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	<title>Yungas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:20:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yungas&amp;diff=116027&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: Gliederung; Tierart raus, weil in weiter südlich zuhause</title>
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		<updated>2026-02-14T12:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung; Tierart raus, weil in weiter südlich zuhause&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von einer Region in Bolivien. Die Bezeichnung [[Yunga]] wird jedoch auch für die Höhenstufe von 500 bis 2500 m beiderseits der Anden oder für den [[Tropischer Regenwald|tropischen Gebirgsregenwald]] verwendet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolivia Yunga Road.jpg|mini|hochkant|Yungas-Straße zwischen La Paz und Coroico]]&lt;br /&gt;
Die [[Bolivien|bolivianischen]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yungas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Region aus zwei langgestreckten Tälern, die parallel zum Ostrand der [[Cordillera Real (Bolivien)|Cordillera Real]] verlaufen und den Übergang zwischen dem Hochland der [[Anden]] (über 4000&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;[[Höhe über dem Meeresspiegel|ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M.]]) und dem tropischen Tiefland mit dem [[Amazonas]]-[[Tropischer Regenwald|Regenwald]] (ca. 500&amp;amp;nbsp;m) bilden. Die Region liegt im [[Departamento La Paz (Bolivien)|Departamento La Paz]] und ist politisch in die Provinzen [[Provinz Nor Yungas|Nor Yungas]] (Nord-Yungas) und [[Provinz Sud Yungas|Sud Yungas]] (Süd-Yungas) gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne werden auch die südlich und nördlich angrenzenden Gebiete derselben Höhenstufe &amp;#039;&amp;#039;Yungas&amp;#039;&amp;#039; genannt, siehe auch [[Yunga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Vegetation ==&lt;br /&gt;
In den Höhenlagen zwischen 1200&amp;amp;nbsp;m und 1800&amp;amp;nbsp;m gedeihen auf Grund des milden Klimas [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]], [[Obst]], [[Zitrusfrucht|Zitrusfrüchte]] und auf weiten Flächen auch [[Cocastrauch|Cocasträucher]]. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Yungas sind wichtig für die Versorgung von [[La Paz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Yungas werden fast das gesamte Jahr über durch die [[Passatwind]]e mit Feuchtigkeit aus dem Tiefland versorgt. Die Winter (Juli) sind dabei stets trockener als die Sommer (Januar). Dabei nimmt die Niederschlagsmenge mit der Höhe zu und ab etwa 3000&amp;amp;nbsp;m besteht oft dauerhaft Nebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Nationalpark Cotapata]] werden die verschiedenen ökologischen Höhenstufen geschützt. Besonders erwähnenswert ist dabei der [[Nebelwald|Bergnebelwald]]. Der Park kann über einen Inka-Pfad von La Paz aus über das Dörfchen Choro in drei bis vier Tagen erwandert oder von Coroico über eine Straße erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die größte Ortschaft in den Yungas ist [[Coroico]] mit rund 4000 Einwohnern auf 1.750 m Höhe. Sie ist der Verwaltungssitz der Provinz Nor Yungas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt von La Paz auf der [[Yungas-Straße]] über den [[La Cumbre (La Paz)|La Cumbre-Pass]] (4.650 m) nach Coroico werden auf einer Strecke von rund 63 Kilometern ca. 3.500&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied überwunden und vom Schnee und Eis auf Höhe des Passes bis zum tropischen Regenwald im Tal fast alle [[Klimazone|Klima-]] und [[Ökozone]]n Südamerikas durchquert. Die alte Verbindung zwischen La Paz und Coroico heißt &amp;#039;&amp;#039;Todesstraße&amp;#039;&amp;#039; (spanisch: &amp;#039;&amp;#039;carretera de la muerte&amp;#039;&amp;#039;), vor allem wegen des enormen Höhenunterschiedes zwischen Tal und Berg und insbesondere wegen der vielen Verkehrstoten, die jährlich auf dieser Straße verunglückten. Die alte Strecke wird in vielen Reiseführern als tödlichste Straße der Welt bezeichnet und zieht deshalb Touristen an; unter anderem gibt es auf ihr geführte Mountainbiketouren. Mittlerweile ist eine gut ausgebaute Straße in einer neuen Trasse fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in der Unruheregion [[Provinz Chapare|Chapare]] dient der Kokaanbau in den Yungas nicht der illegalen Drogenproduktion, sondern überwiegend der traditionellen (und in Bolivien legalen) Versorgung lokaler Märkte mit unbehandelten Kokablättern als traditionelle Medizin, zum Kauen oder zur Zubereitung von Mate-Tee. Trotz strikter Überwachung des Kokaanbaus durch die staatlichen Stellen zur Verhinderung illegaler Drogenproduktion gibt es keine vergleichbaren politischen Spannungen oder Unruhen wie in Chapare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Yungas01.jpg|Straße in die Yungas (4000&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
Datei:Yungas03.jpg|Tropischer Bergwald (2500&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
Datei:Yungas04.jpg|Straße durch die Yungas&lt;br /&gt;
Datei:Yungas02.jpg|Coroico&lt;br /&gt;
Datei:Choro-Trail-Bolivien-Ausblick.JPG|„El Choro“, Ausblick vom Inka-Pfad über die Yungas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yungas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7647974-2|VIAF=248767052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bolivien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Departamento La Paz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Südamerika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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