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	<title>Yayoi Kusama - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN</title>
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		<updated>2026-04-28T20:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Orchard Road 3, Singapore Biennale 2006, Oct 06.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Ascension of Polka Dots on the Trees&amp;#039;&amp;#039;, [[Singapore Biennale]], Orchard Road, Singapur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inhotim yayoi kusama 01.jpg|mini|hochkant|Objekt im [[Inhotim]], Brasilien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in {{jaS|草間 彌生}}, [[Shinjitai|modern]]: {{lang|ja|草間 弥生}}, &amp;#039;&amp;#039;Kusama Yayoi&amp;#039;&amp;#039;; * [[22. März]] [[1929]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kotobank.jp/word/草間弥生 |titel={{lang|ja|草間弥生}} |werk={{lang|ja|デジタル版 日本人名大辞典+Plus}} bei kotobank.jp |sprache=ja |abruf=2011-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Matsumoto]], [[Präfektur Nagano]], [[Japan]]) ist eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Sie lebte zwischen 1958 und 1972 vorwiegend in [[New York City]]. Ihre bekanntesten Kunstwerke, Aktionen und [[Happening]]s entstanden in dieser Zeit. Ihr Markenzeichen sind [[Polka Dots]], farbige Punkte, die sie auf Leinwände, Skulpturen und Menschen malt. Am 27. September 2017 eröffnete die Künstlerin in [[Tokyo]] ihr eigenes Museum. Sie zählt zu den wichtigsten Vertretern der [[Soft Sculpture]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Caroline Ha Thuc |url=https://www.sothebys.com/en/articles/a-deep-dive-into-the-soft-sculptures-of-yayoi-kusama |titel=A Deep Dive into the Soft Sculptures of Yayoi Kusama |datum=2022-11-14 |sprache=en |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit in Japan ==&lt;br /&gt;
Ihre Kindheit und Jugend im Elternhaus war von Strenge und Autorität geprägt. Japan war zu dieser Zeit ein [[Faschismus|faschistoider]] Militärstaat&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. [[Kōdō-ha]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kusama musste im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ab 1941, im Alter von nur 12 Jahren, in einer Fallschirmfabrik arbeiten. Ihre Mutter wünschte, dass ihre Tochter traditionell aufwachse. Ständiger Druck, Ablehnung und Entfremdung von ihrer Mutter könnten zu Kusamas schon in der Kindheit beginnenden Krankheit geführt haben, die sich in [[Halluzinationen]] zeigte. Kusama sah Punkt- und Netzmuster und fürchtete, sich darin aufzulösen. Kusama erklärte später, sie erlebe diese Halluzinationen seit ihrem zehnten Lebensjahr und sehe auch im hohen Alter noch überall Punkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Motoko Rich |url=https://www.nytimes.com/2017/09/26/arts/design/yayoi-kusama-queen-of-polka-dots-museum-tokyo.html |titel=Yayoi Kusama, Queen of Polka Dots, Opens Museum in Tokyo |werk=The New York Times |datum=2017-09-26 |sprache=en |abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Abel |url=https://www.dw.com/en/at-97-japans-art-icon-yayoi-kusama-is-instagram-ready/a-76294206 |titel=At 97, Japan&amp;#039;s art icon Yayoi Kusama is Instagram-ready |werk=Deutsche Welle |sprache=en |abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich sah auf das rote Muster der Tischdecke, als ich aufblickte, bedeckte dasselbe rote Muster die Decke, die Fenster und die Wände, und schließlich den ganzen Raum, meinen Körper und das Universum. Ich begann mich selbst aufzulösen, und fand mich in der Unbegrenztheit von nicht endender Zeit und in der Absolutheit der Fläche wieder. Ich reduzierte mich auf ein absolutes Nichts.&lt;br /&gt;
 |Autor=Yayoi Kusama}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halluzinationen wurden zum Bestandteil ihrer Kunst. Für Kusama wurde das Malen zu einer Überlebensstrategie und zu einer Form von Therapie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Schon 1939 fertigte sie Zeichnungen an, in denen sie die Muster verarbeitete. Kusama litt außerdem an ausgeprägter Angst vor [[Phallus|phallischen]] Objekten, Sexualität und Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://artinwords.de/yayoi-kusama Siehe: Alexandra Matzner, Yayoi Kusama im Louisium, Dänemark, 2015–2016].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Erfolge ==&lt;br /&gt;
1948 ging Kusama an die [[Kyoto School of Arts and Crafts]]. Ihre Mutter ließ sie unter der Bedingung gewähren, dass sie bei Verwandten in [[Kyōto]] japanische Etikette erlerne. Zu jener Zeit war es für eine Frau schwer, in der Welt der Kunst in Japan Fuß zu fassen; und wenn, dann auch nur in den traditionellen Künsten. In ihren frühen Zwanzigern setzte ihre Familie sie zudem mit arrangierten Heiratsplänen unter Druck, was zu ihrer Entfremdung von den gesellschaftlichen Erwartungen des Nachkriegsjapans beitrug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem hatte Kusama in den nächsten Jahren neun Ausstellungen (sechs Einzelausstellungen), die erste Einzelausstellung 1952 in der &amp;#039;&amp;#039;Matsumoto Civic Hall&amp;#039;&amp;#039;, der Bürgerhalle ihrer Heimatstadt. Viele Bilder aus dieser Schaffensperiode wurden von der Künstlerin vernichtet, bevor sie nach New York ging. Zur selben Zeit begann sie, sich psychiatrisch behandeln zu lassen. Sie schämte sich nie wegen ihrer Krankheit und ging offen damit um. Sie sprach damit in einer Zeit über ihre psychischen Probleme, in der solche Themen stark tabuisiert waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde landesweit bekannt, von der japanischen Kunstwelt jedoch weitgehend abgelehnt. Als 1955 ihre Werke auf der &amp;#039;&amp;#039;18th Biennial at the Brooklyn Museum&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt werden sollten, beschloss sie, nach New York zu ziehen. Ihre Eltern gaben ihr Geld für den Flug unter der Bedingung, dass sie nie wieder zurückkehre. Nach einem Aufenthalt in [[Seattle]] lebte sie ab 1958 in New York.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge in New York ==&lt;br /&gt;
Da Kusama keine finanzielle Unterstützung hatte, war sie auf den Verkauf ihrer Bilder angewiesen. Vor ihrer Übersiedlung hatte sie [[Georgia O’Keeffe]] eine Auswahl ihrer Arbeiten zugesandt; O’Keeffe half ihr später dabei, in den Vereinigten Staaten erste Kontakte zu knüpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde in der New Yorker Kunstszene zunächst dadurch bekannt, dass sie von Galerie zu Galerie ging, um Ausstellungsfläche zu bekommen. Der finanzielle Erfolg blieb aus. Großformatige (bis 2 × 4 Meter) Versionen ihrer &amp;#039;&amp;#039;Infinity Nets&amp;#039;&amp;#039; mit gleichförmigem Netzmuster über die gesamte Leinwand kosteten zu dieser Zeit nur 350&amp;amp;nbsp;US-Dollar. In New York verkehrte sie im Umfeld der Avantgarde und stand unter anderem mit [[Frank Stella]], [[Donald Judd]] und [[Joseph Cornell]] in Kontakt, mit dem sie zeitweise eine Beziehung hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Als junge asiatische Künstlerin blieb sie wirtschaftlich jedoch hinter vielen männlichen Kollegen ihrer Generation zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Kusama fühlte sich in New York nicht wohl, und ihre Krankheit verschlechterte sich. 1961 war sie erneut in psychiatrischer Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phallische Skulpturen ==&lt;br /&gt;
1961 erschloss sich Kusama Stoffskulpturen als künstlerisches Mittel. Sie begann, Möbel und andere Haushaltsgegenstände lückenlos mit phallusartigen Stoffwülsten zu überziehen. Ihre weichen, oft phallischen Stoffskulpturen standen zeitlich und formal in der Nähe von Arbeiten [[Andy Warhol]]s und [[Claes Oldenburg]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Eines der bekanntesten Werke ist die Couch &amp;#039;&amp;#039;Accumulation #1&amp;#039;&amp;#039;, die zusammen mit Werken von Andy Warhol 1962 in der &amp;#039;&amp;#039;Green Gallery&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt wurde. Die Auseinandersetzung mit phallischen Formen wird von manchen Betrachtern als Aufarbeitung sexueller Ängste interpretiert. Kusama stellte dieses Motiv mit ihrer Angst vor Sexualität in Zusammenhang und setzte es gezielt zur künstlerischen Bearbeitung dieser Furcht ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Kusama war zu jenem Zeitpunkt in einer [[Psychotherapie|psychotherapeutischen]] Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Traveling Life&amp;#039;&amp;#039; von 1964 besteht aus einer von phallischen Formen überwucherten Leiter, als Sinnbild für Kusamas beschwerlichen Werdegang in der von Männern dominierten Kunstszene. Diese Interpretation scheint naheliegend, da auf den Stufen der Leiter Frauenschuhe stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografie und Selbstdarstellung ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1960er setzte Kusama [[Fotografie]]n ein, um ihre Arbeiten bekannt zu machen. Diese Fotos waren von Kusama genau geplant, oft von bekannten Fotografen aufgenommen. Kusama posierte dafür oft theatralisch, ähnlich einem Model. In manchen Aufnahmen war sie nackt mit Punkten bemalt. Das kann als Schritt hin zu Happenings, Events und [[Performance (Kunst)|Performances]] gesehen werden, in denen sie Grenzen zwischen, Kunst, Mensch und Umwelt auflösen wollte. Sonst gab sich Kusama in der Öffentlichkeit medienwirksam in anspruchsvolle traditionelle [[Kimono]]s gehüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Happening und Performance ==&lt;br /&gt;
1966 erlangte Kusama mit dem Happening &amp;#039;&amp;#039;Narcissus Garden&amp;#039;&amp;#039; internationale Bekanntheit. Nachdem Kusamas Arbeiten nicht für die [[Biennale]] in [[Venedig]] ausgewählt wurden, beschloss sie, ihre Installation &amp;#039;&amp;#039;Narcissus Garden&amp;#039;&amp;#039;, 1500 spiegelnde Kugeln, vor der Ausstellungshalle aufzubauen. Passanten konnten eine Kugel für 1200 Lire (heute ungefähr 0,62 Euro) erwerben. Ein Schild mit der Aufschrift „Your Narcisium For Sale“ verwies auf den Narzissmus, der Kunsterwerb und Besitz innewohnt. Bis die Veranstalter der Biennale Kusamas Aktion polizeilich beendeten, war sie bereits zur bekanntesten Künstlerin dieser Biennale geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Happenings in New York wie das &amp;#039;&amp;#039;14th Street Happening&amp;#039;&amp;#039;: Kusama lag auf dem Bürgersteig inmitten weißer, rotgepunkteter phallusartiger Kissen. In &amp;#039;&amp;#039;Walking Piece&amp;#039;&amp;#039; ging sie in einem pinkfarbenen Kimono und einem mit Plastikblumen dekorierten Regenschirm durch New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf begann Kusama mit [[Körperbemalung|Bodypainting]]-Events, in denen sie, teils in der Öffentlichkeit, nackte Personen mit Punkten bemalte. Viele ihrer Happenings der 1960er-Jahre waren zugleich Protestaktionen gegen den [[Vietnamkrieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso wie in ihren Halluzinationen sollen die Punkte Grenzen aufheben. Dieses Prinzip bezeichnete Kusama als &amp;#039;&amp;#039;Self-Obliteration&amp;#039;&amp;#039;, als Auflösung des individuellen Selbst in einem unendlichen Zusammenhang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Grenzen zwischen ihrer Kunst, den Menschen und ihrer Umgebung und Grenzen der Menschen untereinander. Das &amp;#039;&amp;#039;Self Obliteration Event&amp;#039;&amp;#039;, das 1967 an der [[Brooklyn Bridge]] stattfand, zählt zu ihren bekanntesten. Viele dieser Veranstaltungen wurden von der Polizei aufgelöst. In den Fotosessions, Happenings und Events sind Elemente erkennbar, die im Nachhinein als Vorläufer der Kunstrichtung Performance gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er-Jahre übernahm Kusama Ideen der [[Hippie]]bewegung: [[Anarchismus]], [[Pazifismus]], [[Nudismus]] und freie Liebe. Für Kusama diente die Idee freier Sexualität dem Pazifismus und der Überwindung von Trennungen zwischen Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; Anfang der 1970er gründete sie mehrere Firmen wie &amp;#039;&amp;#039;Kusama Fashions&amp;#039;&amp;#039; oder das nicht jugendfreie Magazin &amp;#039;&amp;#039;Kusamas Orgy&amp;#039;&amp;#039;. Der Erfolg blieb jedoch aus, und sie kehrte 1973 nach Japan zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 7. Eyes Are Singing Out by Yayoi Kusama (8279326231).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eyes Are Singing Out&amp;#039;&amp;#039; in [[Brisbane]]&lt;br /&gt;
 201708 sherbrooke street montreal 04.jpg|Kürbis in der Sherbrooke Street, [[Montreal]]&lt;br /&gt;
 Orchard Road 4, Singapore Biennale 2006, Oct 06.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Polkadots on Trees&amp;#039;&amp;#039;, [[Singapore Biennale]] (2006)&lt;br /&gt;
 Orchard Road 2, Singapore Biennale 2006, Oct 06.JPG|Detail &amp;#039;&amp;#039;Polkadots on Trees&amp;#039;&amp;#039;, [[Singapore Biennale]] (2006)&lt;br /&gt;
 Inhotim yayoi kusama 05.jpg|Detailansicht der Installation &amp;#039;&amp;#039;Inhotim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Inhotim, instalação 01.jpg|Detailansicht der Installation &amp;#039;&amp;#039;Inhotim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Tren en el nivel inferior de la Estación de Oriente.jpg|Wandbild im [[U-Bahnhof Oriente]], Weltausstellung Lissabon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr nach Japan ==&lt;br /&gt;
Zurück in Japan, ging Kusama 1977 freiwillig in eine [[psychiatrische Klinik]], in der sie bis heute lebt und arbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Sie lebt seither in Tokio und arbeitet weiterhin in einem nahegelegenen Atelier an neuen Gemälden, Skulpturen und Installationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; In den späten 1980ern hatte Kusama in Japan mehrere Einzelausstellungen, mit denen sie ebenso in Europa wieder bekannt wurde. 1993 vertrat Kusama Japan auf der Biennale von Venedig und kehrte damit als offiziell eingeladene Künstlerin an den Ort ihrer Aktion &amp;#039;&amp;#039;Narcissus Garden&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kusama arbeitete 1992 mit [[Peter Gabriel]] zusammen, als sie eine von 11 Künstlern war, die Bilder für Gabriels &amp;#039;&amp;#039;Art From [[Us (Peter-Gabriel-Album)|Us]]&amp;#039;&amp;#039;-Projekt schufen. Das von David Scheinmann fotografierte [[Artwork]] der [[Compact Disc|CD]]-[[Single (Musik)|Single]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lovetown]]&amp;#039;&amp;#039; von Gabriel von 1993 zeigt einen Ausschnitt aus dem Bild &amp;#039;&amp;#039;US (The Return of Eternity)&amp;#039;&amp;#039; von Yayoi Kusama,&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-Lovetown-CD-Inlay&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Gabriel Ltd. |Hrsg=[[Epic Records]] / [[Sony Music Entertainment|Sony Music]] |Titel=Lovetown |TitelErg=CD-Inlay |Ort=[[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]], [[Vereinigte Staaten|USA]] |Datum=1994 |Sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Arbeit auch das [[Musikvideo]] des [[Lied]]es inspirierte. 1996 [[Kurator|kuratierte]] sie einen von vier [[Song]]s (Mud: &amp;#039;&amp;#039;[[Come Talk to Me]]&amp;#039;&amp;#039;) für die multimediale [[CD-ROM]]-Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Eve (Computerspiel)|Eve]]&amp;#039;&amp;#039; von Peter Gabriel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PG-Lovetown-Video-Peter Gabriel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Gabriel Ltd. |url=https://petergabriel.com/video/peter-gabriel-lovetown/ |titel=Lovetown |hrsg=PeterGabriel.com |datum=2024 |sprache=en-GB |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kusama arbeitet weiter an ihrem Gesamtwerk mit Variationen der &amp;#039;&amp;#039;Polka Dots&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Infinity Nets&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2009 arbeitet sie an der Serie &amp;#039;&amp;#039;My Eternal Soul&amp;#039;&amp;#039;, für die sie zeitweise alle ein bis zwei Tage ein neues Gemälde schuf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere Rauminstallationen wie &amp;#039;&amp;#039;Dots Obsession&amp;#039;&amp;#039; von 1999 und 2007, als eine Projektion von Lichtpunkten in einem Raum 2001 in [[Odense]], verfolgten das Thema weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde sie mit dem [[Praemium Imperiale]] („Nobelpreis der Künste“) in der Sparte Malerei ausgezeichnet, 2009 zur &amp;#039;&amp;#039;Bunka Kōrōsha&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Person mit besonderen kulturellen Verdiensten]], ernannt. 2012 wurde sie als Ehrenmitglied in die [[American Academy of Arts and Letters]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artsandletters.org/?s=Yayoi+Kusama&amp;amp;restype=all |titel=Honorary Members: Yayoi Kusama |hrsg=American Academy of Arts and Letters |abruf=2019-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde sie mit dem [[Kulturorden (Japan)|Kulturorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;dots obsession love transformed into dots&amp;#039;&amp;#039;, [[Haus der Kunst]] (München), 9. Februar 2007 bis 6. Mai 2007.&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Happy Birthday! 20 Jahre Sammlung Goetz&amp;#039;&amp;#039; (Gruppenausstellung), [[Sammlung Goetz]], München&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sammlung-goetz.de/de/Ausstellungen/Archiv/2013-2014/Happy_Birthday.htm |text=Seite zur Ausstellung |wayback=20140524003720 |archiv-bot=}}, abgerufen am 23. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Katalog.&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Infinity Theory&amp;#039;&amp;#039;, [[Garage Museum of Contemporary Art]], [[Moskau]], 12. Juni bis 9. August&lt;br /&gt;
* 2015/16: &amp;#039;&amp;#039;I UENDELIGHEDEN&amp;#039;&amp;#039;, [[Louisiana Museum of Modern Art]], [[Humlebæk]], 17. September 2015 bis 24. Januar 2016&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;In Infinity&amp;#039;&amp;#039;, [[Moderna Museet]], [[Stockholm]], 11. Juni bis 11. September 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Moderna Museet |url=https://www.modernamuseet.se/stockholm/en/exhibitions/yayoi-kusama/ |titel=Yayoi Kusama: In Infinity |abruf=2026-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama: Infinity Mirrors&amp;#039;&amp;#039;, [[Hirshhorn Museum]] und [[Sculpture Garden]], [[Washington, D.C.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170223&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roberta Smith |url=https://www.nytimes.com/2017/02/23/arts/design/yayoi-kusama-infinity-mirrors.html |titel=Into the Land of Polka Dots and Mirrors, With Yayoi Kusama |werk=nytimes.com |datum=2017-02-23 |sprache=en |abruf=2017-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama: Eine Retrospektive. A Bouquet of Love I Saw in the Universe&amp;#039;&amp;#039;, [[Gropiusbau]], [[Berlin]], 23. April bis 25. August 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Berliner Festspiele |url=https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-gesamtprogramm/programmdetail_299677.html |titel=Yayoi Kusama: Eine Retrospektive - Gropius Bau |sprache=de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210602215112/https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-gesamtprogramm/programmdetail_299677.html |archiv-datum=2021-06-02 |archiv-bot= |abruf=2021-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama: Infinity Mirror Rooms&amp;#039;&amp;#039;, [[Tate Modern]], [[London]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/yayoi-kusama-infinity-mirror-rooms |titel=Yayoi Kusama: Infinity Mirror Rooms |titelerg=Step into infinite space |hrsg=[[Tate Gallery]] |datum=2021-05-18 |sprache=en-GB |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama&amp;#039;&amp;#039;, [[Fondation Beyeler]], Riehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/yayoi-kusama |titel=Yayoi Kusama |hrsg=[[Fondation Beyeler]] |datum=2025-01-09 |sprache=de-CH |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025–2026: &amp;#039;&amp;#039;[[Niki de Saint Phalle|Niki]], Kusama, [[Takashi Murakami|Murakami]], Love you for infinity&amp;#039;&amp;#039;, [[Sprengel Museum Hannover|Sprengel Museum]], [[Hannover]]&lt;br /&gt;
* 2026: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum Ludwig]], [[Köln]], bis 2. August 2026.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yayoi Kusama Museum in Tokio ==&lt;br /&gt;
Ende September 2017 eröffnete die Künstlerin in [[Tokyo]] ihr eigenes Museum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Es ist ihrem Werk gewidmet und wird von einer Stiftung betrieben, die Yayoi Kusama gründete, um für die Ausstellung ihrer Bilder und Installationen nach ihrem Tod zu sorgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Halbjährlich wechselnde Ausstellungen sind geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Das fünfstöckige Gebäude befindet sich im Stadtviertel [[Shinjuku]]. In der Nähe liegen das Atelier der Künstlerin und die [[psychiatrische Klinik]], in der sie seit 1977 freiwillig lebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Die Eröffnungsausstellung trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Creation Is a Solitary Pursuit, Love Is What Brings You Closer to Art&amp;#039;&amp;#039; und zeigte 45 Werke, darunter 16 Arbeiten aus der Serie &amp;#039;&amp;#039;My Eternal Soul&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Kusama stellte die Auswahl der Werke für diese erste Präsentation selbst zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der Kunstberater Yasuaki Ishizaka, ehemaliger Chef von [[Sotheby’s]] in Japan, urteilte: „Sie ist eine der ersten Japanerinnen – vielleicht sogar die einzige Japanerin –, die eine alle Altersgruppen umfassende große internationale Fangemeinde in Asien, Europa und den USA hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-170926&amp;quot; /&amp;gt; Spätestens seit den 2010er-Jahren entwickelte sich Kusama auch zu einem weltweiten Publikumsmagneten; 2018 verkaufte das [[The Broad|Broad]] in Los Angeles 90.000 Eintrittskarten im Vorverkauf für eine Ausstellung mit ihren Arbeiten, und auch die Präsentation ihrer &amp;#039;&amp;#039;Infinity Mirror Rooms&amp;#039;&amp;#039; im [[Tate Modern]] war rasch ausverkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-2026&amp;quot; /&amp;gt; 2023 geriet sie wegen rassistischer Passagen in der japanischen Originalausgabe ihrer 2002 erschienenen Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Infinity Net&amp;#039;&amp;#039; in die Kritik und bat wegen der verletzenden Sprache öffentlich um Entschuldigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-231017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robin Pogrebin |url=https://www.nytimes.com/2023/10/17/arts/design/kusama-apologizes-racist-san-francisco.html |titel=Yayoi Kusama Apologizes for Past Racist Remarks |werk=The New York Times |datum=2023-10-17 |sprache=en |abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Debatte überschattete die Eröffnung der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama: Infinite Love&amp;#039;&amp;#039; im [[San Francisco Museum of Modern Art]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nytimes-231017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leontine Coelewij, Stephan Diederich und Mouna Mekouar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: [[Hatje Cantz Verlag|Hatje-Cantz-Verlag]] (zugleich Ausst.-Kat. [[Fondation Beyeler]] [[Riehen]], [[Museum Ludwig]] [[Köln]], [[Stedelijk Museum Amsterdam]]) 2025, ISBN 978-3-7757-6032-4&lt;br /&gt;
* Yayoi Kusama: &amp;#039;&amp;#039;Infinity Net. Meine Autobiografie&amp;#039;&amp;#039;. Piet Meyer Verlag, Bern/Wien 2017, ISBN 978-3-905799-40-8.&lt;br /&gt;
* Midori Yoshimoto: &amp;#039;&amp;#039;Into Performance, Japanese Women Artists in New York.&amp;#039;&amp;#039; Rutgers University Press, New Brunswick 2005, ISBN 978-0-8135-3520-3&lt;br /&gt;
* [[Kunstverein Braunschweig]], [[Karola Grässlin]], Jan Verwoert: &amp;#039;&amp;#039;Yayoi Kusama&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2004, ISBN 3-88375-829-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Heather Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Kusama – Infinity.&amp;#039;&amp;#039; USA. 2018&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/de/title/tt1893269/] IMBd&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yayoi Kusama|Kusama Yayoi}}&lt;br /&gt;
* [https://www.yayoi-kusama.jp/ Offizielle Website] &amp;lt;small&amp;gt;(englisch, japanisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://artinwords.de/yayoi-kusama Alexandra Matzner über die Ausstellung „Yayoi Kusama“ im Louisiana, Dänemark 2015–2016]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119299755|LCCN=nr91003643|NDL=00140055|VIAF=22415110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kusama, Yayoi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktionskünstler (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person mit besonderen kulturellen Verdiensten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des japanischen Kulturordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kusama, Yayoi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=草間彌生 (japanisch, Kyūjitai); 草間弥生 (japanisch, Shinjitai)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=japanische Künstlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Matsumoto]], [[Japan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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