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	<title>Youth Bulge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Youth_Bulge&amp;diff=398826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: WP:LIT beachten, Anforderungen in keiner Weise erfüllt</title>
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		<updated>2026-03-06T06:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:LIT beachten, Anforderungen in keiner Weise erfüllt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Malczewski melancholia.jpg|mini|[[Jacek Malczewski]]s Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Melancholia&amp;#039;&amp;#039; versinnbildlicht nach Meinung [[Gunnar Heinsohn]]s das Konfliktpotential überproportional schnell anwachsender männlicher Bevölkerungsteile]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jugendüberschuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Lam |Titel=Jugendüberschuss und Jugendarbeitslosigkeit |Sammelwerk=IZA World of Labor |Datum=2014-05-01 |Online=[https://wol.iza.org/articles/youth-bulges-and-youth-unemployment/long wol.iza.org] |Abruf=2019-10-22 |DOI=10.15185/izawol.26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Youth Bulge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Gary Fuller]] 1995 erstmals verwendeter Begriff, der die überproportionale Ausstülpung (&amp;#039;&amp;#039;bulge&amp;#039;&amp;#039;) der [[Demografie|demografischen]] [[Alterspyramide]] in einer Gesellschaft bezeichnet. Nach Fuller liegt ein &amp;#039;&amp;#039;youth bulge&amp;#039;&amp;#039; überall dort vor, wo die 15- bis 24-Jährigen mindestens 20 Prozent, oder die 0- bis 15-Jährigen mindestens 30 Prozent der Gesamtgesellschaft ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertreter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Countriesbyfertilityrate.svg|mini|300px|Zahl der Kinder pro Frau in einer Weltkarte zur [[Geburtenziffer|Geburtenrate]] im &amp;#039;&amp;#039;[[The World Factbook|CIA World Factbook]]&amp;#039;&amp;#039; 2015]]&lt;br /&gt;
Der französische Konfliktforscher [[Gaston Bouthoul]] vermutete schon früh, dass ein hoher Anteil junger Menschen an der Bevölkerung ursächlich für kriegerische Auseinandersetzungen ist. Er bezeichnete den demographischen Faktor als ein grundlegendes Strukturelement kollektiver Aggressivität und stellt die These auf, dass das gesellschaftliche Phänomen des Krieges dem sozialen Bedürfnis der Auslese entspricht. Bouthoul spricht in diesem Zusammenhang von einer Wiederherstellung eines „demographischen Gleichgewichts“, wobei dieser Begriff nicht erläutert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gunnar Heinsohn |Titel=Handbuch Kriegstheorien |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=2011 |ISBN=978-3-531-93299-6 |Kapitel=Gesellschaftliche Kriegstheorien: Demografische Faktoren |Seiten=72–95 |Kommentar=Leseprobe |Online=[https://books.google.de/books?id=ILIjBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;dq=Youth_Bulge books.google.de] |DOI=10.1007/978-3-531-93299-6_7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bouthoul im Krieg eine biologische Notwendigkeit sieht, machen andere Autoren wie der norwegische Friedensforscher [[Henrik Urdal]] den zentralen Grund für wachsende Gewaltbereitschaft an der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes fest: Gerade die Kombination aus starkem Jugendanteil und schwacher Ökonomie fördere nach empirischen Untersuchungen Kriege. Diese Faktoren seien außerdem mit einem schwachen politischen System [[Korrelation|korreliert]]. Bei einer starken Jugendkohorte verstärkten sich also Verteilungskämpfe um gesellschaftliche Stellungen, in denen viele leer ausgehen. Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit und mangelnden Zukunftsaussichten sind in einer solchen Gesellschaft verbreitet und führen zu Enttäuschung und Frustration. Kommt hierzu noch mangelnde politische Einflussmöglichkeit oder eine Bildungsexpansion bei gleichzeitigem Stellenmangel, sinken die [[Opportunitätskosten]], an gewaltsamen Auseinandersetzungen teilzunehmen. Wenn es nun keine anderen Alternativen gibt, ist Gewalt in verschiedener Form eine ernst zu nehmende Alternative, um dem sogenannten [[Flaschenhalsphänomen]] zu entrinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henrik Urdal |Titel=A Clash of Generations? Youth Bulges and Political Violence |Sammelwerk=International Studies Quarterly |Band=50 |Nummer=3 |Datum=2006 |ISSN=0020-8833 |Seiten=607–629 |JSTOR=4092795}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Gunnar Heinsohn]] entstehen durch &amp;#039;&amp;#039;youth bulges&amp;#039;&amp;#039; die Voraussetzungen für [[Bürgerkrieg]], [[Völkermord]], [[Imperialismus]] und [[Terrorismus]]. Wenn große Teile der männlichen Jugend zwar ausreichend ernährt sind, aber keine Aussicht haben, eine angemessene Position in der Gesellschaft zu finden, stehe ihnen als einziger Weg die Gewalt offen: {{&amp;quot; |Text=Um Brot wird gebettelt. Getötet wird für Status und Macht.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Heinsohn: &amp;#039;&amp;#039;Die Illusion von der Hungerbekämpfung als Friedensstifter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen.&amp;#039;&amp;#039; S. 18 ([http://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf pseudology.org] PDF; 3,61 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Politische Herrscher, so Heinsohn, bedienten sich dieser demografischen Charakteristik der Bevölkerung, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Ägypten|ägyptische]] Staatspräsident [[Gamal Abdel Nasser|Nasser]] im [[Abnutzungskrieg]]. Andererseits sei in [[Europa]] vom Ende des 15. Jahrhunderts an die [[Empfängnisverhütung|Geburtenkontrolle]] unter Todesstrafe gestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Heinsohn: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte kümmern sich nicht um Empfängnisverhütung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen.&amp;#039;&amp;#039; S. 81&amp;amp;nbsp;ff. ([http://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf pseudology.org] PDF; 3,61 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit – nach Heinsohn – ein Gewaltpotential geschaffen, das erst den Aufstieg Europas ermöglichte und in der Folge zur europäischen Eroberung weiter Teile der bekannten Welt führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sylke Tempel |Titel=Youth Bulge: Vorsicht – ganz viele junge Männer! |Sammelwerk=[[Die Welt]] Online |Datum=2004-01-10 |Online=[https://www.welt.de/print-welt/article285005/Vorsicht-ganz-viele-junge-Maenner.html welt.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Jahrhunderte gab es in Europa [[Geburtenziffer|Geburtenraten]] wie im heutigen [[Pakistan]] oder [[Afghanistan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gunnar Heinsohn#Kriegsdemographie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gaston Bouthoul: &amp;#039;&amp;#039;Kindermord aus Staatsraison: Der Krieg als bevölkerungspolitischer Ausgleich.&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel. &amp;#039;&amp;#039;L’infanticide diffère&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Karin von Zabiensky) DVA, Stuttgart 1972, ISBN 3-421-01618-6.&lt;br /&gt;
* Gary Fuller: &amp;#039;&amp;#039;The Demographic Backdrop to Ethnic Conflict: A Geographic Overview.&amp;#039;&amp;#039; In: Central Intelligence Agency (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Challenge of Ethnic Conflict to National and International Order in the 1990’s.&amp;#039;&amp;#039; CIA (RTT 95-10039, Oktober), Washington, S. 151–154.&lt;br /&gt;
* Christian G. Mesquida, Neil I. Wiener: &amp;#039;&amp;#039;Male age composition and severity of conflicts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Politics and the Life Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Nr. 2, September 1999, {{ISSN|0730-9384}}, S. 181–189, [[doi:10.1017/S0730938400021158]].&lt;br /&gt;
* [[Reiner Klingholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Machen junge Männer Krieg?. Gunnar Heinsohns wilde Thesen – und eine Berliner Studie zur Weltbevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Februar 2004, Nr. 10 (Rezension zu Gunnar Heinsohns Buch [http://www.zeit.de/2004/10/SM-HeinsohnKURZ?page=all zeit.de]).&lt;br /&gt;
* [[Gunnar Heinsohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli Verlag, Zürich 2005 (als [[E-Book]]: [http://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf pseudology.org] PDF; 3,61 MB).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Steffen Kröhnert&lt;br /&gt;
   |Titel=Jugend und Kriegsgefahr: welchen Einfluss haben demografische Veränderungen auf die Entstehung von Konflikten?&lt;br /&gt;
   |Verlag=Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/32159/ssoar-2004-krohnert-Jugend_und_Kriegsgefahr_welchen_Einfluss.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y&amp;amp;lnkname=ssoar-2004-krohnert-Jugend_und_Kriegsgefahr_welchen_Einfluss.pdf ssoar.info]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=312&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:0168-ssoar-321595}}&lt;br /&gt;
* Steffen Kröhnert: &amp;#039;&amp;#039;Warum entstehen Kriege? Welchen Einfluss die demographische und ökonomische Entwicklung auf die Entstehung bewaffneter Konflikte haben.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Berlin 2006 ([https://web.archive.org/web/20160504221004/http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Studien/warum_entstehen_Kriege.pdf berlin-institut.org] PDF; 0,7 MB).&lt;br /&gt;
* Uwe Wagschal, Thomas Metz, Nicolas Schwank: &amp;#039;&amp;#039;Ein „demographischer Frieden?“ Der Einfluss von Bevölkerungsfaktoren auf inner- und zwischenstaatliche Konflikte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Politikwissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Nr. 3, 2008, S. 353–383.&lt;br /&gt;
* [[Aurel Croissant]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Kulturelle Konflikte seit 1945 – Die kulturellen Dimensionen des globalen Konfliktgeschehens.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gary Fuller: &amp;#039;&amp;#039;The Youth Factor: The New Demographics of the Middle East and the Implications for U.S. Policy.&amp;#039;&amp;#039; 2003 ([https://www.brookings.edu/research/the-youth-factor-the-new-demographics-of-the-middle-east-and-the-implications-for-u-s-policy/ brookings.edu] PDF; 317 kB)&lt;br /&gt;
* Gary Fuller: &amp;#039;&amp;#039;The Youth Crisis in Middle Eastern Society.&amp;#039;&amp;#039; 2004 ([http://www.ispu.org/pdfs/graham%20fuller%20paper.pdf ispu.org] PDF, 202 kB).&lt;br /&gt;
* Henrik Urdal: &amp;#039;&amp;#039;The Devil in the Demographics: The Effect of Youth Bulges on Domestic Armed Conflict,1950-2000.&amp;#039;&amp;#039; 2004 – Empirische Studie der [[Weltbank]], die die Youth-Bulge-Theorie einem statistischen Test unterzieht ([http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDSContentServer/WDSP/IB/2004/07/28/000012009_20040728162225/Rendered/PDF/29740.pdf www-wds.worldbank.org] PDF; 634 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungssoziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Population pyramid#Youth bulge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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