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	<title>Z 2 Georg Thiele - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Ambross07: HC: Entferne Kategorie:Deutsche Werke; Ergänze Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werke)</title>
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		<updated>2026-03-11T20:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Deutsche_Werke&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Deutsche Werke (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Deutsche Werke&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milit%C3%A4rschiff_(Deutsche_Werke)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werke) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werke)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = Z 2 &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-63-25, Zerstörer &amp;quot;Richard Beitzen&amp;quot;.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = Das Schwesterboot &amp;#039;&amp;#039;Richard Beitzen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | Land                = {{DEU-SK-1938}}&lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = [[Zerstörer]]&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = [[Zerstörer 1934]]&lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = [[Deutsche Werke]], [[Kiel]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = 243&lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = 18. August 1935&lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 27. Februar 1937&lt;br /&gt;
 | Verbleib            = 13. April 1940 gesunken&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | Länge               = 119,3&lt;br /&gt;
 | Lpp                 = &lt;br /&gt;
 | KWL                 = 114&lt;br /&gt;
 | Breite              = 11,3&lt;br /&gt;
 | Tiefgang            = 4,23&lt;br /&gt;
 | Verdrängung         = 2.232 [[Tonne (Einheit)#Long ton|ts]]&amp;lt;br /&amp;gt;Maximal: 3.156 ts&lt;br /&gt;
 | Besatzung           = 325 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | Antrieb             = 6 [[Dampfkessel]] Bauart Wagner-[[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft|Deschimag]];&amp;lt;br /&amp;gt;2 Wagner-[[Dampfturbine]]n &lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung   = 63000&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M   = 38,2&lt;br /&gt;
 | Propeller           = 2&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | Bewaffnung          = &lt;br /&gt;
* 5 × [[12,7-cm-Schnelladekanone C/34|12,7 cm SK C/34]] (600 Schuss)&lt;br /&gt;
* 4 × [[3,7-cm-Schnelladekanone C/30|3,7 cm SK C/30]] (8.000 Schuss)&lt;br /&gt;
* 6 × [[2-cm-Flak 30|2-cm-Flak C/30]] (12.000 Schuss)&lt;br /&gt;
* 8 × [[Torpedorohr]]e ⌀ 53,3 cm (16 Schuss)&lt;br /&gt;
* bis zu 60 [[Seemine]]n&lt;br /&gt;
* [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]]&lt;br /&gt;
 | Panzerung           = &lt;br /&gt;
 | Sensoren            = &lt;br /&gt;
* 1 × [[Gruppenhorchgerät]]&lt;br /&gt;
* 1 × [[Atlas Elektronik|Atlas]]-Echolot&lt;br /&gt;
* 1 × Sonar (160° schwenkbar)&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Z 2 &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutscher [[Zerstörer]] der Klasse [[Zerstörer 1934|1934]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], der im April 1940 bei [[Narvik]] verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Boot&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kriegsmarine bezeichnete alle ihre Wasserfahrzeuge bis einschließlich Zerstörergröße als Boote, ungeachtet der Tatsache, dass es sich meist um Schiffe handelte; siehe: [[Boot#Unterscheidung zwischen Boot und Schiff|Boot/Schiff]]&amp;lt;/ref&amp;gt; war benannt nach dem Befehlshaber der VII. Torpedoboots-Halbflottille der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], [[Korvettenkapitän]] [[Georg Thiele (Marineoffizier)|Georg Thiele]], der am 17. Oktober 1914 im Gefecht mit britischen Streitkräften beim Untergang seines [[Torpedoboot]]es &amp;#039;&amp;#039;[[S 119]]&amp;#039;&amp;#039; ums Leben kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; war der zweite Zerstörer der Klasse 1934. Sie hatte eine Länge von 119 m über alles (114 m in der Wasserlinie), eine Breite von 11,3 m und einen Maximal-Tiefgang von 4,23 m. Die Standardverdrängung des Bootes betrug 2.223 ts und bei voller Ausrüstung bis zu 3.156 ts. Offiziell wurde aber nur eine Verdrängung von 1.625 t angegeben. Angetrieben wurde das Boot von Wagner-Getriebeturbinen mit einer Höchstleistung von 70.000 PS, die eine Höchstgeschwindigkeit von über 36 kn ermöglichten. Der Dampf für die Turbinen wurde in sechs Hochdruckkesseln der Bauart Wagner produziert. Wie ihre Schwesterboote konnte die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; bis zu 752 t Treiböl an Bord nehmen, was eine theoretische [[Reichweite (Transportwesen)|Reichweite]] von 3300 [[Seemeile|sm]] bei 19 [[Knoten (Einheit)|kn]] Marschgeschwindigkeit ermöglichen sollte. Die schlechte Gewichtsverteilung der Boote erzwang aber, dass 30 % des Treibstoffvorrates als Ballast zum Erhalt der Seefähigkeit an Bord bleiben musste;&amp;lt;ref&amp;gt;Whitley, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; dadurch reduzierte sich die nutzbare Reichweite der Boote auf 1.530 sm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewaffnet war die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;, wie die Schwesterboote, mit fünf 12,7-cm-Schnelladekanonen Modell 34 in Einzelaufstellung mit Schutzschilden. Je zwei standen auf der Back und auf dem Achterschiff übereinander, das fünfte Geschütz stand auf dem hinteren Deckshaus. Die Luftabwehrbewaffnung bestand aus zwei 3,7-cm-Zwillingsgeschützen Modell 30 neben dem hinteren Schornstein und sechs einzelnen 2-cm-Maschinenkanonen Modell 30. Die Torpedobewaffnung bestand aus zwei schwenkbaren 53,3-cm-Vierlingssätzen auf dem Hauptdeck. Neben dem hinteren Deckshaus befanden sich vier [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombenwerfer]], weitere konnten über das Heck zum Einsatz gebracht werden. Außerdem konnten schnell Schienen für bis zu 60 Minen installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besatzung des Bootes bestand aus zehn Offizieren und 315 Mann. Bei Nutzung als Flottillenführer kamen noch vier Offiziere und 19 Spezialisten hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kiellegung des am 7. Juli 1934 mit den drei Schwesterbooten bestellten Zerstörers erfolgte am 25. Oktober 1934 im Baudock der [[Deutsche Werke|Deutschen Werke]] in [[Kiel]] mit der [[Baunummer]] 243. Alle vier Boote der Klasse 1934 entstanden dort und wurden in Paaren in je einem Baudock gebaut. So wurde am 18. August 1935 die beiden ersten Neubauten aufgeschwommen und erhielten die Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Z 1 Leberecht Maass|Leberecht Maass]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;. Letztere wurde am 27. Februar 1937 als zweites Boot knapp sieben Wochen nach dem Schwesterboot abgeliefert.&amp;lt;ref name=Hild&amp;gt;Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 140f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden anderen Boote entstanden in einem anderen Baudock seit Januar 1935, schwammen am 30. November 1935 auf und wurden bis Mitte Mai 1937 abgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; wurde der [[Zerstörerdivisionen (Kriegsmarine)#1. Zerstörerdivision|1. Zerstörerdivision]] der Kriegsmarine zugeteilt und nahm 1937 erstmals an den Herbstmanövern teil.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt; Im April 1938 machte sie zusammen mit den Schwesterbooten &amp;#039;&amp;#039;[[Z 3 Max Schultz|Max Schultz]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Z 4 Richard Beitzen|Richard Beitzen]]&amp;#039;&amp;#039; ihre erste Auslandsreise mit einem Besuch von [[Ulvik]] in [[Norwegen]]. Anschließend ging sie in die Bauwerft zur Modifizierung des Bugs, um die Übernahme von Wasser bei See von vorn zu reduzieren. Dadurch wurde das Boot etwa 30&amp;amp;nbsp;cm länger und das Vorschiff wurde erhöht.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt; Am 22. August nahm die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; an der Flottenparade vor Hitler und dem ungarischen Staatsoberhaupt [[Miklós Horthy]] anlässlich der Taufe des [[Schwerer Kreuzer|Schweren Kreuzers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039; teil.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt; Nach den Herbstmanövern der Flotte und den Feierlichkeiten zum [[Stapellauf]] des [[Flugzeugträger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Graf Zeppelin (Schiff, 1938)|Graf Zeppelin]]&amp;#039;&amp;#039; lief die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; mit den Schwesterbooten &amp;#039;&amp;#039;Leberecht Maass&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Max Schultz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Richard Beitzen&amp;#039;&amp;#039; in die Gewässer um [[Island]], um ihre Seefähigkeit und die Eignung des modifizierten Bugs im winterlichen [[Nordatlantik]] zu testen.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23./24. März 1939 gehörte die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; zu den Zerstörern, die Hitler auf dem [[Panzerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland (Schiff, 1933)|Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; bei der Besetzung des [[Memelland|Memelgebiets]] begleiteten.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt; Sie nahm mit den Zerstörern der 1. Zerstörerflottille dann auch an der Reise der Flotte mit den drei Panzerschiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Graf Spee]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Scheer]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039; sowie den [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzern]] &amp;#039;&amp;#039;[[Köln (Schiff, 1930)|Köln]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Leipzig (Schiff, 1931)|Leipzig]]&amp;#039;&amp;#039; ins westliche Mittelmeer vom 18. April bis zum 16. Mai teil und besuchte dabei verschiedene Häfen in [[Spanien]] und [[Marokko]].&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Überwachung des Verkehrs durch den [[Öresund]] auf Grund der gestiegenen politischen Spannungen kollidierte am frühen Morgen des 27. August 1939 die &amp;#039;&amp;#039;Max Schultz&amp;#039;&amp;#039; nahe [[Bornholm]] mit dem [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tiger (Schiff, 1929)|Tiger]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt; das sofort sank. Wegen der schweren Beschädigung ihres Bugs musste die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; das Schwesterboot über das Heck abschleppen, bis zwei Bergungsschlepper eintrafen und den Havaristen nach [[Swinemünde]] in Sicherheit bringen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegseinsatz ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Weltkriegs]] gehörte die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; zu den in der [[Ostsee]] gegen Polen eingesetzten Einheiten der Kriegsmarine, wurde aber schon nach wenigen Tagen in die Nordsee verlegt, wo sie an der Verlegung der defensiven Westwall-Minensperren teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Rohwer: Seekrieg 1939–1945, S. 12f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des Jahres 1939 ging die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; dann zur Grundüberholung in die Werft, die Anfang April 1940 abgeschlossen werden konnte.&amp;lt;ref name=Hild/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende in Narvik ===&lt;br /&gt;
Beim [[Unternehmen Weserübung]] im April 1940 gehörte das Boot zu der Kampfgruppe 1, den zehn Zerstörern, die unter dem Kommando des [[Führer der Zerstörer|F.d.Z.]], [[Kommodore]] [[Friedrich Bonte]], den Erzhafen [[Schlacht um Narvik|Narvik besetzten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rohwer, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zerstörer setzte am 9. April 1940 seine 200 [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Die Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgsjäger]] an der Erzpier im Hafen von Narvik ab, nachdem er sich durch Artilleriebeschuss an der Versenkung des norwegischen [[Küstenpanzerschiff]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Norge (Schiff, 1901)|Norge]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt hatte, das zuvor schon von der &amp;#039;&amp;#039;[[Z 11 Bernd von Arnim|Bernd von Arnim]]&amp;#039;&amp;#039; torpediert worden war und schnell sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Zerstörer des deutschen Verbandes wurden zunächst überraschend bei sehr schlechtem Wetter am Morgen des 10. April 1940 von der britischen 2nd Destroyer Flotilla mit fünf Zerstörern der [[H-Klasse (1936)|H-Klasse]] unter Commodore [[Bernard Warburton-Lee]] im Hafen von Narvik angegriffen. Dabei wurden das deutsche Flaggschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Z 21 Wilhelm Heidkamp|Wilhelm Heidkamp]]&amp;#039;&amp;#039; und der Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Z 22 Anton Schmitt|Anton Schmitt]]&amp;#039;&amp;#039; mit Torpedos versenkt. Kommodore Bonte fiel. Die gerade eingelaufene &amp;#039;&amp;#039;[[Z 17 Diether von Roeder|Diether von Roeder]]&amp;#039;&amp;#039;, die ihren Posten als Wachboot zu früh verlassen hatte und so eine rechtzeitige Warnung versäumte, erhielt fünf 12-cm-Artillerietreffer, geriet in Brand und die Ruderanlage fiel aus. Die beiden aus dem Tanker &amp;#039;&amp;#039;[[Jan Wellem (Schiff)|Jan Wellem]]&amp;#039;&amp;#039; Treibstoff übernehmenden Boote &amp;#039;&amp;#039;[[Z 19 Hermann Künne|Hermann Künne]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Z 18 Hans Lüdemann|Hans Lüdemann]]&amp;#039;&amp;#039; wurden leichter beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Ballangen-Fjord kommend, griffen den ablaufenden britischen Verband an; aus dem [[Herjangsfjord]] kamen gleichzeitig die drei Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Z 9 Wolfgang Zenker|Wolfgang Zenker]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Z 13 Erich Koellner|Erich Koellner]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Z 12 Erich Giese|Erich Giese]]&amp;#039;&amp;#039; der 4. Zerstörerflottille unter [[Fregattenkapitän]] [[Erich Bey]] zur Unterstützung. Dabei wurden die britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Hardy (Schiff, 1936)|Hardy]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hunter (Schiff, 1936)|Hunter]]&amp;#039;&amp;#039; außer Gefecht gesetzt. Die &amp;#039;&amp;#039;Hardy&amp;#039;&amp;#039; wurde brennend von ihrer Besatzung am Fjordufer auf Grund gesetzt, während die &amp;#039;&amp;#039;Hunter&amp;#039;&amp;#039; nach einem Torpedotreffer sank. Die verbliebenen drei britischen Boote zogen sich zurück, fügten allerdings der &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; beim Ablaufen durch sieben Artillerietreffer noch erheblichen Schaden zu, die zu Bränden führten. Nur durch Unterstützung der &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; konnten diese gelöscht werden. Die Boote der 4. Flottille konnten den Briten nicht folgen, da die &amp;#039;&amp;#039;Erich Giese&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Erich Koellner&amp;#039;&amp;#039; kaum noch Treibstoff und alle drei auch nur noch wenig Munition hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rückmarsch gelang den Briten noch die Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;[[Rauenfels (Schiff, 1928)|Rauenfels]]&amp;#039;&amp;#039;, die vor allem schwere Ausrüstung für die angelandeten Heerestruppen an Bord hatte. Andere britische Einheiten hatten inzwischen noch den Transporter &amp;#039;&amp;#039;[[Alster (Schiff, 1928)|Alster]]&amp;#039;&amp;#039; und den Tanker &amp;#039;&amp;#039;[[Kattegat (Schiff, 1928)|Kattegat]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Der ebenfalls für Narvik eingeplante Transporter &amp;#039;&amp;#039;[[Bärenfels (Schiff, 1921)|Bärenfels]]&amp;#039;&amp;#039; erreichte am 10. April erst das von den Deutschen besetzte [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] und verblieb dort. Damit erhielten die in Narvik verbliebenen Zerstörer keine weitere Unterstützung. Für den geplanten Rückmarsch nach Deutschland waren am Abend des 10. April nur die inzwischen aufgetankten &amp;#039;&amp;#039;Erich Giese&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Zenker&amp;#039;&amp;#039; klar, die den Ausbruch aber nach weniger als zwei Stunden nahe der Insel Barö abbrachen, da vor ihnen feindliche Seestreitkräfte entdeckt wurden, vermutlich der Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Arethusa-Klasse (1934)#HMS Penelope|Penelope]]&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Zerstörern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HMSEskimoBowTorpedoDamageMay1940.jpg|mini|Die schwer beschädigte &amp;#039;&amp;#039;Eskimo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Endkampf fand am 13. April 1940 statt, als ein Verband der britischen [[Royal Navy]], bestehend aus neun Zerstörern und dem [[Schlachtschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Warspite (Schiff, 1915)|Warspite]]&amp;#039;&amp;#039;, vor Narvik erschien. Die verbliebenen deutschen Zerstörer verschossen ihre Munition und waren gezwungen, sich selbst zu versenken, um nicht dem Gegner in die Hände zu fallen. Während die &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Zenker&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Hans Lüdemann&amp;#039;&amp;#039; sich hierzu vom Gegner lösten, deckte die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; deren Rückzug. Mit dem letzten Torpedo erzielte sie auf dem britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Eskimo (Schiff, 1938)|Eskimo]]&amp;#039;&amp;#039; einen Treffer, der das Vorschiff abriss. Die &amp;#039;&amp;#039;Eskimo&amp;#039;&amp;#039; wurde später von einem britischen Schiff ins Schlepp genommen und wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; wurde, nachdem auch sie sämtliche Munition verschossen hatte, am Südufer des [[Rombaksfjord|Rombaksbotn]] auf einen Felsen gesetzt; gleichzeitig wurde bei {{Coordinate|NS=68/24/29/N|EW=17/48/43/E|text=DMS|article=DMS|type=landmark|region=XN|name=Untergang Georg Thiele}} die Sprengung eingeleitet. Brände brachen auf der ganzen Länge des Schiffes aus, auch durch den fortdauernden Beschuss der britischen Einheiten. Nach dem Auflaufen erhielt die Besatzung den Befehl, sich etwa 300 Meter oberhalb des Fjordes auf einem Bahndamm zu sammeln. Beim Aufstieg gab es weitere Verluste durch britischen Beschuss. Während der Kämpfe vom 10. bis zum 13. April 1940 wurden insgesamt 27 Besatzungsangehörige der &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; getötet. Die verbliebene Besatzung nahm zu Land an den späteren Kämpfen um Narvik teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; liegt noch heute am Ufer mit dem Vorschiff halb über Wasser und dem Heck auf ca. 45&amp;amp;nbsp;m Tiefe auf der [[Backbord und Steuerbord|Steuerbordseite]] und kann betaucht werden. Die Schiffsglocke und das Namensschild des Zerstörers befinden sich im &amp;#039;&amp;#039;Narvik War Museum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rombaksbotn Georg Thielevraket.jpg|mini|Wrack der Z2 «Georg Thiele»]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;  border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em;margin-bottom:1em&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fregattenkapitän]] [[Hans Hartmann (Admiral)|Hans Hartmann]]&lt;br /&gt;
|27. Februar 1937 bis 7. August 1938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Korvettenkapitän]] [[Rudolf von Pufendorf]]&lt;br /&gt;
| 8. August 1938 bis 27. Oktober 1938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Korvettenkapitän [[Max-Eckart Wolff]]&lt;br /&gt;
|30. Oktober 1938 bis 13. April 1940&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Besatzungsangehörige ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Schneider-Pungs]] (1914–2001), war von 1970 bis 1973 als [[Konteradmiral]] Abteilungsleiter für Personal und Administration beim [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe|NATO-Hauptquartier Europa]] (SHAPE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Gröner]], Dieter Jung [Bearb.]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und Luftwaffe 1939–1945 und ihr Verbleib.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 2000 (9., neu bearb. und erw. Aufl.), ISBN 978-3763762156.&lt;br /&gt;
* Geirr H. Haarr: &amp;#039;&amp;#039;The German Invasion of Norway, April 1940&amp;#039;&amp;#039;, Naval Institute Press, Annapolis 2009, ISBN 978-1-59114-310-9&lt;br /&gt;
* Wolfgang Harnack: &amp;#039;&amp;#039;Zerstörer unter deutscher Flagge: 1934 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarb. und erw. Auflage, Herford: Koehler, 1994, ISBN 3-7822-0616-9&lt;br /&gt;
* [[Hans Hildebrand (Marinehistoriker)|Hans H. Hildebrand]]/Albert Röhr/Hans-Otto Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien – ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford,&lt;br /&gt;
* Gerhard Koop, Klaus-Peter Schmolke: &amp;#039;&amp;#039;German Destroyers of World War II – Warships of the Kriegsmarine&amp;#039;&amp;#039;. Seaforth Publishing, 2014, S. 78+79.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Manfred Pawlak VerlagsGmbH (Herrsching 1968), ISBN 3-88199-0097&lt;br /&gt;
* Mike J. Whitley: &amp;#039;&amp;#039;Zerstörer im Zweiten Weltkrieg: Technik – Klassen – Typen.&amp;#039;&amp;#039;  Motorbuchverlag, Stuttgart 1991, ISBN 978-3613014268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zerstörer 1934|Zerstörer 1934}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/shipwrecks_magazine/narvik.htm  | webciteID=5hBvd0ugG | text=Bericht über die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039; mit Bildern vom heutigen Zustand}} (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.navypedia.org/ships/germany/ger_dd_1934.htm &amp;quot;1934&amp;quot; type destroyers (1937)] (engl., abgerufen am 29. April 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_5-45_skc34.htm Germany 12.7 cm/45 (5&amp;quot;) SK C/34] auf navweaps.com (engl., abgerufen am 29. April 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_37mm-83_skc30.htm Germany 3.7 cm/L83 (1.5&amp;quot;) SK C/30] auf navweaps.com (engl., abgerufen am 29. April 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_20mm-65_c30.htm Germany 2 cm/65 (0.79&amp;quot;) C/30 und C/38] auf navweaps.com (engl., abgerufen am 29. April 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zerstörer 1934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Georg Thiele}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstörer 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffswrack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Deutsche Werke)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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