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	<title>Zahlen-Verbindungs-Test - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:07:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahlen-Verbindungs-Test&amp;diff=1223772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Einsatzbereiche */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-12T08:21:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatzbereiche: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahlen-Verbindungs-Test&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ZVT) ist ein sprachfreier [[Intelligenztest]], der jene Leistungsgeschwindigkeit misst, die allen [[Intelligenz]]leistungen zugrunde liegt. Diese korrespondiert mit Fähigkeitsbündeln, welche in der [[Literatur]] als &amp;quot;[[Fluide Intelligenz|perceptual speed]]&amp;quot; oder &amp;quot;Verarbeitungsgeschwindigkeit&amp;quot; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Test]] wurde von [[Wolf Oswald]] und [[Erwin Roth]] 1978 entwickelt und liegt seit Januar 2016 in einer dritten, komplett überarbeiteten und neu normierten Auflage vor. Der Zahlen-Verbindungs-Test ist dazu geeignet, milieuunabhängige, d.&amp;amp;nbsp;h. genetisch vorgegebene Leistungsunterschiede in den o.&amp;amp;nbsp;g. Bereichen zu messen und lässt Rückschlüsse auf das allgemeine [[Allgemeiner Faktor der Intelligenz|Intelligenzniveau]] eines [[Proband]]en zu. Der Test weist einen breiten Anwendungsbereich auf und ist ohne großen Aufwand durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theoretische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Wolf D. Oswald wurde 1970 ein Mehrfachwahl-Reaktionstest auf der Grundlage einer sprachunabhängigen Alltagsfähigkeit – dem Zählen – weiterentwickelt. Vorbild war der Trail Making Test (TMT) von Reitan aus dem Jahr 1956. Die Zahlen sind dort zufällig auf einem Blatt verteilt und müssen vom [[Proband]]en so rasch wie möglich miteinander verbunden werden. Beim Zahlen-Verbindungs-Test ist die Anordnung der Zahlen systematisch und die nächsthöhere Zahl jeweils in unmittelbarer Nachbarschaft der vorherigen Zahl zu finden, was eine [[Quantifizierung]] der einzelnen Mehrfachwahl-Handlungen in [[Bit]] und damit die Konstruktion von [[Psychologischer Test|Parallelversionen]] ermöglicht. Der Zusammenhang zwischen Mehrfachwahl-Reaktionstempo und [[Intelligenz]] konnte in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen werden. Die Messung von Mehrfachwahl-Reaktionszeiten erfordert weder eine sprachliche Leistung, noch eine dem Alter angepasste Aufgabenstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereiche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Test]] weist einen breiten Anwendungsbereich auf: In der Grundversion mit Normwerten für Kinder, [[Jugend]]liche und [[Erwachsener|Erwachsene]] von 7 bis 80 Jahren aus allen Bildungsbereichen. Voraussetzung für die Durchführung ist das Beherrschen des Zahlenraumes bis 100 sowie das sichere Führen eines Stiftes. Der Test ist als Einzel- und Gruppentest durchführbar und aufgrund seiner Bearbeitungszeit von circa 4 Minuten in der Gruppentestvariante bzw. circa 10 Minuten in der Einzeltestvariante und seiner Anwendungsart als [[Paper-Pencil-Test]] als sehr [[Wirtschaftlichkeit|ökonomisch]] anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einsatz kommt der ZVT in der [[Klinische Neuropsychologie|Klinischen Neuropsychologie]] zur [[Diagnose|Diagnostik]] hirnorganischer Erkrankungen, um das Ausmaß von Leistungseinbußen durch Krankheitsprozesse zu dokumentieren. Zudem wird er in der schulischen [[Differenzialdiagnostik]], in der [[Entwicklungspsychologie|Entwicklungs-]], [[Differentielle Psychologie|Differentiellen]] und [[Allgemeine Psychologie|Allgemeinen]] sowie in der [[Angewandte Psychologie|Angewandten Psychologie]] genutzt. Des Weiteren findet er Anwendung im Rahmen von Verkehrs[[gutachten]], in der wissenschaftlichen und klinischen [[Forschung]] zur Interventionsüberprüfung und Verlaufsdokumentation, bei Test[[Verifizierung und Validierung|validierungen]] sowie bei Personalberatungsfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ältere [[Proband]]en (55 bis 95 Jahre) und Fragestellungen aus dem geronto-psychologischen Bereich wurde eine eigenständige Version in Form des Zahlen-Verbindungs-Test-G (ZVT-G) konzipiert, welcher Bestandteil des [[Nürnberger Altersinventar|Nürnberger-Alters-Inventars]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untersucher legt dem [[Patient]]en 4 Matrizen mit jeweils 90 scheinbar willkürlich angeordneten Zahlen vor. Der Patient soll die Zahlen in ihrer numerischen Reihenfolge so schnell wie möglich aufsteigend miteinander verbinden, wobei sich die jeweils nachfolgende Zahl immer in unmittelbarer Nähe der vorherigen befindet. Der [[Proband]] muss nacheinander vier Parallelversionen bearbeiten, wobei der Versuchsleiter die jeweils benötigte Zeit in Sekunden notiert und dann einen Durchschnittswert bildet. In der Gruppentestung wird die Bearbeitungszeit auf 30 Sekunden (bzw. 60 Sek. bei 7-9-Jährigen) pro Blatt begrenzt und die jeweils erreichte Zahl notiert. Aus den nach Altersklassen, Schulformen, klinischen ICD-Diagnosen und Testvarianten getrennten [[Normwert]]tabellen können [[Intelligenzquotient|IQ]]-Werte, [[Prozentrang|Prozentränge]], Centile, [[Normwertskala|z- und T-Werte]] sowie [[Normwertskala|Standardwerte]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gütekriterien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Normwerte der Neuauflage 2016 wurden aus einem Datenpool von 24971 Datensätzen generiert. Durchführungs- als auch Auswertungs[[Objektivität (Testtheorie)|objektivität]] sind gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;K.-D. Hänsgen: &amp;#039;&amp;#039;Testrezension zu Zahlen-Verbindungs-Test (ZVT).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr. 2, 1988, S. 310–311.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Test-[[Gütekriterien psychodiagnostischer Verfahren|Reliabilität]] wurden Werte von r = .81 bis .97 errechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;P. A. Vernon: &amp;#039;&amp;#039;Der Zahlen-Verbindungs-Test and other Trail-Making correlates of general Intelligence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Personality and Individual Differences.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 1, 1993, S. 35–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Gütekriterien psychodiagnostischer Verfahren|Validität]] liegen umfangreiche Angaben vor: Der Test korreliert mit traditionellen [[Intelligenztest]]s mittel bis hoch,&amp;lt;ref&amp;gt;T. H. Rammsayer, J. Stahl: &amp;#039;&amp;#039;Identification of sensorimotor components accounting for individual variability in Zahlen-Verbindungs-Test (ZVT) performance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Intelligence.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2007, S. 623–630.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Schulnote]]n und [[Leistungstest (Psychologie)|Schulleistungstests]]&amp;lt;ref&amp;gt;H. Rindermann, A. C. Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Processing speed, intelligence, creativity, and school performance. Testing of causal hypotheses using structural equation models.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Intelligence.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, 2004, S. 573–589.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Rindermann, A. C. Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und Schulerfolg. Weisen basale Maße der Intelligenz prädiktive Validität auf?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Diagnostica.&amp;#039;&amp;#039; Band 46, Nr. 1, 2000, S. 8–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; eher gering, mit [[Konzentration (Psychologie)|Konzentrationstests]] gering bis mittel,&amp;lt;ref&amp;gt;L. Schmidt-Atzert, M. Bühner, P. Enders: &amp;#039;&amp;#039;Messen Konzentrationstests Konzentration? Eine Analyse der Komponenten von Konzentrationsleistungen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Diagnostica.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, Nr. 1, 2006, S. 33–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Evozierte Potentiale|Evozierten Potentialen]] und mit weiteren Aktivierungsparametern systematisch.&amp;lt;ref&amp;gt;V. De Pascalis, V. Varriale: &amp;#039;&amp;#039;Intelligence and Information Processing - A Mismatch Negativity Analysis Using a Passive Auditory Backward-Masking Task.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Individual Differences.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Nr. 2, 2012, S. 101–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Zwillingsforschung|Zwillingsuntersuchungen]] erwies sich der ZVT als wenig milieuabhängig und stärker genetisch verankert als traditionelle Intelligenztests.&amp;lt;ref&amp;gt;G. A. Lienert, A. Gebert, I. Haimerl: &amp;#039;&amp;#039;Ist die Zwillingsforschung noch zeitgemäß?&amp;#039;&amp;#039; In: W. Michaelis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bericht über den 32. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Zürich 1980.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1981, S. 488–489.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Neuropsychologie|neuropsychologischen]] Untersuchungen bewährte sich der ZVT als ein sensitives Instrumentarium bei Hirnleistungsstörungen und deren Behandlung&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hildebrandt, A. Haldenwanger, P. Eling: &amp;#039;&amp;#039;False recognition Helps to Distinguish Patients with Alzheimer’s Disease and Amnestic MCI from Patients with Other Kinds of Dementia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dementia and Geriatric Cognitive Disorders.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, 2009, S. 159–167.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie bei [[Depression]]en&amp;lt;ref&amp;gt;M. Majer, M. Ising, H. Künzel, E. B. Binder, F. Holsboer, S. Modell, J. Zihl: &amp;#039;&amp;#039;Impaired divided attention predicts delayed response and risk to relapse in subjects with depressive disorders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychological Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 2004, S. 1453–1463.&amp;lt;/ref&amp;gt;  und [[Schizophrenie]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Wobrock, U. Ecker, H. Scherk, T. Schneider-Axmann, P. Falkai, O. Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Cognitive impairment of executive function as a core symptom of schizophrenia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The World Journal of Biological Psychiatry.&amp;#039;&amp;#039; Band 29, 2008, S. 1–10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* W. D. Oswald, E. Roth: &amp;#039;&amp;#039;Der Zahlen-Verbindungs-Test (ZVT). Ein sprachfreier Intelligenz-Test zur Messung der „kognitiven Leistungsgeschwindigkeit“. Handanweisung.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Hogrefe, Göttingen 1987, {{DNB|930013980}}.&lt;br /&gt;
* W. D. Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Zahlen-Verbindungs-Test ZVT.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und neu normierte Auflage. Hogrefe, Göttingen 2016, {{OCLC|947953323}}.&lt;br /&gt;
* W. D. Oswald, U. M. Fleischmann: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Nürnberger Altersinventar|Nürnberger-Alters-Inventar]].(NAI). Testinventar, NAI-Testmanual und Textband.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe, Göttingen 1999.&lt;br /&gt;
* A. M. Plohmann: &amp;#039;&amp;#039;Zahlen-Verbindungs-Test (ZVT)&amp;#039;&amp;#039;. Testrezension. In: D. Schellig, R. Drechsler, D. Heinemann, W. Sturm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch neuropsychologischer Testverfahren. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutive Funktionen.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8017-1857-2, S. 73–83.&lt;br /&gt;
* P. A. Vernon: &amp;#039;&amp;#039;Der Zahlen-Verbindungs-Test and other Trail-Making correlates of general intelligence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Personality and Individual Differences.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 1, 1993, S. 35–40. {{ISSN|0191-8869}}&lt;br /&gt;
* A. Büttner, R. Alnabary, K. H. Rühle: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisprozesse bei obstruktivem [[Schlafapnoe-Syndrom|Schlaf-Apnoe-Syndrom]] vor und unter [[CPAP-Beatmung|CPAP-Therapie]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nervenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Nr. 11, 2007, S. 1018–1028. {{ISSN|0722-1541}}&lt;br /&gt;
* M. S. Angst, N. G. Philips, D. R. Drover, M. Tingle, J. L. Galinkin, U. Christians, G. E. Swan, L. C. Lazzeroni, J. D. Clark: &amp;#039;&amp;#039;Opioid Pharmacogenomics Using a Twin Study Paradigm. Methods and Procedure for Determining Familial Aggregation and Heritability.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Twin Research and Human Genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Nr. 5, 2010, S. 412–425. {{ISSN|1832-4274}}&lt;br /&gt;
* G. P. Amminger, M. Schäfer, K. Papageorgiou, C. Klier, M. Schlöglhofer, N. Mossaheb, S. Werneck-Rohrer, B. Nelson, P. McGorry: &amp;#039;&amp;#039;Emotion Recognition in Individuals at Clinical High-Risk for Schizophrenia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenia Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, Nr. 5, 2012, S. 1030–1039. {{ISSN|0586-7614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intelligenztest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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