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	<title>Yersinia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yersinia&amp;diff=55710&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<updated>2024-04-26T17:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Yersinia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Joghem van Loghem|van Loghem]], 1944&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Yersiniaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Enterobacterales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Gammaproteobacteria&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Proteobacteria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Abteilung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name       = Bakterien&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Bacteria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Domäne&lt;br /&gt;
| Bild              = PHIL 1918 lores Floureszenz Yersinia.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Zellen von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; im [[Fluoreszenzmikroskopie|Fluoreszenz-Mikroskop]] mit [[Immunfluoreszenz|Fluoreszenz-markiertem Antikörper]] gegen ein [[Glykokalyx|Kapsel]]-[[Antigen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Gattung (Biologie)|Gattung]] von [[Gram-Färbung|gramnegativen]], meist [[Bakterien#Gestalt und Größe|stäbchenförmigen]] [[Bakterien]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Yersiniaceae]], welche sich unter [[Anaerobie|fakultativ anaeroben]] Bedingungen vermehren. Im [[Plural]] werden Vertreter der Gattung „[[Eindeutschung|eingedeutscht]]“ auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yersinien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nach dem [[International Code of Nomenclature of Bacteria|Code der Nomenklatur der Bakterien]] ist das [[Genus|grammatische Geschlecht]] des Gattungsnamens feminin. Von medizinischer Bedeutung für den Menschen sind die [[Art (Biologie)|Arten]] &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia pestis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia pseudotuberculosis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia enterocolitica]]&amp;#039;&amp;#039;, weitere &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten können bei Tieren Krankheiten verursachen. Daneben gibt es auch Vertreter der Gattung, die in der Umwelt, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Gewässer]]n und [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] zu finden sind und nicht [[Pathogenität|pathogen]] („krankheitserregend“) sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Gattungsname wurde zu Ehren des Schweizer [[Bakteriologie|Bakteriologen]] [[Alexandre Émile Jean Yersin]] gewählt. Er forschte 1894 in [[Hongkong]] nach dem Erreger der [[Pest]]. Es gelang ihm, den Erreger aus befallenen [[Lymphknoten]] ([[Pest#Beulenpest|Bubonen]]) von Pesttoten zu isolieren und die Krankheit auf [[Hausmaus|Mäuse]], [[Ratten]] und [[Hausmeerschweinchen|Meerschweinchen]] zu übertragen. Zur gleichen Zeit forschte auch der japanische Bakteriologe [[Kitasato Shibasaburō]] in Hongkong nach dem Erreger und konnte ihn aus dem Blut isolieren. Im weiteren Verlauf der Untersuchungen kam es zu einer Verunreinigung der Bakterienkulturen durch [[Pneumokokken]]. Aus diesem Grund wird Yersin in vielen Literaturquellen als Entdecker genannt, während andere beiden Wissenschaftlern unabhängig voneinander die Entdeckung zuschreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID10879&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Yersinia enterocolitica gram.jpg|miniatur|[[Lichtmikroskop]]isches Bild von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; nach [[Gram-Färbung]], es sind zahlreiche rot angefärbte (gramnegative) Zellen zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
Bei den Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um [[Gram-Färbung|gramnegative]] Bakterien, sie bilden keine Überdauerungsformen wie [[Endospore]]n. Mehrere Arten sind durch [[Flagellum|Flagellen]] zur aktiven Bewegung fähig. Die Begeißelung wird jedoch nur in einem bestimmten Temperaturbereich bei ihrer [[Mikroorganismenkultur|Kultivierung]] ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt; Die Zellen von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind [[Bakterien#Gestalt und Größe|stäbchenförmig]], dabei variiert die Größe, so dass sie als [[Pleomorphie|pleomorphe]] Stäbchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;pschyrembel&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Kokken|kokkoide]] Stäbchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; beschrieben werden. Manche &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten besitzen eine [[Glykokalyx|Kapsel]], die der [[Zellwand#Bakterielle Zellwände|Bakterienzellwand]] aufgelagert ist, dies ist u.&amp;amp;nbsp;a. bei &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; der Fall. Innerhalb einer Art kann es [[Stamm (Systematik)#Bakterienstämme|Bakterienstämme]] geben, die über eine Kapsel verfügen, während sie bei anderen Stämmen nicht auftritt. Dies ist beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; der Fall. Die Kapsel wirkt als [[Antigen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum und Stoffwechsel ===&lt;br /&gt;
Die [[Zelle (Biologie)|Zellen]] wachsen [[Anaerobie|fakultativ anaerob]], sie können sich also auch vermehren, wenn kein [[Sauerstoff]] vorhanden ist. Sie sind [[Katalase]]-positiv und [[Oxidase-Test|Oxidase]]-negativ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt; Die optimale Temperatur für das [[Bakterielles Wachstum|Wachstum]] liegt bei 20–37&amp;amp;nbsp;°C,&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; somit gehören die Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039; zu den [[Mesophilie|mesophilen]] (mittlere Temperaturen bevorzugenden) Bakterien. Die Temperatur bei der Kultivierung hat bei einigen &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten Auswirkung auf die [[Morphologie (Biologie)|Zellmorphologie]]. So bildet &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039; bei 37&amp;amp;nbsp;°C eine Kapsel aus, während dies bei niedrigeren Temperaturen (28–30&amp;amp;nbsp;°C) nicht geschieht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; zeigt nur eine Begeißelung, falls die Temperatur bei der Kultivierung unter 30&amp;amp;nbsp;°C liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem tolerieren mehrere Arten auch deutlich niedrigere Temperaturen und sind noch bei 4&amp;amp;nbsp;°C zur Vermehrung fähig, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039; betreibt einen [[Chemotrophie|chemoorganotrophen]] und [[Heterotrophie|heterotrophen]] [[Stoffwechsel]], sie benutzt [[Organische Chemie|organische Verbindungen]] als Energiequelle und ebenso zum Aufbau zelleigener Stoffe. Der Stoffwechsel ist typisch für die Vertreter der Enterobacteriaceae zu denen Yersinien einst gezählt wurden, unterschiedliche [[Substrat (Biochemie)|Substrate]] werden in einer [[Gärung]] verwertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt; So werden unter anderem die [[Kohlenhydrate]] [[Glucose]] und [[Arabinose]] fermentativ zu Säuren und anderen Produkten abgebaut. Gas wird dabei nicht gebildet. [[Lactose]] wird nicht abgebaut. Hingegen wird der [[Alditole|Zuckeralkohol]] [[Mannit]]ol unter Säurebildung verwertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt; Die meisten &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten verfügen über das [[Enzym]] [[Urease]] und können somit [[Harnstoff]] verwerten. Weiterhin sind sie in der Lage, [[Nitrat]] mit Hilfe des Enzyms [[Nitratreduktase (NADH)]] zu [[Nitrit]] zu reduzieren. Sie verfügen jedoch nicht über das Enzym [[Lysindecarboxylase]] (LDC), das die Abspaltung von [[Kohlenstoffdioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) bei der [[Aminosäuren|Aminosäure]] [[Lysin]] ermöglicht. [[Schwefelwasserstoff]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S) wird nicht gebildet, ebenso wenig Indol, der [[Indol-Test]] ist negativ. Der [[Voges-Proskauer-Reaktion|Voges-Proskauer-Test]] verläuft bei den meisten Arten negativ, es wird kein [[Acetoin]] gebildet. Weitere Stoffwechselreaktionen, wie beispielsweise das Vorkommen des Enzyms [[Ornithindecarboxylase]] (ODC) oder die Verwertung verschiedener Kohlenhydrate und Zuckeralkohole (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sorbit]]ol) unter Säurebildung können in einer [[Bunte Reihe (Labor)|Bunten Reihe]] geprüft werden, um die Arten voneinander und von Vertretern der Familie der Enterobacteriaceae zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetik ===&lt;br /&gt;
Der [[GC-Gehalt]] (der Anteil der [[Nukleinbasen]] [[Guanin]] und [[Cytosin]]) in der Bakterien-[[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] liegt zwischen 46 und 50&amp;amp;nbsp;[[Stoffmengenanteil|Molprozent]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt; Dies ist vergleichbar mit dem GC-Gehalt in der DNA von &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039; und anderer Enterobacteriaceae. Seit 2001 gehört &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; zu den [[DNA-Sequenzierung|sequenzierten Organismen]], das [[Genom]] des Bakteriums ist vollständig bekannt. Neben dem [[Bakterienchromosom]] umfasst es auch drei [[Plasmid]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID11586360&amp;quot; /&amp;gt; Bis 2014 wurde das Genom von elf weiteren Arten sequenziert, in chronologischer Reihenfolge &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome10&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;bercovieri&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome8&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;frederiksenii&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;intermedia&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome5&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;mollaretii&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome4&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome11&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;aldovae&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome6&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;kristensenii&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome3&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;rohdei&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome7&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;ruckeri&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome9&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;similis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome1&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurden ein oder mehrere Plasmide bei &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome11&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;frederiksenii&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome10&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;ruckeri&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome9&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;similis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome1&amp;quot; /&amp;gt; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pathogenität ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039; umfasst sowohl für den Menschen oder für Tiere [[Pathogenität|pathogene]] („krankheitserregende“) Arten wie auch Arten, die apathogen sind. Zu diesen gehören beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;aldovae&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;mollaretii&amp;#039;&amp;#039;, sie werden durch die [[Biostoffverordnung]] in Verbindung mit der TRBA ([[Technische Regeln]] für Biologische Arbeitsstoffe) 466 der [[Biologische Schutzstufe#Risikogruppen|Risikogruppe]]&amp;amp;nbsp;1 zugeordnet. Die meisten Spezies werden der Risikogruppe&amp;amp;nbsp;2 zugeordnet, werden also als pathogen eingestuft, hierzu gehören z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Zoonose]]erreger &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;frederiksenii&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039;. Einzig &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039; wird der Risikogruppe&amp;amp;nbsp;3 zugeordnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;trba&amp;quot; /&amp;gt; deren Kennzeichen ist, dass die verursachte [[Infektionskrankheit]] ernstere Folgen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten ist, dass sie zahlreiche [[Protein]]e [[Sekretion|sezernieren]], also aus der Zelle an die Umgebung abgeben. Diese Proteine werden als YOP ({{enS}} &amp;#039;&amp;#039;Yersinia outer protein&amp;#039;&amp;#039;, „äußere Proteine von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;“) oder YOPs bzw. Yops im Plural bezeichnet. Sie haben bei den pathogenen Arten die Wirkung als [[Virulenzfaktor]]en, da sie beispielsweise antiphagozytäre Eigenschaften aufweisen, d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Phagozytose]] im Rahmen der [[Immunabwehr]] verhindern. Die [[Gen]]e, die für diese Proteine [[Genetischer Code|codieren]], befinden sich auf einem Plasmid. Apathogenen Arten oder Stämmen fehlt dieses Plasmid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene pathogene &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten bilden [[Siderophore]]. Dabei handelt es sich um [[niedermolekulare Verbindung]]en, die [[Eisen#Bestandteil von Lebewesen|Eisen(III)-Ionen]] durch [[Komplexchemie|Komplexierung]] binden und dadurch die Eisenzufuhr der Bakterien fördern. Ein bekannter Vertreter ist das als [[Yersiniabactin]] (Ybt) bezeichnete Siderophor, das bei &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; und einigen Stämmen von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; zu finden ist. Die Wirkungsweise als Virulenzfaktor ist noch nicht abschließend geklärt. Jedoch führt die gestörte [[Biosynthese]] des Yersiniabactins bei den betroffenen Stämmen zu einer deutlichen [[Attenuierung|Virulenzminderung]]. Außerdem ist die [[Genexpression|Exprimierung]] der ybt-Gene bei Bakterien erhöht, die Zellen von [[Säugetiere]]n infiziert haben, im Vergleich zu den Bakterien, die in einem [[Nährmedium]] kultiviert werden. Bei &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; wurden noch weitere Siderophore entdeckt, die als [[Pseudochelin]] (Pch) und [[Yersiniachelin]] (Ych) bezeichnet werden und ebenfalls im Genom anderer &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten codiert sind. Allerdings konnte dort die Exprimierung eines funktionsfähigen Siderophors noch nicht nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID23226687&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yersinia pseudotuberculosis colonies MAC.jpg|miniatur|[[Kolonie (Biologie)|Kolonien]] von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; auf [[MacConkey-Agar]], mit negativem Ergebnis für den Lactose-Abbau.]]&lt;br /&gt;
Bei den Proben kann es sich um klinisches Material (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Blut]], [[Sputum]], [[Kot|Stuhl]] oder aus den [[Lymphknoten]] abgesaugtes Sekret bei [[Pest#Beulenpest|Beulenpest]], das Lymphknotenaspirat bzw. Bubonenaspirat)&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; oder um [[Lebensmittel]], [[Wasser]] oder andere Proben aus der Umwelt handeln, die möglicherweise Yersinien enthalten. Bei letzteren ist meist eine [[Mikroorganismenkultur#Anreicherungskultur|Anreicherung]] der Bakterien erforderlich, dazu wird eine flüssige [[Nährmedium#Flüssige Nährmedien|Nährbouillon]] verwendet, die [[Pepton]], [[Sorbit]] und [[Gallensäuren|Gallensalze]] enthält, sie wird auch als PSBB (englisch für &amp;#039;&amp;#039;Peptone Sorbitol Bile Broth&amp;#039;&amp;#039;) abgekürzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt; Für die Kultivierung sind prinzipiell alle Nährmedien geeignet, die als [[Selektivnährboden|Selektivmedien]] für Enterobacteriaceae verwendet werden, beispielsweise [[MacConkey-Agar]] oder [[Eosin-Methylen-Blau]]-Agar. Ebenso kann [[Blutagar]] benutzt werden, wobei es dort zu keiner [[Hämolyse]] kommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; Es steht auch ein &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Selektivmedium zur Verfügung, das nach drei der darin enthaltenen Komponenten als Cefsulodin-Irgasan-Novobiocin-Agar (CIN-Agar) bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt; Es ist zu beachten, dass Tätigkeiten mit &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039;, bei denen der Krankheitserreger vermehrt wird, nur in einem Labor der [[Biologische Schutzstufe#Schutzstufe 3|Schutzstufe 3]] durchgeführt werden dürfen. Mit den auf den Nährmedien gewachsenen Kolonien wird dann eine „Bunte Reihe“ durchgeführt, um die Art zu identifizieren (siehe [[#Wachstum und Stoffwechsel|Wachstum und Stoffwechsel]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; Ein darauf basierendes Schnellbestimmungssystem im Miniaturformat ([[Analytical Profile Index]]) zur Bestimmung von Bakterien aus den Familien Enterobacteriaceae ist kommerziell verfügbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;api&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; ist diese Vorgehensweise nicht ausreichend, da andere &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten sich durch die biochemischen Merkmale der Bunten Reihe nicht von ihr unterscheiden lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt; Hier ist die Zuordnung zu den [[Serotyp]]en mittels eines [[Agglutinine|Agglutinationstests]] sinnvoll. Dabei wird ein polyvalentes O-spezifisches [[Immunserum#Anwendung in der Forschung und Diagnose|Antiserum]] eingesetzt, das mit Probematerial, welches O-Antigene von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; enthält, zur Agglutination führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; Der Nachweis von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039;-Arten kann auch durch [[Serologie|serologische]] Verfahren erfolgen, die auf der [[Antigen-Antikörper-Reaktion]] basieren. Aus klinischen Proben kann der Nachweis für [[Antikörper]] erfolgen, die gegen die YOPs gebildet wurden. Dazu wird das [[Enzyme-linked Immunosorbent Assay|ELISA]]-Verfahren (quantitativer Nachweis) oder ein [[Western Blot]] durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weiteren ist eine Schnellanalytik mittels [[MALDI-TOF]] MS in Kombination mit entsprechender [[Chemometrik]] möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Lasch, Michal Drevinek, Herbert Nattermann, Roland Grunow, Maren Stämmler |Titel=Characterization of Yersinia Using MALDI-TOF Mass Spectrometry and Chemometrics |Sammelwerk=Analytical Chemistry |Band=82 |Nummer=20 |Datum=2010-10-15 |Seiten=8464–8475 |ISSN=0003-2700 |DOI=10.1021/ac101036s }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Yersinia-Arten sind [[Ubiquist|ubiquitär]] verbreitet, sie wurden im [[Boden (Bodenkunde)|Boden]], Wasser, Tieren, Lebensmitteln und im Falle der pathogenen Arten auch bei [[Infektion|infizierten]] Menschen gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Habitat]] von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;aldovae&amp;#039;&amp;#039; ist das Wasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome6&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;bercovieri&amp;#039;&amp;#039; wurde hauptsächlich bei Patienten mit [[Durchfall]]-Erkrankungen gefunden, weiterhin in ungegarten Lebensmitteln sowie Umweltproben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome8&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; ist in Gewässern beheimatet&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome11&amp;quot; /&amp;gt; und auch im Tierreich weit verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist im Darm von Säugetieren zu finden, seltener bei [[Insekten]] und [[Amphibien]]. Im Hinblick auf die Übertragung durch Lebensmittel ist [[Schweinefleisch]] von großer Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;frederiksenii&amp;#039;&amp;#039; wurde aus [[Süßwasser]], [[Abwasser]] und Böden isoliert, weiterhin gehören [[Wildtier]]e und [[Domestizierung|domestizierte]] Tiere zu ihrem Habitat und sie wurde in Lebensmitteln sowie bei kranken und gesunden Menschen gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome2&amp;quot; /&amp;gt; Ähnliches gilt für &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;intermedia&amp;#039;&amp;#039;, die aus Süßwasser und darin lebenden Tieren, Wildtieren und domestizierten Tieren, Lebensmitteln sowie gesunden und kranken Menschen (Erkrankungen des [[Verdauungstrakt]]es) isoliert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;kristensenii&amp;#039;&amp;#039; wurde aus Proben aus der Umwelt, aus Lebensmitteln, Tieren sowie kranken und gesunden Menschen isoliert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome3&amp;quot; /&amp;gt; Ähnliches gilt für &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;mollaretii&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome4&amp;quot; /&amp;gt; Für &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039; ist seit der Aufklärung der Infektionsquellen und [[Infektionsweg]]e der Pest bekannt, dass sie bei [[Nagetiere]]n wie der [[Hausratte]] zu finden ist und über [[Flöhe]] als [[Vektor (Biologie)|Vektoren]] verbreitet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; ist in Gewässern beheimatet und verursacht bei vielen Tierarten und dem Menschen eine [[Gastroenteritis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome10&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;rohdei&amp;#039;&amp;#039; wurde aus den [[Kot|Fäzes]] von [[Haushund|Hunden]] und Menschen isoliert und ist in [[Gewässer]]n beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome7&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;ruckeri&amp;#039;&amp;#039; wurde aus der [[Regenbogenforelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Oncorhynchus mykiss&amp;#039;&amp;#039;) isoliert, bei der sie die Krankheit „enteric red mouth disease“ verursacht, die wirtschaftlichen Schaden in der [[Aquakultur]] der [[Lachsfische]] verursacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome9&amp;quot; /&amp;gt; Das Habitat von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;similis&amp;#039;&amp;#039; sind Böden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Yersinia&amp;#039;&amp;#039; zählt inzwischen nicht mehr zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Enterobacteriaceae]], sondern zu den Yersiniaceae in der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Enterobacteriales]], die der [[Klasse (Biologie)|Klasse]] der [[Gammaproteobacteria]] angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] der Gattung ist &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039;, die 1896 von [[Karl Bernhard Lehmann|Lehmann]] und [[Rudolf Otto Neumann|Neumann]] als &amp;#039;&amp;#039;„Bacterium pestis“&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]] wurde. Die Gattung wurde 1944 durch [[Joghem van Loghem|van Loghem]] etabliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lpsn2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Arten und [[Unterart]]en (Subspezies) sind bekannt (Stand 2014):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lpsn2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia aldovae]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bercovier}} et al. 1984&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia aleksiciae]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sprague &amp;amp; Neubauer}} 2005 (Durch die Untersuchung von [[phänotyp]]isch abweichenden Stämmen von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;kristensenii&amp;#039;&amp;#039; wurde entdeckt, dass diese eine eigene Spezies darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15774670&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia bercovieri]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wauters}} et al. 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia enterocolitica]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Schleifstein &amp;amp; Coleman}} 1939) {{Person|Frederiksen}} 1964&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Schleifstein &amp;amp; Coleman}} 1939) {{Person|Neubauer}} et al. 2000&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;palearctica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Neubauer}} et al. 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia entomophaga]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hurst}} et al. 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia frederiksenii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ursing}} et al. 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia intermedia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Brenner}} et al. 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia kristensenii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bercovier}} et al. 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia massiliensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Merhej}} et al. 2008&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia mollaretii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Wauters}} et al. 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia nurmii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Murros-Kontiainen}} et al. 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia pekkanenii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Murros-Kontiainen}} et al. 2011&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia pestis]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Lehmann &amp;amp; Neumann}} 1896) {{Person|van Loghem}} 1944&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia pseudotuberculosis]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Pfeiffer}} 1889) {{Person|Smith &amp;amp; Thal}} 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia rohdei]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aleksic}} et al. 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia ruckeri]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ewing}} et al. 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Yersinia similis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sprague}} et al. 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind mehrere Arten so nahe mit &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; verwandt, dass sie anhand ihrer phänotypischen Merkmale kaum voneinander zu unterscheiden sind und teilweise früher in „Untergruppen“ (ohne [[taxon]]omische Rangstufe) geführt wurden. Dazu gehören &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;aldovae&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome6&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;aleksiciae&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15774670&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;bercovieri&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;frederiksenii&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;kristensenii&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome3&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;mollaretii&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome4&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;intermedia&amp;#039;&amp;#039; stellt aufgrund der biochemischen Eigenschaften ein „Zwischenglied“ ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;intermedia&amp;#039;&amp;#039;) zwischen &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome5&amp;quot; /&amp;gt; Während &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;similis&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;similis&amp;#039;&amp;#039;, „ähnlich“) in den biochemischen Merkmalen &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; so sehr ähnelt, dass sie durch eine Bunte Reihe nicht zu unterscheiden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome1&amp;quot; /&amp;gt; Durch Untersuchung mehrerer [[Haushaltsgen]]e von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039; und Vergleich mit verwandten Arten wurde gezeigt, dass der Pesterreger als [[Klonen|Klon]] von &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; abstammt. Die Entwicklung begann vor 1.500 bis 20.000 Jahren, im Hinblick auf die [[Evolution]] ein kurzer Zeitraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID10570195&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humanmedizinisch bedeutsame Arten ==&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff „[[Yersiniose]]“ werden die Erkrankungen durch &amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Yersinia enterocolitica}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Yersinia enterocolitica&amp;#039;&amp;#039; ist der Erreger einer fieberhaften Darmentzündung ([[Enterocolitis]] oder [[Enteritis]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt; als Folge einer Nahrungsmittelinfektion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot; /&amp;gt; Häufig treten Begleiterscheinungen wie ein ausgedehntes [[Erythema nodosum]], eine [[Yersinia-Arthritis]] oder die [[Reaktive Arthritis]] (ReA, auch &amp;#039;&amp;#039;Reiter-Krankheit&amp;#039;&amp;#039; genannt) mit Ekzemen der Handinnenflächen und der Fußsohlen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Yersinia pseudotuberculosis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Yersinia pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stäbchenbakterium, das sich durch eine peritriche Begeißelung auszeichnet. Die Geißeln werden jedoch nur ausgebildet, falls die Temperatur bei der Kultivierung unter 30&amp;amp;nbsp;°C liegt. &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pseudotuberculosis&amp;#039;&amp;#039; verursacht eine Erkrankung mit [[tuberkulose]]ähnlichen [[Symptom]]en bei [[Nagetiere]]n (&amp;#039;&amp;#039;Rodentiose&amp;#039;&amp;#039;), [[Hasenartige]]n, [[Hundeartige]]n und [[Vögel]]n. [[Paarhufer]] können Durchfallerkrankungen mit Abmagerung und [[Gelbsucht]] entwickeln. Beim Menschen zeigt sich klinisch eine [[Lymphadenitis mesenterialis]], die schwer von einer [[Appendizitis]] zu unterscheiden ist und daher auch als &amp;#039;&amp;#039;Pseudoappendizitis&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Yersinia pestis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; ist der Erreger der [[Pest]]. Es handelt sich um ein unbewegliches Stäbchen ohne Geißeln mit der Fähigkeit zur Harnstoffspaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Infektion mit &amp;#039;&amp;#039;Y.&amp;amp;nbsp;pestis&amp;#039;&amp;#039; sind verschiedene [[Mikrobielles Toxin|mikrobielle Toxine]] und Virulenzfaktoren, die das Bakterium bildet, von Bedeutung. Meist kommt es zur [[Ausbreitung (Medizin)|lymphogenen]] Streuung der Yersinien, klinisch erkennbar an charakteristischen blauschwarzen druckschmerzhaften Beulen (Bubonen). Kommt es zur Streuung in die Blutbahn, resultiert eine [[Sepsis]], bei einer Streuung in die Lunge eine sekundäre Lungenpest mit hochinfektiösem Sputum. Die Krankheit endet als primäre Lungenpest unbehandelt fast immer tödlich, die [[Letalität]] der Bubonenpest wird mit 50–60 % angegeben. Die Diagnose der Pest erfolgt durch den Nachweis des Erregers im Bubonenaspirat, Sputum oder Blut. Dabei wird die Mikroskopie der klinischen Proben und Nachweismethoden nach Kultivierung der Bakterien eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meldepflicht ==&lt;br /&gt;
In Deutschland ist der direkte oder indirekte Nachweis von &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; sowie von &amp;#039;&amp;#039;darmpathogenen Yersinia spp.&amp;#039;&amp;#039; [[meldepflichtige Krankheit#Deutschland|namentlich meldepflichtig]] nach {{§|7|ifsg|juris}} des [[Infektionsschutzgesetz]]es, soweit der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der positive und negative laboranalytische Befund zu &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis&amp;#039;&amp;#039; [[meldepflichtige Krankheit#Schweiz|meldepflichtig]] und zwar nach dem [[Epidemiengesetz]] (EpG) in Verbindung mit der &amp;#039;&amp;#039;Epidemienverordnung&amp;#039;&amp;#039; und {{§§|URL|2=https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20151622/index.html#app3ahref0|3=Anhang 3}} der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung des [[Eidgenössisches Departement des Innern|EDI]] über die Meldung von Beobachtungen übertragbarer Krankheiten des Menschen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;api&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.biomerieux.de/servlet/srt/bio/germany/dynPage?open=GRM_CLN_PRD&amp;amp;doc=GRM_CLN_PRD_G_PRD_CLN_13&amp;amp;pubparams.sform=1&amp;amp;lang=de | titel=ID 32 biochemische Identifizierung (rapid ID 32 E); Vibrionaceae, Enterobacteriaceae | werk=Webseite der bioMérieux Deutschland GmbH | zugriff=2014-05-24 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140105020829/http://www.biomerieux.de/servlet/srt/bio/germany/dynPage?open=GRM_CLN_PRD&amp;amp;doc=GRM_CLN_PRD_G_PRD_CLN_13&amp;amp;pubparams.sform=1&amp;amp;lang=de | archiv-datum=2014-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bam&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.fda.gov/Food/FoodScienceResearch/LaboratoryMethods/ucm072633.htm | autor= Stephen D. Weagant, Peter Feng | titel= Bacteriological Analytical Manual, chapter 8: Yersinia enterocolitica (and other Yersinia species) | werk=Website der Food and Drug Administration | datum=2014-04-28 | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;brock&amp;quot;&amp;gt;Michael T. Madigan, John M. Martinko, Jack Parker: &amp;#039;&amp;#039;Brock Mikrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Übersetzung herausgegeben von Werner Goebel, 1. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg/Berlin 2000, ISBN 3-8274-0566-1, S. 531–534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/22952 | titel= Yersinia similis | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/873 | titel= Yersinia frederiksenii | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/875 | titel= Yersinia kristensenii | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1397 | titel= Yersinia mollaretii | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1398 | titel= Yersinia intermedia | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome6&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1757 | titel= Yersinia aldovae | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome7&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1758 | titel= Yersinia rohdei | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome8&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1689 | titel= Yersinia bercovieri | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome9&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1759 | titel= Yersinia ruckeri | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/510 | titel= Yersinia pseudotuberculosis | werk=Webseite Genome des National Center for Biotechnology Information (NCBI) | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genome11&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/genome/1041 | titel= Yersinia enterocolitica | werk=Webseite Genome des NCBI | zugriff= 2014-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;lpsn1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.bacterio.net/enterobacteriaceae.html | titel= Family Enterobacteriaceae | autor= Jean Euzéby, Aidan C. Parte | werk=List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature | zugriff=2014-05-25}} ([[Systematik der Bakterien]])&amp;lt;/ref--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lpsn2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.bacterio.net/yersinia.html | titel= Genus Yersinia | autor= Jean Euzéby, Aidan C. Parte | werk=List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature | zugriff=2014-05-24}} (Systematik der Bakterien)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Herbert Hof, Rüdiger Dörries | Titel= Duale Reihe: Medizinische Mikrobiologie | Auflage= 3. | Verlag= Thieme Verlag | Ort= Stuttgart | Jahr= 2005 | ISBN= 978-3-13-125313-2 | Seiten=390–395}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;med_MB2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Herausgeber= Helmut Hahn, Stefan H. E. Kaufmann, Thomas F. Schulz, Sebastian Suerbaum | Titel= Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie | Auflage= 6.| Verlag= Springer Verlag | Ort= Heidelberg | Jahr= 2009 | ISBN= 978-3-540-46359-7| Seiten=262–268}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID10879&amp;quot;&amp;gt;D. J. Bibel, T. H. Chen: &amp;#039;&amp;#039;Diagnosis of plaque: an analysis of the Yersin-Kitasato controversy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bacteriological reviews.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Nr. 3, September 1976, S.&amp;amp;nbsp;633–651, {{ISSN|0005-3678}}. PMID 10879. {{PMC|413974}}. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID10570195&amp;quot;&amp;gt;M. Achtman, K. Zurth u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Yersinia pestis, the cause of plague, is a recently emerged clone of Yersinia pseudotuberculosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; Band 96, Nr. 24, November 1999, S.&amp;amp;nbsp;14043–14048, {{ISSN|0027-8424}}. PMID 10570195. {{PMC|24187}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID11586360&amp;quot;&amp;gt;J. Parkhill, B. W. Wren u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Genome sequence of Yersinia pestis, the causative agent of plague.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; Band 413, Nr. 6855, Oktober 2001, S.&amp;amp;nbsp;523–527, {{ISSN|0028-0836}}. {{DOI|10.1038/35097083}}. PMID 11586360. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID15774670&amp;quot;&amp;gt;L. D. Sprague, H. Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Yersinia aleksiciae sp. nov.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International journal of systematic and evolutionary microbiology.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nr. 2, März 2005, S.&amp;amp;nbsp;831–835, {{ISSN|1466-5026}}. {{DOI|10.1099/ijs.0.63220-0}}. PMID 15774670.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;pschyrembel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Herausgeber= Wörterbuch-Redaktion des Verlages | Titel= Pschyrembel Klinisches Wörterbuch | Auflage= 259.| Verlag= Walter de Gruyter | Ort= Berlin | Jahr= 2002 | ISBN= 3-11-016522-8| Seiten=1803}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;trba&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Biologische-Arbeitsstoffe/TRBA/TRBA-466.html | titel= TRBA (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) 466: Einstufung von Prokaryonten (Bacteria und Archaea) in Risikogruppen | werk=Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin | seiten= 250–251 | datum= 2012-04-25 | zugriff= 2014-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url= http://www.bfr.bund.de/de/yersinien-54364.html | titel= Yersinien | autor= [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] (BfR) | zugriff= 2015-07-20}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url= http://www.ncbi.nlm.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?mode=Info&amp;amp;id=629 | titel= Taxonomy Browser Yersinia | autor= [[National Center for Biotechnology Information]] | zugriff= 2014-05-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enterobacterales]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enterobacterales (Ordnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelmikrobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meldepflichtiger Erreger]]&lt;/div&gt;</summary>
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