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	<title>Yvonand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ARK: Wappen revidiert</title>
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		<updated>2024-09-05T18:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wappen revidiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Yvonand&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Yvonand 2017.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Yvonand COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Yvonand.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Yvonand&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Jura-Nord vaudois|Jura-Nord vaudois]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Jura - Nord vaudois&lt;br /&gt;
| BFS = 5939&lt;br /&gt;
| PLZ = 1462&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH YVD&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.798062&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.745009&lt;br /&gt;
| HÖHE = 438&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 13.38&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.yvonand.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yvonand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Bezirk Jura-Nord vaudois|Jura-Nord vaudois]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Waadt|Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Yvonand liegt auf {{Höhe|438|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich der Bezirkshauptstadt [[Yverdon-les-Bains]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf der Schwemmebene der [[Mentue]], kurz vor ihrer Mündung in den [[Neuenburgersee]], im nördlichen Waadtländer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 13,4&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Hügellandes zwischen dem [[Neuenburgersee]] und dem [[Broye (Fluss)|Broyetal]]. Der zentrale Teil des Gebietes wird von der breiten Schwemmebene der Mentue eingenommen, die mit einem kleinen Delta in den Neuenburgersee mündet. Das Seeufer ist in der Region von Yvonand flach und von einem Schilf- und Waldgürtel umgeben. Im Südosten reicht der Gemeindeboden bis an den Rand des angrenzenden Hochplateaus bei Rovray und Arrissoules und erreicht auf der Höhe &amp;#039;&amp;#039;La Baume&amp;#039;&amp;#039;, die mit einer Felskante nach Yvonand hin abfällt, den höchsten Punkt mit {{Höhe|675|CH}} Der südliche Gemeindeteil umfasst die bis zu 1&amp;amp;nbsp;km breite Talniederung der Mentue unterhalb ihres in die [[Molasse]]schichten eingetieften Kerbtals. Auch der von rechts mündende Seitenbach &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Vaux&amp;#039;&amp;#039; hat im Lauf der Jahrmillionen durch seine [[Erosion (Geologie)|Erosionskraft]] ein Kerbtal geschaffen. Zwischen diesen beiden Tälern befindet sich die Waldhöhe &amp;#039;&amp;#039;Bois de Montessy&amp;#039;&amp;#039; und die anschliessende Hochfläche von Niédens. Die westliche Begrenzung verläuft streckenweise entlang des Baches &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau de l’Epena&amp;#039;&amp;#039;, der auf dem Höhenrücken des &amp;#039;&amp;#039;Montéla&amp;#039;&amp;#039; entspringt. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 10 % auf Siedlungen, 33 % auf Wald und Gehölze, 54 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 3 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Yvonand gehören die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Mordagne&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|436|CH}}) in der Schwemmebene der Mentue westlich des Flusses, &amp;#039;&amp;#039;Le Moulin&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|451|CH}}) am Eingang in das Vallon des Vaux, &amp;#039;&amp;#039;Les Vursys&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|442|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;La Mauguettaz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|452|CH}}) in der Talniederung der Mentue, &amp;#039;&amp;#039;Grande-Moille&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|522|CH}}) am Nordosthang des Montéla, &amp;#039;&amp;#039;Niédens-Dessous&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|549|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Niédens-Dessus&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|565|CH}}) auf der Hochfläche zwischen den Tälern von Mentue und Ruisseau des Vaux sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Yvonand sind [[Cheseaux-Noréaz]], [[Villars-Epeney]], [[Cuarny]], [[Cronay]], [[Donneloye]], [[Molondin]] und [[Rovray]] im Kanton Waadt sowie [[Cheyres-Châbles]] im [[Kanton Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5939}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Yvonand zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt und ist gleichzeitig die zweitgrösste Gemeinde des Bezirks Yverdon. Von den Bewohnern sind 91,9 % französischsprachig, 4,4 % deutschsprachig und 1,1 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Yvonand belief sich 1850 auf 861, 1900 auf 1187 Einwohner. Danach stieg die Einwohnerzahl bis 1980 nur wenig an (1328 Einwohner). Seither wird eine rasche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Yvonand war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Daneben gab es etwas Kleinindustrie, wie beispielsweise Mühlen, Ziegeleien und Sägereien. Mit der verbesserten Verkehrsanbindung nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie und dem Bau der Seeuferstrasse liessen sich auch grössere Unternehmen in Yvonand nieder. Dazu gehörten die Ziegelei Dutoit-Morandi, welche von 1880 bis 1979 in Betrieb war, und das Metallbauunternehmen Geilinger (1975–1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] und die [[Viehzucht]] nur noch eine untergeordnete Bedeutung in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Ferner wird auch Fischzucht betrieben. Neben dem lokalen Kleingewerbe spielen ein Kabelwerk, die Nahrungsmittelindustrie, mechanische Werkstätten und Betriebe der Informationstechnologie eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yvonand verfügt im Weiteren über ein Landwirtschaftszentrum und mehrere Freizeiteinrichtungen (Sportplätze, Sportbootshafen und Campingplätze). Dank dem Bootshafen und dem schönen Strand am Südufer des Neuenburgersees in der [[Grande Cariçaie]] gibt es auch etwas Tourismus. In den letzten Jahrzehnten hat sich Yvonand zu einer Wohngemeinde entwickelt. Einige Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die vor allem im Raum [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] nach [[Estavayer-le-Lac]]. Der Durchgangsverkehr wird seit 2001 über das neu eröffnete Teilstück Yverdon–Payerne der Autobahn [[A1 (Schweiz)|A1]] (Lausanne–Bern) geführt. Diese Autobahn verläuft auf den Höhen südlich von Yvonand, weshalb die tiefen Täler der Mentue und des Ruisseau des Vaux mit zwei imposanten, jeweils über 100&amp;amp;nbsp;m hohen Viadukten ([[Pont sur la Mentue]] und Viaduc des Vaux) überspannt werden mussten. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind Yverdon-Ouest (in 10&amp;amp;nbsp;km Entfernung) und Estavayer-le-Lac (in 14&amp;amp;nbsp;km Entfernung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1877 wurde die Eisenbahnlinie Yverdon–[[Payerne]] mit einem Bahnhof in Yvonand in Betrieb genommen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgt eine Buslinie, die in einem Rundkurs die Gemeinden des Hinterlandes bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Yvonand aus 500 m-Inlandflüge-LBS MH01-004651.tif|mini|Luftbild aus 500&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1925)]]&lt;br /&gt;
Yvonand kann auf eine sehr lange Siedlungstradition zurückblicken. Als erste Siedlungsplätze wurden rund 4000 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Höhlen im Vallon des Vaux genutzt. Aus dieser Zeit sind einige Felszeichnungen erhalten. In der [[Bronzezeit]] wurden in der Bucht von Yvonand Pfahlbausiedlungen gegründet. Auch in der [[Kelten|keltischen]] und [[Römisches Reich|römischen]] Zeitepoche war das Gemeindegebiet besiedelt, da es an der Strasse von Eburodunum (Yverdon) nach Aventicum ([[Avenches]]) lag. Bei Mordagne westlich der Mentue wurden die Grundmauern einer römischen Villa ausgegraben, die um 100 n.&amp;amp;nbsp;Chr. errichtet wurde. Der Siedlungsflecken, zu dem auch ein Heiligtum (ein [[Gallo-römischer Umgangstempel|gallorömischer Umgangstempel]]) gehörte, war vermutlich bis ungefähr im Jahr 400 bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1009 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Evonant&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Ivonant&amp;#039;&amp;#039; (1100), &amp;#039;&amp;#039;de Vonant&amp;#039;&amp;#039; im 12. Jahrhundert, &amp;#039;&amp;#039;Eyvonant&amp;#039;&amp;#039; (1437) und &amp;#039;&amp;#039;Yvonant&amp;#039;&amp;#039; (1453). Der Ortsname setzt sich wahrscheinlich aus dem germanischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Evo&amp;#039;&amp;#039; und dem keltischen Wort &amp;#039;&amp;#039;nant&amp;#039;&amp;#039; zusammen, das einen Bach oder ein Tal bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit der ersten Nennung von Yvonand bestand im Ort eine Kirche, die dem Bischof von [[Lausanne]] gehörte. Seit dem [[Mittelalter]] war das Dorf Teil der Herrschaft [[Grandson]]. Nach den [[Burgunderkriege]]n kam Yvonand 1476 unter die Verwaltung der Vogtei Grandson, die unter der gemeinen Herrschaft von [[Kanton Bern|Bern]] und Freiburg stand. Es bildete dabei eine Exklave am südlichen Seeufer und hatte einen eigenen Gerichtshof. 1531 wurde im Ort die [[Reformation]] eingeführt. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte Yvonand von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum [[Kanton Léman]], der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Yverdon zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Yvonand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Pfarrkirche wurde 1749 neu erbaut und erhielt 1906 einen neuen Turm. Von 1959 stammt die katholische Kapelle. Eine weitere Kapelle befindet sich im Weiler Niédens-Dessous.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 209.JPG|Reformierte Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 217.JPG|Innenansicht der Kirche&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 197.JPG|Friedhof, im Hintergrund der Autobahnviadukt &amp;#039;&amp;#039;[[Pont sur la  Mentue]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 199.JPG|Friedhof&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 205.JPG|Friedhofseingang&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 220.JPG|Dorfzentrum&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 181.JPG|Dorfeingang von Les Vursys&lt;br /&gt;
 2014-05-18-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 150.JPG|La Mauguettaz&lt;br /&gt;
Niédens-Dessus.jpg|Niédens-Dessus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.yvonand.ch Offizielle Website der Gemeinde Yvonand]&lt;br /&gt;
* [https://www.ucv.ch/recherche?tx_solr%5Bq%5D=yvonand Gemeindeinformationen], Union des Communes Vaudoises&lt;br /&gt;
* {{HLS|2660|Autor=Régine Pasche-Cuagnier}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20080122195904 |url=http://membres.lycos.fr/yvonand/Localite.htm |text=Geographie und Geschichte von Yvonand}} auf &amp;#039;&amp;#039;lycos.fr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/yvonand.html Luftaufnahmen des Dorfes] auf &amp;#039;&amp;#039;swisscastles.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Jura-Nord vaudois}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119205-9|LCCN=n78005066|VIAF=133666887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ARK</name></author>
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