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	<title>Yokosuka D4Y - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:38:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yokosuka_D4Y&amp;diff=1079102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: kl. Ergänzung zur Entwicklung und Korrektur der gelieferten He 118, siehe dazu auch Volker Koos, Ernst Heinkel Flugzeugwerke 1933-1945, S. 80.</title>
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		<updated>2025-11-08T18:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Ergänzung zur Entwicklung und Korrektur der gelieferten He 118, siehe dazu auch Volker Koos, Ernst Heinkel Flugzeugwerke 1933-1945, S. 80.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Yokosuka D4Y &amp;#039;&amp;#039;Suisei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:D4Y3 pulling up.jpg|250px|Eine Yokosuka D4Y3 Type 33 „Suisei“ im Flug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine Yokosuka D4Y3 Type 33 „Suisei“ im Flug&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Sturzkampfflugzeug|Sturzbomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{JPN-1868}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Aichi Tokei Denki|Aichi]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = Dezember 1940&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1942&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1942 bis 1945&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 2.038&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:D4Y Yoshinori Yamaguchi col.jpg|mini|Lt. Yoshinori Yamaguchis &amp;#039;&amp;#039;D4Y3&amp;#039;&amp;#039; während dessen [[Kamikaze|Kamikaze-Angriffs]] auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Essex (Schiff, 1942)|Essex]]&amp;#039;&amp;#039; am 25. November 1944. Das Fehlen selbstabdichtender Treibstofftanks führte bereits nach kurzem Beschuss mit Leuchtspurmunition zum Brand des Flugzeuges. Dadurch sah eine getroffene &amp;#039;&amp;#039;Suisei&amp;#039;&amp;#039; oft tatsächlich wie ein Komet aus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yokosuka D4Y3 in the field.jpg|mini|Eine Yokosuka D4Y3 Type 33 „Suisei“ auf dem Flugplatz]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yokosuka D4Y &amp;#039;&amp;#039;Suisei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|彗星}}, „Komet“, alliierter Codename „Judy“) war ein [[Sturzbomber]] der [[Kaiserlich Japanische Marine|Kaiserlich japanischen Marine]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Flugzeug wurde von Masao Yamana, dem Chefkonstrukteur des &amp;#039;&amp;#039;Ersten Marineluftfahrttechnischen Arsenal&amp;#039;&amp;#039; in [[Yokosuka]], auf der Grundlage von drei [[Heinkel He 118]] entwickelt, die aus [[Deutsches Reich|Deutschland]] angeliefert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian König |Titel=Im Fokus: D4Y Suisei – Nippons schnellster Stuka |Sammelwerk=Flugzeug Classic |Nummer=12 |Verlag=GeraMond |Ort=München |Datum=2025 |ISSN=1617-0725 |Seiten=38/39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste Prototyp der D4Y1 machte im Dezember 1940 einen Erstflug. Dabei zeigte das einfach zu bedienende Flugzeug sehr gute Leistungen. Als das erfolgreiche Versuchsprogramm beschleunigt wurde, gab es jedoch die erste unangenehme Überraschung. Trotz der gut strukturierten und zweckmäßigen Erscheinung zeigten sich Schwächen im Aufbau der Tragflächen. Bei Sturzflugversuchen begannen die Tragflächen zu vibrieren, teilweise so sehr, dass die Tragflächenholme zu brechen drohten. Für einen Sturzbomber war dies natürlich eine inakzeptable Eigenschaft, daher wurden die ersten Modelle ab 1942 als [[Aufklärungsflugzeug|Aufklärer]] eingesetzt. Bei der [[Schlacht um Midway]] wurden zwei Flugzeuge dieses Typs mitgeführt, von denen eines zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis März 1943 konnten die strukturellen Probleme behoben und die Serienproduktion von insgesamt 2.038 Flugzeugen aufgenommen werden. Die meisten Suisei wurden von [[Aichi Tokei Denki|Aichi]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Versionen der Yokosuka D4Y Suisei konnten nur mit hohem technischen Aufwand einsatzbereit gehalten werden, da die [[Flüssigkeitskühlung|flüssigkeitsgekühlten]] Atsuta-[[V-Motor|V]]-[[12 Zylinder|12-Zylinder]]-[[Flugmotor]]en mit hängenden Zylindern, die eine Lizenzproduktion des deutschen [[Daimler-Benz DB 601]] darstellten, im Gegensatz zu diesem unzuverlässig und schwierig zu warten waren. Bereits zu Beginn der Entwicklung gab es Stimmen, die den Einbau eines luftgekühlten [[Sternmotor]]es forderten, dem in Japan gängigen Motortyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die Erlaubnis vorlag, begann das Konstruktionsteam von Aichi nach einem geeigneten Sternmotor Ausschau zu halten. Man wählte schließlich den 1.163&amp;amp;nbsp;kW (1.560 PS) leistenden 14-Zylinder-Doppelsternmotor Mitsubishi MK8P Kinsei-62 aus, der nun die Yokosuka D4Y3&amp;amp;nbsp;Model&amp;amp;nbsp;33 antrieb. Der Nachteil des Sternmotors war, dass die Sicht des Piloten nach vorne und unten verschlechtert wurde, dadurch war der Einsatz auf einem [[Flugzeugträger]] für diese Variante nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D4Y war für einen Sturzkampfbomber ausgesprochen schnell. Daher wurden einige auch für den Einsatz gegen die US-amerikanischen [[Boeing B-29]] zu [[Nachtjäger]]n umgebaut. Beim 11. Marineluftfahrtarsenal in Hiro wurde versucht, einen D4Y2-S-Nachtjäger zu entwickeln, indem man die gesamte Bombenausrüstung entfernte und eine 20-mm-Kanone Typ&amp;amp;nbsp;99&amp;amp;nbsp;Modell&amp;amp;nbsp;2 als aufwärts schießende „[[Schräge Musik]]“ an die Position des Bordschützen setzte. Das Fehlen eines [[Radar]]systems und die geringe Steigrate machten diese Nachtjäger jedoch wenig effektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mangels Panzerung und selbstabdichtender Tanks waren die Suiseis für die alliierten Jäger leichte Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D4Y operierten von folgenden [[Japanisches Kaiserreich|japanischen]] Flugzeugträgern aus: &amp;#039;&amp;#039;[[Chitose (Schiff, 1938)|Chitose]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Chiyoda (Schiff, 1938)|Chiyoda]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hiyō]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Jun’yō]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1935)|Shin’yō]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Shōkaku]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sōryū (Schiff, 1937)|Sōryū]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Taihō (Schiff)|Taihō]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Unryū (Schiff, 1944)|Unryū]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Un’yō]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zuikaku]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem war anfangs vorgesehen, die D4Y auf den Hybridflugzeugträgern der &amp;#039;&amp;#039;[[Ise-Klasse]]&amp;#039;&amp;#039; einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Flugzeugen der &amp;#039;&amp;#039;Ise&amp;#039;&amp;#039; siehe: Michel Ledet: &amp;#039;&amp;#039;Samourai sur Porte-Avions.&amp;#039;&amp;#039; Outreau 2006, eine sehr ausführliche und umfassend illustrierte Darstellung der japanischen Trägerflugzeuge 1922–1945, auf neuestem Stand der marinehistorischen Forschung. Die Einzelheiten der Bordflugzeuggruppe und des Trainings sowie der Einsätze der &amp;#039;&amp;#039;Ise&amp;#039;&amp;#039; bis Anfang 1945 hat Admiral Matsuda Chiaki selbst berichtet, in: Interrogation Nav No. 69 in der USSBS No. 345 vom 12. November 1945. Zur Kennung und Dotierung ferner: Eduardo Cea: &amp;#039;&amp;#039;The Air Force of the Japanese Imperial Navy – Carrier Based Aircraft 1922–1945.&amp;#039;&amp;#039; Part II, S. 45–48. Grundlegende Angaben zu den Marineflugzeugen der Japaner 1941–1945 finden sich im allgemein als Standardreferenz anerkannten Buch von: René J. Francillon: &amp;#039;&amp;#039;Japanese Aircraft of the Pacific War.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, London 1979/1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Version, die gebaut wurde, war der D4Y4-Spezialangriffs-Bomber Modell 43. Dieses ab Februar 1945 gebaute einsitzige Kamikaze-Flugzeug konnte eine 800-kg-Bombe tragen. Es war mit drei [[JATO|Starthilfsraketen]] für den Start von kurzen Startbahnen und zur finalen Sturzflugbeschleunigung ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yokosuka D4Y-4.svg|mini|Dreiseitenriss der D4Y4]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten (D4Y2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2 (Pilot und Bordschütze/Funker)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 10,22 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 11,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 3,74 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 23,60 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 5,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 2.440&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || maximal 4.250&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein [[Aichi Atsuta]] AEIA 32 mit {{kW2PS|1044|-1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 550&amp;amp;nbsp;km/h in 4.750 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 1.465&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 10.700 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 180&amp;amp;nbsp;kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verhältnis Leistung/Gewicht || 0,25&amp;amp;nbsp;kW/kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || zwei vorwärts feuernde 7,7-mm-Maschinengewehre&amp;lt;br /&amp;gt;ein rückwärts feuerndes 7,92-mm-Maschinengewehr&amp;lt;br /&amp;gt;bis zu [[Abwurfmunition der Japanischen Marine im Zweiten Weltkrieg|800 kg Bomben]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
D4Y2 before take off.jpg|Yokosuka D4Y1 vor dem Start&lt;br /&gt;
D4Y TAIC SWPA.jpg|Eine Yokosuka D4Y3 (Typ 33) „Judy“ wird nach dem Krieg bei der Marinebasis Anacosta durch das TAIC (Technical Air Intelligence Centre) getestet&lt;br /&gt;
D4Y4 cockpit.jpg|Cockpit der Yokosuka D4Y4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christian König&lt;br /&gt;
   |Titel=Im Fokus: D4Y Suisei – Nippons schnellster Stuka&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=12&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[GeraMond Verlag|GeraMond]]&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2025&lt;br /&gt;
   |ISSN=1617-0725&lt;br /&gt;
   |Seiten=34–49}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3828953859|Seite=396}}&amp;lt;!-- Bishop: Waff: II. WK. Enz. (2000) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sturzkampfflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägergestütztes Flugzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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