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	<title>Zahiriten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:01:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zahiriten&amp;diff=1515626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Man77: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-01-11T23:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Zahiri|Zum afghanischen Leichtathleten siehe [[Abdul Wahab Zahiri]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahirite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (meist im Plural: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zahiriten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ({{arS|الظاهرية|d=aẓ-ẓāhirīya}}) ist ein Anhänger der zahiritischen Rechtsschule. Diese geht zurück auf den Gelehrten [[Dāwūd ibn ʿAlī ibn Chalaf aẓ-Ẓāhirī]]. Ob diese Rechtsschule legitim ist, ist innerhalb der vier Rechtsschulen umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten zahiritischen Gelehrten des Mittelalters gehören unter anderem [[Ibn Hazm|Ibn Ḥazm]], [[Muḥammad ibn Ṭāhir al-Qaisarānī]] und [[Abū Ḥayyān al-Gharnāṭī]]. Zu den bekanntesten zahiritischen Gelehrten der Neuzeit gehören unter anderem [[Abū Turāb aẓ-Ẓāhirī]] und [[Ibn ʿAqīl aẓ-Ẓāhirī]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Werke innerhalb der zahiritischen Rechtsschule sind das [[Kompendium|Rechtskompendium]] {{arF|المحلى بالآثار&amp;amp;lrm;|d=al-Muḥallā bi-l-Āṯār}} von Ibn Ḥazm und das [[Koranexegese]]werk {{arF|البحر المحيط&amp;amp;lrm;|d=al-Baḥr al-Muḥīṭ}} von Abū Ḥayyān al-Gharnāṭī.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundprinzipien der zahiritischen Rechtsschule ==&lt;br /&gt;
Der Name dieser Rechtsschule leitet sich vom arabischen Begriff {{arF|ظاهر&amp;amp;lrm;|d=ẓāhir}} ab, was „sichtbar“, „offensichtlich“ oder „klar“ bedeutet. Ein Merkmal dieser Rechtsschule ist, dass auf eines der [[Usūl al-fiqh|Grundprinzipien der islamischen Rechtswissenschaft]], nämlich [[Qiyās]], nicht zurückgegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wörtliche Verständnis von [[Koran]] und [[Sunna]] des Propheten [[Mohammed]] gehört zu den Grundprinzipien der zahiritischen Rechtsschule. Die Beweisführung durch einen erfundenen oder sehr schwachen [[Hadith]] ist nicht erlaubt. Darüber hinaus ist die Beweisführung durch einen leicht schwachen oder mittelmäßig schwachen Hadith, der durch andere Hadithe nicht gestärkt oder durch leicht schwache oder mittelmäßig schwache Hadithe gestärkt wurde, unzulässig. Außerdem ist die Beweisführung durch einen Mursal Hadith nicht gestattet. Zudem könne als drittes Grundprinzip der islamischen Rechtswissenschaft auf den [[Idschmāʿ|Konsens]] zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begründung für ihr Verständnis von Koran und Sunnah ==&lt;br /&gt;
Die Zahiriten begründen ihr Verständnis mit der Sura 16, Verse 102–104:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;102&amp;lt;/sup&amp;gt;Sprich: Offenbart hat ihn der Heilige Geist &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; von deinem Herrn mit der Wahrheit, um diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die [Gott-]Ergebenen [die Muslime]. &amp;lt;sup&amp;gt;103&amp;lt;/sup&amp;gt;Und Wir wissen sehr wohl, dass sie sagen: ‚Es lehrt ihn nur ein menschliches Wesen.‘ Die Sprache dessen, auf den sie hinweisen, ist eine fremde, während dies hier deutliche arabische Sprache ist. &amp;lt;sup&amp;gt;104&amp;lt;/sup&amp;gt;Diejenigen, die nicht an Gottes Zeichen glauben, leitet Gott nicht recht, und für sie wird es schmerzhafte Strafe geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den letzten Abschnitt von Vers 103 legitimieren sie ihre fundamentalistische und wörtliche [[Auslegung (Recht)|Auslegung]] als einzig legitime Grundlage des [[Islam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die zahiritische Rechtsschule ist die am wenigsten verbreitete Rechtsschule. Die Anzahl der Personen weltweit, die sich dieser Rechtsschule zuschreiben, bewegt sich im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Zahiriten sind heutzutage vor allem auf dem [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinent]] und im [[Nadschd|Inneren der Arabischen Halbinsel]] anzutreffen. Im Mittelalter waren sie allerdings überwiegend auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], in [[Mesopotamien]], in der [[Großsyrien|Levante]] und in Persien anzutreffen. Im 12. Jahrhundert wurde die zahiritische Rechtsschule für fünfzehn Jahre unter [[Sultan]] [[Yaʿqūb al-Mansūr]] zu einem festen Rechtssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Goldziher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zahiriten: Ihr Lehrsystem und ihre Geschichte. Beitrag zur Geschichte der Muhammedanischen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Otto Schulze, Leipzig 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://lexicorient.com/e.o/zahiriya.htm LookLex – Encyclopaedia (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rechtsschulen des Islam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4222249-7|LCCN=sh85149549|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamische Rechtsschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Man77</name></author>
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