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	<title>Yatirwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:42:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yatirwald&amp;diff=2535863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: Stil</title>
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		<updated>2025-07-15T08:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yatir Forest, Israel no.1.jpg|miniatur|Yatirwald am Rande der Negevwüste]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yatirwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יַעַר יַתִּיר&amp;amp;lrm;|Jaʿar Jattīr|de=Wald Jattir[s]}}) ist ein Waldgebiet an den südlichen Hängen des [[Hochland von Hebron|Hochlands von Hebron]], südlicher Teil des [[Judäisches Bergland|Judäischen Berglands]], in [[Israel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yatir Forest, Israel - Location.png|miniatur|Lage des Yatirwaldes]]&lt;br /&gt;
Der Yatirwald liegt am nördlichen Rand der [[Negev]]wüste und unmittelbar südlich [[Grüne Linie|der Grenze]] der [[Palästinensergebiete]] zu Israel. Dieser größte gepflanzte Wald in Israel umfasst 30 km² und liegt östlich der Siedlung [[Meitar]] und nördlich der Stadt [[Arad (Israel)|Arad]]. Der Wald liegt in einem Gebiet mit trockenem Klima, in dem eine niedrige Luftfeuchtigkeit vorherrscht. In Höhen zwischen 400 und 850 Metern über dem Meeresspiegel fallen durchschnittlich 300 bis 350 mm Niederschlag im Jahr. Die Böden bestehen aus kalkhaltigen Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anlage des Yatirwaldes erfolgte ab 1964 durch den [[Jüdischer Nationalfonds|Jüdischen Nationalfonds]] (KKL). Der Name Yatir ist eine Ableitung aus dem [[Altes Testament|Alten Testament]] {{Bibel|Jos|21|13, 14}} dort als &amp;#039;&amp;#039;Jattir&amp;#039;&amp;#039;, wonach diese Gegend den Kindern [[Aaron (biblische Person)|Aarons]], dem [[Stamm Levi]], übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1964 wurden im Yatirwald über vier Millionen Bäume gepflanzt, überwiegend Nadelbäume, wie [[Aleppo-Kiefer]] und [[Mittelmeer-Zypresse]], jedoch auch Laubbäume wie [[Terpentin-Pistazie|Terebinth]], [[Tamariske]], [[Chinesische Jujube]], [[Johannisbrotbaum]], [[Olivenbaum]], [[Feige]], [[Eukalyptus]] und [[Akazien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yatir Forest, Israel no.2.jpg|miniatur|Forschungsturm des [[Weizmann-Institut für Wissenschaften|Weizmann-Instituts]]]]&lt;br /&gt;
Die Anpflanzungen, zu denen auch Weingärten und verschiedene Straucharten gehören, haben die Ausbreitung der [[Desertifikation]], der Wüstenbildung, nördlich von [[Beʾer Scheva]] gestoppt. Sie reduzieren die Verdunstung der seltenen Niederschläge und binden [[Kohlendioxid]] aus der Luft. Der Wald ist Teil des Projekts FLUXNET der [[NASA]], welches den Austausch von Kohlendioxid, Wasserdampf und Energie zwischen den unterschiedlichen [[Ökosystem]]en auf der Welt und der [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] misst. Im [[Desert Research Institute]] in [[Sde Boker]] werden unter der Leitung von [[Dan Yakir]] vom [[Weizmann-Institut für Wissenschaften]] in [[Rehovot]] die Daten aus den verschiedenen Quellen ausgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Zeilen&amp;#039;&amp;#039; in: [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]] vom 9. Oktober 2011, Seite 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Arava]]-Institut für Umweltforschung&amp;#039;&amp;#039; macht Versuche mit [[Dattelpalme]]n und [[Wein]] in der Nähe des Yatirwaldes und versucht, diese Pflanzen unter sehr trockenen und salzigen Bedingungen anzusiedeln. Die seit 1989 gepflanzten und künstlich bewässerten Weinreben der &amp;#039;&amp;#039;Yatir Winery&amp;#039;&amp;#039; ergeben einen koscheren, gerbstoffreichen Rotwein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viele kleine Wunder in der Wüste&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]] vom 1. Februar 2015, Seite 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Israel National Trail]], ein Wanderweg von [[Galiläa]] im Norden zum [[Golf von Eilat]] im Süden, führt durch den Yatirwald von Meitar nach Arad in der Negevwüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Im Yatirwald wurden 1987 archäologische Forschungen an einem [[Synagoge]]nbauwerk aus dem 4. bis 7. AD, der &amp;#039;&amp;#039;Anim-Synagoge&amp;#039;&amp;#039;, durchgeführt, das nach der Eroberung Palästinas durch muslimische Araber im 7. Jahrhundert n. Chr. in eine [[Moschee]] umgewandelt worden war. Unter dem Steinfußboden fanden sich Reste von Mosaiken, die Außenmauern standen noch bis zu einer Höhe von ca. 4,5 Metern und umschlossen ein Geviert von 14,5 m × 18,5 m. Das Bauwerk war nach Norden, Richtung [[Jerusalem]], ausgerichtet. Die beiden im Osten des Gebäudes befindlichen Eingänge zeigten noch die Türstürze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yatir Forest}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kkl.org.il:443/eng/tags/?tag=yatir Jüdischer Nationalfonds über den Yatirwald (he./en.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=31.3425|EW=35.061667|type=landmark|region=IL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4409175-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Yatirwald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Israel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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