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	<title>Ynglingatal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ynglingatal&amp;diff=732480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: /* Datierung */ zus. Links</title>
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		<updated>2025-12-12T15:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Datierung: &lt;/span&gt; zus. Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| WIDTH=&amp;quot;25%&amp;quot; ALIGN=&amp;quot;right&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#f6f6f6&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid gray;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königlicher Stammbaum der Ynglingatal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Odin]]&lt;br /&gt;
* [[Njörðr]]&lt;br /&gt;
* [[Freyr]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Yngvi]]-Freyr&amp;#039;&amp;#039;, nach ihm wurde das Herrschergeschlecht benannt)&lt;br /&gt;
* Fjölnir&lt;br /&gt;
* Svegder&lt;br /&gt;
* Vanland&lt;br /&gt;
* Visbur&lt;br /&gt;
* Domalde&lt;br /&gt;
* Domar&lt;br /&gt;
* Dygve&lt;br /&gt;
* Dag (der Weise)&lt;br /&gt;
* Agne Skjafarbonde&lt;br /&gt;
* Erik und Alrik (zwei Brüder)&lt;br /&gt;
* Yngve und Alf (zwei Brüder)&lt;br /&gt;
* Hugleik&lt;br /&gt;
* [[Jorund]] (oder Eorund) und Erik&lt;br /&gt;
* Ane (oder Aun)&lt;br /&gt;
* Egil (oder Angantyr)&lt;br /&gt;
* Ottar Vendelkråka&lt;br /&gt;
* Adils (der Mächtige)&lt;br /&gt;
* Eystein (oder Östen)&lt;br /&gt;
* Yngvar (Ivar der Beinlose, König von Irland)&lt;br /&gt;
* Anund (manchmal Önund oder als Doppelname Bröt-Anund)&lt;br /&gt;
* Ingjald Illråde&lt;br /&gt;
* [[Olaf Trätelgja|Olof Trätälja]] – oder möglicherweise dessen Sohn – verließ den Thron in Alt-Uppsala und begab sich nach Norwegen&lt;br /&gt;
* Halvdan vitben (Halvdan Weißbein)&lt;br /&gt;
* Halvdan&lt;br /&gt;
* Gudröd&lt;br /&gt;
* Olof Geirstadaalf&lt;br /&gt;
* [[Ragnvald Olafsson|Ragnvald hederhög]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ynglingatal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im [[altnordisch|altskandinavisch]]en [[Versmaß]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kviðuháttr]]&amp;#039;&amp;#039; notierter [[Stammbaum]] der Herrscher eines [[König]]s[[Geschlecht (Genealogie)|geschlecht]]s, das als [[Ynglinger]] bezeichnet wird. Diese [[Legende]] war Vorbild für den Abschnitt [[Ynglingasaga]] in [[Snorri Sturluson]]s Werk [[Heimskringla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Version wird von [[Þjóðólfr ór Hvini]]  stammen, der seine Schrift auf früheren Überlieferungen aufbaute. Þjóðólfr [[Widmung|widmete]] sein Werk dem sonst [[historisch]] &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; belegten [[Kleinkönig]] Ragnvald, einem vermutlichen [[Verwandtschaftsbeziehung #Cousin_und_Cousine|Cousin]] von [[Harald I. (Norwegen)|Harald&amp;amp;nbsp;I.]] Die [[norwegen|norwegischen]] Könige wollten ihre [[Herkunftssage|Herkunft]] über die [[schweden|schwedischen]] Könige der Ynglinger in [[Alt-Uppsala]] bis auf die alten Götter herleiten. Þjóðólfrs Dichtung ist also ein [[Propaganda]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;werk für seinen Herrscher, was dessen [[Glaubwürdigkeit]] senkt. Vor allem die Verknüpfung mit den Göttern hat heute keinerlei wissenschaftlichen Nutzen. Es ist auch zu bedenken, dass viele der beschriebenen Ereignisse schon mehrere Jahrhunderte zurücklagen und [[mündliche Überlieferung|mündlich überliefert]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datierung ===&lt;br /&gt;
Über den Inhalt der Ynglingatal wurde ausgiebig [[debatte|debattiert]]. Schon lange bestand eine gesunde [[Zweifel|Skepsis]] gegenüber den Personen, welche in der Dichtung beschrieben werden. Andererseits galt die [[Datierung]] der Niederschrift um das Jahr&amp;amp;nbsp;900 lange als feststehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der norwegische Forscher C. Krag war in den&amp;amp;nbsp;1990er&amp;amp;nbsp;Jahren der Auffassung, dass die Ynglingatal bedeutend später entstanden sein muss, als man früher annahm. Er stützte seine Ansicht auf eine Reihe [[Anachronismus|Anachronismen]], die er auszumachen glaubte, z&amp;amp;nbsp;B. dass dem Verfasser bereits die griechische [[Vier-Elemente-Lehre]] bekannt gewesen sei, deren Kenntnis aber erst für das&amp;amp;nbsp;12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wahrscheinlich gemacht werden könne. Auch der [[Euhemerismus]], nach welchem die Götter ursprünglich Könige gewesen seien, sei nicht für das&amp;amp;nbsp;9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert anzunehmen. Krags Sichtweise fand in der Zeit, als die [[Schwedische Nationalenzyklopädie]] geschrieben wurde, breite Zustimmung, und so wurde diese Datierung in den entsprechenden Artikel übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese späte Datierung sprechen jedoch einige Fakten. Wenn die Dichtung ein Propagandawerk aus späterer Zeit wäre, dann würde die Liste mit einem bedeutenderen König als [[Ragnvald]] enden.  Weiterhin tauchen im Text Orte auf, bei denen anhand [[Archäologie|archäologischen]] Materials festgestellt wurde, dass sie große Bedeutung in der Vor[[wikinger]]zeit hatten, aber nicht darüber hinaus; in einer späten Dichtung wären sie folglich nicht genannt worden. Und C.&amp;amp;nbsp;D.&amp;amp;nbsp;Sapp nennt [[Linguistik|linguistische]] Belege für eine Datierung ins&amp;amp;nbsp;10. oder eventuell auch&amp;amp;nbsp;11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O.&amp;amp;nbsp;Sundquist legt dar, dass Krag deutliche Zeichen der Ynglingatal wie [[Platzname]]n, [[Personenname]]n und [[Kenning]]s nicht beachtet, welche sie mit schwedischen Dicht[[tradition]]en verbindet: kulturelle Phänomene, wie der König als Bewahrer heiliger Plätze oder das [[Gedenken]] an eine [[Elite]] [[Kavallerie|berittener Krieger]], können bis in die [[Vendelzeit]] zurückverfolgt werden. Sundquists Schlussfolgerung ist, dass Tjordolf sein Werk im&amp;amp;nbsp;10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach einer vorhandenen schwedischen Tradition komponierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das richtig ist, dann ist der Gedankengang Krags umgekehrt zu vollziehen: Seine „Anachronismen“ würden dann belegen, dass den Gelehrten die auf dem [[Kontinentaleuropa|Kontinent]] vorhandenen Kenntnisse bereits viel früher zugänglich waren als bislang angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Dichtung ==&lt;br /&gt;
Die Ynglingatal kennt man am besten aus dem etwa&amp;amp;nbsp;300&amp;amp;nbsp;Jahre später entstandenen ersten Teil der [[Heimskringla]] von [[Snorri Sturluson]], welche jedoch in [[Prosa]] verfasst ist. Letztere baut wahrscheinlich auf einer mündlichen Weitererzählung der ursprünglichen Dichtung auf. Snorris Werk kann unvollständig sein; so berichtet er, dass die Liste 31&amp;amp;nbsp;Regenten enthält, zählt jedoch nur&amp;amp;nbsp;27 von ihnen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im&amp;amp;nbsp;12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von einem norwegischen [[Mönch]] angefertigte [[Historia Norwegiæ]] enthält überwiegend dieselben Fakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wert als historische Quelle  ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit anderen [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quelle]]n hat die Ynglingatal teilweise einen historischen Nutzen. Ab den Königen des&amp;amp;nbsp;[[6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]s häufen sich die Übereinstimmungen mit anderen Texten. Beispielsweise findet man einige Personen im englischen [[Beowulf]] und in französischen [[Chronik]]en wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch fällt auf, dass es manchmal Unstimmigkeiten in der Reihenfolge der Herrscher zwischen den einzelnen Texten gibt. Selbst bei den letzten Abschnitten des Stammbaums gibt es andere Angaben in isländischen Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Åkerlund, W. &amp;#039;&amp;#039;Studier över Ynglingatal&amp;#039;&amp;#039; (Lund 1939).&lt;br /&gt;
* Janson, H. &amp;#039;&amp;#039;Templum nobilissimum&amp;#039;&amp;#039; (Göteborg 1998).&lt;br /&gt;
* Dómaldi’s Death and the Myth of Sacral Kingship, i J. Lindow et al. (Red.), &amp;#039;&amp;#039;Structure and Meaning in Old Norse Literature&amp;#039;&amp;#039; (Odense 1986).&lt;br /&gt;
* Krag, C. &amp;#039;&amp;#039;Ynglingatal og Ynglingesaga: en studie i historiske kilder&amp;#039;&amp;#039; (Oslo 1991).&lt;br /&gt;
* Magerøy, H. &amp;#039;Ynglingatal&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Kulturhistoriskt lexikon för nordisk medeltid 20&amp;#039;&amp;#039; (Malmö 1976), S.&amp;amp;nbsp;362–63.&lt;br /&gt;
* Sapp, C.D. &amp;#039;&amp;#039;Dating Ynglingatal. Chronological Metrical Developments in Kviduhattr&amp;#039;&amp;#039;, Skandinavistik 2002:2, S.&amp;amp;nbsp;85–98&lt;br /&gt;
* Schück, H. &amp;#039;&amp;#039;De senaste undersökningarna rörande ynglingasagan&amp;#039;&amp;#039; [Svensk] Historisk tidskrift 1895:1, S.&amp;amp;nbsp;39–88.&lt;br /&gt;
* Sundquist, O.  &amp;#039;&amp;#039;Freyr’s offspring. Rulers and religion in ancient Svea society&amp;#039;&amp;#039;. (2004)&lt;br /&gt;
* Wallette, A. &amp;#039;&amp;#039;Sagans svenskar&amp;#039;&amp;#039; (Malmö 2004).&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Ynglingatal|Autor=[[Claus Krag]]|Sammelwerk=[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]|Verlag=de Gruyter|Nummer=34|Ort=Berlin/New York|Jahr=2007|Seiten=385ff|ISBN=978-3-11-018389-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heimskringla.no/wiki/Ynglingatal Ynglingatal] in Altnordisch, vom „Projekt norwegische Texte und Lieder“, Norwegen.&lt;br /&gt;
* [http://www.hi.is/~eybjorn/ugm/skindex/yt.html Zwei weitere Varianten des altnordischen Textes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altnordisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ur- und Frühgeschichte (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ynglinger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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