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	<title>Yehuda Lerner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:05:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yehuda_Lerner&amp;diff=1247799&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A04:EE41:3:510C:D81:75C0:9435:62EE: /* In Sobibór */ d</title>
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		<updated>2024-05-06T00:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Sobibór: &lt;/span&gt; d&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yehuda Lerner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1926]] in [[Warschau]]; † [[2007]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://book.pechersky.org/de/personnel/lerner-leon-yehuda-3/ LERNER LEON (YEHUDA)]. Abgerufen am 29. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;) war als 17-Jähriger am 14. Oktober 1943 aktiv am [[Aufstand von Sobibór]] im [[Vernichtungslager Sobibór]] beteiligt. Mit ihm wurde der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Claude Lanzmann]] gedreht. Er lebte in Israel und wurde zu einer Symbolfigur des jüdischen Widerstandes und Überlebenswillens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Zwangsarbeitslagern ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Siehe [[Diskussion:Yehuda Lerner#Belege fehlen|Diskussionsseite]]}}&lt;br /&gt;
Im Sommer 1942 wurde Lerner bei einer [[Razzia]] gefangen und in ein Zwangsarbeitslager bei [[Smolensk]] gebracht, wo er drei Monate beim Bau eines Flughafens für die [[Organisation Todt]] arbeitete.&lt;br /&gt;
Lerner flüchtete  aus insgesamt acht Lagern.&amp;lt;ref&amp;gt;Yehuda Lerner in [[Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Aussage sei alles besser, als sich in einem solchen Lager aufzuhalten. Der Tod war allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
Auf der Flucht wurde er immer wieder aufgegriffen und in ein neues Lager gebracht. Eine längere Zeit verbrachte er in einem Kriegsgefangenenlager in [[Minsk]] in Weißrussland. Nach einer neuerlichen Festnahme war er in [[Warschau]] am [[Umschlagplatz (Warschau)|Umschlagplatz]], wo er sich einer jüdischen Gruppe von [[Rotarmist]]en unter der Führung von [[Alexander Petscherski]] anschließen konnte. Beim Transport dieser Gruppe über [[Lublin]], in [[Chełm]], riefen Leute ihnen zu: „Leute, rettet euch, lauft weg, man führt euch nach Sobibór zum Töten.“ In Sobibór wurde die Gruppe für die Rodung eines Waldstückes für die geplante Erweiterung für den Lagerabschnitt IV des Vernichtungslagers selektiert und nicht sofort durch Vergasung ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Literatur: Jules Schelvis: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobibór&amp;#039;&amp;#039;, S. 279 (Kurzbiographie von Yehuda Lerner).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Sobibór ==&lt;br /&gt;
Yehuda Lerner erschlug als 17-Jähriger beim [[Aufstand von Sobibór]] den SS-Mann [[Siegfried Graetschus]] mit einer Axt. Er berichtete, dass die Lager-SS Gänse hielt und diese aufscheuchte, wann immer Juden ermordet wurden, um deren Schreie durch das Geschnatter der Gänse zu übertönen. Er kämpfte in den Reihen der Partisanen, die ihn wegen seiner körperlichen Stärke „Athleta“ nannten. Nach dem Krieg floh er in den Westen, ließ sich in  Bayreuth nieder und heiratete Mania Helfman, die Mutter seiner Töchter Mina und Yehudith. 1949 wanderte er nach Israel aus und meldete sich freiwillig zur Polizei. Er war Sportlehrer an der Polizeischule und Chef der Polizei von Ramallah.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.haaretz.co.il/misc/2007-07-24/ty-article/0000017f-db07-d4e1-a57f-fbc72db50000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Rashke: &amp;#039;&amp;#039;Flucht aus Sobibor&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Bleicher Verlag, Gerlingen 1998, ISBN 3-88350-740-7. ([[Belletristik|belletristische]] Darstellung. Aus dem Amerikanischen von Anna Kaiser, Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Escape from Sobibor&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Blatt|Thomas Toivi Blatt]]: &amp;#039;&amp;#039;Nur die Schatten bleiben: der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Aufbau-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-351-02504-1.&lt;br /&gt;
* [[Jules Schelvis]]: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtungslager Sobibór&amp;#039;&amp;#039;. Unrast Verlag, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, Schriftenreihe: rat – Reihe antifaschistischer Texte, ISBN 3-89771-814-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://collections.ushmm.org/search/catalog/irn1004204 Interview von Claude Lanzmann mit Yehuda Lerner], ursprünglich für &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039;, aber dann benutzt für &amp;#039;&amp;#039;Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures&amp;#039;&amp;#039;, USHMM Accession Number: 1996.166, Film ID: 3334, 3335, 3336, 3337, 3338&lt;br /&gt;
** Deutsche Kurzbeschreibung: {{Webarchiv |url=https://stadtkinowien.at/film/140/ |text= Französischer Film über den Aufstand in Sobibór: &amp;#039;&amp;#039;Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures&amp;#039;&amp;#039;, Onlineauftritt stadtkinowien.at |wayback=20130404221743}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/testament-des-unbaendigen-lebenswillens-100.html Ralf Bei der Kellen: &amp;#039;&amp;#039;Testament des unbändigen Lebenswillens&amp;#039;&amp;#039;] Deutschlandfunk Kultur, 11. Juni 2010. Gibt die Aussagen von Yehuda Lerner im Film wieder.&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0997358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142165131|VIAF=139149570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lerner, Yehuda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Jugendwiderstands im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lerner, Yehuda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-israelischer KZ-Häftling, Symbolfigur des jüdischen Widerstandes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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