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	<title>Yoweri Museveni - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-05-01T09:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yoweri Museveni 2024.jpg|mini|hochkant|Yoweri Museveni (2024)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yoweri Kaguta Museveni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* ca. [[15. September]] [[1944]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.monitor.co.ug/News/National/President-Museveni-celebrates-his-70th-birthday/-/688334/2453152/-/cvl6v9z/-/index.html monitor.co.ug]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ntungamo]]) ist ein [[Uganda|ugandischer]] [[Politiker]]. Er ist seit dem 29. Januar 1986 [[Präsident von Uganda|Präsident]] von [[Uganda]]. Er wurde [[Präsidentschaftswahl in Uganda 1996|1996]], [[Präsidentschaftswahl in Uganda 2001|2001]], [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2006|2006]], [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2011|2011]], [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2016|2016]], [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2021|2021]] und [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2026|2026]] wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.theguardian.com/world/2021/jan/16/uganda-president-wins-decisive-election-as-bobi-wine-alleges |titel=Museveni declared election winner in Uganda as rival Bobi Wine alleges fraud |datum=2021-01-16 |abruf=2021-01-18 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reuters Staff |Titel=Uganda&amp;#039;s Museveni wins sixth term, rival alleges fraud |Sammelwerk=Reuters |Datum=2021-01-17 |Online=https://www.reuters.com/article/uk-uganda-election-idUSKBN29M04E |Abruf=2021-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Präsidentschaft beging der ugandische Staat Menschenrechtsverletzungen. So wurden Demonstrationen durch Polizei und Militär mit Schusswaffengebrauch beantwortet und Oppositionelle und Menschenrechtler verfolgt, gefangen genommen und gefoltert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Museveni gehört der Ethnie der [[Hima]] an und wurde in eine Familie von Viehhirten aus [[Königreich Ankole|Ankole]] geboren. Seine Mutter hing einer Balokole genannten, fundamentalistischen Richtung der [[Anglikanische Gemeinschaft|Anglikanischen Gemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Kassimir: &amp;#039;&amp;#039;Reading Museveni: Structure, Agency and Pedagogy in Ugandan Politics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Canadian Journal of African Studies,&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nr. 2/3 (&amp;#039;&amp;#039;French-Speaking Central Africa: Political Dynamics of Identities and Representations&amp;#039;&amp;#039;) 1999, S. 649–673, hier S. 668&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte die &amp;#039;&amp;#039;Mbarara High School&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ntare School&amp;#039;&amp;#039; und absolvierte 1970 ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaften|Wirtschafts-]], [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Politikwissenschaften]] an der [[University of Dar es Salaam|Universität Dar es Salaam]] in [[Tansania]]. Er studierte in den [[Vereinigte Staaten|USA]] am [[Grinnell College]] in [[Iowa]] zusammen mit [[John Garang]], später Oberst der [[Sudan People’s Armed Forces|sudanesischen Armee]]. Seitdem war er mit ihm eng befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13520416|Titel=Wie Taubstumme|Jahr=1986|Nr=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
An der Universität Dar es Salaam schloss er sich politisch aktiven Studierenden aus der Region an und knüpfte Bündnisse, die seine spätere Karriere prägten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wedaeli Chibelushi |url=https://www.bbc.com/news/articles/cr7jep39eg4o |titel=He once criticised African leaders who cling to power. Now he wants a seventh term |werk=BBC News |datum=2026-01-12 |abruf=2026-01-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe politische Tätigkeit und Exil ===&lt;br /&gt;
1970 wurde Museveni Assistent im Kabinett [[Milton Obote]]s. Die Jahre 1971 bis 1980, während der Herrschaft [[Idi Amin]]s, verbrachte er im tansanischen Exil. In den 1970er Jahren half er bei der Formierung der [[Front for National Salvation]] (FRONASA), die mit tansanischer Unterstützung zum Sturz Amins beitrug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr aus Exil und Tätigkeit im Widerstand, 1980–1986 ===&lt;br /&gt;
1980 kehrte Museveni aus dem Exil in Tansania nach Uganda zurück und beteiligte sich am Sturz des Präsidenten [[Idi Amin]]. Nach dem umstrittenen Wahlsieg Obotes gegen [[Paul Kawanga Ssemogerere|Ssemogerere]] ging er wieder in den Untergrund, gründete und kommandierte fünf Jahre lang die [[National Resistance Army]] (&amp;#039;&amp;#039;Nationale Widerstandsarmee&amp;#039;&amp;#039;) und kämpfte gegen Obotes Herrschaft. 1985 beschloss er mit anderen Aktivisten in Österreich im [[Gasthof zum grünen Jäger (Unterolberndorf)|Gasthaus „Zum grünen Jäger“]] in [[Unterolberndorf]] ein 10-Punkte-Programm, das die Grundlage für die zukünftige Verfassung wurde. Nach dem Sturz Obotes und einer kurzen Periode des Waffenstillstands setzte er seinen Kampf gegen den neuen Präsidenten [[Tito Okello]] fort, bis er im Januar 1986 die Hauptstadt [[Kampala]] erobert hatte und dadurch das Präsidentenamt übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft seit 1986 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ReaganMuseveni.jpg|mini|Museveni mit US-Präsident [[Ronald Reagan]] (1987)]]&lt;br /&gt;
Ab 1986 begann Museveni, Staatsbetriebe zu [[Privatisierung|privatisieren]], und er senkte die Staatsausgaben. Seither wurde Uganda durch Musevenis Politik immer wieder in Konflikte mit den benachbarten Ländern [[Sudan]], [[Ruanda]] und der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] verwickelt. 1998 beteiligte sich Uganda gemeinsam mit Ruanda an einer Intervention in der DR Kongo zugunsten von Rebellen – ein Einschnitt, der Musevenis zuvor gute Reputation im Westen belastete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Amtsjahren stieg die Wirtschaft über ein Jahrzehnt hinweg im Schnitt um mehr als sechs Prozent; die Einschulungsquoten verdoppelten sich und die HIV-Prävalenz sank in Folge einer vom Präsidenten selbst forcierten Kampagne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen [[AIDS]] erzielte er einige Erfolge. Während Uganda in den 1980er-Jahren eine der höchsten Infektionsraten aufwies, war die Verbreitung des Virus im Jahr 2008 im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten moderat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=59099364|Titel=Ein Mann, ein Messer|Jahr=2008|Nr=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings bedeutet das trotzdem eine Infektionsrate von  mindestens 2,5 bis 3 Prozent, mitunter 4 Prozent, und damit in jedem Fall mindestens eine Million infizierte Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Niederschlagung der Rebellion der [[Lord’s Resistance Army]] unter [[Joseph Kony]], der von seinen Anhängern als [[Prophet]] verehrt wird und einen Staat fordert, der auf Grundsätzen der [[Bibel|biblischen]] [[Zehn Gebote]] basiert, kam es zu vielen Verlusten. Schätzungen sprechen von etwa 500.000 Menschen, die in diesem Konflikt getötet worden sind, und von 800.000 Vertriebenen in den Distrikten [[Distrikt Gulu|Gulu]], [[Distrikt Pader|Pader]] und [[Distrikt Kitgum|Kitgum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 kamen Yoweri Museveni sowie [[Zaire]]s Präsident [[Mobutu Sese Seko]] bei einem Geheimtreffen in [[Bad Kreuznach]] zusammen, um eine Versöhnung zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9186298|Titel=Versöhnungstreffen auf deutschem Boden|Jahr=1995|Nr=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2005 gab er bekannt, bei der [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2006|Präsidentschaftswahl 2006]] erneut zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Will Ross: [http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/4453554.stm &amp;#039;&amp;#039;Uganda president to stand again.&amp;#039;&amp;#039;] BBC, 20. November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verfassungsänderung ermöglichte ihm eine dritte Amtszeit, erlaubte aber auch erstmals weitere Parteien neben dem [[National Resistance Movement]]. Sein Hauptkonkurrent [[Kizza Besigye]] von dem [[Forum for Democratic Change|Forum für demokratischen Wandel]], der bei den Wahlen 2001 den zweiten Platz erreichte, wurde kurz zuvor –&amp;amp;nbsp;wenige Wochen nach seiner Rückkehr aus dem Exil&amp;amp;nbsp;– inhaftiert und wegen Landesverrats und Vergewaltigung vor Gericht gestellt. Museveni wurde bei den Wahlen am 23. Februar 2006 erneut mit 59,28 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt. Kizza Besigye kam auf 37,36 Prozent. 2005 schaffte das Parlament die Amtszeitbegrenzung für Präsidenten ab und 2017 fiel nach heftigen Tumulten im Parlament auch die Altersgrenze – Schritte, die Kritiker als Institutionenabbau zur Machtverlängerung bewerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte aus dem Jahr 2009 zeigen eine Verbindung von Museveni mit der amerikanischen fundamentalistisch-evangelikalen Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[The Family]]&amp;#039;&amp;#039;. Museveni wird als „Schlüsselfigur für Afrika“ dieses einflussreichen religiös-politischen Netzwerks bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=120746516&amp;amp;t=1590520719602 &amp;#039;&amp;#039;The Secret Political Reach Of &amp;#039;The Family&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;] NPR, 24. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor diesem ideologischen Hintergrund wird Musevenis Haltung gegen Homosexualität verstanden, die er für ein Zeichen westlicher Unmoral hält und diese wiederum zu einem Ausdruck einer neokolonialen Einflussnahme des Westens auf Afrika erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Deborah Kintu: &amp;#039;&amp;#039;The Ugandan Morality Crusade: The Brutal Campaign Against Homosexuality and Pornography Under Yoweri Museveni.&amp;#039;&amp;#039; McFarland, Jefferson 2017, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;  Museveni ist auch ein langjähriger Verbündeter und einer der wichtigsten strategischen Partner in  Afrika des US-amerikanischen Militärs.&amp;lt;ref&amp;gt;Ty McCormick: [https://foreignpolicy.com/2016/02/18/is-the-us-military-propping-up-ugandas-elected-autocrat-museveni-elections/ &amp;#039;&amp;#039;Is the U.S. Military Propping Up Uganda’s ‘Elected’ Autocrat?&amp;#039;&amp;#039;] Foreign Policy, 18. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Februar 2011 trat Museveni erneut zur [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2011|Präsidentschaftswahl]] an und erreichte 68 Prozent der Wählerstimmen. Sein schärfster Konkurrent Kizza Besigye, der 26 Prozent der Stimmen erhielt, erklärte, das Wahlergebnis nicht anerkennen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/uganda-amtsinhaber-yoweri-museveni-gewinnt-praesidentenwahl-_aid_601732.html Amtsinhaber Yoweri Museveni gewinnt Präsidentenwahl] Focus Online, 20. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 unterzeichnete Museveni, trotz anfänglicher Bedenken, ein vom [[Parlament von Uganda|ugandischen Parlament]] verabschiedetes Gesetz, welches [[Homosexualität in Uganda|gleichgeschlechtlichen Sex]] mit einem Minderjährigen oder einem HIV-Infizierten mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedrohte.&amp;lt;ref&amp;gt;mde/dpa: [https://www.focus.de/panorama/welt/operation-enttarnt-praesident-museveni-jugendliche-zu-homosexuellen-rekrutiert_id_3666384.html &amp;#039;&amp;#039;Operation „Enttarnt!“: Präsident Museveni: Jugendliche zu Homosexuellen „rekrutiert“&amp;#039;&amp;#039;]. Meldung vom 7. März 2014 im [[Focus]], online auf www.focus.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-02/uganda-museveni-homosexualitaet &amp;#039;&amp;#039;Diskriminierung. In Uganda droht Homosexuellen lebenslange Haft&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Zeit|Zeit Online]], 24. Februar 2014; abgerufen am 28. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem dieses Gesetz aus formalen Gründen vom ugandischen Verfassungsgericht annulliert worden war, erklärte er 2015, dass er die gekippte Verschärfung der „Anti-[[Gay]]-Laws“ nicht weiter betreiben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Joe Williams: [https://www.pinknews.co.uk/2015/09/16/ugandas-president-says-new-anti-gay-laws-not-necessary/ &amp;#039;&amp;#039;Uganda’s President says new ant-gay laws ‚not necessary‘&amp;#039;&amp;#039;]. Meldung vom 16. September 2015 in &amp;#039;&amp;#039;PinkNews&amp;#039;&amp;#039;, online auf www.pinknews.co.uk (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang März 2014 war in zahlreichen Medien die Falschmeldung zu lesen, Musevenis Tochter, Diana Kamuntu, habe in einem Radio-Interview erklärt, [[lesbisch]] zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludovica Iaccino: [https://www.ibtimes.co.uk/child-rape-festival-why-are-there-fake-stories-about-uganda-1439962 &amp;#039;&amp;#039;Child Rape Festival: Why Are There Fake Stories about Uganda?&amp;#039;&amp;#039;] International Business Times, 12. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 schaffte Museveni per Verfassungsänderung die Altersgrenze für Politiker in Uganda ab, um ein weiteres Mal zu einer Präsidentschaftswahl antreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uganda 2021|Präsidentschaftswahl 2021]] gewann er offiziellen Angaben zufolge mit 58 % der Stimmen. In den Monaten vor der Wahl töteten Polizei und Militär mindestens 50 Demonstranten. Während der Wahl ließ er das Internet abschalten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Halima Athumani |url=https://www.voanews.com/africa/ugandan-military-enters-opposition-leaders-house-after-election-fraud-accusations |titel=Ugandan Military Enters Opposition Leader’s House After Election Fraud Accusations |hrsg=[[Voice of America]] |datum=2021-01-15 |abruf=2021-01-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seinen Kontrahenten [[Bobi Wine]], der von Wahlbetrug sprach, unter Hausarrest stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Popp, Susanne Koelbl |url=https://www.spiegel.de/politik/ausland/ugandas-oppositionsfuehrer-bobi-wine-ein-popstar-macht-afrikas-jugend-hoffnung-a-a0910bdd-458d-4880-8e18-9567a8d0e6ab |titel=Ugandas Oppositionsführer Bobi Wine: Ein Popstar macht Afrikas Jugend Hoffnung |werk=Der Spiegel |hrsg= |datum= |abruf=2021-02-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld der folgenden Wahlzyklen wurden zudem die Unabhängigkeit der Justiz und der Medien wiederholt in Frage gestellt; so kritisierten Beobachter die Rekrutierung regierungsnaher „Kader-Richter“, verwiesen auf eine bewaffnete Razzia im High Court von Kampala im Dezember 2005 sowie auf Razzien gegen Medienhäuser und Festnahmen von Journalisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt; Auch Oppositionelle sahen sich systematischer Repression ausgesetzt: [[Kizza Besigye]] wurde seit 2001 mehrfach verhaftet und strafverfolgt; 2024 verschwand er in Nairobi und tauchte vier Tage später vor einem ugandischen Militärgericht wieder auf, wo er bis heute wegen Hochverratsvorwürfen inhaftiert ist, die er zurückweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt; [[Bobi Wine]] wiederum wurde wiederholt festgenommen; im Wahlkampf 2021 setzten Sicherheitskräfte Tränengas und scharfe Munition gegen ihn und seine Anhänger ein, offiziell mit Verweis auf Coronaauflagen, und auch im laufenden Wahlzyklus wurden laut einem UN-Bericht friedliche Versammlungen mit Schusswaffen aufgelöst und Oppositionsmitglieder in unmarkierten Lieferwagen verschleppt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt; Vor diesem Hintergrund erklärte Museveni öffentlich, „ein Soldat trage 120 Patronen“, wies zugleich aber die Polizei an, Oppositionelle nicht zu schlagen und stattdessen Tränengas einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2022 unterzeichnete Museveni einen &amp;#039;&amp;#039;Computer Misuse (Amendment) Act&amp;#039;&amp;#039;, ein Gesetz, das den „unbefugten Zugriff auf Informationen“ ebenso unter Strafe stellt, wie „unerwünschte, irreführende oder böswillige Informationen online zu stellen oder zu teilen“. Das &amp;#039;&amp;#039;Human Rights Network for Journalists – Uganda&amp;#039;&amp;#039; kritisierte, dass unklar bleibe, welche Informationen legal über jemanden geteilt werden können, und dass eine großzügige Auslegung das Recht auf freie Meinungsäußerung und die [[Medienfreiheit]] verletzen würde. Dies sei besonders relevant für den zunehmenden [[Bürgerjournalismus]], bei dem Bürger Menschenrechtsverletzungen filmen und weiterleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The Independent |url=https://www.independent.co.ug/president-museveni-signs-into-law-nsereko-bill/ |titel=President Museveni signs into law Nsereko bill |werk=The Independent Uganda: |datum=2022-10-13 |sprache=en-US |abruf=2022-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 2025 gab Yoweri Museveni seine erneute Kandidatur für eine weitere Amtszeit bei den für Januar 2026 geplanten Wahlen bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Uganda&amp;#039;s long-serving President Museveni to seek reelection, official says |Sammelwerk=Reuters |Datum=2025-06-24 |Online=https://www.reuters.com/world/africa/ugandas-long-serving-president-museveni-seek-reelection-official-says-2025-06-24/ |Abruf=2025-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit strebt er seine siebte Amtszeit an; zum Jahreswechsel 2025/2026 präsentierte er sich siegessicher und rief die Bevölkerung zum Wahlgang auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Anhänger verweisen auf relative Stabilität, die Aufnahme von mehr als 1,7&amp;amp;nbsp;Millionen Geflüchteten und jüngste Bemühungen um ausländische Investitionen – etwa Abkommen mit China, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten – mit dem Ziel, Uganda bis 2040 in den Kreis der Länder mit mittlerem Einkommen zu führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt; Museveni inszeniert sich dabei als Mentor der Jugend; er nennt seine jungen Anhänger &amp;#039;&amp;#039;Bazukulu&amp;#039;&amp;#039; („Enkelkinder“) und wird häufig &amp;#039;&amp;#039;M7&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sevo&amp;#039;&amp;#039; genannt, zeigte sich während der Pandemie in Videos mit Liegestützen und betont öffentlich seine körperliche Fitness.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Präsidentschaftswahl am 17. Januar 2026 ging Museveni – mit 71,65 Prozent der ausgezählten Stimmen gegen Bobi Wine mit 24,72 Prozent – als Gewinner hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/ha/shugaba-yoweri-museveni-ya-lashe-zaben-shugaban-kasa/a-75547818 |titel=Shugaba Yoweri Museveni ya lashe zaben shugaban kasa |werk=dw.com |hrsg=Deutsche Welle |sprache=ha |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahlbeobachter der [[Afrikanische Union|Afrikanischen Union]] und weiterer regionaler Organisationen kritisierten die Beteiligung des Militärs am Wahlprozess sowie die Internetabschaltung durch die [[Uganda Communications Commission]] in den Tagen vor der Wahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reuters.com/sustainability/society-equity/uganda-partially-restores-internet-after-ageing-president-wins-seventh-term-2026-01-18/ |titel=Uganda partially restores internet after ageing president wins seventh term |werk=Reuters |datum=2026-01-19 |sprache=en |abruf=2026-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Yoweri Museveni ist seit 1973 mit [[Janet Museveni]] verheiratet und Vater von vier Kindern. Janet Museveni ist seit 2016 Bildungsministerin. Sein erstgeborener Sohn [[Muhoozi Kainerugaba]] (* 1974) nimmt eine hohe Position bei der [[Uganda People’s Defence Force]] ein und gilt als möglicher Nachfolger seines Vaters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Is Uganda heading for a dynastic succession? |Sammelwerk=The Economist |ISSN=0013-0613 |Online=https://www.economist.com/middle-east-and-africa/2022/06/16/is-uganda-heading-for-a-dynastic-succession |Abruf=2022-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Musevenis Bruder [[Salim Saleh]] (* 1960) ist ein einflussreicher Ex-Militär und Geschäftsmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sowing The Mustard Seed – The Struggle For Freedom And Democracy in Uganda.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan, Oxford 1997 (2006), ISBN 0-333-64234-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barney Walsh: &amp;#039;&amp;#039;Ugandan Agency within China-Africa Relations: President Museveni and China’s Foreign Policy in East Africa.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Academic, London 2022, ISBN 978-1-350-25548-7.&lt;br /&gt;
* Rebecca Tapscott: &amp;#039;&amp;#039;Arbitrary States: Social Control and Modern Authoritarianism in Museveni’s Uganda.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2021, ISBN 978-0-19-885647-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122638891}}&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|161/000092882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten Ugandas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122638891|LCCN=n86088714|VIAF=14850936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Museveni, Yoweri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtierendes Staatsoberhaupt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der University of Dar es Salaam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ugander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NRM-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Museveni, Yoweri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Museveni, Yoweri Kaguta (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ugandischer Staatspräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 15. September 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ntungamo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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