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	<title>Zahme Gera - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahme_Gera&amp;diff=532588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2026-02-10T22:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/56421&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Gera (Fluss)/Gera/Unstrut//Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 19&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL4 = Geraberg/9.3/18.5/0/2002/0.052/0.389/4.46/27.8/10.08.1981&lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= 1961–2005&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;[http://hnz.tlug-jena.de/?id=11&amp;amp;pid=57440.1 Pegel: Geraberg] Auf: hnz.tlug-jena.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Kerbhölzerbrunnen]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 860&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50.65775&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10.79190&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= [[Zusammenfluss]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] von rechts mit der [[Wilde Gera|Wilden Gera]] zur [[Gera (Fluss)|Gera]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 327&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50.775053&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10.895887&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-TH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Wirrbach (Zahme Gera)|Wirrbach]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Jüchnitz]], [[Körnbach]], [[Reichenbach (Zahme Gera)|Reichenbach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Geratal]] (OT [[Geraberg]]), [[Angelroda]], [[Plaue (Thüringen)|Plaue]]&lt;br /&gt;
| BILD=Zahme-Gera-Geraberg-1-CTH.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=Die Zahme Gera in Geraberg (Oberlauf in Arlesberg)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahme Gera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 19 Kilometer langer Fluss im [[Ilm-Kreis]] in [[Thüringen]]. Sie ist der rechte der beiden Quellflüsse der [[Gera (Fluss)|Gera]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüchnitz-Zahme-Gera-Mündung-CTH.JPG|mini|300px|Mündung der Jüchnitz (re.) in die Zahme Gera]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahme-Gera-Geraberg-CTH.JPG|mini|300px|Zahme Gera in Geraberg (Untere Ohrdrufer Straße)]]&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Quellgebiet ===&lt;br /&gt;
Die Zahme Gera entspringt im mittleren [[Thüringer Wald]] zwischen [[Ilmenau]] und [[Suhl]] nahe der [[Schmücke]] am [[Rennsteig]]. Das Quellgebiet liegt auf der Nordseite des Berges Sachsenstein, am Forstort „Kerbhölzerbrunnen“, an der „Alten Landstraße“, auch „Suhler Straße“ genannt. Das Quellwasser durchfließt den „Aschbachsgraben“ und vereinigt sich beim „Hungertalsteich“ mit den zufließenden Quellbächen des „Löffeltales“ und des „Hungertales“. Die Zahme Gera besitzt diesen Namen ab dem „Hungertalsteich“. Der heute durchbrochene Erddamm wurde einst für den Bedarf eines [[Pochwerk]]es oder einer „Wasserkunst“ im Zusammenhang mit dem regionalen Altbergbau aufgeschüttet. Die Zahme Gera umfließt anschließend den westlich gelegenen, 772 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Gabelbachskopf&amp;#039;&amp;#039;. Der landschaftlich beeindruckende Taleinschnitt besitzt eine Tiefe von über 100 Metern. Auf der westlich des Tales folgenden Hochfläche befindet sich das Dorf [[Gehlberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittellauf ===&lt;br /&gt;
An der Zahmen Gera unterhalb Gehlbergs befindet sich das Mundloch des etwa zehn Kilometer langen [[Gerastollen]]s. Dieses Bauwerk gehört zum Projekt [[Ohra-Talsperre]] und leitet einen Teil des Flusswassers in die Talsperre ab. Es folgt ein etwa sechs Kilometer langer, bewaldeter Talabschnitt bis zur [[Braunsteinmühle (Geraberg)|Braunsteinmühle]], heute ein technisches Denkmal im Ortsteil [[Arlesberg (Geratal)|Arlesberg]] von [[Geratal]]. Diese Mühle wurde 1855 gegründet und zerkleinerte gefördertes [[Mangan]]erz (Braunstein). Sie befindet sich unmittelbar an der Einmündung der fünf Kilometer langen [[Jüchnitz]]. Arlesberg gehört seit 1923 zu Geraberg. Hier endet das klammartige Waldtal und markiert zugleich den Austritt aus dem [[Thüringer Wald]]. Der folgende Ortskern von Geraberg trug noch bis 1922 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gera&amp;#039;&amp;#039;. In Geraberg abzweigende Mühlgräben dienten für den Betrieb von Hammerwerken und später überwiegend zum Antrieb einiger [[Sägewerk|Sägemühlen]]. In Geraberg mündet von rechts der etwa drei Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Körnbach&amp;#039;&amp;#039; (im Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Kermich&amp;#039;&amp;#039; genannt) in die Zahme Gera ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Talbrücke Zahme Gera ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Talbruecke Zahme Gera.jpg|mini|300px|Die Talbrücke der A71 über die Zahme Gera]]&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ortsrand von Geraberg folgt die imposante [[Talbrücke Zahme Gera]] der [[Bundesautobahn 71|A 71]]. Sie ist 520 Meter lang und 63 Meter hoch. Unterhalb der [[Kammerlöcher]] wurde an einer Engstelle zwischen dem „Bringeberg“ und dem Berg „Weißer Stein“ zum Hochwasserschutz erbautes Rückhaltebecken angelegt, das im Bedarfsfall 351.000 m³ Wasser der Zahmen Gera aufnehmen kann. Daneben befindet sich der Weiher „Fronteich“, sein Überlauf mündet von rechts in die zahme Gera. Nach etwa 900&amp;amp;nbsp;m mündet unterhalb von links der etwa sechs Kilometer lange [[Wirrbach (Zahme Gera)|Wirrbach]] in die Zahme Gera ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterlauf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahme Gera Versickerung 2014-04-23.jpg|mini|links|Versickerung der Zahmen Gera östlich Rippersroda (23.&amp;amp;nbsp;April 2014)]]&lt;br /&gt;
Hier ändert sie auch ihre Fließrichtung von Nord auf Nordost. Es folgt der Ort [[Angelroda]], wo das Tal von einem 1879 erbauten, 23&amp;amp;nbsp;Meter hohen, 100&amp;amp;nbsp;Meter langen Eisenbahnviadukt der [[Bahnstrecke Plaue–Themar]] überspannt wird. Hinter Angelroda beginnt der &amp;#039;&amp;#039;Plauesche Grund&amp;#039;&amp;#039;, ein Talabschnitt der Gera, der sich bis vor die Tore [[Arnstadt]]s erstreckt. Die Zahme Gera schlängelt sich nun noch etwa vier Kilometer durch ihr breites Wiesental, wobei sie noch den von rechts einmündenden, zehn Kilometer langen [[Reichenbach (Zahme Gera)|Reichenbach]] aufnimmt, bevor sie sich in [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] mit der von links kommenden [[Wilde Gera|Wilden Gera]] zur [[Gera (Fluss)|Gera]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In trockenen Zeiten versickert die Zahme Gera östlich von Rippersroda vollständig im Karstuntergrund, um dann im [[Spring von Plaue]] etwas jenseits des Wilde-Gera-Laufs wieder ans Tageslicht zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für die Zahme Gera gab es in früherer Zeit verschiedene Namen. Von 1503 bis 1642 waren dies: Windische Gera, die alte Gera, die wendische Gera, Alte Gera. Um 1590 ging der Name Windische Gera von der Zahmen Gera zur Wilden Gera über. Die Auffassung über den Ursprung der Zahmen Gera wechselte im 17. Jahrhundert. Man sah diesen fortan in der Quelle Kerbhölzerbrunnen an der Alten Landstraße&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Luise Gerbing]] |Titel=Die Flurnamen des Herzogtums Gotha und die Forstnamen des Thüringerwaldes zwischen der Weinstrasse im Westen und der Schorte (Schleuse) im Osten; namens des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde bearb. und hrsg. von Luise Gerbing |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Jena G. Fischer |Ort= |Datum=1910 |ISBN= |Seiten=510–512 |Online=http://archive.org/details/dieflurnamendesh00gerb |Abruf=2020-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ca. 450 m nördlich vom Hochpunkt des Sachsensteines. Bis ins 20. Jahrhundert zählte man insgesamt 14 Mühlenstandorte an der Zahmen Gera vom Quellgebiet bis unterhalb von Geraberg.&amp;lt;ref&amp;gt;FISCHER, KLAUS; Geraberg ein jahrhunderte alter Mühlenstandort; Herausgegeben von den Geraberger Heimatfreunden e. V. 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahme Gera gilt auch als ein unberechenbarer Gebirgsfluss. Hiervon zeugt das große Hochwasser vom 9. und 10.&amp;amp;nbsp;August 1981, bei dem in Geraberg eine Frau ertrank. Als Hochwasserschutzmaßnahme wurde 2010 oberhalb von Angelroda ein Hochwasser-Rückhaltebecken fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Tal der Zahmen Gera hat für den Verkehr nur untergeordnete Bedeutung. Zwischen Gehlberg und Arlesberg gibt es einen Forstweg entlang des Flusses und zwischen Arlesberg und Angelroda eine Kreisstraße. Zwischen Angelroda und Plaue verläuft die Bahnstrecke Plaue–Themar entlang des Tals. Der [[Gera-Radweg]] begleitet die Zahme Gera ab der Jüchnitzmündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach der Zahmen Gera hat sich die 1992 gegründete [[Verwaltungsgemeinschaft Geratal]] mit Sitz in [[Geraberg]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Forstkarten des Forstamtes Schwarzwald von 1810, 1818 und 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zahme Gera (Gera)|Zahme Gera}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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