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	<title>Zahnfläche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahnfl%C3%A4che&amp;diff=1049247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille am 27. November 2023 um 16:59 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-27T16:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis| Für die Bedeutung als Zahnfläche eines Zahnes siehe [[Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen#Flächen_der_Zahnkrone]] }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahnfläche.JPG|mini|Links ist die Schneide als Zahnfläche und rechts als Glattfläche ausgebildet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bretture.png|mini|Abbildung von Eugène Viollet-le-Duc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahnfläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein sehr altes Steinbearbeitungswerkzeug: Archäologische Funde von Zahnflächen gibt es sowohl aus Griechenland (Olympia, datiert 5. Jh. v. Chr.)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Müller-Wiener: &amp;#039;&amp;#039;Griechisches Bauwesen in der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1988. ISBN 3-406-32993-4, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch aus dem Wrack eines antik-römischen Marmortransportschiffs (datiert 1. Jh.)&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Bernard u. a.: &amp;#039;&amp;#039;L’épave romaine de marbre de Porto Nuovo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Roman Archaeology&amp;#039;&amp;#039;, 1998. S. 53–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Auch heute noch wird die Zahnfläche im [[Steinmetz]]handwerk für die grobe handwerkliche Oberflächenbearbeitung von [[Weichgestein]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werkzeuge haben die Form zweischneidiger Beile mit einer Schneidenbreite von ca. acht Zentimetern. Mit der Zahnfläche wird die raue [[Steinoberfläche]] durch Aufschlagen eingeebnet bzw. gestaltet und dabei entstehen Werkzeugspuren, die die Form von kleinen Rechtecken (ca. ein bis zwei Millimeter breit und bis zu zwei bis fünf Millimeter lang) abbilden.&lt;br /&gt;
Die Zahnfläche ist aus Eisen und wiegt ca. zwei bis drei Kilogramm. In den Metallkopf wird ein Stiel aus Esche eingesetzt, der bis ca. 30 Zentimeter lang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahnfläche hat im Gegensatz zur sogenannten [[Steinbeil (Steinmetz)|Glattfläche]] keine gerade Schneide, sondern eine Schneide, die (vergleichsweise wie ein Sägeblatt einer Hand-Holzsäge) gezahnt ist. Daher kommt der Begriff Zahnfläche.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zeit der Gotik gab es ein besonderes Werkzeug, das heute nicht mehr eingesetzt wird, die Zahnpille&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinbearbeitung in ihrer Entwicklung vom 11. bis zum 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Filser, Augsburg 1932, S. 36 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein gezahntes Beil mit einer Schneidenbreite von ca. drei Zentimetern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt (siehe Abbildung) Flächen, die sowohl als Zahn- als auch als Glattfläche eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
* [[Fläche (Werkzeug)]]&lt;br /&gt;
* [[Zahneisen]]&lt;br /&gt;
* [[Krönel]]&lt;br /&gt;
* [[Meißel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufe ==&lt;br /&gt;
* [[Steinmetz]]&lt;br /&gt;
* [[Steinbildhauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Themen ==&lt;br /&gt;
* [[Steinoberfläche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hélène Bernard u. a.: &amp;#039;&amp;#039;L’épave romaine de marbre de Porto Nuovo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Roman Archaeology&amp;#039;&amp;#039;, 1998.&lt;br /&gt;
* Reiner Flassig: &amp;#039;&amp;#039;Historische Steinbearbeitung&amp;#039;&amp;#039;, S. 310 ff. In: Bildungszentrum für das Steinmetz- und Bildhauerhandwerk (Hrsg.), Steinmetzpraxis, Das Handbuch für die tägliche Arbeit mit Naturstein, 2. überarbeitete Auflage, Ebner Verlag, Ulm 1994. ISBN 3-87188-138-4.&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinbearbeitung in ihrer Entwicklung vom 11. bis zum 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Filser, Augsburg 1932.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Müller-Wiener: &amp;#039;&amp;#039;Griechisches Bauwesen in der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1988. ISBN 3-406-32993-4.&lt;br /&gt;
* Peter Völkle: &amp;#039;&amp;#039;[[Werkplanung und Steinbearbeitung im Mittelalter]]&amp;#039;&amp;#039;. Ebner Verlag, Ulm 2016. ISBN 978-3-87188-258-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zahnflache}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetzwerkzeug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Trinchante (herramienta)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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