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	<title>Zahlungsort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:02:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahlungsort&amp;diff=638827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-09-24T14:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahlungsort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Schuldrecht (Deutschland)|Schuldrecht Deutschlands]] der [[Ortschaft|Ort]], an dem der [[Schuldner]] seinem [[Gläubiger]] die [[Geldschuld]] zu erbringen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Bei [[Vertrag|Verträgen]] jeder Art (insbesondere [[Kaufvertrag (Deutschland)|Kaufverträge]], [[Dauerschuldverhältnis]]se wie [[Mietvertrag (Deutschland)|Miete]]) verpflichtet sich ein [[Vertragspartner]] (Käufer, Mieter) zur [[Zahlung]] seiner Geldschuld. Dabei stellt sich die [[Rechtsfrage]], wo der Schuldner diese Geldschuld zu entrichten hat. Das wird beim [[Präsenzhandel]] der [[Geschäftsraum]] des [[Verkäufer]]s sein, wo auch [[Zug um Zug (Recht)|Zug um Zug]] die [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] der Kaufsache erfolgt. Beim [[Versendungskauf]] dagegen ergibt sich der Zahlungsort im Regelfall aus den [[Zahlungsbedingungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Ist vertraglich jedoch nichts vereinbart, hat der Schuldner die Geldschuld auf seine Gefahr und seine Kosten dem Gläubiger an dessen [[Wohnsitz (Deutschland)|Wohnsitz]] zu übermitteln ({{§|270|bgb|juris}} Abs. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]), bei [[Gewerbebetrieb]]en als Gläubiger ist der  [[Geschäftssitz]] oder der Ort der [[Niederlassung (Wirtschaft)|Niederlassung]] der Zahlungsort (§&amp;amp;nbsp;270 Abs.&amp;amp;nbsp;2 BGB). Die „Gefahr und Kosten“ lastet diese Vorschrift dem Schuldner an. Er trägt beispielsweise die [[Bankgebühr]]en, die für eine [[Überweisung (Zahlungsverkehr)|Überweisung]] der Geldschuld anfallen. Der Schuldner trägt auch die Verlust- oder Transportgefahr, so dass er von seiner Leistungspflicht nicht befreit wird, wenn sein Geld beim Gläubiger nicht ankommt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Palandt]]/Christian Grüneberg, &amp;#039;&amp;#039;[[Grüneberg (Gesetzeskommentar)|BGB-Kommentar]]&amp;#039;&amp;#039;, 73. Auflage, 2014, §&amp;amp;nbsp;270 Rn. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Lorenz]] in: BeckOK BGB, Hau/Poseck, 58. Edition, Stand: 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2021, BGB §&amp;amp;nbsp;270 Rn. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiervon erfasst ist aber nicht die Gefahr, dass sich die Übermittlung des Geldes verzögert, denn der [[Leistungsort]] bleibt nach {{§|269|bgb|juris}} Abs. 1, §&amp;amp;nbsp;270 Abs.&amp;amp;nbsp;4 BGB der Wohnsitz des Schuldners. Der Schuldner muss zwar rechtzeitig alles getan haben, was seinerseits am Leistungsort erforderlich ist, um den Gläubiger zu befriedigen; der Leistungserfolg – die [[Gutschrift]] des Überweisungsbetrages auf dem [[Zahlungsempfänger]]konto – gehört nach Ansicht des [[Bundesgerichtshof]]s (BGH) jedoch nicht mehr zur Leistungshandlung des Schuldners.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lexetius.com/2016,3912 BGH, Urteil vom 5. Oktober 2016, Az.: VIII ZR 222/15]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Urteil vom Oktober 2016 geht der BGH auf die vorangegangene [[Rechtssicherheit|Rechtsunsicherheit]] ein, welche die Richtlinie 2011/7/EU des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]] und des [[EU-Rat]]es vom 16. Februar 2011 zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2000|35|titel=vom 29. Juni 2000}}, Amtsblatt L 200, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Urteil des [[Gerichtshof der Europäischen Union|Gerichtshofs der Europäischen Union]] (EuGH)&amp;lt;ref&amp;gt;EuGH, Urteil vom 3. April 2008, Az.: C-306/06, Slg. 2008, I-1923 Rn. 28: 01051 Telecom GmbH/Deutsche Telekom AG: {{CELEX|62006CJ0306|Volltext|abruf=2017-07-11|sprache=DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgelöst hatten; sie ändern nach Auffassung des BGH für den [[Verbraucher]] als Schuldner nichts. Im [[Geschäftsbeziehung|Geschäftsverkehr]] von Unternehmen untereinander ([[Business-to-Business]]) oder mit der [[öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] ([[Business-to-Administration]]) gilt jedoch, dass die Zahlung des Schuldners als verspätet anzusehen ist, wenn der Gläubiger nicht rechtzeitig über den geschuldeten Betrag verfügen kann; der geschuldete Betrag muss auf dem Konto des Gläubigers gutgeschrieben worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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