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	<title>Yamatai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yamatai&amp;diff=1146927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-01-08T06:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Schiff siehe [[Yamatai (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yamatai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|邪馬台国}}, &amp;#039;&amp;#039;-koku&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yamaichi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Schriftreform in Japan|kyūjitai]] {{lang|ja|邪馬壹國}}, &amp;#039;&amp;#039;-koku&amp;#039;&amp;#039;) war der erste schriftlich erwähnte Zusammenschluss von 32 &amp;#039;&amp;#039;kuni&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|国}}, hier [[Gemarkung]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die übliche Übersetzung „Land“, wie auch die englische Übertragung &amp;#039;&amp;#039;country&amp;#039;&amp;#039; wird hier gemieden, da sie eine Einheitlichkeit und Größe suggeriert, die fehlerhaft wäre. Es handelte sich eher um ein Territorium von wenigen hundert Quadratkilometern (in Anlehnung an Seyock 2004, S. 135).&amp;lt;/ref&amp;gt;) der &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|倭}} chin. &amp;#039;&amp;#039;Wō&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das ursprünglich historische Zeichen &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; (jap. {{lang|ja|倭}}, chin. {{zh|t=倭|p=Wō|kj=Wo1|kurz=1}}) wurde aufgrund [[Homophon]]ie in der [[Japanische Sprache#Sprachbau|japanischen Aussprache]] heute meist als &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; (jap. {{lang|ja|和}}, chin. {{zh|t=和|p=Hé|kj=Wo4|kurz=1}}) geschrieben, da das [[Japanische Schrift#Kanji|Kanji]] &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|倭}}) in der ursprünglich Bedeutung im Chinesischen neben „klein – in Körperbau“, auch die historische Bezeichnung für das &amp;#039;&amp;#039;Yamato&amp;#039;&amp;#039;-Volk aus dem japanischen Archipel, heute Japan, im [[Geschichte Chinas|alten China]] bedeutet.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo.org_wo&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;xinhua_wo&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lingweb_wa&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wadoku_wa&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kotoba_wa&amp;quot; /&amp;gt; auf dem [[Japan|japanischen]] Archipel. Yamatai stand bis 248 n. Chr. unter der Oberhoheit von „Königin“ [[Himiko]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[König]]in ist hier nicht als Amtsbezeichnung für den Würdenträger eines souveränen Staates zu verstehen&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird erstmals in einem [[Itinerar]] beschrieben, das Bestandteil des &amp;#039;&amp;#039;[[Chroniken der Drei Reiche|Wei Zhi]] Dongyi zhuan&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=魏志東夷傳|p=Wèizhì Dōngyí zhuàn|w=Wei-chih Tung-i-chuan}}, [[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|魏志東夷伝}}, &amp;#039;&amp;#039;Gishi tōiden&amp;#039;&amp;#039;, dt. etwa „Aufzeichnung der [[Wei-Dynastie|Wei]]: Kommentare („Beschreibung“) zu den Fremdlingen aus dem Osten („Ostbarbaren“)“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;tō-i&amp;#039;&amp;#039; (jap. {{lang|ja|東夷}}), &amp;#039;&amp;#039;Dōngyí&amp;#039;&amp;#039; (chin. {{zh|kurz=1|t=東夷|w=Tung-i}}) bedeutet eigentlich „Fremdlinge des Ostens“, wird aber oft mit „Babaren des Osten“ bzw. „Ostbabaren“ übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist. Ungenauigkeiten und die Interpretation dieser Reisebeschreibung haben Generationen von Forschern beschäftigt. Bis heute wird die Frage diskutiert, wo genau Yamatai gelegen haben könnte und ob es ein Vorläufer oder gar identisch mit der späteren Keimzelle des japanischen Staates, [[Provinz Yamato|Yamato]], ist. Neben der Betrachtung historischer Quellen sind neuerdings auch archäologische Funde für die Lokalisierungsfrage relevant geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historiografische Quellen ==&lt;br /&gt;
Das Wei Zhi (chin. {{zh|kurz=1|t=魏志|p=Wèi Zhì|w=Wei-chih}}), das 30 Bücher umfasst, ist einer von drei Teilen des Geschichtswerks die [[Chroniken der Drei Reiche]] (chin. {{zh|kurz=1|t=三國志|p=Sānguó Zhì|w=San-kuo chih}}), das wiederum zu der Historiographie, die [[24 Dynastiegeschichten]], gehört. Im Wei Zhi findet sich im Abschnitt über die „Fremdlinge aus dem Osten“ (&amp;#039;&amp;#039;Dongyi zhuan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tung-i-chuan&amp;#039;&amp;#039;) eine Reisebeschreibung von der [[Daifang-Kommandantur|Kommandantur Taifang]] (chin. {{zh|kurz=1|t=帶方|p=Dàifāng|w=Tai-fang}}) zur Wa-Konföderation unter der Herrschaft Himikos in Yamaichi (chin. {{zh|kurz=1|t=邪馬壹|p=Yěmǎyī|w=Yeh-ma-i}}). Dort heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Wo-Menschen befinden sich in mitten des großen Meeres südöstlich von [der Kommandantur] Tai-fang […]. Um von der Kommandantur [Tai-fang] aus die Wo zu erreichen, fährt man zur See, der Meeresküste folgend. An den [kor.] Han-Staaten vorbei, erst nach Süden, dann nach Osten, erreicht man ihre [d.h. der Wo] nördliche Küste, das Land [[Geumgwan Gaya|Kou-hsieh-Han]], mehr als 7000 &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; [von der Kommandantur Tai-fang entfernt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmalig überquert man ein Meer und erreicht dann, [nach] mehr als 1000 &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039;, das Land [[Provinz Tsushima|Tuei-hai]] […]. Weiter südlich ein Meer überquerend […] gelangt man [nach] mehr als tausend &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; zum Lande [[Provinz Iki|I-ta]] […]. Wiederum ein Meer überquerend erreicht man nach mehr als tausend &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; das Land [[Matsura-koku|Mo-lu]] […]. Nach Südosten über das Land reisend erreicht man nach fünfhundert &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; das Land [[Ito (Staat)|I-tu]] […].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Südosten kommt man [nach] hundert li zum Lande [[Na-koku|Nu]] […]. Nach Osten reisend erreicht man nach hundert &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; das Land [[Fumi-koku|Pu-mi]] […]. Nach Süden kommt man zwanzig Tage zu Wasser reisend zum Lande [[Tōma-koku|T&amp;#039;ou-ma]] […]. Nach Süden erreicht man zehn Tage zu Wasser reisend, zu Lande einen Monat, das Land Hsieh-ma-i, wo die Königin ihre Residenz hat […].&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=Übersetzung von Barbara Seyock, 2004(8), S. 135–136.&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man anhand topografischer Gegebenheiten einen Durchschnittswert für die Distanzangabe [[Alte Maße und Gewichte (China)#Länge|&amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039;]] (chin. {{zh|kurz=1|t=里|b=historische [[Li (Einheit)|chinesische Meile]]}}) errechnen kann, gelangt man mit dieser Beschreibung zu einem Punkt im Ozean, irgendwo südlich von [[Kyūshū]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Siehe hierzu auch den grafischen {{Webarchiv|url=http://hisatuhime2.web.fc2.com/2011/gisi.html |wayback=20130926213020 |text=Darstellungsversuch |archiv-bot=2024-06-19 02:12:58 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ungenauigkeit hat dazu geführt, zwei Arten von Fehlern im Textkorpus anzunehmen. Zum einen wurden die Distanzangaben in Zusammenhang mit Transkriptionsproblemen bezweifelt, zum anderen die Richtungsangaben, wobei die Distanzen als korrekte Größen angenommen wurden. Je nachdem, welche [[Prämisse]] man zugrunde legt, gelangt man zu zwei Lokalisierungstheorien: der Kyūshū- oder der Kinai-Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie Yamatai habe sich in Kyūshū befunden, zerfällt dabei in zwei Lager, wovon eines Süd-, das andere Nord-Kyūshū als Territorium der Wa postuliert. Für die Verfechter der Kinai-Theorie, die die Lage Yamatais in der [[Kinki#Geschichte|Kinki]] Region sieht, stellt sich die Frage, ob Yamatai einen Bezug zur historischen Provinz Yamato besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kyūshū-Theorie ===&lt;br /&gt;
Die Yamatai Forschung begann mit dem Historiker [[Matsushita Kenrin]] ({{lang|ja|松下見林}}, 1637–1704) und dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;Ishō Nihonden&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|異称日本伝}}, 1688). Gestützt auf das [[Nihonshoki|Nihongi]] nahm er an, dass es sich bei Himiko um [[Jingū]]-kōgō handele. Zudem nahm er als Herrschaftsgebiet der Regentin Yamato an. Es ist wahrscheinlich, dass Kenrin sich auf den Gelehrten [[Urabe no Kanetaka]] ({{lang|ja|卜部兼方}}, 1192–1333), den Verfasser des &amp;#039;&amp;#039;Shaku Nihongi&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|釈日本紀}})&amp;lt;!-- es ist ausdrücklich nicht das Shoku Nihongi gemeint --&amp;gt; bezieht. Urabe listet im Shaku Nihongi, chinesische Quellen zusammenfassend, verschiedene Namen für das &amp;#039;&amp;#039;Nihon-koku&amp;#039;&amp;#039; auf. Darunter die auf das [[Hou Hanshu]] zurückgehende Bezeichnung „Yeh-ma-t’ai“ und die aus dem [[Sui Shu]] stammende Bezeichnung „Yeh-mi-tui“. Da die Bezeichnungen auf &amp;#039;&amp;#039;t’ai&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;tui&amp;#039;&amp;#039; enden, kam Kenrin zu dem Schluss, dass es sich bei &amp;#039;&amp;#039;Yamaichi&amp;#039;&amp;#039;, das er in den japanischen Annalen vorfand um einen (Schreib- bzw. Übertragungs-)Fehler handeln müsse. Er ersetzte daraufhin das Zeichen &amp;#039;&amp;#039;ichi&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|壹}}) durch &amp;#039;&amp;#039;tai&amp;#039;&amp;#039; ([[Schriftreform in Japan|kyūjitai]] {{lang|ja|臺}}, heute [[shinjitai]] {{lang|ja|台}}). So wurde aus Yamaichi bis in die 1960er Jahre hinein &amp;#039;&amp;#039;Yamatai&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Yamato&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Vergangenheit hat zuerst [[Furuta Takehito]] ({{lang|ja|古田武彦}}, * 1926) auf der Suche nach einem Beleg für die Kyūshū-Theorie Kenrins Darstellung einer Prüfung unterzogen. Furuta erkannte die Änderungen Kenrins und lehnte die Bezeichnung Yamatai ab, wodurch die naheliegende Identität mit der Provinz Yamato hinfällig wurde. Zugleich war damit die konkurrierende Kinai-Theorie geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Übersicht der Bezeichnungen vorwiegend auf t’ai bzw. tui endend (Auswahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Schriftzeichen&lt;br /&gt;
! [[Hochchinesisch|Modernes Chinesisch]]&lt;br /&gt;
! [[Mittelchinesisch]]&lt;br /&gt;
! Rekonstruiertes Chinesisch&lt;br /&gt;
! [[Altchinesische Sprache|Archaisches Chinesisch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{lang|ja|邪馬臺}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yémǎtái&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yæmæXdoj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jiamaɨ&amp;#039;dəj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jama:t&amp;#039;ḁ̂i&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{lang|ja|邪馬台}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yémǎtái&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yæmæXdoj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jiamaɨ&amp;#039;dəj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jama:t&amp;#039;ḁ̂i&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{lang|ja|邪摩堆}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yémóduī&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;yæmatwoj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jiamatwəj&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;jamuâtuḁ̂i&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{lang|ja|大和}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;dáhè&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;dajHhwaH&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;dajʰɣwaʰ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;d’âiɣuâ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinai-Theorie ===&lt;br /&gt;
Es war der neokonfuzianische Gelehrte [[Arai Hakuseki]], der als Erster die Auffassung vertrat, &amp;#039;&amp;#039;Yamatai&amp;#039;&amp;#039; habe im Kinai-Gebiet gelegen. Dabei stützte er sich zum einen auf die Namensähnlichkeit von Yamatai und Yamato, zum anderen nahm er an, dass eine Richtungsangabe der Wegbeschreibung unrichtig sei. Er unterstellte, dass im Wegabschnitt von Fumi (chin. Pu-mi) ein Kopierfehler vorlag und man sich statt nach Süden zu reisen, nach Osten wenden müsse. Auf diese Weise wurde auch der Reiseweg über das Wasser von Toma (chin. T’ou-ma) nach Yamatai erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Motoori Norinaga]], der die Richtigkeit der Richtungsangaben annahm, kritisierte an Hakuseki, dass eine weitere einmonatige Etappe zu Lande nach der Überfahrt nicht plausibel scheine, da Yamato vom vermutlich angesteuerten Hafen Naniwa (heute: [[Osaka]]) nicht so weit entfernt war. Norinaga nahm daher Zentral- oder Süd-Kyūshū als wahrscheinlich an. Das 1784 von einem Bauern auf [[Shika-no-shima]] [[Na (Staat)#Chinesisches Siegel|gefundene Goldsiegel]] legte zudem nahe, dass Yamatai in Kyūshū lag, da das in der Ebene von [[Fukuoka]] lokalisierte &amp;#039;&amp;#039;kuni&amp;#039;&amp;#039; [[Na (Staat)|Na]] eine Etappe der Reisebeschreibung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts konnte [[Naitō Torajirō]] zeigen, dass eine Verwechslung von Richtungsangaben im Wei Zhi nicht selten waren. Darüber hinaus trugen archäologische Funde, wie Bronzespiegel, zur Wiederbelebung der Kinai-Theorie bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Edwards |url=https://archive.archaeology.org/9805/newsbriefs/japan.html |titel=Mirrors to Japanese History |werk=archaeology.org |hrsg=Archaeology |datum=1998 |sprache=en |abruf=2013-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings hat Barbara Seyock&amp;lt;ref&amp;gt;[http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/142273 &amp;#039;&amp;#039;Hu Wei’s {{&amp;quot; |Sprache=en |Text=Map of the Four Seas}} and its significance for Yama’ichi Research&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; argumentiert, dass weder fehlerhafte Distanz-, noch falsche Richtungsangaben, sondern vielmehr eine nicht ganz korrekte geografische Vorstellung für die Kinai-Theorie sprechen. Zurückgehend auf die Prinzipien der [[Kangnidokarte]] von 1402 hatte Hu Wei im 17. Jahrhundert Karten angefertigt, die Japan um 90 Grad verdreht zum Festland zeigen. Legt man diese Karte der Wegbeschreibung aus dem Wei Zhi zugrunde, gelangt man tatsächlich in die Kinai-Region in Zentraljapan. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass zwischen der Entstehung dieser Karte und dem Wei Zhi ca. 1500 Jahre liegen. So bleibt abzuwarten, ob weitere und ältere Karten diese Annahme erhärten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Befunde ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der im Yamato-Gebiet gefundenen Bronzespiegel nahmen viele Archäologen zu Beginn der 1930er Jahre an, dass die Kinai-Theorie richtig sei. [[Masukichi Hashimoto]] (1880–1956) hingegen kritisierte die Zufälligkeit der Funde, die nicht systematisch ergraben worden waren. Er argumentierte, dass die aus China stammenden Artefakte auch zu einem späteren Zeitpunkt abgelegt worden sein könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Edward Kidder Jr. |Titel=Himiko and Japan’s elusive chiefdom of Yamatai: archaeology, history, and mythology |Verlag=University of Hawaii Press |Datum=2007 |ISBN=978-0-8248-3035-9 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=7pEOicqsjv0C |Seite=26}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grabungen der letzten 70 Jahre haben Bronzespiegel aus der späten Yayoi-Zeit, also der Lebenszeit Himikos, sowohl auf Nord-Kyūshū als auch in der Nara-Ebene zu Tage gebracht. Damit bleiben unterschiedliche kulturelle Zentren auf Kyūshū, wie in der Kinki Region als mögliche Stätten Yamatais in der Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reich ausgestattete und erst in den vergangenen 10 bis 15 Jahren gefundene [[Kofun]] deuten auf die Anwesenheit einer höher gestellten Person. Die Erforschung dieser Funde könnte eine zukünftige Lokalisierung erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kyūshū-Theorie sprechen etwa ein in [[Tenri]] gefundenes Hügelgrab mit Steinkammer und Holzsarg, sowie das 2001 auf der Grabungsstätte Katsuyama in [[Sakurai (Nara)|Sakurai]] gefundene Schlüsselloch-Kofun,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kashikoken.jp/from-site/2000/katuyama4.html |titel={{lang|ja|桜井市　勝山古墳第４次調査}} |hrsg=[[Archäologisches Forschungsinstitut der Präfektur Nara in Kashihara]] |datum=2001-03-26 |sprache=ja |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121213151331/http://www.kashikoken.jp/from-site/2000/katuyama4.html |archiv-datum=2012-12-13 |abruf=2013-05-02 |kommentar=Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das sich [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] auf die späte Yayoi-Zeit datieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinai-Theorie bedeutsam könnte ein Hügelgrab bei Akasa-imai in [[Mineyama (Tango)|Mineyama]] sein. Es handelt sich um die bisher größte Grabkonstruktion aus der Yayoi-Zeit. Neben einem mit Zinnober geschmückten Holzsarg, fand man dort auch einen Kopfschmuck und kommaförmige Krummperlen, die auf eine weibliche Führungsperson aus einem der 29 &amp;#039;&amp;#039;kuni&amp;#039;&amp;#039; deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.city.kyotango.kyoto.jp/service/digitalmuseum/siteibunkazai/index.html |titel={{lang|ja|赤坂今井墳墓出土品}} |hrsg=Kyotango City |sprache=ja |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130925140555/http://www.city.kyotango.kyoto.jp/service/digitalmuseum/siteibunkazai/index.html |archiv-datum=2013-09-25 |abruf=2013-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Popkultur ==&lt;br /&gt;
Yamatai ist Handlungsort des Videospiels [[Tomb Raider (Computerspiel, 2013)|Tomb Raider]] aus dem Jahr 2013 und der [[Tomb Raider (Film)|Verfilmung]] aus dem Jahr 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.forbes.com/sites/carolpinchefsky/2013/03/12/a-feminist-reviews-tomb-raiders-lara-croft/ |title=A Feminist Reviews Tomb Raider&amp;#039;s Lara Croft |accessdate=2013-03-12 |first=Carol |last=Pinchefsky |date=2013-03-12 |work=forbes.com |publisher=[[Forbes (Zeitschrift)|Forbes]] |language=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Fate/Grand Order]] werden in der Eventreihe &amp;quot;Yamataitoku&amp;quot; die Herrschaften von der ersten beiden Königinnen [[Himiko]] und Iyo behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Keiji Imamura&lt;br /&gt;
   |Titel=Prehistoric Japan: New Perspectives on Insular East Asia&lt;br /&gt;
   |Verlag=University of Hawai’i Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Honolulu&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-8248-1853-9}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Barbara Seyock |url=http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/142273 |titel=Hu Wei’s „Map of the Four Seas“ and its significance for Yama&amp;#039;ichi Research |werk=Zeitschrift der deutschen morgenländischen Gesellschaft |datum=1999 |seiten=191–202 |format=PDF |sprache=en |abruf=2013-05-01}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Barbara Seyock&lt;br /&gt;
   |Titel=Auf den Spuren der Ostbarbaren: zur Archäologie protohistorischer Kulturen in Südkorea und Westjapan&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bunka – Tübinger interkulturelle und linguistische Japanstudien&lt;br /&gt;
   |Band=8&lt;br /&gt;
   |Verlag=Literaturverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8258-7236-X&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Yamatai und Yamato&lt;br /&gt;
   |Seiten=135 ff.&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation Tübingen von 2002&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=JrFScK3TveAC |Seite=140}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2013-04-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Walter Edwards: [https://www.archaeology.org/9805/newsbriefs/japan.html &amp;#039;&amp;#039;Mirrors to Japanese History.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Archeology&amp;#039;&amp;#039;, Volume 51 Number 3, May/June 1998. (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo.org_wo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://dict.leo.org/chinesisch-deutsch/%E5%80%AD&lt;br /&gt;
 |titel=Das Schriftzeichen „{{lang|zh-Hant|倭}} – Wō“&lt;br /&gt;
 |werk=leo.org&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Leo.org|Leo GmbH]]&lt;br /&gt;
 |sprache=zh de&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12-23&lt;br /&gt;
 |kommentar=Die Bedeutung und moderne [[Hochchinesisch|standardchinesische]] Aussprache von „{{lang|zh-Hant|倭}} – Wō“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;xinhua_wo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://xh.5156edu.com/html3/3044.html&lt;br /&gt;
 |titel=Das Schriftzeichen „{{lang|zh-Hans|倭}} – Wō“&lt;br /&gt;
 |werk=5156edu.com&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Xinhua Zidian|Xinhua-Wörterbuch]]&lt;br /&gt;
 |sprache=zh en&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12-23&lt;br /&gt;
 |kommentar=Die Bedeutung und moderne standardchinesische Aussprache von „{{lang|zh-Hans|倭}} – Wō“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lingweb_wa&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://lingweb.eva.mpg.de/kanji/index.html?kanji=%E5%80%AD%E5%AF%87%EF%BC%9B%E5%92%8C%E5%AF%87&lt;br /&gt;
 |titel=Das Kanji „{{lang|ja|倭}} – Wa“&lt;br /&gt;
 |werk=mpg.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Hans-Jörg Bibiko – Japanisch-Deutsches Kanji-Lexikon&lt;br /&gt;
 |sprache=ja de&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12-23&lt;br /&gt;
 |kommentar=Die Bedeutung und verschiedenen [[Japanische Sprache|japanische]] Aussprache von „{{lang|ja|倭}} – Wa“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wadoku_wa&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.wadoku.de/entry/view/2317839&lt;br /&gt;
 |titel=Das Kanji „{{lang|ja|倭}} – Wa“&lt;br /&gt;
 |werk=wadoku.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Wadoku]]&lt;br /&gt;
 |sprache=ja de&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12-23&lt;br /&gt;
 |kommentar=Die Bedeutung und moderne japanische Aussprache von „{{lang|ja|倭}} – Wa“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kotoba_wa&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://kotobank.jp/word/%E5%80%AD-153709&lt;br /&gt;
 |titel={{lang|ja|倭（読み）わ}} – „{{lang|ja|倭}} (Lesung als) Wa“&lt;br /&gt;
 |werk=kotobank.jp&lt;br /&gt;
 |hrsg=Kotobank&lt;br /&gt;
 |sprache=ja&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12-23&lt;br /&gt;
 |kommentar=Die Bedeutung von „{{lang|ja|倭}} – Wa“.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yayoi-Zeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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