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	<title>Zündspule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Z%C3%BCndspule&amp;diff=24955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Funkendauer und Energie der Glimmentladung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-11T18:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funkendauer und Energie der Glimmentladung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zündspule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bauteil der Zündanlage eines [[Ottomotor]]s oder einer Gasfeuerungsanlage. Der Aufbau entspricht einem [[Transformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Igncoil.jpg|mini|Zündspule eines [[Personenkraftwagen|PKW]] (12&amp;amp;nbsp;Volt)]]&lt;br /&gt;
Zündspulen arbeiten wie ein [[Funkeninduktor]]. Bei eingeschalteter Zündung wird die Primärwicklung der Zündspule von Strom durchflossen, wodurch sich ein Magnetfeld um die Spule bildet. Dieses Magnetfeld wird durch den gemeinsamen Eisenkern beider Wicklungen auch auf die Sekundärwicklung übertragen. Das Öffnen des Unterbrechers im Primärkreis der Zündspule [[Elektromagnetische Induktion|induziert]] im Sekundärkreis einen Hochspannungsimpuls, da das Magnetfeld rasch zusammenbricht. Die Hochspannung gelangt durch das Zündkabel zur Funkenstrecke einer [[Zündkerze]], um zum Beispiel das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Zylinder eines Ottomotors zum richtigen Zeitpunkt zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dient beim Ottomotor dazu, zusammen mit dem [[Zündunterbrecher|Unterbrecher]] (heute meist elektronisch) und dem zum Unterbrecher parallel geschalteten [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] aus der bordeigenen 12-V-Spannung eine Hochspannung von ca. 15.000 bis 30.000&amp;amp;nbsp;V zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kondensator parallel zum Kontakt soll einerseits die Funkenbildung an den Unterbrecherkontakten (erhöhter Abbrand) verringern und andererseits mit der Primärspule einen Schwingkreis bilden, der die gleiche [[Resonanzfrequenz]] wie die Sekundärspule hat. Auf diese Weise wird die Energieübertragung vom Primär- auf den Sekundärkreis optimiert. Bei gebräuchlichen Zündspulen liegt das Optimum oft bei 220&amp;amp;nbsp;nF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zündspulen in Ottomotoren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basic ignition coil circuits.svg|mini|Prinzipschaltungen für Zündspulen&amp;lt;br /&amp;gt; A: mit Unterbrecherkontakt&amp;lt;br /&amp;gt; B: Thyristorzündung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allumage 2cv.svg|mini|Schaltbild der Wasted-Spark-Zündung des [[Citroën 2CV]]]]&lt;br /&gt;
Kfz-Zündspulen haben drei Anschlüsse: Der Primärstromkreis erhält vom [[Zündschloss]] Spannung an [[Klemmenbezeichnung#Numerische Bezeichnungen|Klemme 15]] (DIN 72572) der Zündspule, verläuft über die Primärwicklung und den an Klemme 1 angeschlossenen [[Zündunterbrecher]] (Zündkontakt) nach [[Masse (Elektronik)|Masse]]. Die an Klemme 4 abgenommene Hochspannung des Sekundärstromkreises wird über den [[Zündverteiler]] zu den Zündkerzen geleitet, die über die Funkenstrecke wieder die Verbindung mit Masse herstellen. Vereinzelt finden auch Zündspulen mit 4 Anschlüssen Verwendung: Neben Klemme 1 und 15 für die Primärwicklung wird die Masse der Sekundärwicklung an Klemme 4a separat angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine unerwünschte Fehlzündung beim Einschalten der Primärwicklung zu verhindern, wird sekundärseitig manchmal eine [[Reihenschaltung]] von [[Diode]]n (Kaskadendioden, Gesamt-Sperrspannung von ca. 2000–5000&amp;amp;nbsp;Volt) vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zündspulen für Systeme mit &amp;#039;&amp;#039;[[Wasted Spark]]&amp;#039;&amp;#039; sind die beiden Enden der Sekundärwicklung für je eine Zündkerze nach außen geführt, eine der beiden Kerzen „zündet“ jeweils kurz vor dem Ansaugen und ist daher wirkungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--das scheint mir ein Trugschluss zu sein--Zur Nachrüstung älterer Fahrzeuge gibt es im Handel auch Zündspulen mit höherer Sekundärspannung zu kaufen. Diese müssen meist mit einem [[Vorwiderstand]] betrieben werden, um eine thermische Überlastung zu vermeiden. Man kann den Vorwiderstand mit dem Starterrelais überbrücken, um während der Startphase den Spannungseinbruch des Bordnetzes auszugleichen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ausbildung zum [[Kfz-Mechatroniker|Kfz-Elektriker]] wurde bis in die 1970er Jahre hinein noch das aufwendige (Auf-)Wickeln von Zündspulen gelehrt – ein Verfahren, das durch die heutige Praxis, derartige Artikel einfach auszutauschen, überflüssig geworden ist, aber bei der [[Restaurierung]] von [[Oldtimer]]n durchaus noch praktiziert wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignition coil module.jpg|mini|Zündspule/Zündmodul einer vollelektronischen Zündanlage für einen 4-Zylinder Motor]]&lt;br /&gt;
In neueren Fahrzeugen wird meist die [[Zündung (Verbrennungsmotor)#Vollelektronische Zündanlage (VEZ)|vollelektronische Zündung]] (VEZ) mit ihrer „ruhenden Zündverteilung“ verwendet: Über jeder Zündkerze sitzt ein Zündmodul mit einer eigenen Zündspule. Der Zündverteiler mit seiner Mechanik entfällt wie auch die Hochspannungskabel. Auch die [[Elektromagnetische Störung|Funkstörung]]en sind sehr viel geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungsgeschichte und Funktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HKZ+TSZ(1970-1980).JPG|mini|Eine Thyristor-Zündung (links) und eine Transistorzündung (rechts) aus den 1970er Jahren. Einer der beiden vor Kl. 15 der Zündspule in Serie geschalteten Widerstände wird zwecks Primärstromanhebung beim Starten (Anlassen) überbrückt.]] Seit Einführung des Ottomotors wurden mit mechanischen Unterbrechern arbeitende Zündspulen über einen Zeitraum von rund einem Jahrhundert eingesetzt. Die Kontakt- bzw. Primärströme betrugen zwischen 4 und 5 Ampere. Hierdurch war die an die Zündkerze gelieferte Energie, die von der Hauptinduktivität der Zündspule, ihrem Übersetzungsverhältnis, dem Entstörwiderstand im Sekundärkreis abhängt, insbesondere bei hoher Motordrehzahl und vielen Zylindern auf ca. 5 bis 35 [[Joule|mJ]] begrenzt. Dagegen können mit transistorgeschalteten Zündspulen (Transistorzündung) und Thyristorzündungen erheblich höhere Primärströme erzeugt werden (Zündfunkenenergie zwischen ca. 50 und 100 mJ).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bosch Technische Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 1, Heft 5, 1966, S. 256–264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;G. Söhner, H. Splitter: &amp;#039;&amp;#039;Konventionelle und elektronische Zündanlagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Elektronik.&amp;#039;&amp;#039; 8, 1966, S. 235–238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.delphi.com/manufacturers/auto/powertrain/gas/ignsys/igncoils |wayback=20150612172042 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-25 10:51:21 InternetArchiveBot }} abgerufen am 11. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CDI-EquivalentCD(Bosch).png|mini|Thyristor-Zündanlage: Zum Zünden wird ein auf ca. 400&amp;amp;nbsp;Volt geladener Kondensator vom Thyristor an die Primärwicklung der Zündspule geschaltet.]] Die [[Hochspannungskondensatorzündung]] (Thyristor-Zündung) lieferte im Vergleich zu Unterbrecher-Zündanlagen eine hohe Zündenergie bei größerer Zündspannungsreserve und kürzerer Spannungsanstiegszeit. Allerdings ist die Funkendauer nun nicht mehr von der Zündspulen-Hauptinduktivität, sondern von ihrer Streuinduktivität und den Zündspulen- und Entstörwiderständen abhängig. Der kürzere, kräftige Funke ist zwar sicherer, eine lange Glimmentladung ist für die Entflammung magerer und/oder inhomogener Zündgemische jedoch oft vorteilhafter.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bosch Technische Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 1, Heft 6, 1966, S. 297–304, siehe S. 304 (4.1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Bertling, H. Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Anforderungen an Zündanlagen zur Entflammung magerer Zündgemische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Automobiltechnische Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; (ATZ) 80, 4, 1978, S. 157 (3.1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse über elektrische Zündfunken und ihre Eignung zur Entflammung brennbarer Gemische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Industrie.&amp;#039;&amp;#039; 4/77 &amp;amp; 3/78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand der Technik 2020 sind [[Zündung (Verbrennungsmotor)#Vollelektronische Zündanlage (VEZ)|vollelektronischen Zündanlagen]] in Verbindung mit Einzelzylinder-Zündspulen. Die Motorelektronik kann anhand des rückgemessenen Zündstromverlaufes Werte zur Regelung gewinnen.[[Datei:DME-EZZ0221504004.png|mini|Transistorzündung mit Einzelzylinder- bzw. Kerzenschacht-Zündspulen. In den Zündspulen befindet sich eine Schaltfunkenstrecke]] Anstelle einer in der Zündspule eingebauten Vorfunkenstrecke kann auch eine Hochspannungsdiode eingesetzt werden. Beides vermeidet ein Zünden durch die beim Einschalten des Primärstroms einige Millisekunden vor dem [[Zündzeitpunkt]] im Sekundärkreis induzierte Spannung an den Zündkerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ISO 6518 ===&lt;br /&gt;
In der ISO 6518-1 (Stand Juni 2002) sind unter Kapitel 4 technologisch unterschiedliche Ausführungen von Zündspulen für Zündsysteme von Straßenfahrzeugen erfasst. Es werden außerdem Einflüsse angegeben, die zu unkontrollierten Zündvorgängen führen können (Kap. 7). Die daran anknüpfende ISO 6518-2 (Korrektur September 1997) verweist bereits in ihrem einleitenden Teil (Geltungsbereich) auf zwei methodische Vorgehensweisen, der Problematik einer unzureichenden Reproduzierbarkeit von Angaben zur Ausgangsenergie von Zündsystemen zu begegnen. Bei &amp;#039;&amp;#039;Methode A&amp;#039;&amp;#039; werden Funkenstrecken verwendet (Kap. 5.3.1), bei &amp;#039;&amp;#039;Methode B&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Zenerdiode]]n-Reihenschaltung als Ersatzlast empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ermittlung des maximalen Hochspannungsangebots werden in ISO 6518-2 unter anderem Ersatzschaltungen für unterschiedliche Belastungsfälle einer Zündspule angegeben: Eine unmittelbar am Hochspannungsausgang angeschlossene Zündkerze, wie dies bei Zündspulen für Zündkerzenschachtmontage der Fall ist, wird durch eine Parallelschaltung eines 1-MΩ-Widerstands mit einem Kondensator von 25 pF simuliert. Bei einer Zündleitung zwischen diesen Komponenten soll der Wert dieses Kondensators 50 pF betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funkendauer und Energie der Glimmentladung ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Zündspannung an den Zündkerzenelektroden das Feld für die sich ausbildende &amp;#039;&amp;#039;Streamerladung&amp;#039;&amp;#039; in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Predischarge phase&amp;#039;&amp;#039; in weniger als einer Nanosekunde aufgebaut hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard M. Bazelyan, Yuri P. Raizer: &amp;#039;&amp;#039;Spark Discharge.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press LLC, 1998, zur Terminologie S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgt die Funkendurchbruchphase (&amp;#039;&amp;#039;Breakdown phase&amp;#039;&amp;#039;) im einstelligen Nanosekundenbereich mit einer von der Zündspannung und den Elektrodeneigenschaften bestimmten kapazitiven Energie von üblicherweise ca. 1 mJ. Auf diese Entladungsform folgt eine im Mikrosekundenbereich ablaufende Bogenentladung (&amp;#039;&amp;#039;Arc phase&amp;#039;&amp;#039;), die in Serien-Zündanlagen ebenfalls ca. 1 mJ beisteuert. Es folgt eine Glimmentladung (&amp;#039;&amp;#039;Glow discharge&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Colin R. Ferguson, Allan T. Kirkpatrick: &amp;#039;&amp;#039;Internal Combustion Engines: Applied Thermosciences.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. John Wiley &amp;amp; Sons, 2015, ISBN 978-1-118-53331-4, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard van Basshuysen, Fred Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Verbrennungsmotor.&amp;#039;&amp;#039; Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, S. 617.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Abschnitt liefert trotz hoher Verluste den größten Energie-Anteil für die Gemischentflammung in Transistorzündungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse über elektrische Zündfunken und ihre Eignung zur Entflammung brennbarer Gemische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Industrie.&amp;#039;&amp;#039; 4/77, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard van Basshuysen, Fred Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Verbrennungsmotor.&amp;#039;&amp;#039; Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, S. 617–618.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Der Zündfunke.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation 1997 am &amp;#039;&amp;#039;Institut für Physikalische Elektronik&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Stuttgart]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stromverlauf der Glimmentladung wird bei Unterbrecher- und Transistor-Zündungen vom Zeitverhalten der Funkenbrennspannung sowie den im Sekundärkreis wirksamen induktiven und ohmschen Werten der Zündspule und des Entstörwiderstandes bestimmt. Bei den Unterbrecher-Zündanlagen ist dem Glimmentladungsstrom eine vom notwendigen Primärkreiskondensator bestimmte gedämpfte Schwingung überlagert, welche die energetische Gesamtbilanz zwar nicht beeinflusst, jedoch den Spannungsanstieg verlangsamt. Bei einer Transistor-Zündspule ist die Hochspannungs-Anstiegszeit gering und wird durch den Schalttransistor bestimmt.&lt;br /&gt;
[[Datei:I(Glimm)-0221122001vs-0221504004.png|mini|Glimmentladungsströme zweier Transistorzündspulen mit Entstörwiderständen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funkenbrennspannung &amp;lt;math&amp;gt;U_b&amp;lt;/math&amp;gt; ist vom Elektrodenabstand, der  Verdichtung bzw. Zylinderfüllung sowie dem Zündwinkel abhängig. Einen Richtwert für die Bewertung von Zündspulen gibt ISO 6518-2 mit einer Brennspannung von konstant 1&amp;amp;nbsp;kV vor, dementsprechend ist die Ersatzlast (Zenerdiodenstrecke) bemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Fachjargon „Funkenschwanz“ genannte Spannungsverlauf kann bei Lastwechseln oder bei Turbulenzen im Elektrodenbereich auch vielgestaltiger sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bosch Technische Berichte: Batteriezündung (SZ).&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. 1976, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--entfernt, siehe Disk--[[Datei:ESB ZSpule Gimmentladung.png|mini|hochkant=1.2|[[Ersatzschaltbild]] und Verlauf einer Glimmentladung im Ausgangskreis einer Zündspule]]--&amp;gt;Bei einer unterbrecherkontakt- und transistorgeschalteten Zündspule sinkt die gespeicherte magnetische Energie und damit der Entladungsstrom ab dem Öffnen des Kontaktes bzw. Abschalten des Transistors mit&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{d_i}{d_t} = \frac{U_b}{L}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab, beeinflusst durch die Zeitkonstante&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\textstyle \tau = \frac{L}{R}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird der Strom Null, endet die Glimmentladung.&amp;lt;!--wegen TF und Fehlern auskommentiert-- Die von der Zeitkonstanten &amp;lt;math&amp;gt;\textstyle \tau = \frac {L}{R}&amp;lt;/math&amp;gt; bestimmte Stetigkeit des Zeitverlaufs über diesen Zeitpunkt hinaus – d.&amp;amp;nbsp;h. der roten Kurve folgend – wäre nur unter der Bedingung aufrechtzuerhalten, dass ein Strombetrag der Größe &amp;lt;math&amp;gt;\textstyle \frac{U}{R}&amp;lt;/math&amp;gt; diesen Kreis nachfolgend speisen würde. In diesem Fall wäre für die Entladung der Induktivität, entsprechend dem [[Spule (Elektrotechnik)#Zu- und Abschaltvorgänge bei Gleichspannung|Spulenstromverlauf beim Ausschaltvorgang]], also nur ihr ohmscher Widerstand anzusetzen, wodurch der Augenblickswert &amp;lt;math&amp;gt;\textstyle \frac{U}{R}&amp;lt;/math&amp;gt; für den Zeitpunkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie folgt definiert erscheint:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \frac{U}{R} = \left( \frac{U}{R} + I \right) \cdot e^{- \frac{R}{L} \cdot t_F}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ansatz kann beispielsweise mit der [[Laplace-Transformation]] nachgewiesen werden. Es gilt die Umlaufgleichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;u_{\mathrm{L}} + U + R \cdot i = 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;L \frac{di}{dt} + U + R \cdot i = 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Laplace-Transformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;L \cdot \left(s \mathcal{L}\left\{i\right\} - i_{\mathrm{(t = 0)}}\right) + \frac{U}{s} + R \cdot \mathcal{L}\left\{i\right\} = 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. mit &amp;amp;nbsp;&amp;lt;math&amp;gt;i_{\mathrm{(t = 0)}} = I &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;L (s \mathcal{L}\left\{i\right\} - I) + \frac{U}{s} + R \cdot \mathcal{L}\left\{i\right\} = 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder umgeschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{L}\left\{i\right\} = - \frac{U}{L} \cdot \frac{1}{s \cdot \left(s + \frac{R}{L} \right)} + \frac{I}{s + \frac{R}{L}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. zur Rücktransformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;i = - \frac{U}{L} \cdot \mathcal{L}^{-1} \left\{\frac{1}{s \cdot \left(s + \frac{R}{L}\right)} \right\} + I \cdot \mathcal{L}^{-1} \left\{\frac{1}{s + \frac{R}{L}} \right\}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Funktionspaar-Entsprechungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::&amp;lt;math&amp;gt;e^{- a \cdot t} \Longleftrightarrow \frac{1}{s + a}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;- \frac{1}{a} \cdot \left(e^{- a \cdot t} - 1\right)&lt;br /&gt;
\Longleftrightarrow \frac{1}{s \cdot (s + a)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;i = \left( \frac{U}{R} + I \right) \cdot e^{- \frac{R}{L} \cdot t} - \frac{U}{R}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Vgl. oben!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funkendauer &amp;lt;math&amp;gt;\textstyle t_F&amp;lt;/math&amp;gt; folgt durch Nullsetzen von &amp;amp;nbsp;&amp;lt;math&amp;gt;\textstyle i&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;t_F = - \frac{L}{R} \cdot \ln \frac{1}{1 + \frac{I \cdot R}{U}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unter der Voraussetzung einer zeitlich konstanten Brennspannung gelangt das Berechnungsverfahren von [[Rolf Badenhausen (Unternehmer)|Rolf Badenhausen]], zu diesem der Lösungsansatz jedoch nur mit einer [[Exponentialgleichung]] (ohne Laplace-Transformation), zum gleichen Ergebnis:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rolf Badenhausen: &amp;#039;&amp;#039;„AutoScreen“: Auswertung von Oszillogrammen und Messergebnissen in der Motordiagnostik.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen zu Zündfunken.&amp;#039;&amp;#039; In: Elrad, Ausgabe 10/90 (S. 94–95)&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funkenenergie der Glimmentladung beträgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E_F = \int\limits_{0}^{t_F} u_{\mathrm{(t)}} \cdot i_{\mathrm{(t)}}\ dt&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. vereinfacht mit &amp;amp;nbsp;&amp;lt;math&amp;gt;\textstyle u_{B\mathrm{(t)}} = U&amp;lt;/math&amp;gt; entsprechend ISO 6518-2 &amp;#039;&amp;#039;Methode B&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E_{zd} = U \cdot \int\limits_{0}^{t_F} i\ dt&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--wegen Fehlern entfernt--&lt;br /&gt;
oder explizit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E_{zd} = L \cdot \frac{U}{R} \cdot \left( \frac{U}{R} + I \right) \cdot \left(1 - e^{- \frac{R}{L} \cdot t} \right) - \frac{U^2}{R} \cdot t_F&amp;lt;/math&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Strom an der Kerze auf Null abgeklungen ist, führen die in und an der Zündspule wirkenden kapazitiven Komponenten die Spannung &amp;lt;math&amp;gt;\textstyle U = U_b&amp;lt;/math&amp;gt;, wodurch eine periodisch abklingende Schwingung entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Bosch Technische Berichte: Batteriezündung (SZ).&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiebilanz kapazitiver und induktiver Zündsysteme ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur induktiven Energiespeicherung in der Zündspule bei Unterbrecher- und Transistorzündung ist bei der Hochspannungskondensatorzündung (Thyristorzündung) die Energie im Kondensator gespeichert.&amp;lt;!--entfernt wg. o.T.-- Die Funkendauer der hier erfolgenden Bogenentladung wird wesentlich von diesen beiden Komponenten in Form einer gedämpften periodischen Schwingung bestimmt, deren Periodendauer von der wirksamen Gesamtkapazität im Primär- und Sekundärkreis und gegebenenfalls von darin enthaltenen reellen Widerständen (Entstörung des Hochspannungskreises) abhängig ist. Demnach tendiert der Funkenstrom grundsätzlich zu einem sinusförmigen Verlauf, wobei nach seinem ersten Nulldurchgang die Funkenstrecke zur Umkehr der Ladungsträgerrichtung jedoch kaum mehr aufrechterhalten werden kann.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Serien-Zündsystemen beträgt die Funkendauer zwischen ca. 0,02 und 0,2 Millisekunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einfluß der elektrischen Zündung auf Betriebsverhalten und Abgaszusammensetzung im Ottomotor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MTZ.&amp;#039;&amp;#039; 33, 1972, S. 408–409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messverfahren &amp;#039;&amp;#039;Methode A&amp;#039;&amp;#039; nach ISO 6518-2 (ohne Entstörwiderstand) liefert zum Beispiel bei zwei Thyristor-Zündsystemen mit eingangsseitigen Energien von 148 mJ bzw. 58 mJ eine Zündfunkenenergie von höchstens 3 mJ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Transistor-Zündsystemen und eingangsseitigen Energie von 137 mJ bzw. 84 mJ wurden Funkenenergien von 24 mJ bzw. ca. 14 mJ gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit arbeiten Transistor-Zündanlagen effektiver als Thyristor-Zündanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kenndaten einiger Zündspulen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Typbezeichnung !! L&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; [mH] !! L&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; [H] !! R&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; [Ω] !! R&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; [kΩ] !! ü [n&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;:n&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;] !! C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; [pF]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221122001 (TSZ)&amp;lt;br /&amp;gt;Bosch 0221122010 (TSZ)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vorwiderstände 0,4 Ω + 0,6 Ω&amp;lt;/small&amp;gt; || 2,8 || 71 || 0,4  || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,3 || 160 || 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221122005 (TSZ)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vorwiderstände 0,4 Ω + 0,6 Ω&amp;lt;/small&amp;gt; || 6,1 || 71 || 1,35 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8,9 || 110 || 30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221122009 (TSZ)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vorwiderstände 0,4 Ω + 0,6 Ω nur für&amp;lt;br /&amp;gt;Steuergeräte ohne Primärstromregelung&amp;lt;/small&amp;gt; || 8,2 || 30 || 1,15 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;7,2 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;60 || 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221118307 (EZ/TSZ) || 5,5 || 50 || 0,55 || 10,0 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;95 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221118319 (TSZ) || 6,0 || 38 || 0,83 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;7,5 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;80 || 28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221118329 (EZ/TSZ) || 4,5 || 45 || 0,35 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;9,4 || 100 || 22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221118335&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Motronic ML 1.3&amp;lt;/small&amp;gt; || 3,5 || 35 || 0,50 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;6,0 || 100 || 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221119030 „KW12V“&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vorwiderstand 1,8 Ω&amp;lt;/small&amp;gt; || 6,1  || 71 || 1,35 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;8,9 || 110 || 30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221119035 „K12V“ || 9,7 || 62  || 3,1 || 11,3 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;80 || 22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221504004&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;DME, Einzelzylinder-Zündspule &amp;lt;/small&amp;gt; || 4,5 || 36  || 0,3 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;4,0 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;90 ||12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bosch 0221121005 (HKZ)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;sub&amp;gt;2σ&amp;lt;/sub&amp;gt; = 0,5 H&amp;lt;/small&amp;gt; || 0,38|| 3,8 || 0,1 || &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;0,46|| 100 || &amp;lt;3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Delco Remy DR502&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vorwiderstand 1,6–1,8 Ω&amp;lt;/small&amp;gt; || 6,3 || 63 || 1,3 || 5,8 || 100 || 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;EZ = Elektronische Zündanlage&amp;lt;br /&amp;gt;DME = Digitale Motorelektronik&amp;lt;br /&amp;gt;HKZ = Hochspannungs-Kondensatorzündung&amp;lt;br /&amp;gt;TSZ = Transistorzündung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auffällig hohe Übersetzungsverhältnis der ersten von Bosch in Serie produzierten Transistor-Zündspule erklärt sich durch ihre Steuerung mittels Germanium-Schalttransistoren. Deren zulässige Kollektor-Emitter-Sperrspannung liegt erheblich unterhalb der später verfügbaren Siliziumtransistoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für eine möglichst verlustarme Energieübertragung wichtige [[Koppelfaktor]] zwischen Primär- und Sekundärwicklung beträgt ca. 0,9 bei Zündspulen in traditioneller Zylinderbauweise. Ausführungen mit einem Mantelkern ermöglichen Kopplungsfaktoren von etwa 0,96.&amp;lt;!--gibt es bitte hierzu eine Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Hüppen, Dieter Korp: &amp;#039;&amp;#039;Autoelektrik alle Typen.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, Stuttgart 1968, ISBN 3-87943-059-4.&lt;br /&gt;
* Jürgen Kasedorf, Richard Koch: &amp;#039;&amp;#039;Service-Fibel für die Kfz-Elektrik.&amp;#039;&amp;#039; 14., überarbeitete Auflage. Vogel Buchverlag, 2001, ISBN 3-8023-1881-1.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Dietsche, Thomas Jäger, Robert Bosch GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrtechnisches Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; 25. Auflage. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-528-23876-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.oldtimers-im-fokus.ch/funktionsweise_zundspule.html So entsteht die Hochspannung]&lt;br /&gt;
* [http://mosfetkiller.de/?s=zuendspulen Ansteuerungsschaltungen für Zündspulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zundspule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zündung (Verbrennungsmotor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugelektrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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