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	<title>Zabakuck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:59:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zabakuck&amp;diff=453785&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39443-66: /* Politik */</title>
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		<updated>2025-12-09T08:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Einheitsgemeinde Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Jerichow&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Zabakuck.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/27/23 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/12/49 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-ST &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 33 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 11.46&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 200&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/150328 |titel=Gemarkung Zabakuck, Gemeinde Jerichow |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 39307 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039348 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                  = Zabakuck 2011 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ruine der Dorfkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zabakuck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft#Begriff im Verwaltungsrecht|Ortschaft]] und ein [[Ortsteil]] der [[Einheitsgemeinde]] Stadt [[Jerichow]] im [[Landkreis Jerichower Land]] in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow |Datum=2015-03-12 |Kapitel=§&amp;amp;nbsp;14 Ortschaftsverfassung |Seiten=4f |Online=[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/bv2001-42-201420endfassung20hauptsatzung20ehg201.pdf Volltext]  |Format=PDF |KBytes=87 |Abruf=2017-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zabakuck liegt ca. sieben Kilometer nordöstlich von [[Genthin]] an der [[Stremme (Havel, Milow)|Stremme]], die zum Einzugsbereich der [[Havel]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Zabakuck gehört der Ortsteil Güssow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zabakuck, zu dem noch der Ortsteil Güssow gehört, ist ein Dorf wendisch-slawischen Ursprungs und besitzt eine typisch wendische Dorfanlage mit Anger, auf dem sich die Ruine der [[Dorfkirche Zabakuck]] befindet. Der Name Zabakuck leitet sich aus dem Altslawischen ab und bedeutet „Froschesser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Zabakuck wurde 1430 als „Sabekuk“ im „Ploter Deichrecht“, einem Anhang zum [[Lehnbuch]] des damaligen Erzbischofs [[Günther II. von Schwarzburg|Günther&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Magdeburg]], erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut Zabakuck war im 15. Jahrhundert von Erzbischof Stefan von Magdeburg an die Grafen von [[Lindow-Ruppin]] verpfändet worden, bis diese im Jahr 1524 ausstarben. Danach ging das Dorf wieder an den [[Bistum Magdeburg|Erzbischof von Magdeburg]] zurück und wurde als [[Lehen]] an die Familie [[von Randow]] gegeben, die den Ort mit dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Güssow über 11 Generationen bis 1757 in ihrem Besitz behielt. Dann verkaufte Christian Ernst von Randow das Gut an die Witwe Charlotte Louise von Retzow. Am 30. September 1928 wurde der [[Gutsbezirk]] Zabakuck mit der Landgemeinde Zabakuck vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=225 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Güssow wurde um 1365 erstmals im Lehnbuch [[Albrecht von Sternberg|Albrechts&amp;amp;nbsp;II.]] als „Guso“ erwähnt. Güssow leitet sich aus dem altslawischen „hansu“, übersetzt „Gans“ ab. Güssow wurde von Ernst Friedrich von [[Byern]] um 1768 als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], mit [[Meierhof|Meierei]], Schäferei und Wohngebäuden neu aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen kurzen Zeitraum vom 1. Juli 1950 bis zum 31. Dezember 1956 war die Gemeinde Zabakuck ein Ortsteil von [[Demsin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Berühmtheit erlangte der [[Tierpark Zabakuck|Tierpark]] und das Tierheim Zabakuck u.&amp;amp;nbsp;a. durch die Sendung des [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunks]] &amp;#039;&amp;#039;Tierisch, Tierisch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Gebietsänderungsvertrag hat der Gemeinderat von Zabakuck am 26. Mai 2009 beschlossen sich aufzulösen und mit 11 anderen Gemeinden sich zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stadt Jerichow&amp;#039;&amp;#039; zu vereinigen. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landkreis Jerichower Land |Titel=Amtsblatt |Band=3. Jahrgang |Nummer=16 |Ort=Burg |Datum=2009-08-21 |Seiten=688 ff. |Online=[https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2009/amtsblatt_nr._16-03-09_210809_2.pdf lkjl.de] |Format=PDF |KBytes=6800 |Abruf=2019-01-02 }} {{Webarchiv|url=https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2009/amtsblatt_nr._16-03-09_210809_2.pdf |wayback=20190103055733 |text=lkjl.de |archiv-bot=2023-02-19 00:28:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Atemzuge hörte auch die [[Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Stremme-Fiener]] auf zu existieren, da sich alle ehemaligen Mitgliedsgemeinden zur neuen Einheitsgemeinde &amp;#039;&amp;#039;„Stadt Jerichow“&amp;#039;&amp;#039; zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister von Zabakuck ist Thomas Steffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Zabakuck.svg|mini|150px|Ortswappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Zabakuck.jpg|mini|150px|Altes Siegel der Gemeinde Zabakuck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 4. Dezember 2008 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert von Silber und Grün; Feld 1 und 4: ein zur Mitte gewendeter sitzender grüner Frosch, Feld 2 und 3: ein goldenes Feuer.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2008/amtsblatt_nr._26-02-08.pdf |wayback=20150128113836 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 26/2008 |archiv-bot=2023-02-19 00:28:20 InternetArchiveBot }} (PDF) S. 737&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung eines Wappens für die Gemeinde Zabakuck wurde an den Magdeburger Heraldiker [[Jörg Mantzsch]] in Auftrag gegeben, um künftig im Siegel, auf der Flagge und im sonstigen Gebrauch ein den Regeln der Heraldik entsprechendes und offiziell genehmigtes Wappen sowie eine damit verbundene Flagge und ein Dienstsiegel als Hoheitszeichen zu führen. Gleichzeitig soll das Wappen –&amp;amp;nbsp;auch im Hinblick auf das Aufgehen vieler Dörfer in [[Einheitsgemeinde]]n&amp;amp;nbsp;– ein die Bevölkerung mit dem Wohnort verbindendes Symbol der Identifikation mit der Heimat sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wappenelemente wurden vom Gemeinderat ein Frosch und Feuer beschlossen. Der Frosch geht auf die Bedeutung des Ortsnamens zurück, der im Altslawischen etwa „Froschfresser“ bedeutet. Damit sind nicht die Bewohner des Ortes gemeint, sondern wohl eher die vielen Vogelarten (Reiher, Storch usw.), deren Nahrung an der Stremme und im Einzugsbereich der Havel vielfach Frösche sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer geht auf eine Legende zurück, nach der bei einem Ortsbrand der Gutsbesitzer mit seinem Pferd um das Dorf galoppierte und dann das Feuer aus Zabakuck hinausführte, sodass größerer Schaden fernblieb. Diese Legende ist bis heute in der Überlieferung der Bürger erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat wurden mehrere stilistische und farbliche Varianten vorgestellt, aus denen am 19. September 2008 die hier dokumentierte Variante beschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptfarben wurden Grün für den Frosch, Gold (Gelb) für das Feuer und Silber (Weiß) für die Heroldsstücke 1 und 4 gewählt. Die Farbe Grün nimmt Bezug auf die natürliche Umgebung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Ortes sind: Grün und Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist grün-weiß (1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2008/amtsblatt_nr._26-02-08.pdf |wayback=20150128113836 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 26/2008 |archiv-bot=2023-02-19 00:28:20 InternetArchiveBot }} (PDF)  S. 738&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Wappenbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Zabakuck führte in ihrem Gemeindesiegel schon einmal ein wappenähnliches Siegelbild. Dieses wurde im Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg bis ca. der Einführung der Bezirke und Kreise in der DDR (1945–1952) benutzt. Eine weitere Quelle ist das Kreisheimatmuseum in Genthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Am ersten Wochenende im August findet das Neptunfest im Touristenzentrum Zabakuck statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Zur [[Bundesstraße 1]] die Magdeburg mit [[Berlin]] verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 6&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Dehio&lt;br /&gt;
   |Titel=Sachsen-Anhalt I – Regierungsbezirk Magdeburg&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Bearb. von Ute Bednarz, [[Folkhard Cremer]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/München&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-422-03069-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=1031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GOV |objekt=Zabakuck |val=object_1072294}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-jerichow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=21714 Zabakuck] auf stadt-jerichow.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Jerichow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1025409787|VIAF=255697850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Jerichower Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1430]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jerichow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Jerichower Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39443-66</name></author>
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