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	<title>Zürichgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:52:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: unerwünschten Link gem. WP:V#ANR entfernt.</title>
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		<updated>2023-12-30T14:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünschten Link gem. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:V&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:V (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:V#ANR&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürichgau color.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Zürichgew&amp;#039;&amp;#039;, eingezeichnet zwischen &amp;#039;&amp;#039;Turgow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aargow&amp;#039;&amp;#039;, etwa das Gebiet zwischen [[Töss (Fluss)|Töss]] und [[Reuss (Fluss)|Reuss]] (Stumpfsche Chronik von 1548)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zürichgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039; Zürichgau) war ein [[Mittelalter|mittelalterlicher]] [[Gau]] mit der Stadt [[Zürich]] als Zentrum. Ein erster Graf in &amp;#039;&amp;#039;Zurihgauuia&amp;#039;&amp;#039; lässt sich mit Pebo 741/46 nachweisen.&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Unterabteilung des Thurgau, wurde der Zürichgau als [[Liste der Gaue von Alamannien/Schwaben, dem Elsass und von Hochburgund|alemannischer Gau]] um 820 vom Thurgau abgetrennt, zunächst unter einem Grafen Ruadker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kontinuität und Gestalt des Comitats im Zürichgau werden dann seit Gerold (III) faßbar; zwischen 826 und 837 kommt dessen Name in 14 [[Kloster St. Gallen|St. Galler]] Urkunden vor, bei denen die Tradita an der Ostspitze des Zürichsees lagen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Borgolte]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafschaften Alemanniens in fränkischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte, Vorträge und Forschungen, Sonderband 31, Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1984, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später folgte eine Reihe von Grafen aus der Familie der  [[Eberhardinger]], aus denen später die [[Grafen von Nellenburg]] hervorgingen. 915 fiel der Zürichgau als Teil des [[Herzogtum Schwaben|Herzogtums Schwaben]] zusammen mit dem Thurgau per Heirat an die [[Burchardinger (rätisches Adelsgeschlecht)|Burchardinger]]. Nach deren Aussterben im Mannesstamm 973 erhielten die Eberhardinger ihre Rechte zurück. Im Rahmen des Investiturstreits jedoch entzog König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] 1077 den papsttreuen Nellenburgern die Grafenrechte im Zürichgau und vergab sie an die [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Lenzburger]]. Diese herrschten bis zum Tod 1172 von Arnold IV. von Lenzburg-Baden als Landgrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Vom Früh- zum Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kantons Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1, Frühzeit bis Spätmittelalter. Werd: Zürich 1995, S.&amp;amp;nbsp;130–171; S.&amp;amp;nbsp;131&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zürichgau umfasste im Frühmittelalter das Becken des [[Zürichsee]]s und das [[Limmattal]] (Teile des heutigen [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] östlich der [[Glatt (Rhein)|Glatt]] mitsamt dem Ort Winterthur zählten zum Thurgau). Er grenzte im Südosten (in der [[Linthebene]]) an [[Churrätien]] und im Norden (am [[Hochrhein|Rhein]]) an den [[Albgau (Südschwarzwald)|Alpgau]].&lt;br /&gt;
Dazu umfasste er wesentliche Teile der damals erst spärlich besiedelten Gebiete der späteren [[Innerschweiz]] ([[Kanton Zug#Geschichte|Zug]], [[Geschichte des Kantons Uri|Uri]], [[Geschichte des Kantons Schwyz|Schwyz]], Teile von [[Unterwalden]] und [[Glarus]] und die östlichen Gebiete von [[Geschichte des Kantons Luzern|Luzern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung nach der Darstellung in G. Droysen: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Historischer Handatlas.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld/Leipzig 1886, 22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vgl. auch Otto Henne am Rhyn: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des schweizervolkes und seiner kultur von den ältesten zeiten bis zur gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; (1865), [https://books.google.ch/books?id=CyssAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA40 S.&amp;amp;nbsp;40]:&lt;br /&gt;
{{Zitat|das Zürichgau, dem der St. Gallische ‚Seebezirk‘ (Uznach und Rapperswil), wo der Steinerbach die Grenze gegen das rätische Gaster bildete, der grösste Theil des jetzigen Kantons Zürich, der Kanton Schwiz östlich von Lowerzersee und der ‚Platte‘, Uri (mit Ausnahme des rätischen Urserenthales) und wol auch Glaris angehörten. In späterer Zeit scheint das Zürichgau auch nach Unterwalden hinein gereicht zu haben, da in einer Urkunde [[Kloster Engelberg|Engelberg]] als dazugehörig erscheint.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies änderte sich erst im Hochmittelalter mit dem Aufstieg des regionalen [[Ministeriale|Ministerialadels]] und der Gründung neuer Städte ([[Luzern]] und [[Zug (Stadt)|Zug]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 12. Jahrhundert fiel dann der westliche Teil des Zürichgaus an die [[Habsburger]] und der östliche an die [[Kyburger]]. Die letzten Grafen des Zürichgaus, die [[Zähringer]], starben 1218 aus und die Stadt Zürich wurde [[reichsunmittelbar]]. Habsburger Ansprüche in der Innerschweiz führten zur politischen Dynamik, die in die [[Entstehung und Wachstum der Alten Eidgenossenschaft|Entstehung der Alten Eidgenossenschaft]] mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren 14. Jahrhundert begann die [[Territoriale Entwicklung Zürichs|territoriale Expansion Zürichs]], und bis um 1450 fiel die Mehrheit des Zürichgaus, im Wesentlichen das Gebiet des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]], unter Zürcher Herrschaft. Teile des Zürichgaus links der Limmat wurden als östlicher Teil des [[Geschichte des Kantons Aargau|Aargaus]] betrachtet und 1415 durch die Eidgenossen von den Habsburgern erobert. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Zürichgau&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zürichgaw&amp;#039;&amp;#039;) weiter verwendet für das [[Geschichte des Kantons Zürich|Herrschaftsgebiet der Stadt Zürich]], der alternative Begriff „[[Kanton]]“ kam im Verlauf des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts allmählich in Gebrauch, aber noch im späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert konnte &amp;#039;&amp;#039;Zürichgow&amp;#039;&amp;#039; als deutsche Übersetzung für französisches &amp;#039;&amp;#039;canton de Zurich&amp;#039;&amp;#039; stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;So in einer Karte von Abraham Ruchat: &amp;#039;&amp;#039;L’État et les Delices de la Suisse.&amp;#039;&amp;#039; Gedruckt bei Wetsteins und Smith in Amsterdam, 1770.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit der [[Geschichte des Kantons Zürich|Gründung des modernen Kantons Zürich]] 1831 findet „Zürichgau“ allenfalls noch antiquiert oder ironisch Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafen im Zürichgau ==&lt;br /&gt;
* (Rupert) [[Cancor]] († nach 782) ([[Robertiner]]) 745 Graf im [[Oberrheingau]] (Thurgau), 758 Graf im [[Breisgau]], 775/778 Graf im Zürichgau, 754 Mitstifter von [[Kloster Lorsch]], ⚭&amp;amp;nbsp;Angila&lt;br /&gt;
* Gerold (III), ab 826 bis 867 nachweisbar, 832/34 für wenige Jahre auch Graf im Thurgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Mitterauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Karolingische Markgrafen im Südosten.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 1963, S.&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;f., gemäss [http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/udalrichinger/gerold_graf_im_thurgau_+_nach_867.html &amp;#039;&amp;#039;Genealogie Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hunfried III., um 850, Graf im Zürichgau ([[Burchardinger (rätisches Adelsgeschlecht)|Burchardinger]])&lt;br /&gt;
* Eberhard I. ([[Eberhardinger]]) um 900, Graf im Zürichgau, ⚭&amp;amp;nbsp;Gisela&lt;br /&gt;
*[[Burchard II. (Schwaben)|Burchard II.]], (* [[883]] oder [[884]]; † [[29. April]] [[926]] gefallen in [[Novara]]), Herzog von Schwaben, heiratete dessen Tochter [[Regelinda]]&lt;br /&gt;
*[[Burchard III. (Schwaben)|Burchard III.]], (* 906 oder 915; † 11. oder 12. November [[973]])  [[Markgraf]] von [[Churrätien#Eingliederung ins Frankenreich: Die Grafschaft (Chur-)Rätien|(Chur-)Rätien]], Graf im [[Thurgau]] und im Zürichgau und von 954 bis 973 [[Herzog]] von [[Herzogtum Schwaben|Schwaben]]&lt;br /&gt;
*Manegold I., Graf im Zürichgau (* um 940/50, † 991)&lt;br /&gt;
*Eberhard IV. im Zürichgau (* um 940, † 995) ⚭ Gisela&lt;br /&gt;
*Gottfried II.im Zürichgau (* 940, † 12. November 995)&lt;br /&gt;
*Eberhard V. (Eppo) von Nellenburg (Sohn des Manegold I. im Zürichgau; * um 980/90, † Febr. ca. 1030/34) ⚭ Hedwig von [[Grafschaft Egisheim|Egisheim]] (* um 990, † nach 1044)&lt;br /&gt;
*[[Eberhard VI. von Nellenburg]], Graf im Zürichgau ab 1036 (genannt „der Selige“; * um 1015, † 26. März 1078/1. März 1080) ⚭ Ita (* 1015, † 26. Feb.1106); dessen Sohn&lt;br /&gt;
*Ulrich II. († nach 1077), Graf von Lenzburg, ab 1077 Graf im Zürichgau, Vogt von Zürich, ⚭ Richenza von Habsburg&lt;br /&gt;
*Wernher († vor 1167): Reichsvogt von Zürich, Landgraf im Zürichgau, Teilnehmer am [[Zweiter Kreuzzug|Zweiten Kreuzzug]], Graf des Bleniotales und der Leventina&lt;br /&gt;
*Ulrich IV. (* vor 1125; † 5. Januar 1173): letzter Lenzburger, Teilnehmer am Italienzug von Kaiser [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]] und am Zweiten Kreuzzug, enger Vertrauter von König [[Konrad III. (HRR)|Konrad III.]] und Berater von Kaiser Friedrich I., Graf des Bleniotales&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8573|Autor=Peter Erhart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zurichgau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürich im Mittelalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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