Ersatz fürs Putzen&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Xylit ===&lt;br /&gt;
Die Zahnpflegekaugummis sind teilweise mit [[Xylitol|Xylit]] gesüßt, welches als der beste Zuckeraustauschstoff gilt, weil es als nur sehr schwach kariogen gilt. Die meisten in Deutschland erhältlichen Zahnpflegekaugummis enthalten hauptsächlich [[Sorbit]] und nur zu einem geringen Anteil Xylit. Problematisch ist, dass die harmlosen Mundbakterien durch Sorbit „ausgehungert“ werden, der Karies verursachende &amp;#039;&amp;#039;[[Streptococcus mutans]]&amp;#039;&amp;#039;, der Sorbit zu Alkohol abbauen kann, aber begünstigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder Xylit als Süßigkeit, noch in Form von Kaugummi, konnte eine kariespräventive oder -hemmende Wirkung demonstrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AWMF|https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-021|Kariesprävention bei bleibenden Zähnen - grundlegende Empfehlungen|S3|Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung|2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalzium ===&lt;br /&gt;
Es gibt sowohl Zahnpasten als auch Kaugummis, die Kalzium verbunden mit Kasein enthalten, sogenannte CPP-ACP-Komplexe. Damit erreicht man im Speichel einen relativ hohen Kalzium-Spiegel und die Remineralisation wird gefördert, wenn Kalzium beziehungsweise Kalziumphosphat vorhanden ist. Die CPP-ACP-Komplexe haben in Studien eine gute präventive Wirkung gegen Karies gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zahnpflege-kaugummi-was-sie-koennen-und-was-nicht-a-1025370.html &amp;#039;&amp;#039;Kaugummis zur Zahnpflege Kein Ersatz fürs Putzen&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], abgerufen am 24. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fluorid ===&lt;br /&gt;
Es gibt auch Zahnpflegekaugummis mit [[Fluorid]]. Bis zu einer bestimmten Menge schützt Fluorid die Zähne, indem es das durch Säuren leichter lösliche [[Hydroxylapatit]] im Zahnschmelz ersetzt. Ein Übermaß kann bei Kindern jedoch zu weißlichen oder bräunlichen Flecken auf neu durchbrechenden Zähnen führen, eine sogenannte [[Fluorose]]. Fluorid gibt es auch in Tablettenform, wobei allerdings nur etwa ein Prozent der eingenommenen Dosis im Gebiss ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Miswak]], traditionelle Form der Zahnbürste in Form eines Zweiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/kauen-statt-putzen/ &amp;#039;&amp;#039;Kauen statt putzen.&amp;#039;&amp;#039;] Ein Kaugummi hält die Zähne sauber, auch wenn sie tagelang nicht geputzt werden. Auf: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de&amp;#039;&amp;#039; vom 15. November 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mundhygiene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaugummi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julius Senegal</name></author>
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