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	<title>Zündfunk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:45:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Z%C3%BCndfunk&amp;diff=177507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-10-04T14:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zuendfunk.svg|mini|Logo der Sendung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zündfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1974 ein Magazin im [[Hörfunk]] des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]]. Es wurde als „Jugendmagazin“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Jugendfunk war ein Genre typisch für die Zeit der [[Studentenbewegung]], als die Stimmen von jungen Menschen wichtiger und von Rundfunkanstalten zaghaft aufgegriffen wurden. Ähnlich wie für den [[Schulfunk]] veränderte sich die politische und mediale Lage in den frühen 2000er Jahren so, dass die Redaktionen für Jugendfunk abgeschafft wurden oder in anderen aufgingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet und gedieh 30 Jahre später zu einem etablierten Magazin. In den ersten 20 Jahren seines Bestehens fiel der Zündfunk wegen seiner für die damalige Radiolandschaft ungewöhnlich direkten Ansprache, der Vermittlung von Pop-Kultur und alternativer Literatur sowie seiner politisch-kritischen Berichterstattung auf. Viele der Autoren und Redakteure stiegen später in hohe Positionen innerhalb des BR und anderen Rundfunkanstalten auf.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Redaktionsleiter Christoph Lindenmeyer wurde Hörspiel- und B2-Wellenchef.  Die Moderatoren Dieter Heß, [[Herbert Kapfer (Autor)|Herbert Kapfer]], Jürgen Seeger stiegen im BR zum Kulturchef, Hörspielchef und E-Musik-Chef auf. Moderator Jo Angerer wurde Redakteur bei &amp;#039;&amp;#039;Monitor&amp;#039;&amp;#039; im WDR, Redakteurin Mercedes Riederer Leiterin der Politik und Chefredakteurin des BR, Redakteur Klaus Kastan Korrespondent des BR in London und Washington.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zur gleichen Zeit gegründete „Jugendwellen“ wie &amp;#039;&amp;#039;[[SDR 3|Point]]&amp;#039;&amp;#039; (Süddeutscher Rundfunk), &amp;#039;&amp;#039;SF-Beat&amp;#039;&amp;#039; (Sender Freies Berlin) und &amp;#039;&amp;#039;[[Radiothek]]&amp;#039;&amp;#039; (WDR) wurden eingestellt, weil sich die Idee des gegen den Mainstream arbeitenden Jugendfunks überlebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Der Begriff „Zündfunk“ entstand im Rahmen eines [[Brainstorming]]s der Jugendfunkredakteure im Jahr 1973. Als Favorit schälte sich „Funkzündung“ heraus. [[Dagmar Reim]] drehte schließlich das Wort zu „Zündfunk“ um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars Langenau |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/50-jahre-zuendfunk-muenchen-bayerischer-rundfunk-bayern-2-jubilaeum-lux.GJQAHBApX5AxihSDhobbVw |titel=München: 50 Jahre Zündfunk im BR - angeblicher „Rotfunk“ im CSU-Haussender |datum=2024-11-04 |sprache=de |abruf=2025-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Januar 1974 ging das Jugendprogramm auf [[Bayern 2]] zum ersten Mal unter dem Titel „Zündfunk“ auf Sendung. Der Zündfunk lief Montag, Mittwoch und Freitag jeweils 30 Minuten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Die Geschichte des Jugendfunks reicht noch viel länger zurück – 1956 wurde zum ersten Mal ein „Magazin für junge Leute“ im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Portfolio der Jugendfunkredaktion gehörten damals außerdem die Sendungen „Kontakt“, „Redaktion 4-32“, „Club 16“ (später: „Zündfunk Club“; Musikmagazin&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;Zündfunk Club&amp;#039;&amp;#039; lief bis zum März 1984. Ab April 1984 fiel das „Club“ weg. Die Sendungen selbst veränderten sich dadurch aber nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;), „Playback Club 16“, „Pop Selection“ (monothematische Pop-Geschichte; den Sendetitel hat [[Julia Edenhofer]] erfunden), „Klickfunk“ (für die jüngeren Jugendlichen) und „[[Pop Sunday]]“ (Literatur und Rockmusik). Pop Sunday verstand sich als Gegenbewegung gegen den Kulturbetrieb, schöpfte viele Autoren aus der alternativen Literaturszene ab und war Keimzelle mehrerer Künstlerkarrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ausrichtung ===&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der Zündfunk entwickelte sich vom „Jugendfunk“ zu einem „modernen Zielgruppenprogramm mit unabhängigen und kritischen Inhalten“ weiter. Man griff seit den 1970er-Jahren politisch brisante Themen etwa in Sendungen über die „Haidhausener Krawalle“, die Proteste gegen die [[Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf]], gegen die Schließung von Jugendzentren, über den [[Deutscher Herbst|Deutschen Herbst 1977]], die [[Atomkraftgegner|Anti-AKW-Proteste]], den [[Mauerfall]] und das Wiederaufleben des [[Rechtsextremismus]] in den frühen 1990er-Jahren auf. Die Redaktion versuchte in Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] den Alltag in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], jenseits von Todesstreifen und Mauer, aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konkurrenz zu Jugendwellen ===&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren sah sich die Redaktion mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert: Die [[Privatsender]] drängten mit Popmusik auf den Markt. Der Zündfunk positionierte sich auf dem immer härter umkämpften Radiomarkt als Alternative zu Hitsendungen für junge Hörer in anderen Programmen und neben [[Bayern 3]], dem erfolgreichen Mainstream-Angebot des Bayerischen Rundfunks, indem er sich auf eine Berichterstattung abseits des [[Mainstream]]s konzentrierte. [[Punk]], [[Heavy Metal]], [[Techno]] fanden, wenn im Radio, dann im Zündfunk zuerst statt. Trends wie die „[[Hamburger Schule (Popmusik)|Hamburger Schule]]“ mit Bands wie [[Blumfeld (Rockband)|Blumfeld]] oder [[Tocotronic]] und deutschsprachiger [[Rap]] wurden frühzeitig aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Konzepte in den 1980ern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BitByteGebissenBandkarton.jpg|mini|Zuspielband von „Bit, byte, gebissen“ am 9.&amp;amp;nbsp;März 1987. So ähnlich sahen in den 1980er Jahren alle Bänder aus, von denen vorproduzierte Elemente während der Live-Sendung eingespielt wurden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bandpass einer Computersondersendung im BR-Zündfunk1988.jpg|mini|Bandpass einer Computersondersendung von [[Maximilian Schönherr]] (1988)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tankard und Napalm im Zündfunk Radiotop - 1. Oktober 1990 - live.ogg|mini|[[Andreas Geremia|Andreas „Gerre“ Geremia]] von &amp;#039;&amp;#039;Tankard&amp;#039;&amp;#039; und Stig Chris Liggio von &amp;#039;&amp;#039;Napalm&amp;#039;&amp;#039; live im [[Bayerischer Rundfunk|BR]]-Zündfunk Radiotop vom 1. Oktober 1990.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wann ist bloß wieder Radiotop.webm|mini|Wann ist bloß wieder Radiotop? Aufstellpapierbühne von Hans-Jörg Brehm, ca. 1993]]&lt;br /&gt;
1978 übernahm Christoph Lindenmeyer die kommissarische und 1980 die volle Leitung der Redaktion Jugendfunk. Er prägte die Ausrichtung des Zündfunks bis zu seinem Wechsel ins [[Hörspiel]] 1988 und stieß mehrere innovative Projekte an, unter anderem das erste regelmäßige, nämlich wöchentliche Computermagazin im deutschsprachigen Hörfunk: [[Bit, byte, gebissen]] (Erstsendung 1984). Im Zündfunk entstanden zahlreiche, für die 1980er- und 1990er-Jahre innovative Konzepte, etwa&lt;br /&gt;
* die monothematischen Sendungen am Samstag, wo es, eingerahmt von Rockmusik, um große Themen wie „Die Kälte“ oder „P wie privat“ ging,&lt;br /&gt;
* Mitte der 1980er-Jahre die Vorstellung von unbekannten Musikern, die sich der neuen Technik des [[Homerecording]]s bedienten,&lt;br /&gt;
* zu Beginn der [[Techno]]-DJ-Kultur unmoderierte Sendungen mit damals weitgehend unbekannten [[DJ]]s wie [[DJ Hell]] und [[Paul van Dyk]]&lt;br /&gt;
* von 1993 bis 1997 sendete der Zündfunk am Montag das „[[Zündfunk Radiotop|Radiotop]]“ mit stets offenem Hörertelefon, einem stumm im Studio sitzenden, meist schlafenden Co-Moderator und Musik zwischen [[Death Metal]] und [[Jungle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwuchsförderung ===&lt;br /&gt;
Der Zündfunk fördert den bayerischen und überregionalen Musiker-Nachwuchs. Neben der On-air-Präsenz auch mit Demo-Kassetten-Tests (später im [[MP3]]-Format) oder den drei CDs „Unter Unserem Himmel“, auf denen sich Bayerns Popnachwuchs versammelte. Im Jahr 2002 rief der Zündfunk das Indoor-Festival „Bavarian Open“ ins Leben, das seitdem jeden Herbst im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München stattfindet. Seit 2009 wird es als on3-Festival vom damals gestarteten BR-Jugendangebot [[on3]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondersendungen ===&lt;br /&gt;
Am 23. März 2012 verabschiedete sich der Zündfunk aus seinem angestammten Studio 12 vor dem Umzug in einen voll digitalen Sendekomplex mit einer zweistündigen Sondersendung unter dem Titel „Der analoge Salon“. Dabei wurde vollständig auf aufgezeichnete Programmelemente verzichtet: Musik, Jingles, Reportagen, gebaute Beiträge u.&amp;amp;nbsp;a. wurden also –&amp;amp;nbsp;in Anlehnung an die Anfangszeiten des Radios&amp;amp;nbsp;– live im Studio produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initiative „Zündfunk retten!“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuendfunk-retten1.JPG|mini|Demonstration vor dem BR-Funkhaus am 27. April 2006]]&lt;br /&gt;
Der BR erwog im Frühjahr 2006, den Zündfunk zugunsten einer eigenen Jugendwelle abzusetzen. Diese sollte über Internet und [[Digital Audio Broadcasting]] ausgestrahlt werden; mehrere Zeitungen, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|SZ]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; berichteten, dass das Konzept am 27. April 2006 dem Hörfunkausschuss des [[Rundfunkrat]]es vorgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=MAX HÄGLER |Titel=Zündung bei „Zündfunk“ |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2006-04-27 |ISSN=0931-9085 |Seiten=18 |Online=https://taz.de/Zuendung-bei-Zuendfunk/!440904/ |Abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=MAX HÄGLER |Titel=Schonfrist für „Zündfunk“ |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2006-04-29 |ISSN=0931-9085 |Seiten=19 |Online=https://taz.de/Schonfrist-fuer-Zuendfunk/!439717/ |Abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen formierten Hörer der Sendung im April 2006 die Initiative &amp;#039;&amp;#039;Zündfunk retten!&amp;#039;&amp;#039;, die eine entsprechende Petition startete. Insgesamt wurden mehr als 11.000 Unterschriften&amp;lt;ref name=&amp;quot;petition.zuendfunk-retten&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Petitionsliste |url=http://petition.zuendfunk-retten.de/results.php |wayback=20070116032226}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Stand Dezember 2006) gesammelt. Zahlreiche Prominente unterstützten die Aktion, darunter [[Elfriede Jelinek]], [[Sandra Maischberger]] und [[Heribert Prantl]]. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, organisierte die Aktion auch ein Festival in der Münchner [[Muffatwerk|Muffathalle]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;zuendfunk-retten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zuendfunk-retten.de/festival Festival &amp;quot;Mehr Zündfunk&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dem 18 Bands und Künstler vor gut tausend Gästen spielten. Zudem appellierte man an den Rundfunkrat, die Sendung Zündfunk zu einem eigenen UKW-Programm auszubauen, da der Bayerische Rundfunk die einzige Hörfunkanstalt der ARD ohne eigenes Jugendprogramm ist. Dazu starteten sie eine Petition „Junge Welle auf UKW“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://jungewelle-auf-ukw.de/aufruf/ | wayback=20071017182721 | text=Petition &amp;quot;Junge Welle auf UKW&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen mit dem [[Bayerischer Jugendring|Bayerischen Jugendring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung des Zündfunk ==&lt;br /&gt;
=== Wirkung ===&lt;br /&gt;
Die Wirkung des Zündfunks reicht weit über die regionale Verbreitung des Bayerischen Rundfunks hinaus, besonders seit die Sendungen über [[Webradio]] zu empfangen sind. Bei Umfragen von Musikzeitschriften wie [[Spex (Zeitschrift)|Spex]] und [[DeBug|de:Bug]] wird der Zündfunk immer wieder auf vordere Plätze unter den beliebtesten Rundfunksendungen gewählt. Die von konservativen Hörern als „links“ verschriene Ausrichtung der Sendung – eine chronische Diskussion der 1980er-Jahre –, sahen andere als Deckmäntelchen eines konservativen Senders, sich einen progressiven Anstrich zu geben. Ein Einfluss der Hörfunkdirektion auf die Inhalte war nicht wahrzunehmen; die Redaktion musste sich jedoch gegen zahlreiche Versuche wehren, die Sendungen zu verschieben und zu kürzen – nicht immer erfolgreich. In der Gesamtschau haben Sendungen des Jugendfunks an Bedeutung verloren, seit es ganze Wellen mit Rock-Musik und Teenager ansprechenden Themen gibt und das Internetradio mit einem konkurrenzlos breiten Angebot an Musik und Information zum Massenmedium wurde. [[ARD]]-weit ist der Zündfunk die einzig verbleibende Sendereihe unter der Flagge eines „Jugendfunks“. Die entsprechenden Sendungen, etwa „Point“ im Süddeutschen Rundfunk, die „[[Radiothek]]“ im WDR oder „SF Beat“ im Sender Freies Berlin wurden alle längst eingestellt. Im März 2012 gab der Sänger [[Sven Regener]] dem Zündfunk ein Interview&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Regeners Wutrede: [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/pop-platten/sven-regener-urheberrecht100.html Debatte ums Urheberrecht – Herr Regener mischt auf]&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Thema Urheberrecht und löste damit eine kontroverse Debatte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
Zündfunk-Sendungen wurden vielfach ausgezeichnet, u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[Robert-Geisendörfer-Preis]] der Evangelischen Kirche, dem &amp;#039;&amp;#039;RIAS Award&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Axel-Springer-Preis]] für junge Journalisten, dem &amp;#039;&amp;#039;New York Radio Festival Award&amp;#039;&amp;#039; in Silber und Gold, dem Glashauspreis der [[IG Medien]], dem Bayerischen Rockpreis [[Pick Up (Auszeichnung)|Pick Up]] 2003 und mit dem Journalistenpreis des Deutschen Kulturrates 2008. 2011 wurde der Journalist [[Marco Maurer (Journalist)|Marco Maurer]] für seine Zündfunk-Reportage „Mein Türke und ich“ mit dem [[Civis – Europas Medienpreis für Integration|Civis-Preis]] ausgezeichnet. Mehrere Mitarbeiter bekamen seit den 1980er Jahren den [[Kurt-Magnus-Preis]], wie zum Beispiel 2012 der Zündfunk-Redakteur [[Christian Schiffer (Journalist)|Christian Schiffer]], der zudem 2015 den [[Prix Marulić]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Mitarbeiter ===&lt;br /&gt;
Bekannte Medienpersönlichkeiten wie die ARD-Talkerin Sandra Maischberger, der ZDF-Moderator [[Thomas Gottschalk]], Lotto-Fee [[Franziska Reichenbacher]] oder die frühere Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, [[Dagmar Reim]], haben beim Zündfunk ihre ersten Erfahrungen im Hörfunk gesammelt. Schriftsteller, Dramaturgen und Filmemacher haben Beiträge für den Zündfunk geleistet: [[Max Goldt]], [[Rainald Goetz]], [[Friedrich Ani]], [[Romuald Karmakar]], [[Herbert Achternbusch]], Elfriede Jelinek waren bereits früh in ihrer Karriere im Zündfunk zu hören. Der Schriftsteller [[Helmut Krausser]] stellte als 16-Jähriger in Pop Sunday „Dreizehn pessimistische Gedichte“ vor. Buchautor [[Thomas Meinecke]] moderierte seit Mitte der 1980er beim Zündfunk. [[Karl Bruckmaier]] gehörte zu den ganz frühen Musikmoderatoren des Zündfunks, wurde später Übersetzer und Hörspielregisseur. [[Nikolai von Koslowski]], ein wichtiger [[Feature (Darstellungsform)|Feature]]-Regisseure der [[ARD]], war in den 1980er-Jahren Autor und Regisseur im Zündfunk. [[Ulrich Bassenge]] moderierte Musiksendungen im Zündfunk und wurde später Hörspielautor und - regisseur. [[Klaus Kastan]] sorgte als langjähriger Redakteur für eine politische Ausrichtung der Sendung, [[Mercedes Riederer]], ebenfalls Redakteurin, lehrte später an der [[Deutsche Journalistenschule|Deutschen Journalistenschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zündfunk Netzkongress ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. November 2013 fand unter dem Titel „[[42 (Antwort)|42]]“ im [[Münchner Volkstheater]] der erste &amp;#039;&amp;#039;Zündfunk-Netzkongress&amp;#039;&amp;#039; zu [[Netzpolitik|netzpolitischen]] Themen statt. Zu Gast waren unter anderem [[Neil Harbisson]], [[Anke Domscheit-Berg]], [[Wolfgang Nešković]] und [[Marina Weisband]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/zuendfunk-netzkongress/index.html &amp;#039;&amp;#039;#zf42: Der Netzkongress&amp;#039;&amp;#039;.] Bayerischer Rundfunk; abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kongress fand bis inkl. 2020 jährlich statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zuendfunk-netzkongress.de/ |titel=Alles Wichtige zum Zündfunk Netzkongress|zugriff=2025-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Referenten waren seitdem [[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]], [[Shahak Shapira]], [[Peter Sunde]], [[Constanze Kurz]], [[Linus Neumann]], [[Markus Beckedahl]], [[Martina Mara]], [[Frank Rieger]], [[Philipp Ruch]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zuendfunk-netzkongress.de/speaker-2017/ |titel=Speaker 2017 – Zündfunk Netzkongress |zugriff=2017-10-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171014183208/https://zuendfunk-netzkongress.de/speaker-2017/ |archiv-datum=2017-10-14 |offline=ja |archiv-bot=2024-06-22 00:03:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== City of Pop ===&lt;br /&gt;
Zum 30. Geburtstag des Zündfunks wurde eine Sonderausgabe des Magazins „19“ veröffentlicht: City of Pop I.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=City of Pop I |url=http://www.designliga.com/projekte/br-zuendfunk-city-pop-1 |wayback=20141104112428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zusammenarbeit mit der Zündfunk-Redaktion entwickelte die Münchner Agentur Designliga eine Informationsgrafik in Form einer imaginären [[Stadt]], welche popkulturelle Zusammenhänge präsentiert. Die erste Ausgabe der City of Pop bildet über 800 Straßen und Plätze und über 350 individuelle, für die jeweiligen Künstler entwickelte, Icons ab. Auf der Rückseite der Karte sind die wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Ereignisse in einem Zeitstrahl dargestellt. Die [[Pinakothek der Moderne]] nahm die Karte in ihre Neue Sammlung auf. Zum 40. Geburtstag des Zündfunks erschien 2013:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.designliga.com/projekte/br-zuendfunk-city-pop-iii |wayback=20141104105927 |text= City of Pop III.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Ausgabe wurde der Plan vollständig von Hand gezeichnet. Insgesamt wuchs die City of Pop auf über 1300 Straßen und Plätze, über 500 Icons kamen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendezeiten ==&lt;br /&gt;
Sendezeiten auf [[Bayern 2]] (Stand Oktober 2025)&lt;br /&gt;
* Zündfunk - Montag bis Sonntag 19:04–20:00 Uhr&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bayerischer Rundfunk |url=https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-3896076.html |titel=Bayern 2 Zündfunk |datum=2025-10-03 |sprache=de |abruf=2025-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuendfunk.svg&lt;br /&gt;
Zuendfunk-schwarz.svg&lt;br /&gt;
Zuendfunk-2.svg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/2005/09/RettetdasRadio &amp;#039;&amp;#039;Rettet das Radio&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 9/2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/index.html Zündfunk] beim Bayerischen Rundfunk&lt;br /&gt;
* [https://www.sub-bavaria.de/ sub-bavaria, das Wiki der bayerischen Subkultur]&lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-zuendfunk-generator.shtml Das Zündfunk-Podcastangebot]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zundfunk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendsendung (Hörfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerischer Rundfunk (Hörfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunksendung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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