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	<title>Zacharias Steinel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:26:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zacharias_Steinel&amp;diff=1955442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2025-04-15T06:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zacharias Steinel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1657]] in [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]]; † [[6. September]] [[1710]] in [[Spremberg (Oberlausitz)|Spremberg bei Neusalza]]) war evangelischer Geistlicher, mehrfacher [[Magister]] und zwölfter Pfarrer der Muttergemeinde der heutigen Stadt [[Neusalza-Spremberg]], Spremberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium und Prediger in Spremberg ===&lt;br /&gt;
Er stammte aus einem christlichen Elternhaus und wurde dementsprechend erzogen. Sein weiterer Lebensweg führte ihn nach [[Freiberg]] und [[Güstrow]], zum Besuch der dortigen Gymnasien. Danach absolvierte er Studien der Philosophie und Theologie an den Universitäten [[Universität Rostock|Rostock]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreichen Abschlüssen und späteren Erwerbs mehrerer akademischer Grade (Tit. Tot. = titulo toto = mit allen Titeln) trat er 1685 in Spremberg sein [[Prediger]]amt an, das er bis zu seinem Tod im Jahr 1710 ausübte. Magister Steinel wurde damit Amtskollege und Zeitgenosse der Pfarrer der benachbarten Kirchgemeinde der Exulantenstadt Neu-Salza: [[Stephan Pilarick]] (1674–1693), Nikolaus Künzel (1694–1701) und [[Wenzel Niederwerfer|Wenceslaus Niederwerffer]] (1701–1731).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzüberschreitendes evangelisches Wirken ===&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit, die politisch und kirchlich von gegenreformatorischen Bestrebungen ([[Rekatholisierung]]) in der Oberlausitzer Grenzregion zu [[Böhmen]] geprägt war, förderte er 1696 vehement die protestantisch-lutherischen Anhänger in der benachbarten böhmisch-katholischen Gemeinde [[Fugau]]. Wegen seines engagierten Wirkens für die evangelischen Glaubensbrüder wurde ihm dort sogar mit Verhaftung gedroht. Als Widersacher des einflussreichen böhmischen Grafen Philipp Sigismund von [[Dietrichstein]] (1651–1716), Grundherr von [[Schluckenau]] und Fugau, und des dortigen katholischen Geistlichen Falk, setzte er den Besuch der evangelischen Fugauer zu den Gottesdiensten in der [[Dorfkirche Spremberg]] durch und nach deren Ausweisung die Aufnahme in Spremberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tit. Tot. Zacharias Steinel war viermal verheiratet und hatte elf Kinder. Der verdienstvolle Gemeindepfarrer verstarb im Alter von 53 Jahren. Er gilt als der zwölfte Prediger der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Spremberg. Sein [[Epitaph]] befindet sich an der Außenwand der Apsis der Spremberger Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die vier Ehen des Pastors Steinel:&lt;br /&gt;
* 1. Frau Anna Rosina, geb. Günther, Tochter des [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberger]] Oberförsters Günther. Sie verstarb nach einjähriger Ehe im Alter von 24 Jahren 1686 in Spremberg.&lt;br /&gt;
* 2. Frau Sophia Elisabeth, geb. Marche, Tochter des Pfarrers in [[Crostau]] Jeremias Marche. Sie verstarb nach fünfeinhalbjähriger Ehe am 21. Mai 1693 ebenfalls im Alter von 24 Jahren in Spremberg.&lt;br /&gt;
* 3. Frau Johanna Dorothea, geb. Junge, Tochter des Ebersbacher Pfarrers Junge. Die Heirat mit Zacharias Steinel erfolgte am 29. Januar 1695. Ihr Sterbedatum ist unbekannt.&lt;br /&gt;
* 4. Frau Johanna Eleonora Dorothea, geb. Grimm. Näheres über sie ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Steinels letzte Ehefrau auf dem vorher genannten Epitaph Erwähnung findet, existiert für die anderen drei Ehegatten und vier Kinder des Pastors ein weiteres Epitaph an der Außenwand der Apsis der [[Dorfkirche Spremberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Heinich: &amp;#039;&amp;#039;Spremberg. Versuch zu einer Ortsgeschichte des Kirchdorfes Spremberg in der sächsischen Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Spremberg 1918.&lt;br /&gt;
* Franz Ferdinand Rietzsch: &amp;#039;&amp;#039;Spremberg. Beitrag zur (neuen) Sächsischen Kirchengalerie&amp;#039;&amp;#039;. Spremberg 1910 (Manuskript).&lt;br /&gt;
* [[Lutz Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Neusalza-Spremberg und seine Denkmale. Über bizarre Naturgebilde und steinerne Zeugen der Lokalgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4. Bearbeitet und herausgegeben von Günter Hensel. Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg e.&amp;amp;nbsp;V. Neusalza-Spremberg 2011, S. 5–28.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Fugauer im Zwiespalt mit Kirche und Gott. Eine Erinnerung an ein unrühmliches Kapitel der Heimatgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4. Neusalza-Spremberg 2011, S. 51–58.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Historische Persönlichkeiten der Ortsgeschichte: Zacharias Steinel (1657 bis 1710)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft für die Stadt Neusalza-Spremberg mit dem Ortsteil Friedersdorf sowie den Gemeinden Dürrhennersdorf und Schönbach&amp;#039;&amp;#039;. 17/2012/7, S. 6.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Magister Zacharias Steinel (1657–1710) – Der evangelische „Grenzpastor“ von (Neusalza)-Spremberg. Zu seinem 365. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Familien-Kalenderbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 31 (2023), Oberlausitzer Verlag, Zittau-Ditteldorf 2022, ISBN 978-3-946795-65-0, S. 284–287, Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Zur Beschreibung und den Inschriften der beiden Epitaphe des Pastors ...&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://digitale.bibliothek.uni-halle.de/pon/content/titleinfo/857456 Werk: Der Aufgang Göttlicher Gnaden-Sonne …]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104146524|VIAF=5358206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinel, Zacharias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neusalza-Spremberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1657]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1710]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinel, Zacharias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1657&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1710&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Spremberg (Oberlausitz)|Spremberg bei Neusalza]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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