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	<title>Ysbaddaden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T14:58:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ysbaddaden&amp;diff=2029060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: /* Mythologie */ zus. Links, ZS, RS</title>
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		<updated>2025-11-17T18:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mythologie: &lt;/span&gt; zus. Links, ZS, RS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ysbaddaden Bencawr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|əsbaˈðadɛn ˈbɛnkaur}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ysbaddaden Pengawyr,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Keltische Mythologie|walisischen Mythologie]] ein „Ober[[riese]]“ oder „Hauptriese“ &amp;#039;&amp;#039;(bencawr, pengawyr).&amp;#039;&amp;#039; Er besitzt eine Burg mit neun Toren und ist der Vater von [[Olwen]], der Bruder des riesigen [[Schäferei|Schäfer]]s [[Custenhin]] und der Onkel von [[Goreu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die walisische Sage &amp;#039;&amp;#039;Mal y kavas Kulhwch Olwen&amp;#039;&amp;#039; („Wie Kulhwch Olwen errungen hat“), kurz &amp;#039;&amp;#039;[[Kulhwch ac Olwen]]&amp;#039;&amp;#039; („Kulhwch und Olwen“) genannt, ist in der [[Sammelhandschrift]] &amp;#039;&amp;#039;[[Llyfr Gwyn Rhydderch]]&amp;#039;&amp;#039; („Das weiße Buch des Rhydderch“) aufgezeichnet. Auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Mabinogion|Pedeir Keinc y Mabinogi]]&amp;#039;&amp;#039; („Vier Zweige des Mabinogi“) sind darin enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Birkhan&amp;quot;&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;473.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Wooing of Olwen - Illustration 1.png|mini|Ysbaddaden hält seine [[Augenlid]]er auf &amp;lt;small&amp;gt;(Illustration von John D. Batten, 1892)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der jugendliche Held [[Kulhwch]] verlangt von [[König Arthur]] als nicht ablehnbare Bitte, dass ihm dieser die Hand von Olwen verschaffen möge. Mit Hilfe von fünf Gefährten findet Kulhwch nach langer Suche die Burg des Riesen. Ysbaddaden hat [[Augenlid]]er, die so schwer sind, dass sie ein [[Diener]] mit der Gabel hochheben muss, wenn er jemanden betrachten will (vergleiche dazu [[Balor]]). Dreimal versuchen die Gefährten mit ihm zu sprechen, dreimal wirft Ysbaddaden einen ver[[gift]]eten Stein[[speer]] nach ihnen, den [[Bedwyr fab Bedrawg]], Menw und Kulhwch auffangen und zurückschleudern, Kulhwch durchbohrt dabei ein Auge des Riesen.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Verfluchter grausamer [[Schwiegersohn]]! Solange man mich am Leben lässt, wird mein Gesicht nun umso schlechter sein. meine Augen werden [[träne]]n, wenn ich gegen den Wind gehe, [[Kopfschmerzen]] werde ich haben und bei jedem [[Neumond]] [[Schwindel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;anfälle. Verflucht sei die [[Esse (Feuerstelle)|Esse]], in der &amp;#039;&amp;#039;[das Eisen]&amp;#039;&amp;#039; geglüht wurde. Wie den [[Biss]] eines [[Tollwut|tollwütig]]en Hundes verspüre ich das giftige Eisen, das mich durchbohrte.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;56. Es ist eine von vielen Unstimmigkeiten, die dem [[Kompilator]] der Sage passiert sind, dass ein Steinspeer aus Eisen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst beim vierten Mal gibt er ihm seine Bedingungen bekannt. Warum der Riese versucht, jeden [[Verlobung #Religiöse_und_kulturelle_Tradition|Freier]] zu töten, erfährt Kulhwch von Olwen, die ihm berichtet, dass ihr Vater auf Grund einer &amp;#039;&amp;#039;[[Geis (Mythologie)|cynnedyf]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Verpflichtung]], [[Tabu]]) am Tage ihrer Hochzeit sterben werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ysbadadden verlangt nun die Erfüllung von vierzig nahezu unlösbaren Aufgaben. Die schwierigsten davon sind, dass Kulhwch die [[Gewaff|Hauer]] des [[Eber]]s [[Ysgithyrwyn]] ‚Weißhauer‘ erringen muss, sowie die &amp;#039;&amp;#039;Kostbarkeiten&amp;#039;&amp;#039;, die der Eber [[Twrch Trwyth]] zwischen seinen Ohren trägt, einen [[Kamm]] und eine [[Schere]]; als letzte Aufgabe sei noch das [[Blut]] der „Schwarzen Hexe“ zu bekommen, wobei [[Gwythyr]] eine wichtige Rolle spielt. Mit Hilfe von Arthur gelingt die Lösung der Aufgaben, und Ysbaddaden muss der Hochzeit seiner Tochter zustimmen, wobei er allerdings Kulhwch zu Recht vorwirft, nicht er habe die Aufgaben erfüllt, sondern Arthur und dessen Gefährten. Mit dem Eberkamm und der Schere wird der Riese „gekämmt und rasiert“, Kulhwchs Gefährten scheren ihm [[Bart]] und [[Haupthaar]] samt der Haut, schneiden ihm die Ohren ab, und zum Schluss schlägt ihm sein Neffe Goreu den Kopf ab.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und dann packte Goreu, der Sohn des Custenhin, ihn bei den Haaren und zog ihn hinter sich her zu dem Misthaufen; er schlug ihm das Haupt ab und steckte es auf einen Pfahl im Vorhof. Und er ergriff Besitz von der Burg und dem Reich des Riesen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;91. Auch hier ein Fehler des Autors: Goreu schleppt Ysbaddaden an den Haaren, die man ihm gerade erst abrasiert hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
So geht die [[Prophezeiung]] in Erfüllung, und Ysbaddaden stirbt bei Olwens Hochzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5, S.&amp;amp;nbsp;297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Wales und Britannien|Mythen und Sagen aus Wales und Britannien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
* Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Erzählungen vom Kaiser Arthur.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;2,  Lit-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-8258-7563-6.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Clarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten. Die vier Zweige des Mabinogi&amp;#039;&amp;#039;. dtv, o.&amp;amp;nbsp;O. April 1999; ISBN 3-423-12628-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walisische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artusepik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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