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	<title>Yunga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T02:11:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yunga&amp;diff=734906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fallen Sheep: Link auf BKL korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-13T16:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf BKL korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von der Höhenzone beiderseits der Anden. Die Bezeichnung [[Yungas]] wird jedoch auch im engeren Sinne nur für den östlichen Andenabhang (besonders in Bolivien) oder für den [[Nebelwald]] verwendet.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:LomasLachay.jpg|mini|hochkant=1.5|Lomas de Lachay, Lima, Peru]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yunga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus [[Quechua (Sprache)|Quechua]] &amp;#039;&amp;#039;Yunka&amp;#039;&amp;#039;, „Gebiet mit ungesundem, heiß-feuchtem Klima“; auch &amp;#039;&amp;#039;Yunca&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] beiderseits der [[Tropen|tropischen]] [[Anden]] in Höhenlagen von 500 bis 2300 Metern (nach [[Javier Pulgar Vidal]]) und entspricht damit der [[Montane Höhenstufe|montanen Bergwaldstufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yunga Costal ==&lt;br /&gt;
In der Yunga gibt es viele enge Täler und steile, vegetationslose Abhänge. Das Klima ist sehr heiß. In der westlichen Yunga zur Küste hin (&amp;#039;&amp;#039;yunga costal&amp;#039;&amp;#039;) ist es nur wenig feucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Östlicher Yunga – Yunga Fluvial ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Yunga Fluvial&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Landschaft am Abhang zum [[Amazonasbecken]]. Sie ist von [[Tropischer Regenwald|tropischem Gebirgsregenwald]] sowie [[Wolkenwald]] bedeckt ist, eine hohe relative Luftfeuchtigkeit und starke Niederschläge aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Südandine Yunga ==&lt;br /&gt;
Die südandinen Yungas sind ein Teil der östlichen Yungas, die vor allem in das Becken des [[Río Paraná]] entwässern. In den Yungas entspringen unter anderem die Flüsse [[Río Salado (Argentinien)|Río Salado]] und [[Río Bermejo]]. Sie liegen als schmaler Streifen am Übergang vom [[Gran Chaco]] in die [[Puna (Vegetation)|Puna]] im südlichen Bolivien (v.&amp;amp;nbsp;a. [[Departamento Tarija]]) und nordwestlichen Argentinien ([[Provinz Salta|Salta]], [[Provinz Jujuy|Jujuy]], [[Provinz Tucumán|Tucumán]] und [[Provinz Catamarca|Catamarca]]). Sie weisen [[Tropen|randtropische]] bis [[subtropisch]]e Charakteristiken auf und bilden Wolkenwälder und Nebelwälder am Abhang der Anden und der [[Sierras Pampeanas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Argentinien befindet sich ein Bevölkerungsschwerpunkt mit den Städten [[Salta (Stadt)|Salta]], [[San Salvador de Jujuy|Jujuy]] und [[San Miguel de Tucumán|Tucumán]] in den Yungas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetationsstufen === &lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selva pedemontano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (submontaner Vorgebirgswald) stellt den Übergang vom trockenen Chaco in den feuchten Bergwald dar. Das Klima ist heiß, aber deutlich feuchter als im Chaco. Viele der Arten sind auch in den angrenzenden [[Trockenwald|Trockenwäldern]] zu finden, einige Bäume werfen ihr Laub in der kurzen Trockenzeit ab. [[Epiphyt]]en und [[Liane (Pflanze)|Lianen]] sind häufig anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selva montana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wolkenwald mit noch deutlichen [[Stratifikation (Ökologie)|Stockwerksaufbau]]. Starker Bewuchs mit Epiphyten; vor allem Tillandsien sind häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bosque montano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bergwald]]) ist ein Nebelwald aus niedrigen Bäumen und Büschen. Nachtfröste sind häufig, die Zahl der Epiphyten geht wieder deutlich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pastizal de neblina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vegetationsform aus offenen Grasland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rio San Lorenzo en Villa San Lorenzo.jpg|Río San Lorenzo in den argentinischen Yungas bei Salta, Argentinien&lt;br /&gt;
File:Yungas en Villa San Lorenzo Salta 4.jpg|Yungas bei Salta, Argentinien&lt;br /&gt;
File:Yungas en Villa San Lorenzo Salta 3.jpg|Typische mit Epiphyten bewachsene Äste bei Salta, Argentinien&lt;br /&gt;
File:Selva montana de las Yungas en Catamarca, Argentina.jpg|Yungas in der Provinz Catamarca&lt;br /&gt;
File:Bosquenublado_yungas_sanandres_salta.jpg|Yungas bei San Andres, Salta&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Zwei häufige einheimische Vögel sind eine [[Spottdrosseln|Spottdrossel-Art]], &amp;#039;&amp;#039;[[Mimus longicaudatus]]&amp;#039;&amp;#039; (Quechua: &amp;#039;&amp;#039;chawkatu&amp;#039;&amp;#039;), und der ihr ähnliche [[Taurigaray]] (&amp;#039;&amp;#039;tawriqaray&amp;#039;&amp;#039;, „Gib mir Lupinensamen!“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Talgründe des Yunga sind sehr fruchtbar. Einige wichtige einheimische Nutzpflanzen des Yunga sind [[Peruanischer Pfefferbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;molle&amp;#039;&amp;#039; bzw. Quechua &amp;#039;&amp;#039;mulli&amp;#039;&amp;#039;), [[Avocado]] (Quechua &amp;#039;&amp;#039;palta&amp;#039;&amp;#039;), [[Lucuma]], [[Cherimoya]] und [[Guave]] (&amp;#039;&amp;#039;sawintu&amp;#039;&amp;#039;). Des Weiteren werden eingebürgerte Kulturpflanzen angebaut, darunter [[Pflaume]], [[Zitrusfrüchte]] und [[Zuckerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pulgar Vidal, Javier: &amp;#039;&amp;#039;Geografía del Perú; Las Ocho Regiones Naturales del Perú.&amp;#039;&amp;#039; Edit. Universo S.A., Lima 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yungas}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Höhenzonen der Anden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenzone der Anden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fallen Sheep</name></author>
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