<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Yvonne_Mewes</id>
	<title>Yvonne Mewes - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Yvonne_Mewes"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yvonne_Mewes&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T22:49:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yvonne_Mewes&amp;diff=1562894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: /* Literatur */ Wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yvonne_Mewes&amp;diff=1562894&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-29T18:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yvonne Mewes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1900]] in [[Karlsruhe]]; † [[6. Januar]] [[1945]] in [[Ravensbrück]]) war Lehrerin in [[Hamburg]]. Ihre Opposition zur [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Gewaltherrschaft]] brachte sie ins [[Konzentrationslager Ravensbrück]], wo sie an den unmenschlichen Haftbedingungen starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Yvonne Mewes machte Abitur und kam als 20-Jährige mit ihrer Familie nach Hamburg, wo sie auch studierte. Sieben Jahre später, im Alter von 27 Jahren, wurde sie Studienassessorin an der damals noch privaten [[Heilwig-Gymnasium|Heilwigschule (heute Gymnasium)]] in der Isestraße. Dort lehrte sie Deutsch, Französisch und Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde sie auf eigenen Wunsch in den öffentlichen Schuldienst versetzt, und zwar an die Schule Curschmannstraße. Hier erlebte sie erstmals hautnah die Zwänge des Schulalltages im [[NS-Staat]]. Nachdem sie weder der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten war noch an der [[Kinderlandverschickung]] teilgenommen hatte, bat sie mehrmals um die Entlassung aus dem Schuldienst und reichte schließlich am 15. Juli 1944 ihre Kündigung ein. Dies blieb ohne Erfolg; die Kündigung wurde wegen Lehrermangels kurzerhand abgelehnt. Aufgrund der Arbeitsverweigerung von Mewes wandte sich die Schulbehörde an den Reichsstatthalter [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]] mit der Bitte, ein Exempel zu statuieren. Ihre Ablehnung der NSDAP war unter anderem dadurch begründet, dass ein ihr nahestehender Neffe als „[[Halbjude]]“ galt und sie dessen Diskriminierung unmittelbar miterlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. September 1944 wurde sie von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in „[[Schutzhaft]]“ genommen. Am 23. Dezember 1944 wurde sie ins [[KZ Ravensbrück]] eingeliefert und starb dort am 6. Januar 1945 an [[Hungertyphus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Hamburg erinnern zwei [[Stolpersteine]] an Mewes. Der eine befindet sich an ihrem ehemaligen Wohnort, an der Meerweinstraße 1 in Winterhude, der zweite am ehemaligen Schulgebäude der Heilwig-Schule in der Isestraße 146, wo sie am längsten gearbeitet hatte. Er wurde am 27. Februar 2008 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1985 wurde eine Straße in [[Hamburg-Alsterdorf]] nach Mewes benannt. Der &amp;#039;&amp;#039;Yvonne-Mewes-Weg&amp;#039;&amp;#039; wurde gleichzeitig mit sieben anderen Wegbenennungen in der Motivgruppe &amp;#039;&amp;#039;Verfolgte des Nationalsozialismus und Terroropfer&amp;#039;&amp;#039; durch einen Senatsbeschluss benannt. Der Weg befindet sich in einer Neubausiedlung, wo auch die anderen Wegbenennungen zu finden sind. In dem Weg sind einfache kleinere Reihenhausketten und ein Spielplatz, ein Schild unterm Straßenschild verrät einige Informationen über Yvonne Mewes. Die Straße ist etwa 140 Meter lang und hat eine 80° Kurve.&amp;lt;ref&amp;gt;Yvonne-Mewes-Weg: {{Coordinate|text=/|name=Yvonne-Mewes-Weg|NS=53.616219|EW=10.006291|type=landmark|dim=100|region=DE-HH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein von Yvonne Mewes befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;[[Garten der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/die-frauen/politik-soziales/ Historische Grabsteine: Politik &amp;amp; Soziales] Garten der Frauen e. V., abgerufen am 29. Ausguts 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Stolperstein,Wohnort Yvonne Mewes.jpg|Der Stolperstein an ihrem ehemaligen Wohnort an der Meerweinstraße 1&lt;br /&gt;
 Yvonne Mewes Stein 3.jpg|Der Stolperstein an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz, der Heilwigschule&lt;br /&gt;
 Yvonne Mewes weg.jpg|Straßenschild des benannten Weges in Hamburg-Alsterdorf&lt;br /&gt;
 Grabstein-Yvonne Mewes.jpg|Grabstein von Yvonne Mewes im Garten der Frauen auf dem [[Ohlsdorfer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rita Bake]] / Brita Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Stadt der toten Frauen: der Hamburger Friedhof Ohlsdorf in 127 Frauenportraits.&amp;#039;&amp;#039; Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 1997, ISBN 3-930802-56-2, S. 306.&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]] / [[Hans-Peter de Lorent]]: &amp;#039;&amp;#039;Schule unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Lehrerzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1985.&lt;br /&gt;
* Ursel Hochmuth, [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945: Berichte und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg Verlag, Frankfurt/Main 1969, Nachdruck 1980, ISBN 3-87682-036-7, S. 277f., S. 284.&lt;br /&gt;
* Franklin Kopitzsch / [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Christians, Hamburg 2003, ISBN 3-7672-1366-4, S. 286f.&lt;br /&gt;
* Peter Reichel / Harald Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Von der Katastrophe zum Stolperstein. Hamburg und Nationalsozialismus nach 1949&amp;#039;&amp;#039;. Dölling und Garlitz Verlag, München bzw. Hamburg 2005&lt;br /&gt;
* Ulrike Spar: &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg-Winterhude Biographische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2008&lt;br /&gt;
* [[Beate Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1933–1945 Geschichte. Zeugnis. Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg 2006 2. Auflage 2007.&lt;br /&gt;
* Rita Bake in Zusammenarbeit mit Wilfried Rottmann: &amp;#039;&amp;#039;Wer steckt dahinter? Hamburger Strassen die nach Frauen benannt sind. &amp;#039;&amp;#039;Landeszentrale für politische Bildung Hamburg 1996.&lt;br /&gt;
* Rita Bake: &amp;#039;&amp;#039;Wer steckt dahinter? Nach Frauen benannte Strassen, Plätze und Brücken in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg 2003.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Garbe]] und Kerstin Klingel: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten in Hamburg, Wegweiser zu den Stätten der Erinnerung an die Jahre 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Landeszentrale für politische Bildung; Im Auftrag der Hamburgischen Bürgerschaft und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg 2008.&lt;br /&gt;
* Hildegard Theres: &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg-Hamm – Biographische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039; © Landeszentrale für politische Bildung; Hamburg 2008, ©Institut für die Geschichte der deutschen Juden&lt;br /&gt;
* Astrid Louven/Ursula Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg-Wandsbek mit den Walddörfern – Biographische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung; Hamburg 2008, [[Institut für die Geschichte der deutschen Juden]]&lt;br /&gt;
* Lutz van Dieck (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehreropposition im NS-Staat, Biographische Berichte über den „aufrechten Gang“&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag 1990, Frankfurter am Main&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Hamburg: u.&amp;amp;nbsp;a. die Akten der &amp;#039;&amp;#039;Dienststrafkammer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://garten-der-frauen.de/politik-soziales/yvonne-mewes/ Biografie von Yvonne Mewes] bei Garten der Frauen e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mewes, Yvonne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Nord ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Eimsbüttel ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mewes, Yvonne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
	</entry>
</feed>