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	<title>Ypern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ypern&amp;diff=121560&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10485-55: /* Stadtrat */</title>
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		<updated>2026-04-14T15:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stadtrat&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort Ypern. Zu Personen siehe [[Johannes von Ypern]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
| NAME                  = Ypern&lt;br /&gt;
| WAPPEN                = Ieper wapen.svg&lt;br /&gt;
| FLAGGE                = Flag of Ypres.svg&lt;br /&gt;
| REGION                = Flandern&lt;br /&gt;
| PROVINZ               = Westflandern&lt;br /&gt;
| BEZIRK                = Ypern&lt;br /&gt;
| FLÄCHE                = 130.61&lt;br /&gt;
| HÖHE                  = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD           = 50/51/28/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD            = 2/53/8/E&lt;br /&gt;
| PLZ                   = 8900, 8902, 8904, 8906, 8908&lt;br /&gt;
| VORWAHL               = 057&lt;br /&gt;
| ADRESSE               = Stadhuis&amp;lt;br /&amp;gt;Grote Markt 34&amp;lt;br /&amp;gt;8900 IEPER&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER         = Emmily Talpe&lt;br /&gt;
| WEBSEITE              = www.ieper.be&lt;br /&gt;
| NIS-Code              = 33011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ypern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈyːpɐn|Tondatei=De-Ypern.ogg}} ({{nlS}} und {{vlsS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ieper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{frS|Ypres|Audio=LL-Q150 (fra)-Ncfavier-Ypres.wav}}) ist eine Stadt in der [[Provinz Westflandern]] der [[Flämische Gemeinschaft|Flämischen Gemeinschaft]] in der [[Flandern|Region Flandern]], [[Belgien]]. Ypern hat {{EWZ|BE|33011}} Einwohner ({{EWD|BE}}). Zu Ypern gehören die Orte [[Boezinge]], Brielen, Dikkebus, Elverdinge, Hollebeke, Sint-Jan, [[Vlamertinge]], Voormezele, [[Zillebeke]] und Zuidschote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ypern, Tuchhalle.jpg|mini|Die Tuchhalle mit dem einbezogenen Belfried]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Balduin II. (Flandern)|Balduin II. der Kahle]] (879–918) befestigte das zur [[Grafschaft Flandern]] gehörende Ypern zur Abwehr gegen die [[Normannen]]. Ypern gehörte im späten Mittelalter mit [[Gent]] und [[Brügge]] zu den bedeutendsten Städten Flanderns, war Mitglied der flämischen [[Hanse]] und insbesondere durch den [[Tuchhallen (Ypern)|Tuchhandel]] bedeutend geworden. Um das Jahr 1300 hatte Ypern etwa 20.000 Einwohner. Kurz danach war der Arzt und Verfasser eines chirurgische Lehrbuchs Jan Yperman (auch Jehan Yperman; † um 1330&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;) geschworener [[Wundarzt]] der Stadt und am Belle-Siechenhaus tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Yperman, Jan (Jehan, Johan Y., Ieperman).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, S. 1513–1514.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1559 bis 1801 war Ypern [[Bistum Ypern|Bischofssitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918) lag Ypern ab Herbst 1914 direkt an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 1914 ließ der deutsche General [[Berthold Deimling|Berthold von Deimling]] ohne militärischen Grund und gegen die ausdrückliche Weisung seines Oberbefehlshabers Kronprinz [[Rupprecht von Bayern]] die berühmten mittelalterlichen [[Tuchhallen (Ypern)|Tuchhallen]] von Ypern in Schutt und Asche legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ypern war stark umkämpft:&lt;br /&gt;
* [[Erste Flandernschlacht]] (20. Oktober bis 18. November 1914),&lt;br /&gt;
* [[Zweite Flandernschlacht]] (22. April bis 25. Mai 1915),&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Messines|Schlacht von Messines]] (ab 21. Mai 1917); eine Art Voroffensive für die&lt;br /&gt;
* [[Dritte Flandernschlacht]] (31. Juli bis 6. November 1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutsche Truppen]] versuchten mehrmals, die Stadt einzunehmen; dabei wurden sie (November 1914 und April 1915) zurückgeschlagen. Am 22. April 1915 setzten [[XV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|deutsche Truppen]] zum ersten Mal [[Chlor]]gas ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=London, 27. April. „Daily Chronicle“ meldet aus Nordfrankreich folgende Einzelheiten über die Anwendung giftiger Gase durch die Deutschen: Am 22. d. M. um 5 Uhr nachmittags sahen französische Soldaten in den vordersten Laufgräben zwischen [[Langemark|Langemarck]] und Knocks [&amp;amp;#x3D; [[Knokke|Fort Knokke]]] dichten gelben Rauch aus den deutschen Schützengräben aufsteigen und sich langsam gegen die französischen Stellungen bewegen. Der Nordostwind bewirkte, daß der Rauch wie ein Teppich über die Erde breitete, die er in einer Höhe von 16 Fuß bedeckte. Die Deutschen wendeten starke Flaschen mit komprimiertem Gase an, die mit Hähnen versehen waren und geöffnet wurden, sobald der Wind auf die feindlichen Gräben stand. Die Anwendung von Gasen kam den Franzosen überraschend. Viele unter ihnen wurden vergiftet und starben. Einigen glückte es, zu entweichen, aber sie wurden kurz darauf ganz schwarz im Gesichte, husteten Blut und fielen tot um. Die Wirkungen des Gases wurden an der Front in einer Breite von sechs Kilometern und einer Tiefe von zwei Kilometern bemerkt. Eine Viertelstunde später rückten die Deutschen aus den Schützengräben vor, voran Soldaten mit Sicherheitshelmen, um sich zu vergewissern, ob sie die Luft atmen könnten. Da sich das Gas nunmehr verteilte, rückten große Scharen Deutscher vor.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Meldung im [[Deutsches Volksblatt|Deutschen Volksblatt]] vom 28. April 1915&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die ausgeräucherten Franzosen |Sammelwerk=[[Deutsches Volksblatt]] |Datum=1915-04-28 |Seiten=2 |Online=[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dvb&amp;amp;datum=19150428&amp;amp;seite=16 ANNO – AustriaN Newspapers Online] |Abruf=2020-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1917 testeten deutsche Truppen&amp;amp;nbsp;– wieder bei Ypern&amp;amp;nbsp;– erstmals [[Senfgas]]. Es wurde von vielen Soldaten auch Yperit genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Hanslian: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Gasangriff bei Ypern am 22. April 1915. Eine kriegsgeschichtliche Studie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Verlag Gasschutz und Luftschutz, 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; „Yperit“ ist in Frankreich bis heute auch ein Synonym für „Giftgas“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde bis zum Ende des „Großen Krieges“ von den [[Triple Entente|Alliierten]] gehalten; bei Ypern kämpften vor allem Soldaten aus dem [[Britisches Empire|Britischen Empire]]. Zur Erinnerung an dort bestattete Gefallene und daran, dass Ypern deutscher Besetzung standhielt, ertönt seit 1929 – mit Ausnahme der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|Zeit deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg]] – jeden Abend an der Gedenkstätte [[Menenpoort]] um Punkt acht Uhr [[The Last Post]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Müller |Titel=Sechs Hörner gegen das Vergessen |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2019-11-09 |ISSN=0931-9085 |Seiten=32–33 ePaper,Alle,Nord 34–35 Berlin |Online=[https://taz.de/Allabendlich-das-gleiche-Ritual/!5637343/] |Abruf=2019-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery name=&amp;quot;Folgen des 1. Weltkriegs in Ypern&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ypres en 1915 en Belgique - Fonds Berthelé - 49Fi1653.jpg|Ypern 1915&lt;br /&gt;
Datei:(Vue aérienne oblique des ruines d&amp;#039;Ypres en Belgique) - Fonds Berthelé - 49Fi1654.jpg|Ypern 1917&lt;br /&gt;
Datei:Ypres Belgium NGM-v31-p337-B.jpg|Luftbild der kriegszerstörten Altstadt Ypern, 1917&lt;br /&gt;
Datei:Destruction on the Western Front, 1914-1918 Q4552.jpg|Reste der Tuchhallen, November 1916&lt;br /&gt;
Datei:James Kerr-Lawson-The Cloth Hall, Ypres (CWM 19710261-0334).jpeg|[[James Kerr-Lawson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Cloth Hall, Ypres&amp;#039;&amp;#039; (Die Tuchhalle in Ypern), entstanden zwischen 1917 und 1919. [[Kanadisches Kriegsmuseum|Canadian War Museum]], [[Ottawa]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
Datei:Destruction on the Western Front, 1914-1918 Q6213.jpg|Reste der Sankt-Martins-Kathedrale, 1916&lt;br /&gt;
Datei:YpernPoelcapelle1918.jpg|Straße nach [[Langemark-Poelkapelle|Poelkapelle]], im Dezember 1918&lt;br /&gt;
Datei:Diorama In Flanders Fields Museum.JPG|Diorama mit britischen Soldaten im Museum &amp;#039;&amp;#039;In Flanders Fields&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Geschütz im Flandern Field Museum.JPG|Geschütz im Museum &amp;#039;&amp;#039;In Flanders Fields&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederaufbau ====&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde die stark zerstörte Stadt (trotz des Wunsches [[Winston Churchill]]s, die Ruinen als Denkmal bestehen zu lassen) wieder aufgebaut. Die wichtigsten Bauten, wie die Stadtkirche und die Tuchhalle, wurden originalgetreu rekonstruiert, die meisten anderen Häuser aber ganz unabhängig von den Vorgängerbauten frei [[historisierend]] neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Koen Baert: &amp;#039;&amp;#039;Ieper. De herrezen stad. De wederopbouw van Ieper na 1918.&amp;#039;&amp;#039; De Klaproos, Brugge 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Historisches Bewusstsein und Erinnerungen haben seitdem viel Platz in der Geschichtsschreibung und Kultur der Stadt. In der Umgebung von Ypern befinden sich zahlreiche [[Soldatenfriedhof|Soldatenfriedhöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ypern selbst ist von einem gigantischen [[Stollen (Bergbau)|Stollennetz]] durchzogen, das im Ersten Weltkrieg von Arbeitern angelegt und in Teilen erst 2009 wiederentdeckt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel.de&amp;quot;&amp;gt;spiegel.de vom 17. Februar 2009: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,606634,00.html &amp;#039;&amp;#039;Entdeckung in Ypern: In der Tunnelstadt der Weltkriegssoldaten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fanden im Gebiet um Ypern während des deutschen [[Westfeldzug]]s erneut schwere Kämpfe statt. Nach dem Rückzug der [[British Expeditionary Force]] nach [[Dünkirchen]] und nach der Kapitulation der belgischen Armee am 28. Mai 1940 wurde es am Folgetag kampflos von Truppen der [[Wehrmacht]] besetzt.&lt;br /&gt;
Anfang Juni, noch während der [[Schlacht von Dünkirchen]], besuchte [[Adolf Hitler]] Ypern und die umliegenden Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs auf einer Propagandareise.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://erenow.net/ww/hitlers-propaganda-pilgrimage/2.php &amp;#039;&amp;#039;The 1 June Visit to Flanders&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;erenow.net&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ypern wurde im September 1944 von vorrückenden westalliierten Truppen befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* I – Ypern&lt;br /&gt;
* II – [[Zillebeke]]&lt;br /&gt;
* III – Hollebeke&lt;br /&gt;
* IV – Voormezele&lt;br /&gt;
* V – Dikkebus&lt;br /&gt;
* VI – [[Vlamertinge]]&lt;br /&gt;
* VII – Brielen&lt;br /&gt;
* VIII – Elverdinge&lt;br /&gt;
* IX – Zuidschote&lt;br /&gt;
* X – [[Boezinge]]&lt;br /&gt;
* XI – Sint-Jan&lt;br /&gt;
* XII – [[Pilkem]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:MapIeper.svg|mini|250px|Gemeindegliederung Ypern]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Sitzverteilung|Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Stadtrat &amp;lt;br&amp;gt; von Ypern 2024&amp;lt;ref&amp;gt;https://okt24.vlaanderenkiest.be/#/gemeente/33011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Land         = BE&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
|Vooruit|Groen|VLD-CD&amp;amp;V-NVA|VB&lt;br /&gt;
| Vooruit = 12&lt;br /&gt;
| Groen  = 1&lt;br /&gt;
| VLD-CD&amp;amp;V-NVA = 17&lt;br /&gt;
| VLD-CD&amp;amp;V-NVA Farbe = 00FFFF&lt;br /&gt;
| VLD-CD&amp;amp;V-NVA Link = [[OpenVLD]] – [[CD&amp;amp;V]] – [[Nieuw-Vlaamse Alliantie|NVA]]&lt;br /&gt;
| VB      = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Nach der Wahl hatte [[OpenVLD]] – [[CD&amp;amp;V]] – [[Nieuw-Vlaamse Alliantie|NVA]] eine knappe absolute Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marktplatz,&amp;#039;&amp;#039; umgeben von Bürgerhäusern.&lt;br /&gt;
* [[Tuchhallen (Ypern)|Lakenhal]] (Tuchhallen, [[Gewandhaus]]), einer der größten profanen [[Gotik|gotischen]] Gebäudekomplexe Europas mit einem 70 Meter hohen [[Belfried]], der zum [[UNESCO-Welterbe]] gehört und ein 49-teiliges [[Carillon|Glockenspiel]] enthält. In dem Gebäude ist das mehrfach ausgezeichnete Museum [[In Flanders Fields Museum|In Flanders Fields]] untergebracht – eine interaktive Ausstellung von Erlebnisberichten über das Schlachtfeld bei Ypern. Ebenfalls in der Lakenhal befindet sich das 2018 neu eröffnete interaktive [[Ieper-Museum]], das die Geschichte der alten Handelsstadt außerhalb des Ersten Weltkrieges behandelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Schlupp |url=http://www.grenzecho.net/magazin/reisen/ypern-ist-nicht-nur-erster-weltkrieg |titel=Ypern ist nicht nur erster Weltkrieg |hrsg=grenzecho.net |abruf=2019-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[St. Martin (Ypern)|Sankt-Martins-Kathedrale]],&amp;#039;&amp;#039; gotische Bischofskirche des ehemaligen [[Bistum Ypern|Bistums Ypern]], das von 1561 bis 1801 bestand.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[St. Jakob (Ypern)|Sankt-Jakobs-Kirche]],&amp;#039;&amp;#039; eine ebenfalls gotische Kirche, die wie die Kathedrale im Krieg nahezu völlig zerstört und danach wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal [[Menenpoort]] – ein [[Triumphbogen|Ehrenbogen]] zum Gedenken an den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
** nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Menenpoort&amp;#039;&amp;#039; am Wall steht ein markantes Baumdenkmal, eine [[Edelkastanie]] (Castanea sativa L.) {{Coordinate|NS=50.85243|EW=2.89063|type=landmark|dim=25|region=BE|text=ICON0|name=Kastanie neben dem Menenpoort in Ypern, Belgien}}, welche 2021 Belgien beim Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Europäischer Baum des Jahres]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treeoftheyear.org/Stromy/The-Four-Trunked-Survivor &amp;#039;&amp;#039;ETOY - The Four-Trunked Survivor&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; vertrat&lt;br /&gt;
* Alte Festung und die Schützengräben aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
* [[St. George’s Memorial Church (Ypern)|St. George’s Memorial Church]]. Gedenkstätte für die mehr als 500.000 gefallenen Soldaten aus dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] und dem [[Commonwealth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stgeorgesmemorialchurchypres.com/ www.stgeorgesmemorialchurchypres.com] Sie liegt nahe der Kathedrale (Ecke Elverdinghse Straat). Architekt: [[Reginald Blomfield]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Ypern-Rallye]], eine Motorsport-Veranstaltung im Rahmen der [[Intercontinental Rally Challenge]] (IRC) und der [[Rallye-Europameisterschaft]].&lt;br /&gt;
* Der [[Bellewaerde Park]] ist ein Tier- und Vergnügungspark und der älteste Freizeitpark in Belgien. Der über 50 Hektar große Park liegt etwas außerhalb von Ypern, in dem 6 km weit entfernten Dorf [[Hooge (Belgien)|Hooge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Stadt lebt vom Handel und vom Tourismus. Zudem haben sich kleine und mittlere Industrieunternehmen in Ypern angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Siegen]] (Deutschland), seit 1967&lt;br /&gt;
* [[Lehrte]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[Saint-Omer]] (Frankreich)&lt;br /&gt;
* [[Wa (Ghana)|Wa]] (Ghana)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adela von Frankreich|Heilige Adela]] (1009/14–1079), Gräfin von Flandern&lt;br /&gt;
* [[Margareta von Ypern]] (1216–1237), flämische Mystikerin und Dominikanerterziarin&lt;br /&gt;
* [[Jan Yperman]] (* um 1260; † um 1330), auch augenärztlich tätiger Wundarzt, Stadtarzt von Ypern und Feldwundarzt&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Yperman, Jan (Jehan, Johan Y., Ieperman).&amp;#039;&amp;#039; 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;„blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 23 f. und 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roger-A. Blondeau: &amp;#039;&amp;#039;Jan Yperman, vader van de Vlaamse heelkunde (ca. 1275–1331).&amp;#039;&amp;#039; Ypern 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Evert Cornelis van Leersum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;De cyrurgie van Meester Jan.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Melchior Broederlam]] (* um 1350, † nach 1409), Maler, Mitbegründer der [[Altniederländische Malerei|altniederländischen Malkunst]]&lt;br /&gt;
* [[Jacobus Probst]] (1486–1562), Augustinerprior und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Jacobus Clemens non Papa]] (1510/15–1555/56), Komponist der Renaissance&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hyperius|Andreas Gerhard Hyperius]] (1511–1564), reformierter Theologe, Hochschullehrer und Reformator&lt;br /&gt;
* [[Georg Robin]] (1522–1592), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Jacobus de Kerle]] (1531/32–1591), Komponist der Renaissance&lt;br /&gt;
* [[Cornelius Jansen]] (1585–1638), Bischof von Ypern, Begründer des Jansenismus&lt;br /&gt;
* [[Christian Lupus]] (1611/1612–1681), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Eleonore von Hessen-Philippsthal]] (1732–1795), Landgräfin von Hessen-Philippsthal&lt;br /&gt;
* [[Anna von Hessen-Philippsthal-Barchfeld]] (1735–1785), hessische Prinzessin und durch Heirat Gräfin von Lippe-Detmold&lt;br /&gt;
* [[Cornélie Lebon-de Brambilla]] (1767–1812), französische Ingenieurin&lt;br /&gt;
* [[François Antoine Bossuet]] (1798–1889), Vedutenmaler&lt;br /&gt;
* [[Lodewijk-Jozef Delebecque]] (1798–1864), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von [[Bistum Gent|Gent]] 1838–1864&lt;br /&gt;
* [[Camille Durutte]] (1803–1881), Musiktheoretiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Jules Malou]] (1810–1886), Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Eugène de Pruyssenaere]] (1826–1864), Afrikaforscher&lt;br /&gt;
* [[Aloïs Boudry]] (1851–1938), Genre-, Porträt- und Stilllebenmaler&lt;br /&gt;
* [[Victor Begerem]] (1853–1934), Rechtsanwalt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Louise de Hem]] (1866–1922), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Léon Vanderstuyft]] (1890–1964), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Albert Muylle]] (1910–?), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Walter Fiers]] (1931–2019), Molekularbiologe&lt;br /&gt;
* [[Eric Defoort]] (1943–2016), Politiker und Vorsitzender der Europäischen Freien Allianz (EFA)&lt;br /&gt;
* [[Marc Vervenne]] (* 1949), Theologe und Rektor der Katholieke Universiteit Leuven&lt;br /&gt;
* [[Xavier Rogiers]] (1956–2019), Transplantationschirurg&lt;br /&gt;
* [[Nicholas Lens]] (* 1957), Autor und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Yves Leterme]] (* 1960), Politiker und zeitweiliger Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Rik Opsommer]] (* 1962), Leiter des Stadtarchivs Ypern&lt;br /&gt;
* [[David Saelens]] (* 1975), Rennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Stijn Joseph]] (* 1987), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Emma Meesseman]] (* 1993), Basketballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Nach Ypern wurde die unterste geologische Stufe des Eozäns, das [[Ypresium]], benannt.&lt;br /&gt;
* Da Senfgas zum ersten Mal in Ypern eingesetzt wurde, erhielt der Kampfstoff den Namen [[Senfgas|Yperit]].&lt;br /&gt;
* Die kanadische Metal-Band [[Woods of Ypres]] nennt in ihrem Bandnamen Ypern, weil hier im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kanadische Soldaten kämpften.&lt;br /&gt;
* Der 1992 entdeckte Asteroid [[(10120) Ypres]] wurde nach der Stadt benannt.&lt;br /&gt;
* „Ypern“ ersetzte 1934 das Wort Ypsilon in der deutschen [[Buchstabiertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mythos von Langemarck|Schlacht von Langemarck]] (10. November 1914)&lt;br /&gt;
* [[Kylemore Abbey]] (1665 in Ypern gegründet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Belgie ieper lakenhal nacht.jpg|Tuchhallen in Ypern&lt;br /&gt;
 Ieper - Sint-Maartenskathedraal 1.jpg|Sankt-Martins-Kathedrale, 2007&lt;br /&gt;
 Ieper Menenpoort R01.jpg|[[Menenpoort]]&lt;br /&gt;
 Ieper - Saint George&amp;#039;s Memorial Church 2.jpg|Saint George&amp;#039;s Memorial Church&lt;br /&gt;
 2021 The Four-Trunked Survivor BE.jpg|Kastanie von Ypern, 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Iperen |Band=16 |Seite=79–81}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ypres.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Grande Encyclopédie Larousse]].&amp;#039;&amp;#039; Band 20, S.&amp;amp;nbsp;14745–14746.&lt;br /&gt;
* Koen Baert: &amp;#039;&amp;#039;Ieper. De herrezen stad. De wederopbouw van Ieper na 1918.&amp;#039;&amp;#039; De Klaproos, Brugge 1998 [über den historisierenden Wiederaufbau der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ypres|Ypern|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ieper.be/ Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.toerisme-ieper.be/de/stadsplan.html www.toerisme-ieper.be (Stadtplan mit Sehenswürdigkeiten)]&lt;br /&gt;
* [https://www.inflandersfields.be/ In Flanders Fields Museum]&lt;br /&gt;
* [http://akademie-iik.eu/ypern.html Geschichte von Ypern]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1625: Yperen; Nec Divitiis, Nec Auro ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-94401}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in Westflandern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4225219-2|LCCN=n80002953|VIAF=143000948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Westflandern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ypern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort außerhalb Frankreichs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
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